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Thema: hunde/tierarztfrage bzw beistand

  1. #1
    Katlinka ist gerade online old hand
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    Standard hunde/tierarztfrage bzw beistand

    mir ist kein anderer Titel eingefallen.
    meine Hündin hat ja letztes Jahr plötzlich Epilepsie bekommen (glaub ich schrieb dazu hier was) und einige Wochen später auch Krebs.
    die Anfälle hätte sie fast nicht überlebt, war zwei mal in der klinik über Nacht, da sie es allein nicht mehr aus den Serienanfällen raus schaffte.
    sie bekam am Ende 2 Medikamente die sie jeden Tag zwei mal nehmen muss. seitdem auch keine Anfälle mehr
    nun das Problem: mir ist klar dass es starke Medikamente sind, aber der Hund ist einfach nicht mehr der selbe (anfangs war das nicht so, jetzt seit einigen Wochen erst stark). sie war immer sehr wild und hatte in unserem kleinen Rudel (3 hunde) immer das sagen.
    nun latscht sie eigentlich nur noch in Zeitlupe durch die Gegend, quietscht den ganzen tag( hat sie früher auch wenn sie Aufmerksamkeit wollte, aber halt nicht durchgehend.) sie schafft es nicht mehr alleine aufs Sofa in ihre Ecke, pinkelt oft rein. aber das schlimmste ist, manchmal liegt sie einfach in ihrem Korb und kläfft in die Kissen. ganz monoton immer im selben Abstand. und sie reagiert erst wenn man sie berührt. vorher merkt sie gar nichts. sind das Anfälle? ich kann es nicht einschätzen.
    der Tierarzt sagt ich kann das eine Medikament versuchen zu reduzieren. dann hab ich natürlich Angst ,dass die Anfälle wieder kommen.
    ich habe für nächste Woche einen Termin in der klinik, bei der Neurologin, da unser haustierarzt damals als es losging auch ziemlich aufgeschmissen war und so extreme Fälle nicht kannte.
    könnt ihr mir vielleicht bis dahin helfen, etwas zu sortieren? oder kennt sich jemand aus?
    sorry dass es so lang wurde, weiss auch gar nicht genau was meine Fragen sind.

  2. #2
    Avatar von Uschi-Blum
    Uschi-Blum ist offline Muttiviert
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Ich kenn mich da nicht aus, möchte dir aber den hier da lassen:

    Uschilinde Waleriane Gurrigitti Abbalina Toffine Huhn von Blum
    splisch splasch & shack jour hühnerpopöchen
    maritim, nicht intim




  3. #3
    Avatar von Froschn
    Froschn ist offline Judy Hopps
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Wie alt ist der Hund?

  4. #4
    Katlinka ist gerade online old hand
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Zitat Zitat von Uschi-Blum Beitrag anzeigen
    Ich kenn mich da nicht aus, möchte dir aber den hier da lassen:
    danke !

  5. #5
    Katlinka ist gerade online old hand
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Zitat Zitat von Froschn Beitrag anzeigen
    Wie alt ist der Hund?
    9 Jahre alt

  6. #6
    Avatar von Froschn
    Froschn ist offline Judy Hopps
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Zitat Zitat von Katlinka Beitrag anzeigen
    9 Jahre alt
    Ich würde es mit der Reduzierung des Einen Medikamentes probieren, wie der Tierarzt es vorgeschlagen hat. Und dann schauen, ob sich die Lebensqualität des Hundes merklich bessert. So, wie du es beschreibst, klingt es nicht so, als würde der Hund sich wohlfühlen. Da würde ich vermutlich auch Einschläfern in Betracht ziehen, wenn sich nichts bessert.
    CatBalou und surfgroupie gefällt dies.

  7. #7
    Avatar von Frau_in_Blau
    Frau_in_Blau ist offline Legende
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Ich kenne mich nur mit Epilepsie beim Menschen ein bisschen aus.

    Diese Kläffphasen: Das sind imho keine Anfälle, denn Anfälle kann man nicht auf diese Weise unterbrechen.

    Aber Antiepileptika können natürlich, je nach Art und Dosierung, massive Nebenwirkungen haben, auch Automatismen (was eine Erklärung für das Kläffen sein könnte). Die "Persönlichkeitsveränderung" kann durch die Müdigkeit und die Konzentationsschwierigkeiten entstehen, die oft dazu gehören. Das merken auch die anderen Hunde. Im Rudel können auch Nebenwirkungen in der Motorik wichtig werden, ebenso wie Kopfschmerzen, Doppeltsehen oder Schwindel.
    Je mehr Antiepileptika gegeben werden, umso unübersichtlicher die Nebenwirkungsprofile.

    Wenn du reduzieren willst, dann sehr langsam und jeweils nur eines der beiden Medis. Und unter Berücksichtigung der Halbwertszeiten. Da ist jedes anders, das müsstest du ergooglen.

  8. #8
    Avatar von Inmantias
    Inmantias ist offline Veteran
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Zitat Zitat von Katlinka Beitrag anzeigen
    mir ist kein anderer Titel eingefallen.
    meine Hündin hat ja letztes Jahr plötzlich Epilepsie bekommen (glaub ich schrieb dazu hier was) und einige Wochen später auch Krebs.
    die Anfälle hätte sie fast nicht überlebt, war zwei mal in der klinik über Nacht, da sie es allein nicht mehr aus den Serienanfällen raus schaffte.
    sie bekam am Ende 2 Medikamente die sie jeden Tag zwei mal nehmen muss. seitdem auch keine Anfälle mehr
    nun das Problem: mir ist klar dass es starke Medikamente sind, aber der Hund ist einfach nicht mehr der selbe (anfangs war das nicht so, jetzt seit einigen Wochen erst stark). sie war immer sehr wild und hatte in unserem kleinen Rudel (3 hunde) immer das sagen.
    nun latscht sie eigentlich nur noch in Zeitlupe durch die Gegend, quietscht den ganzen tag( hat sie früher auch wenn sie Aufmerksamkeit wollte, aber halt nicht durchgehend.) sie schafft es nicht mehr alleine aufs Sofa in ihre Ecke, pinkelt oft rein. aber das schlimmste ist, manchmal liegt sie einfach in ihrem Korb und kläfft in die Kissen. ganz monoton immer im selben Abstand. und sie reagiert erst wenn man sie berührt. vorher merkt sie gar nichts. sind das Anfälle? ich kann es nicht einschätzen.
    der Tierarzt sagt ich kann das eine Medikament versuchen zu reduzieren. dann hab ich natürlich Angst ,dass die Anfälle wieder kommen.
    ich habe für nächste Woche einen Termin in der klinik, bei der Neurologin, da unser haustierarzt damals als es losging auch ziemlich aufgeschmissen war und so extreme Fälle nicht kannte.
    könnt ihr mir vielleicht bis dahin helfen, etwas zu sortieren? oder kennt sich jemand aus?
    sorry dass es so lang wurde, weiss auch gar nicht genau was meine Fragen sind.
    Ich würde die Untersuchung in der Klinik abwarten und ggf. Medikament reduzieren wie vom TA vorgeschlagen. Sollte der Zustand des Hundes sich auch nach Reduzierung oder Behandlung/Therapie in der Klinik nicht verändern, dann würde ich ihn einschläfern lassen. Das klingt für mich nicht mehr nach einer guten Lebensqualität. Drück dir die Daumen, dass es sich noch mal verbessert.

  9. #9
    Katlinka ist gerade online old hand
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Zitat Zitat von Frau_in_Blau Beitrag anzeigen
    Ich kenne mich nur mit Epilepsie beim Menschen ein bisschen aus.

    Diese Kläffphasen: Das sind imho keine Anfälle, denn Anfälle kann man nicht auf diese Weise unterbrechen.

    Aber Antiepileptika können natürlich, je nach Art und Dosierung, massive Nebenwirkungen haben, auch Automatismen (was eine Erklärung für das Kläffen sein könnte). Die "Persönlichkeitsveränderung" kann durch die Müdigkeit und die Konzentationsschwierigkeiten entstehen, die oft dazu gehören. Das merken auch die anderen Hunde. Im Rudel können auch Nebenwirkungen in der Motorik wichtig werden, ebenso wie Kopfschmerzen, Doppeltsehen oder Schwindel.
    Je mehr Antiepileptika gegeben werden, umso unübersichtlicher die Nebenwirkungsprofile.

    Wenn du reduzieren willst, dann sehr langsam und jeweils nur eines der beiden Medis. Und unter Berücksichtigung der Halbwertszeiten. Da ist jedes anders, das müsstest du ergooglen.
    ich musste auch mal antiepileptika nehmen und habe wegen der Nebenwirkungen abgesetzt.. aber sie ist wirklich komplett anders. aber ja auch nicht direkt nachdem sie mit den medis anfangen musste. sie nimmt sie ja schon ein Jahr.
    das mit den kläffphasen ergibt natürlich Sinn, danke

  10. #10
    Katlinka ist gerade online old hand
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    Standard Re: hunde/tierarztfrage bzw beistand

    Zitat Zitat von Froschn Beitrag anzeigen
    Ich würde es mit der Reduzierung des Einen Medikamentes probieren, wie der Tierarzt es vorgeschlagen hat. Und dann schauen, ob sich die Lebensqualität des Hundes merklich bessert. So, wie du es beschreibst, klingt es nicht so, als würde der Hund sich wohlfühlen. Da würde ich vermutlich auch Einschläfern in Betracht ziehen, wenn sich nichts bessert.
    ja ich habe mich schon als es mit der Epilepsie losging mit einschläfern auseinandergesetzt. finde es nur so schwierig einzuschätzen ob ein hund leidet. ein wenig jammerig war sie schon immer. und draußen mit ball ist sie fast die alte..

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