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Thema: Eklat auf dem Bauernmarkt

  1. #261
    Sina75 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    völlig OT aber gut: ich mag ja Süsskartoffelpommes gerne (leider häufig schlecht zubereitet)
    Ich liebe Süsskartoffelpommes (also gute, aber das ist bei Pommes ja nicht anders)
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    Franz Josef Strauß

  2. #262
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist gerade online Altlast
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von --Christine-- Beitrag anzeigen
    Boden, der durch jahrzehntelange Monokulutur ausgelaugt ist, muss sich natürlich erst erholen, bevor dort auch etwas anderes wächst. Ich halte die riesigen Maisfelder nicht für "gottgegeben"
    ich bin halt auch kein Bauer, ich weiß nur, was mein Opa immer erzählt hat.
    Er hatte Viehwirtschaft, Getreide- und Gemüseanbau.
    Die Felder waren klar zugeordnet und auf einem Rübenfeld konnte nie Weizen angebaut werden, auf Getreidefeldern keine Kartoffeln.

    Ich weiß nicht, ob das heute anders ist, ob man mit Düngemitteleinsatz und moderner Landwirtschaft da effizienter und besser arbeiten kann aber ich erinnere mich eben auch daran, weil wir früher immer gelernt haben, daß die Unwissenheit der Bürger bezüglich Boden und Landwirtschaft nach der Bodenreform in der DDR auch dazu geführt hat, daß deutlich weniger Lebensmittel produziert wurden.

  3. #263
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist gerade online Altlast
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von Sina75 Beitrag anzeigen
    Ich liebe Süsskartoffelpommes (also gute, aber das ist bei Pommes ja nicht anders)
    normale Pommes esse ich gar nicht aber z.B. beim Japaner die Süsskartoffelpommes, da brauch ich fast nix anderes.

  4. #264
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    völlig OT aber gut: ich mag ja Süsskartoffelpommes gerne (leider häufig schlecht zubereitet)
    Ich esse Süßkartoffeln sehr gern, hab sie aber wegen der langen Transportwege selten gekauft. Wenn die jetzt im Nachbarort wachsen, finde ich das toll.

  5. #265
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    ich bin halt auch kein Bauer, ich weiß nur, was mein Opa immer erzählt hat.
    Er hatte Viehwirtschaft, Getreide- und Gemüseanbau.
    Die Felder waren klar zugeordnet und auf einem Rübenfeld konnte nie Weizen angebaut werden, auf Getreidefeldern keine Kartoffeln.

    Ich weiß nicht, ob das heute anders ist, ob man mit Düngemitteleinsatz und moderner Landwirtschaft da effizienter und besser arbeiten kann aber ich erinnere mich eben auch daran, weil wir früher immer gelernt haben, daß die Unwissenheit der Bürger bezüglich Boden und Landwirtschaft nach der Bodenreform in der DDR auch dazu geführt hat, daß deutlich weniger Lebensmittel produziert wurden.
    Hm, ich bin ja am Bauernhof aufgewachsen. Bei uns gabs immer Fruchtwechsel, sodass nicht jedes Jahr auf dem gleichen Feld das Gleiche angebaut wurde. Das funktioniert heutzutage bei großen Betrieben mit Monokultur nicht mehr. Die Folge ist, dass viel gedüngt werden muss.

    In meiner Gegend gibt es noch viele kleine Betriebe, die in den letzten Jahren angefangen haben mit "exotischen" also bisher in der Gegned nicht heimischen Dingen zu experimentieren. Manches gelingt, manches wird wieder aufgegeben.
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  6. #266
    Avatar von Lui
    Lui
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    ob die dann zur Verfügung stehende Fläche tatsächlich den Nahrungsmittelbedarf dann mit Gemüse & Co. decken könnte.
    Zahlen habe ich schon gefunden aber wahrscheinlich hat noch niemand eine derartige Vergleichsrechnung aufgestellt.
    Zum Beispiel nimmt allein Grünland, Wiesen und Weiden, die hälfte der Flächen ein, die für die Futtermittelproduktion insgesamt benutzt werden.
    Da jede Menge verwertbare Nährstoffe (Kalorien um es ganz platt zu sagen) verlorengehen, wenn man sie vor dem Verzehr noch durch die Sau oder das Rind jagt, muss man mit weniger Fläche auskommen können.
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  7. #267
    Avatar von lucillaminor
    lucillaminor ist gerade online Bücherwurm
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von --Christine-- Beitrag anzeigen
    Hm, ich bin ja am Bauernhof aufgewachsen. Bei uns gabs immer Fruchtwechsel, sodass nicht jedes Jahr auf dem gleichen Feld das Gleiche angebaut wurde. Das funktioniert heutzutage bei großen Betrieben mit Monokultur nicht mehr. Die Folge ist, dass viel gedüngt werden muss.

    In meiner Gegend gibt es noch viele kleine Betriebe, die in den letzten Jahren angefangen haben mit "exotischen" also bisher in der Gegned nicht heimischen Dingen zu experimentieren. Manches gelingt, manches wird wieder aufgegeben.
    Ich glaube, Fruchtwechsel ist das eine, Bodenbeschaffenheit das andere. Manche Dinge auf Feldern kann man durchwechseln, andere nicht. Es gab hier in der Gegend im Mittelalter die berühmte "Dreifelder-Landwirtschaft". Auf Feld A Schwachzehrer, auf Feld B Starkzehrer, Feld C liegt brach. Im Folgejahr wird durchgewechselt. Aber das geht eben nicht mit allen Feldfrüchten, weil eben nicht nur der Boden, sondern auch andere Bedingungen die Eignung für andere Pflanzen beeinflussen.
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  8. #268
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von lucillaminor Beitrag anzeigen
    Ich glaube, Fruchtwechsel ist das eine, Bodenbeschaffenheit das andere. Manche Dinge auf Feldern kann man durchwechseln, andere nicht. Es gab hier in der Gegend im Mittelalter die berühmte "Dreifelder-Landwirtschaft". Auf Feld A Schwachzehrer, auf Feld B Starkzehrer, Feld C liegt brach. Im Folgejahr wird durchgewechselt. Aber das geht eben nicht mit allen Feldfrüchten, weil eben nicht nur der Boden, sondern auch andere Bedingungen die Eignung für andere Pflanzen beeinflussen.
    Klar gibts auch Böden auf denen das eine oder andere nicht oder nicht gut wächst, also alles kann man nicht überall bauen. Aber dort wo heute Mais in Monokultur wächst, wächst sicher auch vieles andere, wenn sich der Boden mal erholt hat. Was man in welcher Gegend anbauen kann, hängt dann natürlich auch mit den klimatischen Bedingungen zusammen.
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  9. #269
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Also wo jahrelang Kühe gegrast haben ist es nicht so einfach einen Acker draus zu machen. Wo das regelmäßig gemacht wird, also dieser Wechsel von Acker und Grünland (das grad wird gemäht und die Kuh steeht nicht direkt drauf), da geht das.

    Aber auf Kuh-Weiden ist der Boden durch die Rindviecher verdichtet und meist so hoch mit Nitrat belastet, dass Du da auf Jahre kein Gemüse ziehen kannst. Dazu ist es einen riesigen Aufwand einen Boden als Ackerflächer herzurichten. Man muss ihn entsteinen z.b. .
    Und in vielen Gegenden hat es schon seinen Sinn, dass manche Flächen Weideflächen sind, weil boden-, und/oder klimatechnisch nix anderes geht.
    Gibt es in eurer Gegend wirklich noch Weiden, auf denen Kühe stehen? Milchkühe oder auch Rinder, Tiere für die Fleischgewinnung? Also bei uns hier ist das lediglich noch der Fall, wenn es um spezielle Höfe geht, keine Höfe mit konventioneller Haltung, halten ihre Tiere so.

    Da wird das Grünland dafür benötigt, um Silage oder Heu davon zu machen und somit als Futter für die Tiere zu dienen. Hier sieht man nur noch sehr wenige Tiere auf der Weide, höchstens Schafe und Pferde, die Kühe und Rinder stehen leider im Stall und sehen keine Weiden mehr.

    Darüber hinaus spricht ja auch Niemand von einem fliegenden Wechsel, sondern das muss schon geplant werden, natürlich unter Berücksichtigung, dass nicht jede Pflanze überall gedeiht.
    Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben
    - Alexander von Humboldt -

  10. #270
    Avatar von Leona68
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    Standard Re: Eklat auf dem Bauernmarkt

    Zitat Zitat von Fimbrethil Beitrag anzeigen
    Nicht jede Wiese eignet sich als Ackerland.
    Und Milchkühe, -schafe und ziegen müssen doch auch irgendwas futtern.
    Na klar, aber die wenigsten Milchkühe stehen in Deutschland auf der Weide, sondern werden mit Pellets gefüttert und fristen ihr Dasein im Kuhstall. Würde man auf bessere Haltungsbedingungen setzen und dies flächendeckend einführen wollen, bräuchte man allerdings sehr viele Grünflächen, um Milchvieh relativ artgerecht zu halten.
    Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben
    - Alexander von Humboldt -

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