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Thema: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

  1. #151
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Hast du das schon mal versucht wenn, wir hier, die Dame noch bei klarem Verstand ist?
    Das geht schneller, wenn es um das Eingemachte- sprich um die Finanzierung des Heimes geht. denn für die finanziellen Dinge kann ganz schnell eine Betreuung angeordnet werden, wenn die eigene Übersicht "verloren" geht. Solange alles bezahlt wird, ist es kein Thema.
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    Silm

  2. #152
    Temporär ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Da bin ich völlig bei dir. Die Antwort habe ich auch gegeben. Reden, überlegen wie man Vertrauen gewinnen kann die Räumung so zu organisieren, dass sie die Gelegenheit hat, dabei mitzuwirken und ihre Vorstellungen dazu umzusetzen. Im Dialog bleiben.
    Ihr verschiedene Lösungsmöglichkeiten vorschlagen.

    Ein Richter ist aber nicht dazu da Familienkonflikte zu lösen.

    Und Kinder sind ihren Eltern unterhaltspflichtig, wenn sie die - wirklich recht hohen und demnächst noch höheren- Selbstbehaltsgrenzen überschreiten. Wenn das Sozialamt eingeschaltet ist, geht der Vermieter erstmal leer aus, weil auf dem Konto nichts mehr ist und die sich die Rente abtreten lassen.
    Der Vermieter kann sich seine Außenstände versuchen aus dem Erbe zu holen. Oder selbst kündigen.
    Das ist alles nicht schön und sicher ist es sinnvoll im Gespräch das zu verhindern.
    Aber man hat auch mit 90 die Entscheidungsfreiheit seine Miete nicht zu bezahlen, wenn man die Konsequenzen überblicken kann.
    Wie es zigtausende unter 90 jährige jeden Tag machen.
    Da ging die Ausgangsfrage hin.
    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    in wie vielen Fällen kommt es denn wirklich zu dieser totalen Front ?

    Hier wird eine alte Dame mit über 90 geschildert die jetzt ganz akut nicht mehr aufstehen kann und wieder nach Hause will.
    Völlig nachvollziehbar.
    Die meisten alten Leute die bei Verstand sind lassen dann im Laufe der Zeit schon mit sich reden (oder knicken ein) und wollen auf keinen Fall dass die Kinder und Enkel finanziell belastet werden.

  3. #153
    Temporär ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Das war nicht meine Frage.
    Das die Übersicht zur Regelung finanzieller Angelegenheiten verloren gegangen ist, darüber muss sich ein Richter Klarheit verschaffen. Da reicht nicht das es für die Kinder bequemer wäre.

    Man kann nur jeden raten, in guten Tagen das Gespräch auf eine Vorsorgevollmacht zu bringen.
    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Das geht schneller, wenn es um das Eingemachte- sprich um die Finanzierung des Heimes geht. denn für die finanziellen Dinge kann ganz schnell eine Betreuung angeordnet werden, wenn die eigene Übersicht "verloren" geht. Solange alles bezahlt wird, ist es kein Thema.

  4. #154
    Sascha ist offline Urgestein
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von zweiflerin Beitrag anzeigen
    Aber das wollen nun mal die Wenigsten.

    Was sich die meisten wünschen, ist zuhause möglichst selbstbestimmt, nicht alleine und gut versorgt zu leben und zu sterben.

    Selbstbestimmt bedeutet, dass jemand das was man nicht mehr selbst kann, so für einen macht wie man es es selbst tun würde;
    nicht alleine bedeutet, dass jemand - möglichst Nahestehender - jederzeit ansprechbar ist und vor Ort ist;
    gut versorgt bedeutet, so versorgt zu sein, wie man sich selbst versorgen würde (Körperpflege, Nahrung, Arztbesuche,...)

    Alles andere ist für die meisten Menschen Sch...ße.
    Hier ging es gerade aber um die, die nicht gepflegt werden wollen.
    Vermischts halt nicht immer alles.

  5. #155
    Sascha ist offline Urgestein
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von sachensucher Beitrag anzeigen
    Man lässt ueblicherweise auch keinen Suizid zu und das wäre es letztlich.
    Und das darf ich durchaus kritisch sehen.
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  6. #156
    Temporär ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Oma braucht das Haus nicht mehr Konflikte sind relativ häufig.
    Und auch das Vermieter kein Geld mehr bekommen wenn der Bewohner ins Pflegeheim kommt.
    Was die Kinder machen können ist mit dem Vermieter reden das der zeitnah kündigt.
    Dafür muss er aber erstmal Mietausfall haben.
    Und es muss darstellbar sein das eine 24 Stundenpflege in den eigenen vier Wänden nicht möglich ist. So leben doch viele.
    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    in wie vielen Fällen kommt es denn wirklich zu dieser totalen Front ?

    Hier wird eine alte Dame mit über 90 geschildert die jetzt ganz akut nicht mehr aufstehen kann und wieder nach Hause will.
    Völlig nachvollziehbar.
    Die meisten alten Leute die bei Verstand sind lassen dann im Laufe der Zeit schon mit sich reden (oder knicken ein) und wollen auf keinen Fall dass die Kinder und Enkel finanziell belastet werden.

  7. #157
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Das war nicht meine Frage.
    Das die Übersicht zur Regelung finanzieller Angelegenheiten verloren gegangen ist, darüber muss sich ein Richter Klarheit verschaffen. Da reicht nicht das es für die Kinder bequemer wäre.

    Man kann nur jeden raten, in guten Tagen das Gespräch auf eine Vorsorgevollmacht zu bringen.
    Ich habe einen Verwandten, der keine wirkliche Übersicht in finanziellen Angelegenheiten hat. Durch Sauerstoffmangel bei der Geburt ist er geistig leicht retardiert, die Eltern haben das allerdings nie abklären lassen. Nach dem Tod der Eltern hat er ein abbezahltes Haus geerbt und ein gutes finanzielles Polster auf dem Konto. Durch unüberlegte Ausgaben bei ganz niedrigem Lohn (z.B. ständig neue Autos und irgendwelche Landmaschinen etc.) hat er letztlich das Haus verloren. Die Verwandten wollten versuchen, das zu verhindern und haben ein Betreuungsverfahren für die Finanzen angeregt- keine Chance, es ist nicht verboten, sich durch Dummheit zu verschulden.....

  8. #158
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Oma braucht das Haus nicht mehr Konflikte sind relativ häufig.
    Und auch das Vermieter kein Geld mehr bekommen wenn der Bewohner ins Pflegeheim kommt.
    Was die Kinder machen können ist mit dem Vermieter reden das der zeitnah kündigt.
    Dafür muss er aber erstmal Mietausfall haben.
    Und es muss darstellbar sein das eine 24 Stundenpflege in den eigenen vier Wänden nicht möglich ist. So leben doch viele.
    Allerdings ist eine 24-h-Pflege eine sehr teure Variante und die Pflegekasse zahlt dann nur das Pflegegeld für Angehörige, das Sozialamt in solchem Fall gar nichts. Außerdem braucht man ein extra Zimmer für die Pflegerin und weitere Unterstützung (meist durch Angehörige) für die Freizeit der Pflegerin.

  9. #159
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Das war nicht meine Frage.
    Das die Übersicht zur Regelung finanzieller Angelegenheiten verloren gegangen ist, darüber muss sich ein Richter Klarheit verschaffen. Da reicht nicht das es für die Kinder bequemer wäre.

    Man kann nur jeden raten, in guten Tagen das Gespräch auf eine Vorsorgevollmacht zu bringen.
    Ja, ich bin sehr froh, dass wir eine Vorsorgevollmacht und Bankvollmachten haben. Sonst wäre hier schon alles den Bach runter gegangen. Mit Präsentation der Vollmacht lösen sich viele Probleme wie durch Zauberhand.
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  10. #160
    -adalovelace- ist offline Dipl.-Hascherlschützerin
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Oma braucht das Haus nicht mehr Konflikte sind relativ häufig.
    Und auch das Vermieter kein Geld mehr bekommen wenn der Bewohner ins Pflegeheim kommt.
    Was die Kinder machen können ist mit dem Vermieter reden das der zeitnah kündigt.
    Dafür muss er aber erstmal Mietausfall haben.
    Und es muss darstellbar sein das eine 24 Stundenpflege in den eigenen vier Wänden nicht möglich ist. So leben doch viele.
    Was meinst du mit 24-Stunden-Pflege?

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