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Thema: Kleinkindverhalten - und später?

  1. #21
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Zitat Zitat von Viviane Beitrag anzeigen
    K1 ist total bequem und hat so gar kein Autonomiebedürfnis. Da musste ich echt umlernen.
    So war mein erster Sohn lange. Da habe ich mit 5 noch auf die "leine machen"-Phase gewartet Hat sich aber vollständig verwachsen
    Liebe Grüße

    Sofie

  2. #22
    Avatar von Aoraki
    Aoraki ist gerade online Vogel Gottes
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Hm. Mein willensstarkes Kind ist inzwischen 8einhalb und - wenn man ihm genügend Freiraum gibt - sehr umgänglich. Gefühlter Zwang führt zum nicht immer vermeidbaren Konflikt, aber damit kann ich umgehen. Ich habe in den letzten 8 Jahren gelernt, meine Kräfte diesbezüglich einzuteilen...

    Allerdings kenne ich dieses „ich mache gerade genau das, was ich nicht soll“ nicht. Damit hätte ich mich (auch) schwergetan.
    phina gefällt dies

  3. #23
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Mein 1. Kind war die ersten 9 Jahre ein sehr freundliches braves Kind ohne das Bedürfnis nach Konfrontation oder Autonomie.
    Im Nachhinein betrachtet manchmal schon zu gehorsam.
    Ab dem 10. Lebensjahr entwickelte es sich zum genauen Gegenteil, Abnabelung harcore sozusagen. Ich glaube andersrum wäre mir lieber gewesen.

  4. #24
    Gast

    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    In deiner Beschreibung erkenne ich meine Nr. 2 wieder, sie ist oft abgehauen, hat gern das Gegenteil dessen getan, was ich sagte, hatte dauernd Unfug im Kopf etc. Bei ihr fand ich die Ausprägung aber eher schalkhaft als "willensstark" - sie hat einfach ihre eigenen, oft verschlungenen Wege gesucht und ihre Vorstellungen verfolgt - weniger die direkte Konfrontation wie es bei meiner wirklich willensstarken Nr. 1 war, wo es in den ersten Jahren oft schepperte, weil sie jeden Konflikt austrug (und ich damals auch ). Dein Beispiel mit der Spielplatzpforte: Meine Große hätte mit mir unmittelbar über das Verbot gestritten - die Kleine hätte einen unbeobachteten Moment abgewartet und wäre rausgeschlüpft.

    Inzwischen ist sie 21. Geblieben ist bei ihr erstaunlicherweise vor allem eine ausgeprägte, manchmal nach meinem Geschmack zu ausgeprägte diplomatische Fähigkeit. Sie macht nach wie vor ihr Ding, sie erkennt aber und kalkuliert ein, dass andere Menschen andere Vorstellungen haben und kann die auch erstaunlich klar formulieren. Wenn es sein muss, sucht sie nach dem gemeinsamen Nenner, baut Brücken und ist darin sehr geschickt.

    Die Pubertät war insofern relativ unproblematisch - jedenfalls zwischen uns. Mir war aber immer klar, dass ich potentiell konfliktträchtige Dinge gar nicht erst erfahre. Umgekehrt wusste ich fast von Anfang an, dass dieses Kind viel Freiraum brauchte und ich ihre Pläne zu respektieren hatte. Mit Verboten ging nichts (das ist aber auch nicht mein Erziehungsstil). Ich konnte - das ging allerdings sehr gut - mit ihr nur mögliche Folgen durchdiskutieren, musste und wollte aber immer ihr die Entscheidungen überlassen.

  5. #25
    axolotl ist offline stets bemüht
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Zitat Zitat von Thriller Queen Beitrag anzeigen
    Einkaufen gehen wenn das Kind nicht dabei ist wäre keine Option?
    Und wenn mein Nein am Spielplatz permanent ignoriert wird dann gehe ich nach Hause. Hab ich mit Töchterlein früher auch gemacht, vorher Ansage und dann wenn sie doch nicht hörte bin ich umgedreht.
    Das habe ich auch irgendwann praktiziert, weil es gar nicht anders ging. Heute reicht ein kleiner Hinweis und dann passt es meistens. Für mich war das ein hartes Stück Arbeit von K1 auf K2 umzulernen.
    B. 2008
    D. 2012

  6. #26
    caracho ist gerade online Thermomix-Fan
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich habe es seit dem ca. 6. Lebensmonat des Kindeleins vermutet: meine Nr. 3 (jetzt fast 15 Monate alt) entpuppt sich als recht willensstarkes, sehr neugieriges Kind. Ein deutliches Nein (z.B. nicht den Spielplatz durch die Pforte zu verlassen) meinerseits regt es dazu an, genau das Gegenteil dessen zu tun, zu was ich auffordere... (also seinerseits den Kopf zu schütteln und schnell (!) rauszurennen). Im Laden werden meistens Regale ausgeräumt (Einkaufswagen stellt schon sehr lange keine Option mehr dar, denn das Kind bleibt einfach nicht sitzen), egal was ich tue (sie windet sich quengelnd oder schreiend auf meinem Arm, so dass ich sie vor Kraftlosigkeit meinerseits irgendwann wieder laufen lassen muss). Und wenn ich sie auf den Arm nehme, haut sie schnell noch was im Regal um.
    Ein kleines Fluchtschwein (den Ausdruck hab ich hier aus dem ErE- ich liebe ihn) habe ich auch - eine Sekunde umgedreht, wech isse.

    Naja, nun wollte ich mal bei euch fragen, was aus euren willensstarken und neugierigen Kindern so geworden ist? Wie hat sich das spätere Kindes- und Jugendalter so dargestellt?

    Und da Kind 1 ja alles andere als ein Anfängerkind war/ist, habe ich nun ein wenig Angst, dass es diesmal wieder ne ähnliche Hausnummer wird. Diiiiesmal bin ich aber vorbereitet.
    Meine beiden waren als Kleinkinder eher brav (also ich hatte nie solche Riesentrotzanfälle mit Brüllen und auf den Boden werfen) und sind es heute noch
    Was nicht bedeutet, dass sie nicht rumgewuselt sind. Bewegungsfreudig waren sie beide, besonders der Kleine.

    Tonnerre

  7. #27
    Zwutschgal ist offline Dauereditiererin
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Zitat Zitat von axolotl Beitrag anzeigen
    Das habe ich auch irgendwann praktiziert, weil es gar nicht anders ging. Heute reicht ein kleiner Hinweis und dann passt es meistens. Für mich war das ein hartes Stück Arbeit von K1 auf K2 umzulernen.
    Ich denk bis heute an die Oma, die mit ihrem Enkel im Schwimmbad war und nur meinte "Das muß reichen, wenn ich's einmal sag!"
    Und sie mußte tatsächlich nur einmal sagen, was sie wollte. Ich frage mich bis heute, wie das ging

    Das große Kind hatte eine Phase, in der gerade beim Einkaufen immer weggerannt und Käse gemacht wurde. Nachdem ich dann einmal alleine einkaufen war und das Kind mit Papa im Auto warten mußte, hörte das aber auf, das scheint gesessen zu haben. Ansonsten war Kind1 immer recht pflegeleicht mit sowas, als Stadtkind immer an der Hand oder neben mir, höchstens in der Grünanlage mal vorausgelaufen und dann trotz Rufen noch den Hundehaufen erwischt

    Das Krümelkind entwickelt sich auch zum Rennbesen. Egal, wo man geht und steht, einmal umgedreht und schon kann ich wieder eine Fahndung ausschreiben. Beim Einkaufen fahre ich immer mittig durch die Gänge damit nichts aus dem Regal geklaubt wird. Das wird aber nicht mehr lange funktionieren Manchmal, wenn man nicht alles angeguckt hat, was man aufs Kassenband räumt, habe ich mich daheim gewundert, wer zum Kuckuck mir hier Birnen aus der Büchse eingekauft hat.. Wer wohl
    Krümel wird aber selber erst zwei, ich bin also auch gespannt

  8. #28
    Viviane ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Zitat Zitat von Frau-Suhrbier Beitrag anzeigen
    Mein 1. Kind war die ersten 9 Jahre ein sehr freundliches braves Kind ohne das Bedürfnis nach Konfrontation oder Autonomie.
    Im Nachhinein betrachtet manchmal schon zu gehorsam.
    Ab dem 10. Lebensjahr entwickelte es sich zum genauen Gegenteil, Abnabelung harcore sozusagen. Ich glaube andersrum wäre mir lieber gewesen.
    Davor habe ich bei K1 Angst.

  9. #29
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Mein willenstarkes Kleinkind war später supereasy und umgänglich. Ein sehr soziales Wesen.
    Das ab der Pubertät (bis heute) am konfliktfreudigste Kind war als Kleinkind wahnsinning umgänglich. Ein Bilderbuchanfängerkind.
    Das Kind, das als Kleinkind den meisten Blödsinn im Kopf hatte, ist heute sehr vorsichtig, zurückhaltend und sehr auf Einhaltung von Regeln bedacht.

    Also bei allen Dreien passt das frühkindliche Verhalten nicht zu ihrer späteren Entwicklung. *g*
    Zickzackkind gefällt dies

  10. #30
    Zwutschgal ist offline Dauereditiererin
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    Standard Re: Kleinkindverhalten - und später?

    Zitat Zitat von caracho Beitrag anzeigen
    Meine beiden waren als Kleinkinder eher brav (also ich hatte nie solche Riesentrotzanfälle mit Brüllen und auf den Boden werfen) und sind es heute noch
    Was nicht bedeutet, dass sie nicht rumgewuselt sind. Bewegungsfreudig waren sie beide, besonders der Kleine.
    Doch, die habe ich aktuell wegen so gut wie allem. Und es macht auch keinen Spaß, wenn man sich nur langsam hinlegen kann oder einem einer die Hand zwischen Kopf und Boden hält, damit man sich nicht weh tut. Da wird die Rübe nochmal weggedreht an der Hand vorbei. Nur wenn's rummst, ist es richtig.

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