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Thema: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

  1. #161
    Valrhona ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: kategorie 23

    Kategorie 16 - Ein Buch, dass in Skandinavien spielt und von einer skandinavischen Autorin

    Tödlicher Mittsommer - Viveca Sten


    Warum dieses Buch?

    Meine Mama sucht immer noch nach einer Krimireihe, die an Kluftinger und Dupin rankommt. Von meiner Tante wurde ihr Viveca Sten empfohlen und ich habe mir das Buch ausgeliehen, weil ich nichts mehr zu lesen hatte.

    Was passiert?

    Das Buch ist das erste einer Reihe, die von einem Kommissar handelt, der in Stockholm lebt und ein Ferienhaus in den Schären hat. Dort spielen dann auch die Krimis. Der Kommissar ist nicht so typisch unsympathisch, alt, cholerisch, alkoholabhängig und psychisch zerstört, wie die Kommissare es oft in skandinavischen Romanen sind, sondern noch relativ jung und sehr nett. Ein bisschen Probleme muss er aber auch haben, vor einiger Zeit ist seine Babytochter gestorben und daraufhin seine Ehe in die Brüche gegangen.
    Im Buch werden insgesamt 3 Leichen gefunden und es ist die Aufgabe des Kommissars, herauszufinden, was passiert und wer verantwortlich ist. Unterstützt wird er dabei von seiner besten Freundin aus Kindheitstagen, die ebenfalls ein Ferienhaus im Schärengarten hat, aber eigentlich nichts mit Polizei und Kriminalfällen zu tun hat.
    Am Ende wird der Fall gelöst, insgesamt ist es ein ziemlich klassischer Krimi.

    Wie hat es mir gefallen?

    Am Anfang hat es ewig gedauert, bis die Handlung in Fahrt gekommen ist, da oft zwischen der Perspektive des Kommissars, seiner besten Freundin und einem späteren Mordopfer hin und her gewechselt wird und das Buch so überhaupt nicht voran kommt. Ich musste mich in der ersten Hälfte wirklich zwingen, weiter zu lesen und habe auch sehr wenig und langsam gelesen. Sobald das eine Mordopfer tot ist, geht es schneller voran und wird sogar irgendwann ziemlich spannend. Wer der Mörder ist, kann man zwar mal wieder schon vor der Lösung ahnen, allerdings nicht so weit im Voraus wie in anderen Krimis manchmal, weshalb es bis kurz vor Schluss spannend bleibt.
    Ich denke, es könnte sich lohnen, ein weiteres Buch der Reihe zu lesen, in der Hoffnung, dass die Handlung dieses Mal schneller in Fahrt kommt.

  2. #162
    Gast

    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 7

    Monika Peetz: Die Dienstagsfrauen

    Fünf Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, belegen zusammen einen Französischkurs und bilden nach und nach einen regelmäßigen Stammtisch, fahren gemeinsam in den Urlaub, kurz: verstehen sich prächtig.

    Da ist es doch klar, dass alle ihrer Freundin beistehen, als deren Ehemann stirbt.

    Seine Frau findet ein Tagebuch, das er auf dem Jakobsweg verfasst hat und nie vollenden konnte.
    In seinem Gedenken reisen die fünf jetzt seine Route nach.

    Dabei kommt heraus, dass nicht nur das Tagebuch eigentlich völlig falsch ist ...


    Ich sage: hat mir echt gut gefallen. Unerwartete Wendungen, interessante Charaktere und der Schreibstil, wo man in jedem Kapitel aus der Sicht einer anderen Person erleben kann und Hintergründe versteht.
    Habe auch Band 3 gleich gelesen, ebenfalls gut. Band 2 leider nicht zur Hand (waren Bücherregalbücher)

  3. #163
    Valrhona ist gerade online Poweruser
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 19 - Ein Buch, dessen Titel mit F beginnt

    Föhnlage - Jörg Maurer

    Warum dieses Buch?
    Wir sind weiterhin auf der Suche nach einer Krimireihe für meine Mutter, die an Kluftinger und Dupin rankommt und ich lese die Bücher dann, wenn sie die durchgelesen hat. Durch Empfehlungen haben wir nun die Reihe von Jörg Maurer angefangen.

    Was passiert?

    Die Hauptperson der Krimireihe ist der Kommissar Jennerwein, der in diesem Falle zu einer Mordermittlung in einem Kurort dazu geholt wird, weil dort in einem Konzertsaal eine Leiche durchs Dach gestürzt ist und dabei eine weitere Person erschlagen hat. Über den Kommissar privat erfährt man überhaupt nichts. Bei seinem Ermittlungen wird er unter anderem von einer Polizeipsychologin unterstützt, die alles psychologisiert, die aber am Ende als erstes herausfindet, was passiert ist. Es gibt noch eine Nebenlinie mit dem Ehepaar des Ortes, dem das Bestattungsunternehmen gehört und das illegal Leichen verschwinden lässt.

    Wie hat es mir gefallen?

    Überhaupt nicht. Ich habe mich nur durchgequält, um ein Buch mit F gelesen zu haben. Ich finde das Buch extrem albern. Das fängt beim Fall selbst an, der irgendwie unrealistisch und ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkt und geht weiter mit den Charakteren, die alle völlig überzeichnet sind. Da gibt es die Polizeipsychologin, die klischeeartig für alles, was ihr unterkommt eine psychologische Erklärung hat und dabei von den anderen nur belächelt wird, das ältere Ehepaar, das mit deinem Bestattungsunternehmen reich geworden ist, aber natürlich nicht genug kriegen kann und in seiner Gier noch in illegale Geschäfte einsteigt, ein paar Bösewichte, von denen einiger ungeschickter als der andere ist und letztendlich der kleine Pauli, der natürlich nie was böses tun würde, aber ausversehen eine Menge anrichtet. Dazu kommen lauter platte und ausgelutschte Witze, wie dass der Kommissar in einen Misthaufen fällt.
    Ich denke, ich werde kein weiteres Buch aus der Reihe lesen. Meiner Mama allerdings hat es gefallen.

  4. #164
    Avatar von nightwish
    nightwish ist offline Ich bin schuld!
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Kategorie 7

    Monika Peetz: Die Dienstagsfrauen

    Fünf Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, belegen zusammen einen Französischkurs und bilden nach und nach einen regelmäßigen Stammtisch, fahren gemeinsam in den Urlaub, kurz: verstehen sich prächtig.

    Da ist es doch klar, dass alle ihrer Freundin beistehen, als deren Ehemann stirbt.

    Seine Frau findet ein Tagebuch, das er auf dem Jakobsweg verfasst hat und nie vollenden konnte.
    In seinem Gedenken reisen die fünf jetzt seine Route nach.

    Dabei kommt heraus, dass nicht nur das Tagebuch eigentlich völlig falsch ist ...


    Ich sage: hat mir echt gut gefallen. Unerwartete Wendungen, interessante Charaktere und der Schreibstil, wo man in jedem Kapitel aus der Sicht einer anderen Person erleben kann und Hintergründe versteht.
    Habe auch Band 3 gleich gelesen, ebenfalls gut. Band 2 leider nicht zur Hand (waren Bücherregalbücher)
    dieses Buch war für mich komplett unlesbar. Ich habe irgendwann abgebrochen und einer Freundin geschenkt.



    Viele Grüße
    Nightwish
    Nichts ist für immer, nur der Moment zählt ganz allein!unheilig

  5. #165
    Avatar von snooze
    snooze ist offline Carpal Tunnel
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    Standard kategorie 16

    16. ein buch das in skandinavien spielt

    das rätsel von flatey
    viktor arnar ingolfsson


    island krimi (falls man es ganz genau nimmt und island nicht zu skandinavien zählen möchte: ein rückblick des buches spielt in dänemark und in den alten schriften geht es auch um norwegische könige. das muss reichen.)


    kein typischer krimi, es geht (mir) gar nicht in erster linie um die aufklärung der morde (die mordermittlung fand ich schon auch interessant aber nicht so fesselnd wie den rest) sondern um die alten handschriften, wikingergeschichten und das rätsel darin, bestehend aus 40 fragen und einem code.
    ich finde auch die darstellung der charaktere und deren leben auf der insel ganz gelungen.


    schönes buch, hat mir gut gefallen.
    snooze

  6. #166
    Avatar von nightwish
    nightwish ist offline Ich bin schuld!
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    Standard

    Kategorie 8 - ein Buch, das in deinem Lieblingsland bzw. deiner Lieblingsstadt spielt

    Andrea Camillieri - Das Lächeln der Signorina


    Warum dieses Buch?


    Was passiert?

    Commisario Montalbano muss eine Einbruchserie aufklären und in der Beziehung zu seiner Dauerfreundin Livia krieselt es. Er verliebt sich in eines der Einbruchopfer, die ihn vom Aussehen an eine Literaturfigur aus seiner Jugend erinnert, und er wandelt, für ihn ungewohnt, auf Freiersfüßen. Bald stellt sich jedoch heraus das die junge Frau tiefer in dem Fall verstrickt ist als Montalbano lieb ist.

    Wie hat es mir gefallen?

    sehr gut, ich mag die Schreibweise von Andrea Camillieri, als (Exil)Sizilianer fängt er die Mentalität der Menschen dort ein. Schade das es keine neuen Montalbano Fälle mehr geben wird.

    Der Roman ist an eine Einbruchserie angelehnt, die vor vielen Jahren in Rom so stattgefunden hatte. Camillieri hat die Begebenheit nach Sizilien, in eine der schönsten Ecken der Insel verlegt und rund um den Commisario eine unterhaltsame Geschichte geschrieben.

    Klare Kauf-/Leseempfehlung



    Viele Grüße
    Nightwish
    Nichts ist für immer, nur der Moment zählt ganz allein!unheilig

  7. #167
    Avatar von rocksteady
    rocksteady ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    So, hier kommt meine erste Zusammenfassung 2020.

    Buch Nr. 1 war "The Salt Path" von Raynor Winn. Ich ordne es der Kategorie "Fremdsprache" zu, wobei das bei mir für sehr viele Bücher gilt. Es passt aber ansonsten nicht so gut in andere Kategorien. Das Buch handelt von einem Ehepaar, das seine gesamten Ersparnisse in das Unternehmen eines Freundes gesteckt hat, der krachend scheitert. Daraufhin verlieren sie ihr Haus in Wales und zu allem Überfluss wird bei dem Mann eine unheibare Krankheit diagnostiziert. Das Ehepaar beschließt, sich mit ein paar wenigen Habseligkeiten auf den Southwest Coast Path zu begeben und die gesamte Strecke (ca. 1000 km) zu wandern. Obwohl auf Tatsachen beruhend, hat mich die Geschichte nicht wirklich mitgenommen. Nach der Hälfte des Buches war ich eher genervt von der Naivität der Protagonisten und der Glorifizierung des selbstgewählten Teils des Schicksals, manches war für mich einfach nicht nachvollziehbar, es stellte sich für mich sehr egozentristisch dar. Ich habe es gelesen, weil ich einige Abschnitte des Wanderwegs gut kenne. Ich wüsste nicht, wem ich das Buch empfehlen würde.

    Nr. 2 „Dear Mrs Bird“, Debütroman von AJ Pearce, demnach Kategorie 7. Spiel in London zur Zeit der Air Raids. Emmy möchte Kriegsberichterstatterin werden, landet aber nur einen Job bei einer Frauenzeitschrift, bei der es ihre Aufgabe ist, Briefe von Leserinnen für die Problem Page vorzusortieren. Die Redakteurin verlangt, dass moralisch zweifelhafte Probleme gar nicht bearbeitet werden. Emmy sieht aber das Schicksal der Frauen, deren Verzweiflung aus den Briefen deutlich wird und beschließt, die Briefe heimlich zu beantworten, um den Frauen zu helfen oder Zuspruch zu geben. Mir hat das Buch deswegen so gut gefallen, weil es einen Einblick in das Alltagsleben insb. von Frauen in London zur Zeit der Air Raids gibt und gleichzeitig einen so feinen Humor hat.

    Nr. 3 „Im Wald“ von Nele Neuhaus. Kategorie 12 für mich, weil ich mir das Buch eigentlich für den letzten Sommerurlaub gekauft, dann aber keine Lust darauf hatte. Im Februar war mir dann mal wieder nach deutschem Krimi. Ist ein typischer Neuhaus-Krimi, viele Figuren, viele Verstrickungen, nichts Weltbewegendes, aber als Krimi unterhaltsam.

    Nr. 4 „Not Forgetting the Whale“ von John Ironmonger, erschienen 2015, Kategorie 20. Investmentbanker Joe programmiert einen Algorithmus, der die Entwicklung von Aktienpreisen vorhersehen kann. Er glaubt, seiner Bank dadurch einen Riesenschaden zugefügt zu haben, weil das Programm nicht so zuverlässig ist, wie er gehofft hatte. Er setzt sich ab in ein kleines Küstendorf in Cornwall, als Großbritannien von einer Grippepandemie überrollt wird. Das Ganze nimmt ein Happy End. Nicht nur zu Coronazeiten gut und spannend zu lesen, auch wenn das Ende für meinen Geschmack etwas zu bedeutungsträchtig und kitschig daherkommt. Trotzdem sehr empfehlenswert.

    Nr. 5 „Achtsam morden“ von Karsten Dusse, von der Spiegel-Bestsellerliste, Kategorie 6. Rechtsanwalt belegt Achtsamkeitsseminar und krempelt danach sein Leben um, seine neuen Erkenntnisse zur Achtsamkeit setzt er dabei in ganz ungeahnte Handlungen um. Ganz witzig bis zur Hälfte etwa, dann wird es langsam öde und überzogen. Habe es trotzdem zu Ende gelesen, weil ich doch Interesse an der Auflösung hatte. Das halte ich dem Buch dann doch zugute.

    Nr. 6 „Happiness for Humans“ von P.Z. Reizin, Kategorie 8, spielt nämlich in meinem Lieblingsland. Romantische Komödie im digitalen Zeitalter. Jens Aufgabe ist es, durch Kommunikation mit einer Künstlichen Intelligenz diese zur eigenständigen Weiterentwicklung zu verhelfen. Die KI entwickelt sich viel weiter, als sie nach außen zu erkennen gibt und versucht dann, Jens Liebesleben durch Einmischung auf die Sprünge zu helfen. Extrem lustig!

    Nr. 7 habe ich vorgestern angefangen…

  8. #168
    Avatar von lucillaminor
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 16: Ein Buch, das in Skandinavien spielt / von einem skandinavischen Autor

    Der Rabe und die Göttin von Martha Sophie Marcus

    Zum Inhalt:
    Der Roman spielt in Dänemark, genauer in Jütland und Angeln, und zwar zur Zeit der Wikinger. Es ist eine große, dramatische Liebesgeschichte zwischen Havenar Hademutson und Frygdis Rodegangsdottir. Havenar ist der junge, charismatische Sohn des Jarls von Angeln. Er hat einen ziemlichen Schlag bei den Frauen und hat schon mehrere Mägde geschwängert (was an und für sich kein Problem ist). Sein Vater hätte allerdings gerne so langsam, dass der Sohn heiratet. Beim Thing soll er eine passende Frau finden. Dabei lernt er Frygdis kennen, und zwischen den beiden funkt es gewaltig. Leider halten die beiden Väter nichts davon. Frygdis muss einen anderen (den von Anfang an natürlich sehr sehr unsympatischen Olof) heiraten, Havenar schindet Aufschub heraus und geht erst mal eine Weile auf Wikingfahrt.
    Es beginnt ein jahrelanges Hin und Her, mit Liebe, Intrigen, jeder Menge Kindern und dramatischen Wendungen - immer wieder kommentiert vom Gott Loki, der hier nämlich seine Mitgötter unterhält, die sich auch fröhlich einmischen. Süffig und auch sehr spannend!

    Mein Fazit:

    Die Geschichte hat mich ziemlich begeistert. Allerdings habe ich das Ganze als Hörbuch gehört, fast 30 Stunden lang! Leider hatte ich glaube ich noch kein Hörbuch, das derartig schlecht gelesen war Die Sprecherin spricht unfassbar langsam (ich habe irgendwann die Geschwindigkeit in der App auf 1,2-fach gesetzt, dann war es erträglich) und hat eine komische Art zu betonen. Dass ich trotzdem nicht abgebrochen habe, spricht für die Qualität der Geschichte, finde ich Ich würde das Hörbuch allerdings nicht weiterempfehlen, einfach, weil die Lesart sehr nervt. LESEN geht bestimmt besser!
    Alles außer Familie, Freunden und Nähen wird gnadenlos überschätzt.





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  9. #169
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    3. ein Klassiker

    Die Geheimnisse von Paris von Eugène Sue

    Das Buch handelt von intriganten Adelsparteien und besonders dem Pariser Unterschichten-Milieu, dessen schwieriger Alltag zwischen Arbeit, Elend und Verbrechen von Sue teils realistisch, teils pittoresk idealisierend, aber immer spannend und mit wachsender Anteilnahme geschildert wird. Eine zentrale Person und Identifikationsfigur ist der Graf von Gerolstein, der sich inkognito als Rudolf unters Volk mischt und diejenigen unterstützt, die trotz widriger Umstände Gutes tun.

    Mir hat das Buch gut gefallen, ist aber aufgrund der Vielzahl an handelnden Personen eher etwas, wenn man Zeit hat durchgängig zu lesen.

  10. #170
    Avatar von lucillaminor
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 24: Ein Sachbuch

    Über das Gärtnern von Monty Don

    Worum ist in dem Buch geht, dürfte klar sein Monty Don ist "Britain's favourite gardener", ich habe ihn durch die Netflix-Serie "Big Dreams, Small Spaces" entdeckt. Wir sind ja noch nicht wirklich lange Gartenfreunde, aber seit unser Balkon gerichtet ist, leben wir im Sommer quasi draußen und entdecken da für uns ne ganz neue Welt. Darum durfte dieses Buch hier einziehen und jetzt hab ich es endlich gelesen
    Es gibt viel Gartenphilosophie, ein bisschen Geschichte, verschiedene Herangehensweisen und zum Schluss einen "Kalender" mit den Aufgaben, die im Garten jeden Monat so anstehen.

    Mein Fazit: Ein schönes Buch. Schöne Bilder, ich hatte beim Lesen immer Montys (sehr angenehme) Stimme im Ohr und fühle mich wirklich ein bisschen inspiriert. Wer sowieso im Garten zugange ist, wird sicherlich nichts Neues finden, aber wer gerne über Gärten liest, für den könnte es was sein.
    Alles außer Familie, Freunden und Nähen wird gnadenlos überschätzt.





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