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Thema: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

  1. #231
    charleston ist offline Veteran
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von orfanos Beitrag anzeigen
    Mitarbeitervertretung, Mund-Antrum-Verbindung? Was meinst du?

    Orfanos
    Massenanfall von Verletzten

  2. #232
    Avatar von orfanos
    orfanos ist offline Legende
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Man muss Leistungen im Gesundheitswesen endlich wieder realistisch bezahlen.
    Es geht nicht nur um Bezahlung.

    Orfanos
    Das Leben ist zu kurz, um schlechten Wein zu trinken..

    J. W. von Goethe

  3. #233
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von WATERPROOF Beitrag anzeigen
    Wenn am Sonntag um 22 Uhr keiner von 20 Kollegen das Telefon/Handy abnimmt, beschleicht mich der Verdacht.

    Vielleicht habe ich nur eine schlechte Phantasie.
    Da gehe ich an kein Telefon mehr, es sei denn engste Familie ruft an.

    Bei uns wird prinzipiell (sic!) nicht zu Hause und/oder außerhalb der Arbeitszeit angerufen.
    Wenn am Montag morgen niemand da ist, müssen das die regeln, die da sind.
    Wenn am Freitag nachmittag sich herausstellt, dass Montag morgen niemand da sein wird,
    muss da dann mit denen, die da sind, was in die Wege geleitet werden.
    Und wenn da nichts möglich ist, dann halt nicht.

    Ich mache mein Diensthandy direkt bei Arbeitsende aus. Also so richtig mit herunterfahren.
    Meine private Telefonnummer hat nur die Personalabteilung und die rückt die nicht raus und ruft selber nur an,
    wenn man um mein Leib und Leben fürchtet, bevor die Polizei verständigt wird.
    Und jeder weiß, dass ich am Montag nur vor halb zehn Uhr im Büro erscheine, wenn das in der Vorwoche mit mit verabredet wurde.

    Ich habe auch nächtliche Bereitschaftsdienste verweigert. Steht nicht im Vertrag, muss ich also nicht machen.
    Es war dann schon klar, dass es auf wenigen Schultern ruhte (ich war nicht die einzige, die das nicht wollte) und Chef hat auch immer versucht, den "Pool" zu erweitern.
    Mit so was wie "Ja, aber das Team" oder "Du wirst es merken, wenn du mal wen brauchst" kannst du mich auch nicht locken.
    Ich habe meinen Arbeitsvertrag, es gibt Arbeitsanweisungen, es gibt Betriebsvereinbarungen. Da sind alle Rechte und Pflichten drin. Das ist mein Bezugspunkt.
    Ich habe kein Problem mit KollegInnen, die sich genau so auf diese Rahmenbedingungen beziehen.
    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  4. #234
    Avatar von Zwergine
    Zwergine ist gerade online Schaumwesen
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von Sina75 Beitrag anzeigen
    In einer Praxis geht das. Wie das allerdings im stationären Bereich so kurzfristig gehen soll bleibt mir ein Rätsel.

    Eine langfristige Lösung mit einem Pool "Einspringer" z. B. geht.
    Zeitarbeiter.
    Sind für den AG unsäglich teuer, deswegen werden die normalerweise erst im allerletzten Moment aus dem Ärmel geschüttelt

  5. #235
    Gast

    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von orfanos Beitrag anzeigen
    Dann müssen solche Dinge eben gleich bei der Einstellung besprochen bzw. vertraglich festgelegt werden. Ist das nicht so, dann ist Einspringen eben ein nice to have.

    Ich selbst kenne beide Seiten: bei der einen Arbeitsstelle bin ich auch nicht mehr ans Telefon gegangen, wenn ich die Vorwahl gesehen habe (als TZ-Kraft zeitweise fast VZ gearbeitet durch das ewige Einspringen), bei der anderen war es ein so tolles Team, dass ich selbstverständlich für alle eingesprungen bin, auch wenn ich in leitender Position war. Da war ich mir nie zu schade, auch andere Tätigkeiten zu machen. Das wurde aber auch honoriert - nicht finanziell, aber menschlich. Und zwar immer und von allen.

    Orfanos
    Ich weiß ja, dass es inzwischen zum Zeitgeist gehört, sich selbst überall in den Vordergrund zu schieben und erst nachrangig auf andere Dinge, wie etwa gute Arbeit zu achten, aber: Ohne ein bisschen good will, Flexibilität und Großzügigkeit auf allen Seiten lassen sich diese Jobs nicht verantwortungsbewusst machen. Und wenn es nur darum geht, dass die Kollegin irgendwo kurzfristig (nach Erstellung des Dienstplans) eingeladen wurde und nicht absagen möchte oder sich um die kranke Schwiegermutter kümmern muss.
    Dann springt man halt füreinander ein, das betrifft jeden mal. Und solange es sich in der Balance hält, ist alles fein. Balance ist aber ausgeschlossen, wenn sich jemand "aus Prinzip" verweigert.

    Die gesundheitspolitischen Bankrotterklärungen stehen nochmal auf einem anderen Blatt
    xantippe gefällt dies

  6. #236
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von Zwergine Beitrag anzeigen
    Zeitarbeiter.
    Sind für den AG unsäglich teuer, deswegen werden die normalerweise erst im allerletzten Moment aus dem Ärmel geschüttelt
    Das geht trotzdem nicht kurzfristig. Wenn Sonntag morgen um 10 Uhr der Nachtdienst absagt wegen Magen-Darm-Grippe, hilft eine Zeitarbeitsfirma nicht weiter. Das können nur die erreichbaren Kollegen untereinander regeln.


    Time ist the fire in which we burn.

  7. #237
    sachensucher ist offline Legende
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Das geht trotzdem nicht kurzfristig. Wenn Sonntag morgen um 10 Uhr der Nachtdienst absagt wegen Magen-Darm-Grippe, hilft eine Zeitarbeitsfirma nicht weiter. Das können nur die erreichbaren Kollegen untereinander regeln.
    Fairer wäre ein Bereitschaftsdienst, der falls nicht benötigt , zumindest geringfügig bezahlt wird.
    MikaelSander gefällt dies

  8. #238
    Gast

    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von Perla Beitrag anzeigen
    Bei so einem Spruch gehe ich davon aus, dass das alles eine Vorgeschichte hat.
    Dennoch ist das SO eine blöde Antwort.
    salvadora gefällt dies

  9. #239
    WATERPROOF ist offline Renitent.
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Da gehe ich an kein Telefon mehr, es sei denn engste Familie ruft an.

    Bei uns wird prinzipiell (sic!) nicht zu Hause und/oder außerhalb der Arbeitszeit angerufen.
    Wenn am Montag morgen niemand da ist, müssen das die regeln, die da sind.
    Wenn am Freitag nachmittag sich herausstellt, dass Montag morgen niemand da sein wird,
    muss da dann mit denen, die da sind, was in die Wege geleitet werden.
    Und wenn da nichts möglich ist, dann halt nicht.

    Ich mache mein Diensthandy direkt bei Arbeitsende aus. Also so richtig mit herunterfahren.
    Meine private Telefonnummer hat nur die Personalabteilung und die rückt die nicht raus und ruft selber nur an,
    wenn man um mein Leib und Leben fürchtet, bevor die Polizei verständigt wird.
    Und jeder weiß, dass ich am Montag nur vor halb zehn Uhr im Büro erscheine, wenn das in der Vorwoche mit mit verabredet wurde.

    Ich habe auch nächtliche Bereitschaftsdienste verweigert. Steht nicht im Vertrag, muss ich also nicht machen.
    Es war dann schon klar, dass es auf wenigen Schultern ruhte (ich war nicht die einzige, die das nicht wollte) und Chef hat auch immer versucht, den "Pool" zu erweitern.
    Mit so was wie "Ja, aber das Team" oder "Du wirst es merken, wenn du mal wen brauchst" kannst du mich auch nicht locken.
    Ich habe meinen Arbeitsvertrag, es gibt Arbeitsanweisungen, es gibt Betriebsvereinbarungen. Da sind alle Rechte und Pflichten drin. Das ist mein Bezugspunkt.
    Ich habe kein Problem mit KollegInnen, die sich genau so auf diese Rahmenbedingungen beziehen.
    Ich habe das Problem mittlerweile auch nicht mehr, ich hab mir was anderes gesucht.

    Ich war aber leider früher schon mehrmals in der beschissenen Situation, dass ein Dienstnachfolger nicht gekommen ist. Das bedeutet, dass du nicht gehen kannst. Vielleicht könntest du tatsächlich gehen, aber dann wär der JOb hält bei der nächsten Befristung weg gewesen und damit hätte ich die Facharzt Weiterbildung vergessen können. Leider ist das moderne Sklavenhalterei.
    Da ich örtlich gebunden war und eine spezielle Weiterbildung gemacht habe, hatte ich auch lange keine große Auswahl, wo ich arbeiten konnte.

    Und das ist nicht schön.

    Ich finde es schon interessant, dass dafür hier offensichtlich kein Verständnis herrscht.


    Dagegen für nicht ans Telefon gehen herrscht schon Verständnis.

  10. #240
    WATERPROOF ist offline Renitent.
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    Standard Re: Ich springe aus Prinzip nicht ein.

    Euch möchte ich mal sehen, wenn ihr fix und fertig nach 12 h Dauergerenne, wo nicht mal Zeit für essen oder Toilette war, in der ARbeit sitzt und keine Ablöse kommt.

    Klar, weil so einen Job würdet ihr ja nie annehmen. Selber schuld sozusagen.

    Im nächsten Thread dann die Jammerei: "ich bekomme keinen Facharzttermin"

    Tja, klar, weil keiner mehr so blöd ist, einen FAcharzt zu machen.
    rosenma gefällt dies

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