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Thema: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

  1. #21
    tigger ist offline Legende
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Das stimmt natürlich alles.
    Allerdings hat sie mich ja (wegen Advent) gefragt, Antwort bekommen und es trotzdem getan.

    Ich glaube, das stört mich daran.

    Natürlich ist auch was Wahres an der Frage dran, warum wir das nicht einfach annehmen wollen....
    Was genau hat sie denn gefragt?
    Ob da bei Euch was üblich ist?
    Sonst nix?

    Das wäre ja meine Vorlage. Wenn nämlich was üblich ist, also dass z.B. der Chef für alle nen Schokonikolaus kauft, DANN bring ich natürlich nicht noch was oben drauf mit.

    Wenn aber nichts üblich ist, dann hab ICH ja freie Bahn.

  2. #22
    Avatar von -AppErol-
    -AppErol- ist offline love & peace
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Ich verrat Dir die Lösung:
    Das Zauberwort heißt "Erwartung".

    Ich schenke schon auch gern zu Anlässen, wenn ich was weiß, was gefällt, oder gewünscht wird.

    Wenn ich aber keine wirkliche Idee habe und auch keine Wünsche kommen, dann wird es sehr schwer. Eben weil ja alle wissen: Da gibt's ein Geschenk und natürlich möchte man dann auch ein Geschenk haben das freut, was halt schwer ist, so ganz ohne Idee..

    Zwischenrein läuft mir immer mal irgendwas über den Weg, was jemandem gefallen würde. Meist sind das eh Kleinigkeiten und oft bring ich die halt mit.
    Ich mag das dann gleich schenken und nicht Monate warten (und es dann möglicherweise schon längst vergessen haben). Ich bin ungeduldig und vergesslich bei sowas.
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    We can choose to see the best in one another.
    Barack Obama, 11/9/16
    Wenn ihr Großhirn mit der Amygdala eines Pubertisten diskutiert, kann das nur schief gehen!
    aus einem Vortrag der hiesigen Erziehungsberatung 11/13/19

  3. #23
    Avatar von Sommerflieder
    Sommerflieder ist offline Küstenkind
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Mal ganz ernsthaft: Ist das eigentlich das Problem der schenkenden Kollegin oder nicht eher eines der Beschenkten?
    Na ja, wenn ich etwas verschenke, dann ja mit der Intention, demjenigen eine Freude zu machen. Mir wäre es als Schenker also unangenehm, wenn der Beschenkte keine Freude daran hat, sondern im Gegenteil eher beschämt ist. Von daher wäre es schon mein Problem, ja.

    Erst recht, wenn ich schon erfahren habe, dass solche Schenkereien unüblich sind. Dann setz ich mich bewusst drüber weg. Wozu? Wirklich, weil ich unbedingt Freude verbreiten will, obwohl ich weiß, dass Schenken eigenltlich nicht gewünscht ist?
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  4. #24
    Avatar von -AppErol-
    -AppErol- ist offline love & peace
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von Sommerflieder Beitrag anzeigen
    Na ja, wenn ich etwas verschenke, dann ja mit der Intention, demjenigen eine Freude zu machen. Mir wäre es als Schenker also unangenehm, wenn der Beschenkte keine Freude daran hat, sondern im Gegenteil eher beschämt ist. Von daher wäre es schon mein Problem, ja.

    Erst recht, wenn ich schon erfahren habe, dass solche Schenkereien unüblich sind. Dann setz ich mich bewusst drüber weg. Wozu? Wirklich, weil ich unbedingt Freude verbreiten will, obwohl ich weiß, dass Schenken eigenltlich nicht gewünscht ist?
    Die Katze beißt sich in den Schwanz: Warum freut man sich nicht, wenn man beschenkt wird?

    Es gibt ein primäres (Freude über Geschenk) und ein sekundäres (der erwartet sicher einen Gegenleistung) Gefühl. Das primäre ist vom Schenkenden beabsichtigt, das sekundäre vom Schenkenden nicht beeinflussbar, sondern liegt in der Verantwortung des Beschenkten. Dass das sekundäre Gefühl auf den Schenkenden zurückfällt, hast du schon richtig erkannt. Die Frage ist aber, warum entsteht es überhaupt?



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  5. #25
    tigger ist offline Legende
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von Sommerflieder Beitrag anzeigen
    Na ja, wenn ich etwas verschenke, dann ja mit der Intention, demjenigen eine Freude zu machen. Mir wäre es als Schenker also unangenehm, wenn der Beschenkte keine Freude daran hat, sondern im Gegenteil eher beschämt ist. Von daher wäre es schon mein Problem, ja.

    Erst recht, wenn ich schon erfahren habe, dass solche Schenkereien unüblich sind. Dann setz ich mich bewusst drüber weg. Wozu? Wirklich, weil ich unbedingt Freude verbreiten will, obwohl ich weiß, dass Schenken eigenltlich nicht gewünscht ist?
    Unüblich ist nunmal nicht gleichbedeutend mit "will ich nicht"

    Wir sprechen von Erwachsenen. Ich schätze, die, die nichts haben wollen, können das auch einfach sagen.

    Mitbringen läuft bei uns meist über Futter. Und egal, ob ich nun Nikoläuse verteilt habe, oder irgendwas in die Küche gestellt habe zum Verzehr, bisher haben sich noch alle gefreut.

  6. #26
    Avatar von Sommerflieder
    Sommerflieder ist offline Küstenkind
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Die Katze beißt sich in den Schwanz: Warum freut man sich nicht, wenn man beschenkt wird?

    Es gibt ein primäres (Freude über Geschenk) und ein sekundäres (der erwartet sicher einen Gegenleistung) Gefühl. Das primäre ist vom Schenkenden beabsichtigt, das sekundäre vom Schenkenden nicht beeinflussbar, sondern liegt in der Verantwortung des Beschenkten. Dass das sekundäre Gefühl auf den Schenkenden zurückfällt, hast du schon richtig erkannt. Die Frage ist aber, warum entsteht es überhaupt?
    Weil nunmal nicht jeder Mensch uneingeschränkte Freude beim beschenkt werden empfindet? Gar nicht, weil er jetzt in der Zwickmühle steckt und zurückschenken muss, sondern einfach weil er vielleicht Freude "heucheln" muss, obwohl ihm das Geschenk gar nicht gefällt zum Beispiel.

    Um nochmal auf das Beispiel der TE zurückzukommen. Der Kollegin, die zudem neu ist, wurde ausdrücklich gesagt, dass man sich in der Abteilung nicht beschenkt. Meine Freude hielte sich definitiv in Grenzen, wenn sich eine nicht daran hält.
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  7. #27
    Avatar von Sommerflieder
    Sommerflieder ist offline Küstenkind
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Unüblich ist nunmal nicht gleichbedeutend mit "will ich nicht"

    Wir sprechen von Erwachsenen. Ich schätze, die, die nichts haben wollen, können das auch einfach sagen.

    Mitbringen läuft bei uns meist über Futter. Und egal, ob ich nun Nikoläuse verteilt habe, oder irgendwas in die Küche gestellt habe zum Verzehr, bisher haben sich noch alle gefreut.
    Also Dinge, die zum Verzehr für alle in der Küche stehen, verstehe ich nun nicht als Geschenk. Das ist nichts persönliches und jeder kann entscheiden, ob er sich daran bedient oder nicht. Damit bringe ich niemanden in Verlegenheit.

    Wenn ich jedem einen Schokonikolaus hinstelle, ist es schon was anderes. Ich schätze aber, hier in diesem Fall geht es um "wertvollere" Geschenke als ein paar Schokoladenfiguren. Und das fände ich als Beschenkte dann schon doof, zumal es ja scheinbar schon häufiger vorkam, obwohl die Kollegin erst seit einem halben Jahr überhaupt dabei ist.


  8. #28
    Avatar von Stadtmusikantin
    Stadtmusikantin ist offline Urgestein
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von -AppErol- Beitrag anzeigen
    Die Katze beißt sich in den Schwanz: Warum freut man sich nicht, wenn man beschenkt wird?
    Weil Geschenke von Leuten, die einen nicht sehr gut kennen, eben häufig den Geschmack nicht treffen. Und wenn Kollegen vorher gesagt haben, dass es nicht üblich ist, dann frage ich mich, was derjenige damit bezwecken will.

  9. #29
    Gast

    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Was genau hat sie denn gefragt?
    Ob da bei Euch was üblich ist?
    Sonst nix?

    Das wäre ja meine Vorlage. Wenn nämlich was üblich ist, also dass z.B. der Chef für alle nen Schokonikolaus kauft, DANN bring ich natürlich nicht noch was oben drauf mit.

    Wenn aber nichts üblich ist, dann hab ICH ja freie Bahn.
    Ich hab, fast wörtlich, gesagt, dass wir (=3 "alten") uns nix zum Nikolaus /Weihnachten schenken.
    Es war ja klar, was der Hintergrund bei ihr war.

    Ich denke, wenn sie zu We nochmal etwas mitbringt, werde ich mich bedanken, aber deutlich sagen, dass es mir unangenehm ist.

  10. #30
    Avatar von Stadtmusikantin
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    Standard Re: Aufmerksamkeiten im Kollegenkreis

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen

    Wir sprechen von Erwachsenen. Ich schätze, die, die nichts haben wollen, können das auch einfach sagen.

    Mitbringen läuft bei uns meist über Futter. Und egal, ob ich nun Nikoläuse verteilt habe, oder irgendwas in die Küche gestellt habe zum Verzehr, bisher haben sich noch alle gefreut.
    Der Beschenkte bekommt den Schwarzen Peter und muss sich rechtfertigen. Ich will mich nicht rechtfertigen.

    Und wenn du etwas in die Küche stellst zur allgemeinen Bedienung ist das auch was ganz anderes als Geschenke an bestimmte Personen. Da muss sich ja keiner angesprochen fühlen, der das nicht möchte.

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