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Thema: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

  1. #21
    Pinky-Haut ist offline Member
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Ich weiß, das will jetzt wieder niemand hören, aber man sollte sich in Städten mit gefühlt vielen rücksichtslosen Radfahrer/innen auch immer anschauen, wie gut die Radinfrastruktur ausgebaut ist. Ist die Infrastruktur gut, können sich Radfahrer/innen oft schnell und sicher von A nach B bewegen und das Nebeneinander aller Verkehrsmittel wird sicherer.
    Ja, gute Infrastruktur wäre sicher hilfreich. Aber so lange sich Radler nicht an einfachste Verkehrsregeln halten, z. B. Anhalten an roten Ampeln, und das gerne auch auf der Spur, die ganz exklusiv für Busse, Taxen und Radfahrer sind, fehlt mir echt das Verständnis. Oder wenn ich von Radfahrern höre, dass ja in der engen Wohnstraße grade die Müllabfuhr steht und der Radler deswegen ja auf den Fußweg ausweichen muss (!!!)... da könnte ich platzen...

    Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten würde, wäre doch alles halb so schlimm.

    Und Paragraph 1 Absatz 1 StVO sagt: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
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  2. #22
    Avatar von Foxlady
    Foxlady ist offline Urgestein
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Ich weiß, das will jetzt wieder niemand hören, aber man sollte sich in Städten mit gefühlt vielen rücksichtslosen Radfahrer/innen auch immer anschauen, wie gut die Radinfrastruktur ausgebaut ist. Ist die Infrastruktur gut, können sich Radfahrer/innen oft schnell und sicher von A nach B bewegen und das Nebeneinander aller Verkehrsmittel wird sicherer.
    Ich kann dir sagen, dass das nicht immer nur an den gut ausgebauten Radwegen hängt. Da, wo ich täglich zur Arbeit lang muss (und auch streckenweise auf dem Rückweg) gibt es gute Radwege. Breit genug, weg vom Autoverkehr und genug Platz zu den Fußgängern. Und dennoch habe ich spätestens jeden 2-3. Tag einen Rad-Knallfrosch vor mir, der unbedingt auf der Straße fahren will und damit den ganzen Autoverkehr hinter sich aufhält weil man schwer überholen kann. Da Radfahrer nicht da fahren müssen wo gute Wege für sie angelegt sind, finden sich immer Rad-Terroristen, die den Autofahrern ne lange Nase zeigen und den Verkehr behindern.




  3. #23
    advena ist gerade online Legende
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Ich habe früher auf dem Berg gewohnt. Den Rückweg habe ich oft mit Rad + Bus angetreten, weil es einfach wahnsinnig steil war. Ich hätte natürlich auch alles mit dem Auto fahren können - das wäre bestimmt viel umweltfreundlicher gewesen

    Klimawandel geht nur, wenn es weniger Autoverkehr gibt. Weniger Autoverkehr schaffen wir nur, wenn wir dem ÖPNV und den Fahrrädern mehr Raum einräumen - und den Autos weniger Raum. Das ist ein Verdrängungswettbewerb.

    Ich hab meinen Sohn schon mit dem Fahrrad besucht, 80km einfach. Den Rückweg hab ich mit meinem Rad dann im Zug angetreten. Aber klar, ich bin ein Möchtegernfahrradfahrer, weil ich nicht mal ebend 160km an einem Tag schaffe....
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    Alle meine Beiträge in diesem Forum bilden meine persönliche Meinung ab. Sie sind nicht verallgemeinernd und meine Ansichten müssen nicht mit denen anderer übereinstimmen. Dieser Grundsatz gilt immer, sofern nicht im Beitrag explizit anders gekennzeichnet.

  4. #24
    Mumpitz ist offline Legende
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von joyceM Beitrag anzeigen

    Warum machen die das? Letztens quetschte sich ein "Möchtegernrennfahrer" in Rennfahrermontur in die supervolle S-BAhn, rammte uns seine Räder und Lenker in die Seite und verscheuchte uns, weil er sein Rad abstellen wollte.
    Warum fahren die Radfahrer, denn nicht mit dem Rad, wenn sie so sportlich sind und lassen uns anderen die Öffis? Ich weiß, dass einige das Rad benutzen um IN die Stadt zu kommen, aber meine "Erlebnisse" finden nicht im Pendelverkehr statt, sondern im Stadtverkehr.
    Warum lästerst du über die Radfahrmontur. Wenn man weite Strecken fährt, ist es schon sinnvoll, Funktionskleidung zu tragen. Wie weit muss man denn vorher fahren, um die S-Bahn benutzen zu dürfen? Mein Mann fährt z.B. 20 km mit dem Rad (oder auch deutlich mehr) und danach mit dem Rad in der Bahn zur Arbeit (ca. 60 km). Wenn der Regionalzug ausfällt, kann es auch sein, dass er eine S-Bahn benutzt. In Zug und S-Bahn gibt es bei uns extra Abteile für Kinderwagen, Rollstühle und Personen mit Rad. Das wissen aber viele nicht, pöbeln dann rum und schimpfen auf die Radfahrer. Wenn es nicht erlaubt, ein Fahrrad zu Stoßzeiten mitzunehmen, darf man das natürlich nicht machen. Bei uns ist es erlaubt und mein Mann fährt natürlich im Berufsverkehr, denn er muss ja auch zur Arbeit, genauso wie die anderen. Es gibt recht viele Radfahrer, die pendeln.
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  5. #25
    PerditaX. ist offline elferant
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von Foxlady Beitrag anzeigen
    Ich kann dir sagen, dass das nicht immer nur an den gut ausgebauten Radwegen hängt. Da, wo ich täglich zur Arbeit lang muss (und auch streckenweise auf dem Rückweg) gibt es gute Radwege. Breit genug, weg vom Autoverkehr und genug Platz zu den Fußgängern. Und dennoch habe ich spätestens jeden 2-3. Tag einen Rad-Knallfrosch vor mir, der unbedingt auf der Straße fahren will und damit den ganzen Autoverkehr hinter sich aufhält weil man schwer überholen kann. Da Radfahrer nicht da fahren müssen wo gute Wege für sie angelegt sind, finden sich immer Rad-Terroristen, die den Autofahrern ne lange Nase zeigen und den Verkehr behindern.
    Naja, auf auf den mehr als gut ausgebauten Straßen gibt es jede Menge Autofahrer/innen, die sich idiotisch benehmen. Deppen gibt es überall.
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  6. #26
    Avatar von -AppErol-
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von Foxlady Beitrag anzeigen
    Ich kann dir sagen, dass das nicht immer nur an den gut ausgebauten Radwegen hängt. Da, wo ich täglich zur Arbeit lang muss (und auch streckenweise auf dem Rückweg) gibt es gute Radwege. Breit genug, weg vom Autoverkehr und genug Platz zu den Fußgängern. Und dennoch habe ich spätestens jeden 2-3. Tag einen Rad-Knallfrosch vor mir, der unbedingt auf der Straße fahren will und damit den ganzen Autoverkehr hinter sich aufhält weil man schwer überholen kann. Da Radfahrer nicht da fahren müssen wo gute Wege für sie angelegt sind, finden sich immer Rad-Terroristen, die den Autofahrern ne lange Nase zeigen und den Verkehr behindern.
    Das ist auch eine Frage der Sichtweise. Verkehrsverlangsamung ist nicht nur klimaschonender sondern bewegt vielleicht auch so manchen Autofahrer doch zum Umsteigen, wenn er jeden Tag "behindert" wird und deshalb bei gleicher Wegzeit mehr Geld ausgibt.



    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  7. #27
    Avatar von Foxlady
    Foxlady ist offline Urgestein
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Naja, auf auf den mehr als gut ausgebauten Straßen gibt es jede Menge Autofahrer/innen, die sich idiotisch benehmen. Deppen gibt es überall.
    Was hat das mit gut oder schlecht ausgebauten Radwegen und Radfahrern, die diese einfach nicht nutzen zu tun?




  8. #28
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von Pinky-Haut Beitrag anzeigen
    Ja, gute Infrastruktur wäre sicher hilfreich. Aber so lange sich Radler nicht an einfachste Verkehrsregeln halten, z. B. Anhalten an roten Ampeln, und das gerne auch auf der Spur, die ganz exklusiv für Busse, Taxen und Radfahrer sind, fehlt mir echt das Verständnis. Oder wenn ich von Radfahrern höre, dass ja in der engen Wohnstraße grade die Müllabfuhr steht und der Radler deswegen ja auf den Fußweg ausweichen muss (!!!)... da könnte ich platzen...

    Wenn sich alle Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten würde, wäre doch alles halb so schlimm.

    Und Paragraph 1 Absatz 1 StVO sagt: Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht.
    Rücksichtlose Verkehrsteilnehmer gibt es allerdings nicht nur unter den Radlern, sondern ebenso bei den Autofahrern und Fußgängern. Für alle gilt jedoch § 1 Abs. 1StVO.

    Solange Radler jedoch nicht als gleichberechtigte Verkehrtsteilnehmer wahrgenommen werden, wird die Verkehrswende schwierig. Mehr Platz für Radler in den Bahnen, warum nicht mal einen Waggon mehr anhängen? Vernünftige Radwege, nicht nur einen minimal anderfarbigen schmalen Streifen auf dem sowieso schon engen Bürgersteig etc. Für Letzteres müssten hier ggf. mal Parkplätze wegfallen, für viele Autofahrer ein Tabuthema. An dem möglichen Wegfall von Parkplätzen scheitert hier schon seit Jahren ein Radweg, stattdessen darf ich als Radler dann auf die Fahrbahn, auf der sich gleichzeitig auch die Straßenbahnschienen befinden.
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  9. #29
    Avatar von Foxlady
    Foxlady ist offline Urgestein
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Das ist auch eine Frage der Sichtweise. Verkehrsverlangsamung ist nicht nur klimaschonender sondern bewegt vielleicht auch so manchen Autofahrer doch zum Umsteigen, wenn er jeden Tag "behindert" wird und deshalb bei gleicher Wegzeit mehr Geld ausgibt.
    Auf DEM Weg denke ich eher nicht. Da geht es als Hauptader an den Stadtrand und zur Autobahn. Nicht überall ist es sinnvoll umzusteigen so lange man keine Alternative hat. Und Staus belasten dann nur die Umwelt.




  10. #30
    joyceM ist offline addict
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    Warum lästerst du über die Radfahrmontur. Wenn man weite Strecken fährt, ist es schon sinnvoll, Funktionskleidung zu tragen. Wie weit muss man denn vorher fahren, um die S-Bahn benutzen zu dürfen? Mein Mann fährt z.B. 20 km mit dem Rad (oder auch deutlich mehr) und danach mit dem Rad in der Bahn zur Arbeit (ca. 60 km). Wenn der Regionalzug ausfällt, kann es auch sein, dass er eine S-Bahn benutzt. In Zug und S-Bahn gibt es bei uns extra Abteile für Kinderwagen, Rollstühle und Personen mit Rad. Das wissen aber viele nicht, pöbeln dann rum und schimpfen auf die Radfahrer. Wenn es nicht erlaubt, ein Fahrrad zu Stoßzeiten mitzunehmen, darf man das natürlich nicht machen. Bei uns ist es erlaubt und mein Mann fährt natürlich im Berufsverkehr, denn er muss ja auch zur Arbeit, genauso wie die anderen. Es gibt recht viele Radfahrer, die pendeln.
    In dem Waggon, wo er sich reinquetschte waren schon 6 Fahrräder. Ich war nicht in dem Bereich, sondern im Eingangsbereich des Waggons, weil er proppenvoll war mit mehreren Kinderwagen und den 6 Fahrrädern. Der Mann passte mit seinem Fahrrad einfach nicht mehr rein, hat sich aber reingequetscht, indem er uns zur Seite gerammt hat. Und ja: ich finde es lächerlich, wenn jemand, der ausgestatteten ist, wie zur Tour de France, sich in eine volle S-Bahn mit seinem Rennrad zwängt...

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