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Thema: Immer weniger Azubis...

  1. #351
    Thori ist offline addict

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    In der DDR gab es aber Lehrlingswohnheime, für diejenigen, die eine Ausbildung auswärts gemacht haben.
    das habe ich ja auch geschrieben. es gab ja auch leute die haben ihre ausbildung am ort gemacht und die mußten halt daheim wohnen bleiben .
    im lehrlingswohnheim gab es aber keine einzelzimmer.
    ich wohnte in einem schloss und hatte mit meinem 6 -mannzimmer noch glück.die anderen waren in 10 bettzimmer inkl.durchgangszimmer auch 10
    untergebracht.

  2. #352
    Fimbrethil ist offline Baumhuhn

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von Thori Beitrag anzeigen
    das habe ich ja auch geschrieben. es gab ja auch leute die haben ihre ausbildung am ort gemacht und die mußten halt daheim wohnen bleiben .
    im lehrlingswohnheim gab es aber keine einzelzimmer.
    ich wohnte in einem schloss und hatte mit meinem 6 -mannzimmer noch glück.die anderen waren in 10 bettzimmer inkl.durchgangszimmer auch 10
    untergebracht.
    Will heißen, man hatte ein Bett.
    Nix mit selbständig wohnen.
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  3. #353
    paulchenpanther13 ist offline bremst auch für Tiere

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von Martha74 Beitrag anzeigen
    Die bekommen schlicht keine Bewerbungen, bei denen sie sagen, die schaffen hinterher auch die Berufsschule.
    Aber die haben doch alle einen Schulabschluss geschafft. Berufsschule ist doch eigentlich keine Atomphysik...

    Andrea hatte es schon mal geschrieben: Nachfrage kann man wecken. Hier rennen sie den Großunternehmen die Bude ein, die sind aber auch extrem präsent. Boys/Girls Day, Schülerpraktika, Ausbildungsbörsen, Schülerlabors und -werkstätten...

  4. #354
    Lleanora ist offline Legende

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Aber die haben doch alle einen Schulabschluss geschafft. Berufsschule ist doch eigentlich keine Atomphysik...

    Andrea hatte es schon mal geschrieben: Nachfrage kann man wecken. Hier rennen sie den Großunternehmen die Bude ein, die sind aber auch extrem präsent. Boys/Girls Day, Schülerpraktika, Ausbildungsbörsen, Schülerlabors und -werkstätten...
    Ich wundere mich auch.

    Sowohl ich als auch mein Mann fanden den Stoff in der Berufsschule nicht wirklich anspruchsvoll. Gut ist natürlich ein paar Jährchen her...

  5. #355
    Balu0412 ist offline Mann mit eigener Meinung

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Aber die haben doch alle einen Schulabschluss geschafft. Berufsschule ist doch eigentlich keine Atomphysik...

    Andrea hatte es schon mal geschrieben: Nachfrage kann man wecken. Hier rennen sie den Großunternehmen die Bude ein, die sind aber auch extrem präsent. Boys/Girls Day, Schülerpraktika, Ausbildungsbörsen, Schülerlabors und -werkstätten...
    Da stellt sich dann ja doch die Frage, was ein Schulabschluß noch wert ist.

    Nachfrage wecken ist ja schön und gut. Das gleiche Phänomen haben wir auch; viele Bewerbungen. Nur was sich da bewirbt ist z. T echt unterirdisch. Wenn von 100 Bewerbern vielleicht 5 in die 2. Runde kommen ist das heutzutage schon viel.

  6. #356
    paulchenpanther13 ist offline bremst auch für Tiere

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von Balu0412 Beitrag anzeigen
    was sich da bewirbt
    OT, aber es ist mir jetzt schon einige Male aufgefallen: Viele von Euch Bewerbersuchern sprechen von "was" statt von "wer". Warum? Das ist doch kein Arbeitsmaterial, das sind Menschen.

    Was den Schulabschluß angeht: Dann muss man als "Wirtschaft" halt mal mit der Politik Tacheles reden. In anderen Bereichen geht es ja auch. Vielleicht hätte es dann statt eines Fachs "Wirtschaft" ein bischen mehr Deutsch gebraucht, oder meinetwegen auch Kopfrechnen, darüber hätte man dann ja gerne diskutieren können? Oder man nutzt das dreigliedrige Schulsystem, wenn es denn nun offensichtlich unbedingt gewünscht ist, so, wie es mal gedacht war - als Vorbereitung auf unterschiedliche Berufs- bzw. Weiterbildungswege?

    Funfact am Rande: Im Dezember gab es eine Studie des WZB, dass börsennotierte Unternehmen immer weniger ausbilden. Die sparen sich die Kohle und holen sich dann die fertigen Leute aus den mittelständischen Unternehmen. Die Studie trägt den schönen Titel "Ausschütten statt ausbilden". Aber mit bewegten Worten über den Facharbeitermangel klagen können die auch...
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  7. #357
    Balu0412 ist offline Mann mit eigener Meinung

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    OT, aber es ist mir jetzt schon einige Male aufgefallen: Viele von Euch Bewerbersuchern sprechen von "was" statt von "wer". Warum? Das ist doch kein Arbeitsmaterial, das sind Menschen.

    Was den Schulabschluß angeht: Dann muss man als "Wirtschaft" halt mal mit der Politik Tacheles reden. In anderen Bereichen geht es ja auch. Vielleicht hätte es dann statt eines Fachs "Wirtschaft" ein bischen mehr Deutsch gebraucht, oder meinetwegen auch Kopfrechnen, darüber hätte man dann ja gerne diskutieren können? Oder man nutzt das dreigliedrige Schulsystem, wenn es denn nun offensichtlich unbedingt gewünscht ist, so, wie es mal gedacht war - als Vorbereitung auf unterschiedliche Berufs- bzw. Weiterbildungswege?

    Funfact am Rande: Im Dezember gab es eine Studie des WZB, dass börsennotierte Unternehmen immer weniger ausbilden. Die sparen sich die Kohle und holen sich dann die fertigen Leute aus den mittelständischen Unternehmen. Die Studie trägt den schönen Titel "Ausschütten statt ausbilden". Aber mit bewegten Worten über den Facharbeitermangel klagen können die auch...
    Das "was" bezieht sich nicht auf die Person, sondern die Anforderung. Ist also nicht despiktierlich gemeint.
    Was den Schulabschluß angeht ist nicht die "Wirtschaft", sondern wir als Gesellschaft gefordert. Ich brauche als Azubi niemanden mit Voraussetzungen in BWL. Ich brauche jemanden, der zumindest unfallfrei lesen und schreiben kann, Grundrechenarten beherrscht ohne bei einfachen Aufgaben gleich Hilsmittel zu benötigen. Bewerber die auch selbstständig sind (ohne Elternhilfe). Den Rest bringe ich bzw. das Unternehmen schon bei, sofern auch der Wille da ist. Bis heute hatten wir da wenig Probleme. Nur passende Bewerber zu finden wird immer schwerer.

    Offensichtlich versagt die Bildungspolitik. Da nutz ein mehrgliedriges Schulsystem nichts, wenn der Output nicht stimmt. Befreundete Handwerker berichten von den gleichen Problemen. Die jungen Menschen könnnen und z. T. wollen sie nicht.

    Dein Funfact ist leider keiner, da das schon leider vor über 20 Jahren so war.

  8. #358
    paulchenpanther13 ist offline bremst auch für Tiere

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von Balu0412 Beitrag anzeigen

    Dein Funfact ist leider keiner, da das schon leider vor über 20 Jahren so war.
    "immer weniger" besagt, dass es eben nicht schon immer so ist, das schreiben die nicht, weil ihnen die Wortbedeutung nicht klar ist. Genauer gesagt sprechen wir von 9% weniger Azubis als noch vor 10 Jahren (Vergleich 06/07 zu 16/17).

  9. #359
    Balu0412 ist offline Mann mit eigener Meinung

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    Standard Re: Immer weniger Azubis...

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    "immer weniger" besagt, dass es eben nicht schon immer so ist, das schreiben die nicht, weil ihnen die Wortbedeutung nicht klar ist. Genauer gesagt sprechen wir von 9% weniger Azubis als noch vor 10 Jahren (Vergleich 06/07 zu 16/17).
    Dann stelle ich klar, daß dies nur meine Erfahrung von vor über 20 Jahren widerspiegelt. Wir hatten bereits Ende der 90er Anfang der 2000er "Ausbildungsverbot" da es günstiger sei, extern einzustellen als selber auszubilden.

    In großen, vor allem nicht deutschen, Großkonzernen war und ist das gängige Praxis.

    Nur meine subjektive Wahrnehmung.

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