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Thema: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

  1. #61
    Avatar von st.paula75
    st.paula75 ist offline komplett unvollständig
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Ich bin sicher, wenn ich das als Kind gemusst hätte, wäre ich bald auf dem Zahnfleisch gegangen.
    Ich glaube, dann wäre ich wirklich irgendwann abgehauen, oder hätte mich vor den Bus geworfen.

    Wo immer "alle" Kinder herkommen, die früh aufstehen, weiß ich nicht.
    Ich musste "erst" um 6:30 Uhr aufstehen und das war für mich schon dermaßen belastend, dass ich es verflucht habe, dass ich das auch in den Ferien musste, weil ich da auch in die Betreuung musste.

    Mit "muss halt so sein" kann man sehr, sehr viel Leid erzeugen.
    Jupp. Ich hab eben meine drei Schulkinder auf den Weg geschickt, und für K3 ist es ein Desaster, diese frühen Uhrzeiten. Heute können sie aber um zwei nach Hause, das tröstet ihn ein bißchen.

    Donnerstag ist hier der Tag, an dem die Betreuung bisher lang ist, weil weder der Mann, noch ich sonderlich flexible Zeiten haben. Noch mehr „muß halt so“ würde ich nicht wollen, dann würde ich lieber nach anderen Arbeitsmöglichkeiten gucken.
    mit dem Kleeblatt 2009 - 2011 - 2013 - 2015
    Wingst und Lilofee


  2. #62
    Avatar von st.paula75
    st.paula75 ist offline komplett unvollständig
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Ja klar. Hier funktioniert das weil ersten meine Kinder da recht robust sind und zweitens unsere Arbeitsbedingungen und Zeiten (viel bzw. ausschließlich Homeoffice und sehr flexible Arbeitszeiten, die uns erlauben, versetzt zu arbeiten) so sind, dass wir an normalen Tagen (keine Dienstreisen etc.) mit 7-7,5 Stunden Betreuung auskommen.
    Geht die Betreuung mal länger, ist zumindest die Albertine ganz schön durch. Das würde ich regelmäßig auch nicht wollen.
    Im Kindergarten war K3 auch robuster, als jetzt. Wir haben ihn da echt überschätzt
    mit dem Kleeblatt 2009 - 2011 - 2013 - 2015
    Wingst und Lilofee


  3. #63
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Claqueuse
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von st.paula75 Beitrag anzeigen
    Im Kindergarten war K3 auch robuster, als jetzt. Wir haben ihn da echt überschätzt
    Erstes Schuljahr, oder? Das können auch noch Anlaufschwierigkeiten sein, die sich in den nächsten Monaten verwachsen.

  4. #64
    Avatar von rosenma
    rosenma ist offline Legende
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht wo du wohnst. Aber der Westen ist dem Osten in dem Punkt weit hinterher. Ich staune immer wieder, dass es noch immer Gegenden mit zu kurzen Betreuungszeiten gibt. Und hier stellt man lieber Vollzeitkräfte ein. Also anders als Andrea berichtet.
    Wer hier in der Schulbetreuung arbeitet, muss in TZ, weil die nur von 11-16 Uhr geöffnet haben.


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  5. #65
    Avatar von rosenma
    rosenma ist offline Legende
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Du meinst, man sollte die Ehe nicht mehr schützen?

    Ich würde ja eher sagen, die Entscheidungen, die manche treffen, kommen mir nicht ganz so zeitgemäß vor (und nochmal, ich rede von meiner Generation abwärts).

    Wobei, im Grund hätte ich ja ein paar Fragen im Ausgangsposting gehabt - zum Beispiel, wie es sein kann, dass jemand seit 2006 nur (sorry) 19,5 Std. arbeitet und sich vom Rentensystem gekniffen fühlt, weil wenig rausschaut (ich würde mich eher selbst mal kneifen, echt). Und ob man bei Nicht-Festanstellung (WAS ist das überhaupt?) etwa keine Rentenbeiträge bezahlt. ....
    Ich nehme an, Festanstellung heißt unbefristeter Vertrag. Aber eigentlich ist egal, ob ein Vertrag befristet ist oder nicht, für die rente zählt es gleich viel. So ganz habe ich in dem Artikel diese Aussage auch nicht verstanden.


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  6. #66
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Claqueuse
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Ich nehme an, Festanstellung heißt unbefristeter Vertrag. Aber eigentlich ist egal, ob ein Vertrag befristet ist oder nicht, für die rente zählt es gleich viel. So ganz habe ich in dem Artikel diese Aussage auch nicht verstanden.
    Ich habe auf zb auf Stipendienbasis promoviert. Da zahlt man keine Rentenbeiträge. Das sind Jahre, die mir fehlen.

  7. #67
    Avatar von rosenma
    rosenma ist offline Legende
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Ich habe auf zb auf Stipendienbasis promoviert. Da zahlt man keine Rentenbeiträge. Das sind Jahre, die mir fehlen.
    Hättest ja nicht promovieren müssen.

    Klar, es gibt immer im Leben Entscheidungen, die sich positiv oder negativ auf den späteren Lebensweg auswirken.
    Dir fehlen vielleicht die Jahre, dafür verdienst du mit Dr. (hoffentlich) mehr und kannst fürs Alter zurücklegen.


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  8. #68
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Claqueuse
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Hättest ja nicht promovieren müssen.

    Klar, es gibt immer im Leben Entscheidungen, die sich positiv oder negativ auf den späteren Lebensweg auswirken.
    Dir fehlen vielleicht die Jahre, dafür verdienst du mit Dr. (hoffentlich) mehr und kannst fürs Alter zurücklegen.
    Ich wollte gar nicht jammern, nur erklären, was mit „keine Festanstellung“ gemeint sein könnte.

    Meine eigenen Rentenerwartungen sind im Vergleich mit den Frauen im Artikel sowieso geradezu fürstlich

    Das Problem ist einerseits, dass an vielen Stellen immer noch der Glaube an eine quasi-Vollversorgung herrscht. „Die staatliche Rente reicht eigentlich und für ein nettes Extra ab und an habe ich noch einen kleinen Riester. Und für die Kindererziehung kriege ich ja auch noch ein paar Rentenpunkte“.

    Es ist in vielen Köpfen noch nicht angekommen, dass sich auch mit zusätzlicher Vorsorge der Lebensstandard im Alter nicht halten lassen wird.
    Wir reden inzwischen von einem Rentenniveau von 48% des durchschnittlichen Einkommens über 45 Jahre. Zeiten ohne Einzahlungen mitgerechnet.

    Und damit sind wir beim zweiten Problem. Dieses Rentenniveau ist so niedrig, dass effektive zusätzliche Vorsorge nur bei denen möglich ist und hilft, die schon wirklich gut verdienen.
    Die Lebensrealität und Rahmenbedingungen der meisten Familien sind aber so, dass es nicht 2 gute VZ-Verdiener gibt. Und das auch nicht erreicht werden kann. Das heißt auch die, die durchblicken, wieviel sie eigentlich vorsorgen müssten, sind oft nicht in der Lage dazu.
    Jedenfalls nicht die Gruppe, um die es im Sternartikel geht, die Mütter.

    Und das hat strukturell was damit zu tun, dass es meist Frauen sind, die all die notwendige gesellschaftliche Arbeit leisten, die unbezahlt bleibt.
    Eine gesellschaftliche Lösung ist hier nicht in Sicht. Man kann deshalb jeder Frau nur raten, dieses Problem ein Stück weit individuell zu lösen und bezahlte und unbezahlte Arbeit in der Beziehung halbwegs gleich zu verteilen.
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  9. #69
    Avatar von Leona68
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Und das hat strukturell was damit zu tun, dass es meist Frauen sind, die all die notwendige gesellschaftliche Arbeit leisten, die unbezahlt bleibt.
    Eine gesellschaftliche Lösung ist hier nicht in Sicht. Man kann deshalb jeder Frau nur raten, dieses Problem ein Stück weit individuell zu lösen und bezahlte und unbezahlte Arbeit in der Beziehung halbwegs gleich zu verteilen.
    Leider nicht und ich bin der Meinung, dass die Lösung auch nicht so aussehen kann, dass der Staat lediglich gute Möglichkeiten für Kinderbetreuung und später dann für die Betreuung alter Menschen schafft, so dass es möglich wird, dass jeder Mensch im erwerbsfähigen Alltag einem Vollzeiterwerb nachgehen kann um sein Leben und später auch die Rente abzusichern. Dafür aber jegliche sozialen Leistungen in der Familie, ob Kinderbetreuung oder die Betreuung alter Menschen an Institutionen delegiert.

    Was ausdrücklich nicht heißen soll, Frauen zurück an den Herd, sondern das die gesellschaftliche Arbeit anders bewertet und evtl. auch vergütet wird.
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    "Was gäbe ich für Küsse, wie kalte Kirschen, Zeit wie Sand am Meer.Was gäbe ich her, wenn jeder Tag wie der erste des Sommers wär"

  10. #70
    jellybean73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Stern Artikel Renten - kann mir bitte jemand genauere Erklärungen geben?

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Du meinst, man sollte die Ehe nicht mehr schützen?

    Ich würde ja eher sagen, die Entscheidungen, die manche treffen, kommen mir nicht ganz so zeitgemäß vor (und nochmal, ich rede von meiner Generation abwärts).

    Wobei, im Grund hätte ich ja ein paar Fragen im Ausgangsposting gehabt - zum Beispiel, wie es sein kann, dass jemand seit 2006 nur (sorry) 19,5 Std. arbeitet und sich vom Rentensystem gekniffen fühlt, weil wenig rausschaut (ich würde mich eher selbst mal kneifen, echt). Und ob man bei Nicht-Festanstellung (WAS ist das überhaupt?) etwa keine Rentenbeiträge bezahlt. ....
    wenn jemand über jahrzehnte nur 19,5 stunden/woche arbeitet (und das auch noch im niedriglohnbereich), wird der person sicher klar sein, dass da wenig pension rausschaut.
    wobei wir in österreich ja durch die ausgleichszulage zumindest eine mindestpension sichern (unter bestimmten umständen natürlich nur, wer nur 5 jahre im leben gearbeitet hat, bekommt auch die nicht, sondern wird im alter auf sozialhilfe angewiesen sein, wenn er niemanden hat, der ihn mitversorgt).
    die bekommen dann alle, die unter diesem satz liegen (und mit 19 stunden pro woche über jahrzehnte liegt man da ziemlich sicher drunter, es sei denn, man gehört zu den wirklich gut verdienenen).
    und momentan ist es ja so, dass alle mit 30 versicherungsjahren (und ja, nur knapp über geringfügigkeit gilt da auch, sofern es wirklich 30 jahre waren) eine erhöhte mindestpension bekommen werden. also da zählen dann hauptsächlich die vielen jahre und nicht die höhe der einzahlungen.

    ich glaub nicht, dass leute sich gekniffen fühlen, wenn sie jahrzehntelang nur teilzeit gearbeitet haben.
    da sagt einem ja der gesunde menschenverstand, dass man dann auch nur eine "halbe" rente bekommen wird.
    und eben bei uns: die "mindestrente" bekommt jeder, der die voraussetzungen erfüllt, und die erfüllt man bei ich glaub momentan 7 jahren berufstätigkeit (über geringfügigkeitsgrenze) und 8 jahren ersatzzeit, das schaffen die meisten leute. und auch viele leute, die mehr als die 19 stunden gearbeitet haben, bekommen nicht viel mehr, wenn sie im niedriglohnbereich waren.
    in detuschland gibt es meines wissens nach keine ausgleichszulage zur pension/rente, wenn diese zu niedrig ist.
    die sichert nämlich hier x tausenden von menschen zumindest das mindestmaß und verhindert die größte altersarmut.

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