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Thema: Zuspruch und Rat gesucht

  1. #21
    Avatar von katha333
    katha333 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Das Abholen eines kranken Kindes könnte auch der Vater übernehmen, dessen Arbeitsstelle in der Nähe der Kita ist. Vermutlich ist er bei den Fahrzeiten der TE derjenige, der bringt und holt.
    Daher sagte ich ja, dass sei kein so starkes Argument. Denn dieses Problem, ließe sich im Bedarfsfall sicherlich irgendwie regeln
    Wer morgens zerknittert aufwacht, hat tagsüber die besten Entfaltungsmöglichkeiten!

    Liebe Grüße,
    Katha

  2. #22
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von Lui Beitrag anzeigen
    Du bist Vollzeit Beamtin mit 19 Jahren Arbeitserfahrung und dein Mann ist trotzdem der Hauptverdiener?
    Traumhaft
    Da kannst du doch wirklich ohne zur Tafel zu müssen nur 30 Stunden machen wenn für das Kind nötig ist.
    Den Gedanken hatte ich auch schon.

  3. #23
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Den Gedanken hatte ich auch schon.
    Ich denke da eher umgekehrt. Wenn die Frau einen guten und sicheren Job hat, hat das Paar die Wahl, traditionelle Muster aufzubrechen. Dann kann auch der Mann reduzieren, in Elternzeit gehen, das kranke Kind holen. Sie hat ja offensichtlich das Bedürfnis in ihrer Berufstätigkeit ernst genommen zu werden. Dann sollte sie beim Partner mehr Beteiligung anfordern.

    Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity.

  4. #24
    Wikapis ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Ja, das muss jede Familie selbst entscheiden. Ich gebe aber zu bedenken, dass statistisch Paare meist ähnlich qualifiziert sind und das Gehaltsgefälle in einer Beziehung vor dem ersten Kind oft nicht so relevant ist.
    Meist führt erst die Familiengründung zu einem deutlichen Gehaltsgefälle. Da kann ein Paar erfolgreich gegensteuern, wenn es die Mechanismen früh genug erkennt und das möchte.
    Wenn der Job des Partners prinzipiell Vorrang hat, muss frau sich dann nicht wundern, wenn sie auf der Arbeit als Frau und Mutter nicht so ganz ernst genommen wird, das ist dann eine logische Folge der Prioritätensetzung.
    Ich finde das es auf der Arbeit überhaupt keine Rolle spielen sollte ob der Job des Partners die haupteinnahmequelle der Familie ist oder nicht.

    Im Falle der TE würde ich mit der Betreuungszeit des Kindes gar nicht argumentieren wenn es um das Home Office geht, sie haben eine Betreuung wollen diese aber nicht voll ausschöpfen das geht aber ja den Arbeitgeber nichts an.
    Ich! Würde nur die Fahrzeit und Länge als Argument nehmen auch eventuell die finanziellen Einbußen durch die Fahrtkosten.

    Wenn es mir wichtig ist nicht so gesehen zu werden wie angeblich die anderen Mütter da, dann sollte man sich auch nicht hinstellen und sagen „ich möchte meine Maus aber an 2 Tagen eher abholen können“ dann ist man in der Schublade halt drin die vielleicht so mancher hat.
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  5. #25
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von Wikapis Beitrag anzeigen
    Ich finde das es auf der Arbeit überhaupt keine Rolle spielen sollte ob der Job des Partners die haupteinnahmequelle der Familie ist oder nicht.

    Im Falle der TE würde ich mit der Betreuungszeit des Kindes gar nicht argumentieren wenn es um das Home Office geht, sie haben eine Betreuung wollen diese aber nicht voll ausschöpfen das geht aber ja den Arbeitgeber nichts an.
    Ich! Würde nur die Fahrzeit und Länge als Argument nehmen auch eventuell die finanziellen Einbußen durch die Fahrtkosten.

    Wenn es mir wichtig ist nicht so gesehen zu werden wie angeblich die anderen Mütter da, dann sollte man sich auch nicht hinstellen und sagen „ich möchte meine Maus aber an 2 Tagen eher abholen können“ dann ist man in der Schublade halt drin die vielleicht so mancher hat.
    Ich halte es für eine Utopie, dass man Kinder aus der Berufstätigkeit völlig ausklammern könnte. Kinder werden mal krank, Kitas haben Schliesszeiten, Kitaöffnungszeiten begrenzen die Möglichkeit, Überstunden zu machen, Dienstreisen und Kitabetreuung ist ein Thema.

    Und wenn ein Partner als Hauptverdiener gesehen wird und deshalb aus Sicht des Paares nicht reduzieren, Kinder abholen, Kind-krank nehmen kann, bleibt das alles am anderen Partner hängen.
    Zu glauben, dass das keine beruflichen Auswirkungen hätte, ist naiv.

    Wenn ein Paar sich da gleichberechtigt zuständig fühlt, kann es immer noch schwierig sein. Aber dann kann abgewogen werden, bei wem der „Störfaktor“ Kind gerade besser reinpasst.

    Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity.

  6. #26
    Avatar von Lui
    Lui
    Lui ist offline Regels sind Regels

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Ich denke da eher umgekehrt. Wenn die Frau einen guten und sicheren Job hat, hat das Paar die Wahl, traditionelle Muster aufzubrechen. Dann kann auch der Mann reduzieren, in Elternzeit gehen, das kranke Kind holen. Sie hat ja offensichtlich das Bedürfnis in ihrer Berufstätigkeit ernst genommen zu werden. Dann sollte sie beim Partner mehr Beteiligung anfordern.
    Man muss halt bedenken, dass es bei Beamten heutzutage so einfach ist wie fast nirgendwo, zeitweise zu reduzieren und dann ohne Nachteile aufzustocken. Das ist schon einer der Vorteile des Beamtentums. Wenn der Mann offenbar deutlich mehr verdient, dann wird er kein Beamter sein sondern bei ihm wird ein härterer Wind wehen.

    Sie hat schon 19 Jahre Arbeit hinter sich. Das Kind ist 19 Monate, wenn sie bis zum 3 Lj 30 Stunden Teilzeit macht und dann wieder Vollzeit - rum - dann sehe ich keinen Anlass daran zu zweifeln, dass ihre Berufstätigkeit eine ernsthafte ist.
    Kara^^ gefällt dies
    Danke für den Fisch.

  7. #27
    Avatar von Lui
    Lui
    Lui ist offline Regels sind Regels

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von Wikapis Beitrag anzeigen
    Wenn es mir wichtig ist nicht so gesehen zu werden wie angeblich die anderen Mütter da, dann sollte man sich auch nicht hinstellen und sagen „ich möchte meine Maus aber an 2 Tagen eher abholen können“ dann ist man in der Schublade halt drin die vielleicht so mancher hat.
    Das stimmt natürlich.
    Danke für den Fisch.

  8. #28
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von Wikapis Beitrag anzeigen
    Ich finde das es auf der Arbeit überhaupt keine Rolle spielen sollte ob der Job des Partners die haupteinnahmequelle der Familie ist oder nicht.

    Im Falle der TE würde ich mit der Betreuungszeit des Kindes gar nicht argumentieren wenn es um das Home Office geht, sie haben eine Betreuung wollen diese aber nicht voll ausschöpfen das geht aber ja den Arbeitgeber nichts an.
    Ich! Würde nur die Fahrzeit und Länge als Argument nehmen auch eventuell die finanziellen Einbußen durch die Fahrtkosten.

    Wenn es mir wichtig ist nicht so gesehen zu werden wie angeblich die anderen Mütter da, dann sollte man sich auch nicht hinstellen und sagen „ich möchte meine Maus aber an 2 Tagen eher abholen können“ dann ist man in der Schublade halt drin die vielleicht so mancher hat.
    In meiner Firma sind (kleine) Kinder durchaus ein Argument für einen Telearbeitsplatz (bzw. ist es so, dass neue Telearbeitsplätze überhaupt nur genehmigt werden, wenn es kleine Kinder im Haushalt gibt - und das eben durchaus mit dem Argument der Betreuungszeiten).
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg


    Ostern mal anders:
    https://www.bilder-upload.eu/bild-a2...2880.jpeg.html

    https://www.youtube.com/watch?v=0Hiu...ature=emb_logo

  9. #29
    LivingTheDream ist offline Stranger

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Vielen Dank Euch allen zunächst für Eure Antworten.

    Ich möchte gerne versuchen die Situation etwas klarer darzustellen, damit einzelne Meinungen evtl reflektiert werden können.

    1. Die Kleine ist zwar mein erstes Kind, jedoch lebt bei uns auch noch der 7-jährige Sohn meines Mannes. Wir sprechen also durchaus von einer gewachsenen Familie mit entsprechenden, auch finanziellen Bedürfnissen.
    2. Nein, ich bin nicht generell negativ eingestellt und trage dies wie ein Kreuz vor mir her. Jedoch ist diesbezüglich bereits einiges in meiner alten Dienststelle passiert. Was genau möchte ich hier nicht breit treten. Es hat mir jedoch gezeigt, dass es nicht einfach so hingenommen wird, wenn aus einer Frau “plötzlich” eine Mutter wird. Bevor weitere Meinungen gebildet werden: bei uns ist es so das der Dienstposten nachbesetzt wird, wenn man länger raus 6 Monate Elternzeit nimmt. Da dies der Fall war, konnte ich nicht mehr in diese Dienststelle zurück.
    3. Alte Bilder aufbrechen. Genau dieser Meinung sind mein Mann und ich auch. Weshalb sollen immer wir Frauen in der Rente schlechter gestellt sein? Auch hier gibt und gab es jedoch verschiedene Gründe, weshalb ich in Elternzeit bin und er nicht. Er würde es sofort machen, jedoch sprechen wir von einem Gehaltsunterschied von 1500 Euro +. Ferner und auch Eingangs hier erwähnt, möchte ich nicht am Ende des Tages mit einer solch kleinen Rente da stehen, dass ich auf die Hilfe anderer angewiesen bin. Ich weiß, ich weiß.... als Beamter fällt man vermeintlich weich. Das aber auch nur, wenn man entsprechend lange und voll gearbeitet hat.
    Ich habe bereits eine gescheiterte Ehe hinter mir und bin deshalb der Meinung, dass ich mich jederzeit selbst versorgen können möchte. Auch im Alter. Ich möchte mich nicht darauf verlassen (müssen) das mein Mann uns schon ernähren wird. Denn genau das ist altes Denken. Ich bin gerne für die Kinder die letzten beiden Jahre kurz getreten und habe währenddessen keinen Cent in die Rentenkasse eingezahlt, außer privat. Nun möchte ich jedoch wieder arbeiten und meinen Beruf mit der Familie vereinbaren. Deshalb Telearbeit.
    4. Mein Mann unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten. Das macht er wunderbar und auch sehr gerne. Da er jedoch oft geschäftlich unterwegs ist, muss ich dann eben die Kids betreuen.

    Nur weil man Beamtin ist, hat man nicht ausgesorgt. Ja, es erleichtert vieles, erschwert aber gerade als Bundesbeamter auch viel. Da ist nicht an der Landesgrenze NRW, RLP oder Schleswig-Holstein Schluss. Es kann auch vorkommen, dass ich nach Ba-Wü soll und mein Mann nach NRW.
    Alles bereits bei Kollegen erlebt und den Kopf geschüttelt.
    Mir geht es jedoch gar nicht darum meinen Arbeitgeber an den Pranger zu stellen, sondern vielmehr darum, dass ich aufgrund meiner Erlebnisse Respekt vor dem Gespräch Telearbeit habe. Ja, vielleicht sind die Vorgesetzten in der neuen Dienststelle totale Familienmenschen und sagen “schön das Sie da sind. Ich verstehe Ihre Situation. Gerne können Sie für 2-3 Tage in der Woche Telearbeit beantragen “. Um das Herauszufinden muss und werde ich mich in den nächsten Tagen mit der Stelle in Verbindung setzen. Ich kann aufgrund der bisherigen Erfahrungen und Erlebnisse jedoch nicht “leichten Herzens” an dieses Gespräch heran gehen.

  10. #30
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Zuspruch und Rat gesucht

    Zitat Zitat von Lui Beitrag anzeigen
    Man muss halt bedenken, dass es bei Beamten heutzutage so einfach ist wie fast nirgendwo, zeitweise zu reduzieren und dann ohne Nachteile aufzustocken. Das ist schon einer der Vorteile des Beamtentums. Wenn der Mann offenbar deutlich mehr verdient, dann wird er kein Beamter sein sondern bei ihm wird ein härterer Wind wehen.

    Sie hat schon 19 Jahre Arbeit hinter sich. Das Kind ist 19 Monate, wenn sie bis zum 3 Lj 30 Stunden Teilzeit macht und dann wieder Vollzeit - rum - dann sehe ich keinen Anlass daran zu zweifeln, dass ihre Berufstätigkeit eine ernsthafte ist.
    Die TE fühlt sich offenbar beruflich nicht ernst genommen. Warum auch immer.
    TZ hat sie im EP für sich ausgeschlossen und auch zu entsprechenden Nachfragen (auch von mir) nicht Stellung genommen.
    Vollzeit mit den Fahrzeiten und einem Mann, der beruflich unabkömmlich ist, würde ich auch nicht machen.

    Meine erste Stellschraube wäre aber die Unabkömmlichkeit des Gatten, weil die mit dem Familienbild, das Ich leben wollte, überhaupt nicht zusammen geht.

    Eine Stundenreduktion auf 30 Stunden allein finde ich völlig unproblematisch. (70-80% TZ für beide Partner finde ich eine der besten Lösungen im Kleinkindalter). Aber das Paket „mein Mann ist Hauptverdiener und kann nicht“ zusammen mit der Reduktion führt in meiner Welt spätestens beim zweiten Kind dazu, dass sie noch mehr reduziert, Expertin für alle Familienbelange wird, der Mann „mithilft“ und sie „dazu verdient“.

    Wer das so möchte, alles schick.
    Studien sagen aber, dass die meisten Paare vor dem ersten Kind was anderes möchten und eher eine egalitäre Aufteilung anstreben. Die Realität ein paar Jahre später sieht dann oft anders aus und dann ist das Gehaltsgefälle oft so groß, dass sich das oft tatsächlich nur noch schwer ändern lässt.

    Die TE hat jetzt noch Stellschrauben, was die Rollenverteilung in der Familie betrifft.
    Maxie Musterfrau und Kara^^ gefällt dies.

    Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity.

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