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Thema: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

  1. #51
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von schneckele13 Beitrag anzeigen
    Ja, das scheint mir das Vernünftigste.
    Sie ist jetzt seit 4 Wochen in der Kurzzeitpflege und will verständlicherweise nach Hause.
    Sie kann dort bis April 2020 bleiben, mal schauen, wie es in einem halben Jahr aussieht.
    Und wer bezahlt das? Die Leistung der Pflegeversicherung dürften dafür doch schon nicht reichen?

  2. #52
    zweiflerin ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Trauriger geht es nicht, wenn ich einmal in dieser Situation sein werde und die größte Sorge meiner Kinder in der Situation ist wie ich möglich kostensparend ablebe.
    Da hängt doch ein ganzes Leben an dem Hausstand. Stell dir mal vor du bist in ihrer Situation.
    Das kann man machen wenn man Erbe geworden ist.
    Im Augenblick sollten die Kinder nicht räumen sondern die letzten Wochen (Tage)mit ihrer Mutter verbringen.
    Ich kann so etwas wirklich nicht verstehen. Wenn keiner Geld hat zahlt das Sozialamt eh.
    Erstmal sollte Pflegegeld beantragt werden und geschaut, wie die Finanzen plus Rente wirklich aussehen.
    Wenn es wider Erwarten doch noch länger dauern sollte.
    Nein, das Sozialamt kommt für Mietschulden nur auf, wenn Obdachlosigkeit droht.
    Wenn die Oma den Pflegevertrag mit dem Heim unterschrieben hat und sie ihren Kostenanteil plus Wohnungsmiete nicht tragen kann, muss sie entweder kündigen oder ihre Kinder verpflichten ihr die Wohnung zu zahlen.

  3. #53
    Temporär ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von zweiflerin Beitrag anzeigen
    Nein, das Sozialamt kommt für Mietschulden nur auf, wenn Obdachlosigkeit droht.
    Wenn die Oma den Pflegevertrag mit dem Heim unterschrieben hat und sie ihren Kostenanteil plus Wohnungsmiete nicht tragen kann, muss sie entweder kündigen oder ihre Kinder verpflichten ihr die Wohnung zu zahlen.
    Ich meinte wenn die Kinder so arm sind.
    Und ja das ist dann das normale Vorgehen. Das sind dann IHRE Alternativen.
    Darum drehte sich doch die Frage.

  4. #54
    schneckele13 ist offline Ptit escargot
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    Und wer bezahlt das? Die Leistung der Pflegeversicherung dürften dafür doch schon nicht reichen?
    Aktuell wohl ihre zwei Töchter.
    LG Schneckele13 mit

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  5. #55
    advena ist offline Legende
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von schneckele13 Beitrag anzeigen
    Viel ist relativ. Sie hat nie gearbeitet, kriegt also wenig Rente. Die Wohnung ist relativ groß (4 Zimmer) und die Mieten in der Stadt sind auch nicht ohne (nur 1 Std fahrzeit nach München).
    Dann läuft das halt so: Pflegeheim kostet 3000 EUR (nur mal theorethische Rechnung), sie bekommt 1000 EUR von der Pflegekasse, 1200 Rente hat sie selber. Jetzt kostet die Wohnung 600 EUR, die will sie behalten.
    Der Sachbearbeiter vom Sozialamt wird ihr sagen, das geht nicht, dann wird das Heim nicht finanziert. Oma stampft mit dem Fuß auf, ich will aber.
    Gleichzeitig wird Betreuungsverfahren eingeleitet, der Richter kommt, befragt sie wie sie es sich vorstellt, Oma ist wieder bockig, Richter wird verfügen, dass die Patientin geistig nicht mehr in der Lage ist, ihre Finanzen und ihr tägliches Leben zu regeln und wird der Betreuung umgehend zustimmen.
    Alle meine Beiträge in diesem Forum bilden meine persönliche Meinung ab. Sie sind nicht verallgemeinernd und meine Ansichten müssen nicht mit denen anderer übereinstimmen. Dieser Grundsatz gilt immer, sofern nicht im Beitrag explizit anders gekennzeichnet.

  6. #56
    schneckele13 ist offline Ptit escargot
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Dann läuft das halt so: Pflegeheim kostet 3000 EUR (nur mal theorethische Rechnung), sie bekommt 1000 EUR von der Pflegekasse, 1200 Rente hat sie selber. Jetzt kostet die Wohnung 600 EUR, die will sie behalten.
    Der Sachbearbeiter vom Sozialamt wird ihr sagen, das geht nicht, dann wird das Heim nicht finanziert. Oma stampft mit dem Fuß auf, ich will aber.
    Gleichzeitig wird Betreuungsverfahren eingeleitet, der Richter kommt, befragt sie wie sie es sich vorstellt, Oma ist wieder bockig, Richter wird verfügen, dass die Patientin geistig nicht mehr in der Lage ist, ihre Finanzen und ihr tägliches Leben zu regeln und wird der Betreuung umgehend zustimmen.
    Danke für die Erklärung.
    LG Schneckele13 mit

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  7. #57
    zweiflerin ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Ich meinte wenn die Kinder so arm sind.
    Und ja das ist dann das normale Vorgehen. Das sind dann IHRE Alternativen.
    Darum drehte sich doch die Frage.
    Auch wenn die Kinder arm sind, kommt das Sozialamt nicht für einen regulären Heimplatz und Mietkosten auf. Die tragen nicht beides.
    Das bedeutet, wenn die Frau die Mietkosten plus ihren Anteil an den Heimkosten nicht zahlen kann (nicht aus ihren Einkünften, nicht aus Erspartem), muss sie entweder die Wohnung oder den Heimplatz kündigen oder ihre Kinder zur Übernahme der zusätzlichen Kosten verpflichten.

  8. #58
    zweiflerin ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim


  9. #59
    advena ist offline Legende
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von Froschn Beitrag anzeigen
    Ach ja. Das muss man sich auch erstmal leisten können. Und dass das Sozialamt "eh" zahlt, stimmt einfach nicht. Da wird erstmal geschaut, wer von den Kindern zahlen könnte, und da muss man nicht steinreich sein, um in die Pflicht genommen zu werden. Und bis das berechnet ist, fließt genau gar kein Geld, da muss dann so oder so in Vorleistung gegangen werden.
    Also ich kenn das so, dass das Sozialamt erstmal zahlt und dann erst sich an die Angehörigen wendet. Es ist nämlich keineswegs so, dass es da feste Sätze gibt wann wieviel Angehörige zahlen müssen. Das ist Ermessenssache und wohl von Sozialamt zu Sozialamt verschieden. So manche Sozialamtsbescheide sind daher von den Gerichten kassiert worden, weil die Sozialämter zuviel von den Angehörigen wollten. Ausserdem ist meiens Wissens, der Angehörigenunterhalt eh noch weiter gesenkt worden.
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  10. #60
    Temporär ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Wohnungsauflösung nach Umzug ins Pflegeheim

    Zitat Zitat von zweiflerin Beitrag anzeigen
    Auch wenn die Kinder arm sind, kommt das Sozialamt nicht für einen regulären Heimplatz und Mietkosten auf. Die tragen nicht beides.
    Das bedeutet, wenn die Frau die Mietkosten plus ihren Anteil an den Heimkosten nicht zahlen kann (nicht aus ihren Einkünften, nicht aus Erspartem), muss sie entweder die Wohnung oder den Heimplatz kündigen oder ihre Kinder zur Übernahme der zusätzlichen Kosten verpflichten.
    Ja, das ist mir doch klar. Das kann sie ja dann entscheiden. Es ist ihre Entscheidung.
    Die Frau ist doch noch nicht mal im Pflegeheim angekommen, ist in der Kurzzeitpflege.
    Es gibt bei uns Gesetze, dass du über deine Angelegenheiten selbst entscheiden darfst, solange du dazu in der Lage bist.
    Auch wenn man alt, behindert oder nur doof ist.

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