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Thema: Organspende - Bundestag

  1. #21
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von NotLaughlin Beitrag anzeigen
    Bleibt nur zu hoffen, dass sich genügend freiwillige Spender finden lassen, die im Notfall denen die Chance auf ein Weiterleben ermöglichen, die nicht selbst spenden möchten
    Und was hätte daran die Widerspruchslösung geändert? Wer nicht spenden möchte (so schreibst du ja), der tut das auch nicht bei einer Widerspruchslösung. Freiwillig wäre eine Spende auch bei der Widerspruchslösung geblieben - zum Glück.
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    Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben
    - Alexander von Humboldt -

  2. #22
    Avatar von jingle
    jingle ist offline OREO-Keks-Gegnerin

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Der Bundestag hat gerade die Widerspruchslösung gegen die Organspende abgelehnt.
    Das Ergebnis hatte ich nicht erwartet.

    https://www.tagesschau.de/inland/org...mmung-101.html
    die einzig richtige entscheidung. spenden sollen spenden bleiben.

  3. #23
    NotLaughlin ist offline newbie

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von Leona68 Beitrag anzeigen
    Und was hätte daran die Widerspruchslösung geändert? Wer nicht spenden möchte (so schreibst du ja), der tut das auch nicht bei einer Widerspruchslösung. Freiwillig wäre eine Spende auch bei der Widerspruchslösung geblieben - zum Glück.
    Natürlich wäre die Freiwilligkeit weiterhin geblieben, deshalb verstehe ich bei einigen nicht, wieso sie sich in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt fühlen würden.
    Die Hoffnung wäre gewesen, dass man sich nicht erst bereit erklären muss, Spender zu sein, sondern hätte diesen bürokratischen Aufwand erst beim Widerspruch.

    Interessant wäre folgende Studie (mag stark fiktional sein): Angenommen, man könnte ein Organ erst erhalten, wenn man ein Ausweis dafür hätte, den man wie den Spendeausweis auch erst nach Beantragung ausgestellt bekommt. Wie hoch wäre der Anteil, die sich diesen Ausweis besorgen würde? Wie hoch wäre der Anteil, der sich auch direkt einen Spendenausweis besorgen würde? Wie wäre das Verhältnis von Spendern und Nehmern?

  4. #24
    Fimbrethil ist offline Baumhuhn

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von NotLaughlin Beitrag anzeigen
    Bleibt nur zu hoffen, dass sich genügend freiwillige Spender finden lassen, die im Notfall denen die Chance auf ein Weiterleben ermöglichen, die nicht selbst spenden möchten
    Das ist ja Kappes.
    Die Wahrscheinlichkeit, als Organspender in Frage zu kommen, ist bekanntlich sehr gering, auch von denen, die spendewillig sind, ist die Wahrscheinlichkeit höher, ein Organ zu brauchen als zu spenden.
    Und wer gespendet hat, kommt nicht mehr in die Verlegenheit, ein Organ zu brauchen (außer man ist Engländer und hätte gerne, dass die Orgel auf der Beerdigung spielt).
    Ob Organempfänger noch als Spender in Betracht kommen, weiß ich nicht.

  5. #25
    Avatar von Leona68
    Leona68 ist offline Legende

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von NotLaughlin Beitrag anzeigen
    Natürlich wäre die Freiwilligkeit weiterhin geblieben, deshalb verstehe ich bei einigen nicht, wieso sie sich in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt fühlen würden.
    Die Hoffnung wäre gewesen, dass man sich nicht erst bereit erklären muss, Spender zu sein, sondern hätte diesen bürokratischen Aufwand erst beim Widerspruch.
    Vielleicht denken sie, wenn "Normalzustand" nicht spenden ist, also keine Organentnahme, zur Entnahme eine aktive Einverständnis gegeben werden muss, eine geringere Fehlerquote, also dass ausgeschlossen werden kann, dass Organe dem entnommen werden, der das nicht möchte. Ich finde es z.B. widersinnig dem widersprechen zu müssen, dass ich etwas gebe/spende. Ansonsten dürfte es nicht mehr Organspende, sondern Organentnahme, bzw. Verweigerung der Organentnahme (oder so ähnlich) heißen.
    Interessant wäre folgende Studie (mag stark fiktional sein): Angenommen, man könnte ein Organ erst erhalten, wenn man ein Ausweis dafür hätte, den man wie den Spendeausweis auch erst nach Beantragung ausgestellt bekommt. Wie hoch wäre der Anteil, die sich diesen Ausweis besorgen würde? Wie hoch wäre der Anteil, der sich auch direkt einen Spendenausweis besorgen würde? Wie wäre das Verhältnis von Spendern und Nehmern?
    Dazu braucht es m.E. keine Studie.
    Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben
    - Alexander von Humboldt -

  6. #26
    zweiflerin ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von NotLaughlin Beitrag anzeigen
    Natürlich wäre die Freiwilligkeit weiterhin geblieben, deshalb verstehe ich bei einigen nicht, wieso sie sich in ihrer Selbstbestimmung eingeschränkt fühlen würden.
    Die Hoffnung wäre gewesen, dass man sich nicht erst bereit erklären muss, Spender zu sein, sondern hätte diesen bürokratischen Aufwand erst beim Widerspruch.

    Interessant wäre folgende Studie (mag stark fiktional sein): Angenommen, man könnte ein Organ erst erhalten, wenn man ein Ausweis dafür hätte, den man wie den Spendeausweis auch erst nach Beantragung ausgestellt bekommt. Wie hoch wäre der Anteil, die sich diesen Ausweis besorgen würde? Wie hoch wäre der Anteil, der sich auch direkt einen Spendenausweis besorgen würde? Wie wäre das Verhältnis von Spendern und Nehmern?
    Na ja, du schreibst ja selbst, dass zu hoffen ist, dass sich jetzt ohne Widerspruchslösung genug Freiwillige Organspendende finden. Damit vermittelst du, dass für dich diese Lösung nicht wirklich freiwillig/selbstbestimmt ist, sondern vereinnahmend.

  7. #27
    Seebär05 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von NotLaughlin Beitrag anzeigen
    Bleibt nur zu hoffen, dass sich genügend freiwillige Spender finden lassen, die im Notfall denen die Chance auf ein Weiterleben ermöglichen, die nicht selbst spenden möchten
    Das Blöde ist, das der Spahn einen Haufen Maßnahmen beschlossen hat, die die Organmenge erhöhen sollen, da greifen manche Sachen erst 2020. Vielleicht wäre es anders ausgegangen wenn wir gesehen hätten es bringt nicht viel. Aber so weiß man das noch nicht mal aber er könnte nicht abwarten. Dummer Fehler erstmal. Haben auch viele Experten geschrieben.
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  8. #28
    Gast Gast

    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Der Bundestag hat gerade die Widerspruchslösung gegen die Organspende abgelehnt.
    Das Ergebnis hatte ich nicht erwartet.

    https://www.tagesschau.de/inland/org...mmung-101.html
    Ich bin sehr enttäuscht.
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  9. #29
    charleston ist offline Veteran

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Bedauerliche Entscheidung.

    Die meisten werden erst dann Umdenken, wenn sie selbst oder Partner oder Kinder ein Organ brauchen - wenn es also richtig nah ist und man nicht verstehen kann, dass andere sich nicht dafür oder dagegen (also überhaupt für irgendetwas) entscheiden wollen.
    Aber solange das Ausland noch Organe liefert, gibt es ja noch die Chance auf Organe... (okay, der letzte Satz war jetzt böse)
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  10. #30
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Organspende - Bundestag

    Zitat Zitat von Frau-Suhrbier Beitrag anzeigen
    Ein Gutes hatte es ja: das Thema Organspende war in den letzten Tagen wieder in allen Medien zu lesen und zu sehen.
    und morgen ist alles vergessen und alles bleibt beim alten. nur damit alle weiterhin auf ihrem faulen hintern sitzen bleiben können, anstatt sich gedanken zu machen und aktiv nein zu sagen.
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    ceterum autem censeo, die impfpflicht muß her

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