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Thema: Absolute Schulkatastrophe

  1. #41
    Gast

    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von Lui Beitrag anzeigen
    Liest sich schlimm, raten kann ich nichts, aber bei dem Diagnosemarathon und vielen ambulanten und stationären Maßnahmen und Schulen in wenigen Jahren wäre die Frage, ob ein nochmaliger Schulwechsel "optimal" ist, eine meiner geringeren Sorgen.

    Wie stehen das Jugendamt und Schulamt zu Beschulung zu Hause? In meiner Stadt gibt es das für - bitte entschuldige den Ausdruck - solche gemeingefährliche Schüler, die nicht auf Schüler und Lehrer in normalen Schulen treffen dürfen. Schulpflicht besteht ja trotzdem.

    Alles Gute für deinen Sohn.
    Hier gibt es auch eine Förderschule Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung und ich finde es toll, dass es solche Einrichtungen gibt. Dort sind sehr kleine Klassen und gut geschultes Personal und das ist ganz oft eine wirkliche Chance für manche Kinder - nicht nur beschult zu werden, sondern auch wieder positiv wahrgenommen zu werden.

    @TE Das mit dem ständigen Wechsel der Schulbegleiter ist für Euch natürlich eine Katastrophe und ich befürchte (Edit ich habe jetzt gelesen, dass es so ist), dass das dann womöglich auch noch ungelernte Kräfte sind. Ich begleite gerade selbst einen nicht ganz unkomplizierten Jungen und wenn ich an unsere ersten Wochen denke, ein einziges Testen, kämpfen, reagieren und auch heute merkt er sofort, wenn ich nicht präsent bin, oder ihm zuviel Vertrauensvorschuss gebe. Eine gute Beziehung und enger Kontakt ist Grundvoraussetzung, um auch einmal aus dem Reagieren rauszukommen und positive Situationen herbeiführen zu können.
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  2. #42
    Gast

    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von MeinMichel Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, wieso sie es nicht hinbekommen. Wir haben schon mehrere Schulbegleiter durch. Der trage beteuert, dass sie sehr bemüht sind, aber leider auch eine große Nachfrage haben. Hinzu kommt, dass es meistens Menschen sind die gerade mit der Schule fertig sind und ein fsj machen oder Erwachsene ohne Ausbildung. Ein SB sagte auch direkt er wäre mir meinem Kind heillos überfordert.
    Das ist auch noch eine Baustelle. Eigentlich wollten wir längst zu einem anderen Träger wechseln.
    Das liegt nicht am Träger, sondern am JA - Dein Sohn braucht eine pädagogische Schulbegleitung und keine ungelernte Kräfte. Da wäre ein sonderpädagogisches Gutachten sinnvoll - hier in BW käme dann ein Lehrer aus der Förderschule mit entsprechendem Schwerpunkt und würde das Gutachten erstellen. Ihr könntet theoretisch auf Inklusion bestehen (ob das sinnvoll ist, weiß ich nicht, das kann man von außen schlecht beurteilen), dann wäre mit dem Gutachten die Chance auf die Bewilligung einer gelernten Kraft wahrscheinlich und die Lehrer und der Schulbegleiter und Euer Sohn hätten Anspruch auf Begleitung durch einen Sonderpädagogen, der regelmäßig kommt, beobachtet, eventuell mit Eurem Sohn arbeitet und Tipps im Umgang gibt. Ansonsten hätte er nach Erstellung des Gutachtens das Recht auf den Besuch der Förderschule. Auch eine Autismus Diagnose könnte die Bewilligung einer Fachkraft als Schulbegleitung ermöglichen.

  3. #43
    Alina73 ist offline Legende
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    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hier gibt es auch eine Förderschule Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung und ich finde es toll, dass es solche Einrichtungen gibt. Dort sind sehr kleine Klassen und gut geschultes Personal und das ist ganz oft eine wirkliche Chance für manche Kinder - nicht nur beschult zu werden, sondern auch wieder positiv wahrgenommen zu werden.

    @TE Das mit dem ständigen Wechsel der Schulbegleiter ist für Euch natürlich eine Katastrophe und ich befürchte, dass das dann womöglich auch noch ungelernte Kräfte sind. Ich begleite gerade selbst einen nicht ganz unkomplizierten Jungen und wenn ich an unsere ersten Wochen denke, ein einziges Testen, kämpfen, reagieren und auch heute merkt er sofort, wenn ich nicht präsent bin, oder ihm zuviel Vertrauensvorschuss gebe. Eine gute Beziehung und enger Kontakt ist Grundvoraussetzung, um auch einmal aus dem Reagieren rauszukommen und positive Situationen herbeiführen zu können.
    OT- hast du den Job gewechselt?

  4. #44
    MeinMichel ist offline Stranger
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    23

    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hier gibt es auch eine Förderschule Schwerpunkt soziale und emotionale Entwicklung und ich finde es toll, dass es solche Einrichtungen gibt. Dort sind sehr kleine Klassen und gut geschultes Personal und das ist ganz oft eine wirkliche Chance für manche Kinder - nicht nur beschult zu werden, sondern auch wieder positiv wahrgenommen zu werden.

    @TE Das mit dem ständigen Wechsel der Schulbegleiter ist für Euch natürlich eine Katastrophe und ich befürchte, dass das dann womöglich auch noch ungelernte Kräfte sind. Ich begleite gerade selbst einen nicht ganz unkomplizierten Jungen und wenn ich an unsere ersten Wochen denke, ein einziges Testen, kämpfen, reagieren und auch heute merkt er sofort, wenn ich nicht präsent bin, oder ihm zuviel Vertrauensvorschuss gebe. Eine gute Beziehung und enger Kontakt ist Grundvoraussetzung, um auch einmal aus dem Reagieren rauszukommen und positive Situationen herbeiführen zu können.
    Es wird hier vermutlich auch eine Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung werden.
    Das mit den Schulbegleitern ist ganz schlimm. Ich glaube auch, dass die eigentlich aktuelle den Krankenschein hat, weil es ihr zu viel ist. Wir hatten einmal einen super tollen jungen Mann, der super mit dem Sohn zurecht kam und umgekehrt war es genau so. Der hat dann allerdings nach einem Jahr aufgehört, um studieren zu gehen.

  5. #45
    Gast

    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Wie geht das denn? Ich lebe nicht in DE, aber bei uns (USA) muss ein Schulbegleiter eines gewalttätigen Kindes ständig neben dem Kind stehen, bzw. sitzen. In weniger strukturierten Zeiten wie Pause oder Freizeit erst recht, weil Dinge da eher eskalieren als im Klassenzimmer. Wenn der SB aufs Klo muss, muss er seinen Schützling derweil im Sekretariat abstellen oder einen anderen Erwachsenen holen.
    Das macht auch Sinn - aber aus praktischer Erfahrung weiß ich, dass das ganz schnell schwierig wird, wenn ein Kind sich z.B. auf dem Schulhof weh tut oder geärgert wird und den Schulbegleiter anspricht. Natürlich schickt man die Kindern zu Lehrern, aber eine Sekunde der Unachtsamkeit kann reichen, dass das Kind durchflutscht. Ober es spielt Fange mit anderen Kindern,... man muss den Kindern ja auch immer wieder Chancen geben mit anderen Kindern zu spielen und kann sie nicht nur an der Hand führen, was z.T. nötig wäre. Wenn allerdings so schwerwiegende Dinge passieren, ist eine normale Pause wohl leider nicht mehr möglich und das Kind muss beim SB bleiben und Möglichkeiten bekommen, sich außerhalb der Pause auszutoben. Ich gehe z.B. zur ersten Stunde 10 Minuten später mit „meinem“ Kind rein, dass es sich noch ein bisschen bewegen und abreagieren kann, da der Morgen zu Hause meist stressig beginnt und das Kind schon geladen ankommt.
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  6. #46
    MeinMichel ist offline Stranger
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    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Das liegt nicht am Träger, sondern am JA - Dein Sohn braucht eine pädagogische Schulbegleitung und keine ungelernte Kräfte. Da wäre ein sonderpädagogisches Gutachten sinnvoll - hier in BW käme dann ein Lehrer aus der Förderschule mit entsprechendem Schwerpunkt und würde das Gutachten erstellen. Ihr könntet theoretisch auf Inklusion bestehen (ob das sinnvoll ist, weiß ich nicht, das kann man von außen schlecht beurteilen), dann wäre mit dem Gutachten die Chance auf die Bewilligung einer gelernten Kraft wahrscheinlich und die Lehrer und der Schulbegleiter und Euer Sohn hätten Anspruch auf Begleitung durch einen Sonderpädagogen, der regelmäßig kommt, beobachtet, eventuell mit Eurem Sohn arbeitet und Tipps im Umgang gibt. Ansonsten hätte er nach Erstellung des Gutachtens das Recht auf den Besuch der Förderschule. Auch eine Autismus Diagnose könnte die Bewilligung einer Fachkraft als Schulbegleitung ermöglichen.
    En asof (?) Verfahren wird eingeleitet. Die Autismusdiagnostik steht noch an. Wir warten auf einen Termin im Atz
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  7. #47
    Gast

    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von Alina73 Beitrag anzeigen
    OT- hast du den Job gewechselt?
    Ja, ich bin im Sommer eingeschult worden (mit einem neuen Kind, das andere braucht keine IG Kraft mehr)

  8. #48
    RoseT ist offline old hand
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    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Das liegt nicht am Träger, sondern am JA - Dein Sohn braucht eine pädagogische Schulbegleitung und keine ungelernte Kräfte. Da wäre ein sonderpädagogisches Gutachten sinnvoll - hier in BW käme dann ein Lehrer aus der Förderschule mit entsprechendem Schwerpunkt und würde das Gutachten erstellen. Ihr könntet theoretisch auf Inklusion bestehen (ob das sinnvoll ist, weiß ich nicht, das kann man von außen schlecht beurteilen), dann wäre mit dem Gutachten die Chance auf die Bewilligung einer gelernten Kraft wahrscheinlich und die Lehrer und der Schulbegleiter und Euer Sohn hätten Anspruch auf Begleitung durch einen Sonderpädagogen, der regelmäßig kommt, beobachtet, eventuell mit Eurem Sohn arbeitet und Tipps im Umgang gibt. Ansonsten hätte er nach Erstellung des Gutachtens das Recht auf den Besuch der Förderschule. Auch eine Autismus Diagnose könnte die Bewilligung einer Fachkraft als Schulbegleitung ermöglichen.
    Das ist in NRW auch so und ich kenne nur wenige Grundschulen ohne "hauseigenen" Sonderpädagogen/-pädagogin. Den Antrag stellen Klassenlehrer, Schulleitung und Eltern (im besten Fall) gemeinsam. Und das hat die Schule absolut versäumt. Nach Antragstellung kommt ein externer Sonderpädagoge für das Gutachten. Die Termine für die Antragstellung sind aber gerade rum. Ohne Förderschwerpunkt kann er aber eigentlich eh nicht auf eine Förderschule.

  9. #49
    Alina73 ist offline Legende
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    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ja, ich bin im Sommer eingeschult worden (mit einem neuen Kind, das andere braucht keine IG Kraft mehr)
    spannend! mir war nicht klar, dass du auch vorher "Begleitung" warst.
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  10. #50
    Gast

    Standard Re: Absolute Schulkatastrophe

    Zitat Zitat von MeinMichel Beitrag anzeigen
    Es wird hier vermutlich auch eine Förderschule für soziale und emotionale Entwicklung werden.
    Das mit den Schulbegleitern ist ganz schlimm. Ich glaube auch, dass die eigentlich aktuelle den Krankenschein hat, weil es ihr zu viel ist. Wir hatten einmal einen super tollen jungen Mann, der super mit dem Sohn zurecht kam und umgekehrt war es genau so. Der hat dann allerdings nach einem Jahr aufgehört, um studieren zu gehen.
    Sehr schade - dass eine ungelernte Kraft überfordert ist, kann ich gut verstehen. Ich bin gelernt, es macht mir viel Spaß und bin trotzdem gut gefordert

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