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Thema: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

  1. #31
    Gast Gast

    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von -Unsichtbar- Beitrag anzeigen
    Aber wer drei Anschreiben ignoriert, in denen er informiert wird...wer die öffentliche Debatte in den Medien oder im Netz ignoriert....der hat sich doch auch dazu entschieden, dass es ihm egal ist.
    Oder ist kognitiv nicht in der Lage, das Ganze zu erfassen. Aber der hat dann halt Pech gehabt.

  2. #32
    Avatar von -Unsichtbar-
    -Unsichtbar- ist offline ja, ja.....auch wieder da

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    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so. Es geht um eine OrganSPENDE! Diese ist freiwillig und da ist in meinen Augen keine Holschuld anzubringen. Da muss ein klares JA zu Spende formuliert werden und da darf nicht bei Stillstchweigen einfach ein Ja unterstellt werden.

    Dann sollte man das ganze "Staatlich angeordnete Organentnahme" nennen. Dann ist auch jedem klar, dass es sich um eine Verpflichtung handelt. Das Wort "Spende" impliziert eine Freiwilligkeit, die dann einfach nicht mehr gegeben ist.

    Ich halte mich im Übrigen für recht informiert und mir war noch vor wenigen Jahren (wie vielen in meinem durchaus gebildeten Umfeld) nicht klar, dass ich im Ausland automatisch zum Spender werde. Die Informationen sind, wenn man nicht gezielt danach sucht, extrem mager. Und ich gehe nicht davon aus, dass sich das ändern wird. Unwissenheit ist durchaus erwünscht und mit der Widerspruchslösung rutschen dannn eben mehr Spender (haha) in den Pool.
    Es gibt keine Verpflichtung zur Spende. Immer noch nicht. Das einzige das sich ändert ist der gesellschaftliche Grundtenor zum Thema Organspende. Von "Keiner ist Spender" hin zu "Jeder ist Spender". Die Entscheidung ob man spendet oder nicht...also der Spende widerspricht ist immer noch höchst freiwillig und persönlich.

    Fakt ist, dass heute in der Regel die Angehörigen entscheiden. Meistens nach einem vermuteten Willen oder aber nach eigenem Willen, da die Entscheidung des Verstorbenen gar nicht bekannt ist.

    Ich finde es kann von jedem erwartet und verlangt werden sich zu entscheiden und die Verantwortung selbst zu übernehmen, anstatt sie aus Faulheit, Desinteresse oder Zeitmangel auf die Angehörigen abzuschieben. Das Grundrecht auf Selbstbestimmung beinhaltet für mich auch die Aufgabe, selbst für sich zu bestimmen.

    Derjenige der nicht spenden will, wird es schaffen einen Widerspruch zu stellen und derjenige, der keine Lust hat sich mit dem Thema zu befassen, dem ist es halt nicht wichtig.
    Entschuldigung, meine Sig bietet nicht genügend Platz.

  3. #33
    Avatar von -Unsichtbar-
    -Unsichtbar- ist offline ja, ja.....auch wieder da

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    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Oder ist kognitiv nicht in der Lage, das Ganze zu erfassen. Aber der hat dann halt Pech gehabt.
    Diejenigen die kognitiv nicht in der Lage sind das Ganze zu erfassen, sind von der WL ausgenommen.
    Entschuldigung, meine Sig bietet nicht genügend Platz.

  4. #34
    Gast Gast

    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von -Unsichtbar- Beitrag anzeigen
    Es gibt keine Verpflichtung zur Spende. Immer noch nicht. Das einzige das sich ändert ist der gesellschaftliche Grundtenor zum Thema Organspende. Von "Keiner ist Spender" hin zu "Jeder ist Spender". Die Entscheidung ob man spendet oder nicht...also der Spende widerspricht ist immer noch höchst freiwillig und persönlich.

    Fakt ist, dass heute in der Regel die Angehörigen entscheiden. Meistens nach einem vermuteten Willen oder aber nach eigenem Willen, da die Entscheidung des Verstorbenen gar nicht bekannt ist.

    Ich finde es kann von jedem erwartet und verlangt werden sich zu entscheiden und die Verantwortung selbst zu übernehmen, anstatt sie aus Faulheit, Desinteresse oder Zeitmangel auf die Angehörigen abzuschieben. Das Grundrecht auf Selbstbestimmung beinhaltet für mich auch die Aufgabe, selbst für sich zu bestimmen.

    Derjenige der nicht spenden will, wird es schaffen einen Widerspruch zu stellen und derjenige, der keine Lust hat sich mit dem Thema zu befassen, dem ist es halt nicht wichtig.
    Wenn jeder verpflichtet ist, seine Organe abzutreten, wenn er nicht widerspricht, ist es keine SPENDE! Aber das hatten wir alles schon.

  5. #35
    Gast Gast

    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von -Unsichtbar- Beitrag anzeigen
    Diejenigen die kognitiv nicht in der Lage sind das Ganze zu erfassen, sind von der WL ausgenommen.
    Es gibt genug Menschen, die kognitiv nicht in der Lage sind, solche Entscheidungen zu treffen und dennoch als voll geschäftsfähig gelten. Ich rede hier nicht von Menschen mit Behinderung, sondern einfach von sehr einfach gestrickten Menschen, die mit dem Leben an sich schon überfordert sind. Aber klar, wenn es diese Menschen interessieren würde, würden sie schon Nein sagen. Sonst können wir ihre Organe eben NEHMEN!

  6. #36
    Temporär ist offline Poweruser

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    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Ich habe das auch erst hier gelernt mit dem Ausland.
    Und den Ausweis, den ich regelmäßig zugeschickt bekomme mit Informationen von der Krankenkasse ( alle zwei oder drei Jahre?) zum ersten Mal in meinem Leben ausgefüllt, mit Nein.
    Bislang dachte ich, meine Willensentscheidung wäre mit Nichtausfüllen des zugesandten Ausweises ( und ich glaube den bekommt jeder) ausreichend dokumentiert.
    Ein Gesetz, was mir unterstellt, dass ich zu doof bin um mich zu entscheiden, ob ich das Dokument unterschreibe oder wegwerfe, finde ich - schlimm.
    Was mich interessieren würde, Störung der Totenruhe ist gesetzlich verboten ( und das hat Gründe, denn auch mein toter Körper hat Rechte), wie passt der Gesetzentwurf da rein ?
    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Das sehe ich nicht so. Es geht um eine OrganSPENDE! Diese ist freiwillig und da ist in meinen Augen keine Holschuld anzubringen. Da muss ein klares JA zu Spende formuliert werden und da darf nicht bei Stillstchweigen einfach ein Ja unterstellt werden.

    Dann sollte man das ganze "Staatlich angeordnete Organentnahme" nennen. Dann ist auch jedem klar, dass es sich um eine Verpflichtung handelt. Das Wort "Spende" impliziert eine Freiwilligkeit, die dann einfach nicht mehr gegeben ist.

    Ich halte mich im Übrigen für recht informiert und mir war noch vor wenigen Jahren (wie vielen in meinem durchaus gebildeten Umfeld) nicht klar, dass ich im Ausland automatisch zum Spender werde. Die Informationen sind, wenn man nicht gezielt danach sucht, extrem mager. Und ich gehe nicht davon aus, dass sich das ändern wird. Unwissenheit ist durchaus erwünscht und mit der Widerspruchslösung rutschen dannn eben mehr Spender (haha) in den Pool.

  7. #37
    Avatar von -Unsichtbar-
    -Unsichtbar- ist offline ja, ja.....auch wieder da

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    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Weil es juristisch sauberer wäre, vor allem aber, weil jeder gezwungen gewesen wäre, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und seine Entscheidung zu treffen. Was auch für die trauernden Angehörigen eine Entlastung wäre.
    Der Entwurf von Baerbock und Co...beinhaltet genau das überhaupt nicht. Mit diesem Entwurf gäbe es auch keine Entlastung für die Angehörigen. Im Gegenteil. Die Möglichkeiten seine Entscheidung festzulegen sind in dem Entwurf erweitert im Gegensatz zu heute. PV, Ausweis, mündlich, irgendwie schriftlich....Register. Der Entwurf sieht auch nur vor, dass man beim Passabholen Informationsmaterial mitbekommt und auf das Thema angesprochen wird. Es gibt keine Verpflichtung zur Entscheidung. Wenn man bedenkt, dass man nur alle 10 Jahre seinen Pass erneuert...und die Planung dahingehend läuft, dass dieses Verfahren online zu erledigen ist....sehe ich keinerlei Vorteil in dem Entwurf.
    Entschuldigung, meine Sig bietet nicht genügend Platz.

  8. #38
    Avatar von -Unsichtbar-
    -Unsichtbar- ist offline ja, ja.....auch wieder da

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    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Es gibt genug Menschen, die kognitiv nicht in der Lage sind, solche Entscheidungen zu treffen und dennoch als voll geschäftsfähig gelten. Ich rede hier nicht von Menschen mit Behinderung, sondern einfach von sehr einfach gestrickten Menschen, die mit dem Leben an sich schon überfordert sind. Aber klar, wenn es diese Menschen interessieren würde, würden sie schon Nein sagen. Sonst können wir ihre Organe eben NEHMEN!
    Zum einen, gibt es da immer noch die Möglichkeit des Widerspruchs durch die Angehörigen bzw. die Erklärung das ein Widerspruch vorliegt. Zum anderen...ich finde dieses Argument in der Diskussion seltsam. Wie schaffen es denn diese kognitiv einfach gestrickten Menschen ihr Leben sonst so in den Griff zu bekommen ohne unsere Haftanstalten zu füllen? Sie dürften ja keine einzige Gesetzesänderung mitbekommen...keine einzige Entscheidung treffen können! Wenn sie diese Entscheidung nicht treffen können....vielleicht möchten sie dann eigentlich gerne Spender sein.
    Entschuldigung, meine Sig bietet nicht genügend Platz.

  9. #39
    Gast Gast

    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Ich habe das auch erst hier gelernt mit dem Ausland.
    Und den Ausweis, den ich regelmäßig zugeschickt bekomme mit Informationen von der Krankenkasse ( alle zwei oder drei Jahre?) zum ersten Mal in meinem Leben ausgefüllt, mit Nein.
    Bislang dachte ich, meine Willensentscheidung wäre mit Nichtausfüllen des zugesandten Ausweises ( und ich glaube den bekommt jeder) ausreichend dokumentiert.
    Ein Gesetz, was mir unterstellt, dass ich zu doof bin um mich zu entscheiden, ob ich das Dokument unterschreibe oder wegwerfe, finde ich - schlimm.
    Was mich interessieren würde, Störung der Totenruhe ist gesetzlich verboten ( und das hat Gründe, denn auch mein toter Körper hat Rechte), wie passt der Gesetzentwurf da rein ?
    Durch dein Schweigen hast du ja zugestimmt, insofern stört niemand die Totenruhe.
    Ich habe übrigens noch NIE einen Ausweis von meiner KK bekommen. Und ich bin mir sehr sicher, dass nach einer anfänglichen intensiven Aufklärung jegliche Infokampagnen wieder versanden. Hauptsache, die Spenderquote stimmt, ob die Organe da freiwillig gespendet wurden, ist doch nebensächlich.

  10. #40
    Gast Gast

    Standard Re: Gesetz zur Organspende (Nebenfaden zu Spahns aktueller Wahnsinnsidee)

    Zitat Zitat von -Unsichtbar- Beitrag anzeigen
    Zum einen, gibt es da immer noch die Möglichkeit des Widerspruchs durch die Angehörigen bzw. die Erklärung das ein Widerspruch vorliegt. Zum anderen...ich finde dieses Argument in der Diskussion seltsam. Wie schaffen es denn diese kognitiv einfach gestrickten Menschen ihr Leben sonst so in den Griff zu bekommen ohne unsere Haftanstalten zu füllen? Sie dürften ja keine einzige Gesetzesänderung mitbekommen...keine einzige Entscheidung treffen können! Wenn sie diese Entscheidung nicht treffen können....vielleicht möchten sie dann eigentlich gerne Spender sein.
    Wir hatten das alles schon mal:
    Mir ist es (bei allem Verständnis für Menschen, die auf ein Organ warten) lieber, dass ein Organ "verloren" geht, weil der Mensch sich nicht erklärt hat, als dass ein Organ gegen den Willen des Verstorbenen entnommen wird, weil er versäumt hat, sich zu erklären.

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