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Thema: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

  1. #31
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von Dr. Quinn Beitrag anzeigen
    Wäre das denn jetzt wirklich so schlimm, wenn ich von 30 mag wieder einen Schritt zurück auf 22,5 mg gehe?
    probier es aus.
    Letztlich entscheidest DU und DU bist die Expertin dafür wie du dich fühlst.
    Das kann dir kein Psychiater und kein Therapeut der Welt sagen und auch kein Spiegel im Blut

    Wenn du dich mit 22,5 mg ganz gut fühlst und weniger Nebenwirkungen hast - nun, dann ist das deine Dosis.

  2. #32
    Avatar von Miaa7
    Miaa7 ist offline MajaMayer

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von Dr. Quinn Beitrag anzeigen
    Weil es dringend war, ich anderweitig keine Termine bekam, der Psychater bei dem ich schon mal war ein Arxxxx ist und ich durch Vitamin B bei der Oberärztin der Institutsambulanz innerhalb von 2 Tagen einen Termin bekommen habe.
    Dann unbedingt das Vitamin B nutzen und die aktuelle Situation mit der Oberärztin besprechen und zeitgleich eine Lösung suchen, wie Du langfristig psychiatrisch und psychotherapeutisch gut betreut bist.
    Ich bin’s,
    MajaMayer

  3. #33

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von Dr. Quinn Beitrag anzeigen
    Weil es dringend war, ich anderweitig keine Termine bekam, der Psychater bei dem ich schon mal war ein Arxxxx ist und ich durch Vitamin B bei der Oberärztin der Institutsambulanz innerhalb von 2 Tagen einen Termin bekommen habe.
    Ich würde wohl weiterhin in die Ambulanz gehen und zeitgleich nach einem ambulanten Psychiater suchen. Auch mit Warteliste.

  4. #34
    Avatar von Melonenbaum
    Melonenbaum ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von Dr. Quinn Beitrag anzeigen
    Wäre das denn jetzt wirklich so schlimm, wenn ich von 30 mag wieder einen Schritt zurück auf 22,5 mg gehe?
    Muss nicht, kann aber.
    Bei Dosisreduktion können bei AD heftige Absetzungserscheinungen (Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Ängste, Suizidgedanken) auftreten .Vor allem bei SSRI, Mirtazapin zählt nicht dazu, dennoch würde ich das nie eigenmächtig reduzieren, sondern immer in Rücksprache mit dem Psychiater.

  5. #35
    WATERPROOF ist offline Renitent.

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von Teilzeithippie Beitrag anzeigen
    Die richtige Dosis wird neben dem klinischen Bild durch Wirkstoffspiegelbestimmung im Blut eingestellt. So. ca. 1 Woche nach Dosiserhöhung wird das bestimmt und danach erhöht oder auch nicht.
    Vielleicht bei euch.

    Aber in den Kliniken, wo ich 14 Jahre gearbeitet habe, wurde das genau nie gemacht bei der Eindosierung. Macht meiner Meinung auch keinen Sinn, weil die Wirkung beurteilst du nach Befund und nicht nach Dosis im Blut.

    Wirkstoffspiegel machen nur in (eher seltenen) Ausnahmefällen Sinn.

    @TE wie lange nimmst du die 30 mg schon? Mirtazpin hat die Eigenschaft, dass der Körper relativ lange braucht, sich dran zu gewöhnen.

    Ich hab es selber mal (vor über 10 Jahren) genommen und nach ein paar Tagen gut vertragen. Aber dann bekam ich eine seltenen Nebenwirkung: konnte beim Sehen Weit und Nah nicht mehr unterscheiden. Das war bei Auto fahren mehr als hinderlich. Musste es absetzen.

  6. #36
    WATERPROOF ist offline Renitent.

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von cosima Beitrag anzeigen
    probier es aus.
    Letztlich entscheidest DU und DU bist die Expertin dafür wie du dich fühlst.
    Das kann dir kein Psychiater und kein Therapeut der Welt sagen und auch kein Spiegel im Blut

    Wenn du dich mit 22,5 mg ganz gut fühlst und weniger Nebenwirkungen hast - nun, dann ist das deine Dosis.
    Da hat Cosima recht.

    Probier es einfach aus. Bei Reduktion von 30 auf 22,5mg ist die Wahrscheinlichkeit von Absetzerscheinungen sehr gering. Hab ich noch nie gesehen.

    Trotzdem würde es ausreichend lange mit 30 mg probieren. Mindestens 2 Wochen.

  7. #37
    WATERPROOF ist offline Renitent.

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von Melonenbaum Beitrag anzeigen
    Muss nicht, kann aber.
    Bei Dosisreduktion können bei AD heftige Absetzungserscheinungen (Gereiztheit, Stimmungsschwankungen, Ängste, Suizidgedanken) auftreten .Vor allem bei SSRI, Mirtazapin zählt nicht dazu, dennoch würde ich das nie eigenmächtig reduzieren, sondern immer in Rücksprache mit dem Psychiater.
    Ja, bei SSRI schon. Bei Mirtazapin ist es allermeistens kein Problem.

  8. #38
    Avatar von Dr. Quinn
    Dr. Quinn ist offline 8 Richtige beim DoRä! :-)

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    Standard Re: Frage zu Mirtazipin (oder AD generell)

    Zitat Zitat von WATERPROOF Beitrag anzeigen
    Vielleicht bei euch.

    Aber in den Kliniken, wo ich 14 Jahre gearbeitet habe, wurde das genau nie gemacht bei der Eindosierung. Macht meiner Meinung auch keinen Sinn, weil die Wirkung beurteilst du nach Befund und nicht nach Dosis im Blut.

    Wirkstoffspiegel machen nur in (eher seltenen) Ausnahmefällen Sinn.

    @TE wie lange nimmst du die 30 mg schon? Mirtazpin hat die Eigenschaft, dass der Körper relativ lange braucht, sich dran zu gewöhnen.

    Ich hab es selber mal (vor über 10 Jahren) genommen und nach ein paar Tagen gut vertragen. Aber dann bekam ich eine seltenen Nebenwirkung: konnte beim Sehen Weit und Nah nicht mehr unterscheiden. Das war bei Auto fahren mehr als hinderlich. Musste es absetzen.
    Ich bin am 1. Januar auf 30 mg hochgegangen. Gestern Abend habe ich 22,5 genommen und es fühlt sich wieder besser an. Mal schauen, wie es im Laufe des Tagrs so wird.

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