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Thema: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

  1. #71
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Ich hab keine Daten zu Strafmandaten für Radfahrer/inne auf der Mahü. Du?

    Straßen mit Radstreifen - da fängt es ja schon an. Ich nehme an, du meinst Mehrzweckstreifen? Aber auch Radfahrstreifen: Ich hasse die. Die sind saugefährlich. Dafür, dass es keine Zebrastreifen mehr gibt, kann aber kein Radfahrer/keine Radfahrerin etwas. Da solltest du dich bei der Gemeinde beschweren. Und ich bezweilfe stark, dass alle Radfahrer/innen ohne Rücksicht abbiegen. Das ist sehr unwahrscheinlich.

    Autos am Gehsteig sind wohl selten. Nein, im Ernst - das ist gefühlte Bedrohung. Ich verstehe dich, aber die gefährdesten Verkehrsteilnehmer/innen sind in Wirklichkeit die Radfahrer/innen.
    Die Radfahrstreifen, die sie dort gebaut haben, sind wirklich breit. Dafür sind Parkplätze und ein Teil der Fahrbahn weggefallen. Das wurde in Abstimmung mit der örtlichen Radfahrlobby so gebaut, um ein schnelles Vorankommen der Radfahrer zu gewährleisten. Geht halt dann zulasten der Fußgänger. So wie das befahren der Fußgängerzone, das wurde auch erlaubt nur hält sich kein Radfahrer an die Schrittgeschwindigkeit.

  2. #72
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Im Rahmen einer Verkehrswende macht es keinen Sinn, das Räder zu Stoßzeiten nicht in die Bahn dürfen. Dann ist es keine Alternative zum Auto.
    Hier fahren die U-Bahnen zu den Stoßzeiten im 2 bis 3 Minuten Takt, mehr geht schlicht nicht und da kann es vorkommen, dass man in die erste Bahn, die kommt, nicht rein kommt. Wenn Fahrräder auch noch mitgenommen werden, wird es noch enger. Sollen dann die, die ohne Rad unterwegs sind, noch länger warten?

    Bei den U-Bahnen ist ein Waggon mehr auch nicht möglich, weil die eh schon die ganze Länge des Bahnsteiges einnehmen.
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  3. #73
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Ah, jetzt weiß ich was du meinst.
    Übrigens, abbiegende Verkehrsteilnehmer müssen immer auf Fußgänger achten, egal ob Autos oder Radfahrer. Sie tun es nur meist (beide) nicht.
    Achten ja, anhalten müssen sie halt nur, wenn da ein Zebrastreifen ist. Da hat der Fußgänger dann Vorrang.

    Ist halt hier blöd gelaufen für die Fußgänger.

  4. #74
    Avatar von Zwutschgal
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Rücksichtlose Verkehrsteilnehmer gibt es allerdings nicht nur unter den Radlern, sondern ebenso bei den Autofahrern und Fußgängern. Für alle gilt jedoch § 1 Abs. 1StVO.

    Solange Radler jedoch nicht als gleichberechtigte Verkehrtsteilnehmer wahrgenommen werden, wird die Verkehrswende schwierig. Mehr Platz für Radler in den Bahnen, warum nicht mal einen Waggon mehr anhängen? Vernünftige Radwege, nicht nur einen minimal anderfarbigen schmalen Streifen auf dem sowieso schon engen Bürgersteig etc. Für Letzteres müssten hier ggf. mal Parkplätze wegfallen, für viele Autofahrer ein Tabuthema. An dem möglichen Wegfall von Parkplätzen scheitert hier schon seit Jahren ein Radweg, stattdessen darf ich als Radler dann auf die Fahrbahn, auf der sich gleichzeitig auch die Straßenbahnschienen befinden.
    Genau den Fall machen die Münchner grade durch, haben einen großzügigen Radweg angelegt und dafür die Parkplätze an der Straße alle wegfallen lassen. Folge: Der Lieferverkehr kann nirgends mehr halten, die Handwerker können nirgends mehr halten, ergo wird auf dem Radweg geparkt, weil es keine Alternativen gibt. Da rumort es kräftig.

    Generell finde ich schon auch, dass Räder zum Berufsverkehr nichts in den Öffis verloren haben. Andererseits versteh ich auch die Radfahrer, die ihr Gefährt lieber mitnehmen, anstatt es am Bahnhof abzustellen, an manchen Ecken hat man dann kein Rad mehr, wenn man abends wiederkommt.

  5. #75
    Avatar von MeineRasselbande
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von --Christine-- Beitrag anzeigen
    Hier fahren die U-Bahnen zu den Stoßzeiten im 2 bis 3 Minuten Takt, mehr geht schlicht nicht und da kann es vorkommen, dass man in die erste Bahn, die kommt, nicht rein kommt. Wenn Fahrräder auch noch mitgenommen werden, wird es noch enger. Sollen dann die, die ohne Rad unterwegs sind, noch länger warten?

    Bei den U-Bahnen ist ein Waggon mehr auch nicht möglich, weil die eh schon die ganze Länge des Bahnsteiges einnehmen.
    Von solchen Takten kann ich hier nur träumen, die U-Bahn fährt hier alle 10 Minuten zu Stoßzeiten.

    Ja, wenn man eine Verkehrswende möchte, muss man ggf. investieren und umbauen, z. B. längere Bahnsteige, so dass mehr Waggons möglich sind oder kostenlose Leihräder an Bahnhöfen für den letzten Kilometer o. ä.

  6. #76
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von Womatz Beitrag anzeigen
    Äh... Das Fahrrad ist nunmal mein Fortbewegungsmitte. Ich fahre damit täglich zur Arbeit, da habe ich keinen Bummelkurs (ich gehöre zwar nicht zu der ganz schnellen Sorte, aber den Anspruch, rechtzeitig anzukommen, habe ich schon, auch ohne das Doppelte an Zeit einzuplanen).
    Allerdings fahre ich dazu nur auf der Straße/ ausgewiesenen Radwegen. Lust auf Radtouren auf viel begangenen kombinierten Fuß-und Radwegen habe ich eher nicht (dort spazierengehen will ich aber auch nicht). In der Freizeit bin ich Fußgänger (schon wegen meinem Hund.)
    Ich bin völlig deiner Meinung, dass der Ausbau der Radwege nicht zu Lasten der Fußgänger gehen darf. Da müssen die Autofahrer was von dem vielen Platz abgeben, den sie aktuell beanspruchen.
    Wenn Radfahrer auf den ihnen zugewiesenen Verkehrsflächen schnellstmöglich vorankommen wollen, ist das ja verständlich. Nur gibts halt Radfahrer, die, um schnellstmöglich vorankommen, auf andere Verkehrsflächen ausweichen, bevorzugt auf Gehsteige.

  7. #77
    Avatar von MeineRasselbande
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von Zwutschgal Beitrag anzeigen
    Genau den Fall machen die Münchner grade durch, haben einen großzügigen Radweg angelegt und dafür die Parkplätze an der Straße alle wegfallen lassen. Folge: Der Lieferverkehr kann nirgends mehr halten, die Handwerker können nirgends mehr halten, ergo wird auf dem Radweg geparkt, weil es keine Alternativen gibt. Da rumort es kräftig.

    Generell finde ich schon auch, dass Räder zum Berufsverkehr nichts in den Öffis verloren haben. Andererseits versteh ich auch die Radfahrer, die ihr Gefährt lieber mitnehmen, anstatt es am Bahnhof abzustellen, an manchen Ecken hat man dann kein Rad mehr, wenn man abends wiederkommt.
    Mir geht es nicht um das Geklaut-werden. Ich nutze das Rad für den Weg von Zuhause zum Bahnhof und vom Bahnhof zum Büro. Alternative wäre das Auto.

  8. #78
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Von solchen Takten kann ich hier nur träumen, die U-Bahn fährt hier alle 10 Minuten zu Stoßzeiten.

    Ja, wenn man eine Verkehrswende möchte, muss man ggf. investieren und umbauen, z. B. längere Bahnsteige, so dass mehr Waggons möglich sind oder kostenlose Leihräder an Bahnhöfen für den letzten Kilometer o. ä.
    Längere Bahnsteige bei den U-Bahnen wird es in Wien sicher nicht geben.

  9. #79
    jellybean73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Von solchen Takten kann ich hier nur träumen, die U-Bahn fährt hier alle 10 Minuten zu Stoßzeiten.

    Ja, wenn man eine Verkehrswende möchte, muss man ggf. investieren und umbauen, z. B. längere Bahnsteige, so dass mehr Waggons möglich sind oder kostenlose Leihräder an Bahnhöfen für den letzten Kilometer o. ä.
    10 minuten intervalle würden hier auslösen, dass jede u bahn so voll ist, dass sie nicht mehr benützbar ist.
    (am we oder spät am abend gibt es solche intervalle, aber tagsüber ginge das einfach nicht, weil zu viele menschen da sind, die transportiert werden müssen)

  10. #80
    Avatar von Schiri
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    Standard Re: Nase voll von unvorsichtigen und in Öffis fahrenden Radfahrern

    Zitat Zitat von Zwutschgal Beitrag anzeigen
    Genau den Fall machen die Münchner grade durch, haben einen großzügigen Radweg angelegt und dafür die Parkplätze an der Straße alle wegfallen lassen. Folge: Der Lieferverkehr kann nirgends mehr halten, die Handwerker können nirgends mehr halten, ergo wird auf dem Radweg geparkt, weil es keine Alternativen gibt. Da rumort es kräftig.

    Generell finde ich schon auch, dass Räder zum Berufsverkehr nichts in den Öffis verloren haben. Andererseits versteh ich auch die Radfahrer, die ihr Gefährt lieber mitnehmen, anstatt es am Bahnhof abzustellen, an manchen Ecken hat man dann kein Rad mehr, wenn man abends wiederkommt.
    Vieles ist halt einfach nicht durchdacht. Man hätte ja Haltestellen für den Lieferverkehr einplanen können. Warum der Lieferverkehr immer die Fußgänger und Radfahrer gefährdet, nicht aber den Autoverkehr aufhält, in dem er sich auf die rechte Spur stellt, ist mir ja auch nicht so klar

    Die Räder nehmen ja viele auch mit, weil sie nach der Haltestelle noch ein ganzes Stück fahren müssen.

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