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Thema: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

  1. #171
    Avatar von FrauDirektorPogge
    FrauDirektorPogge ist offline hybridwahnsinnig
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 21: Ein Buch mit mehr als 600 Seiten:

    "Ein wenig Leben" von Hanya Yanagihara

    BÄMM.

    Was ein Buch. Wahnsinnig gut geschrieben, in Teilen nur schwer auszuhalten. Und dafür, dass wenig passiert, ist es sehr kurzweilig.
    Nur an manchsen Stellen wurde etwas dick aufgetragen. Und hatte ich schon gesagt, dass es manchmal nur schwer auszuhalten ist?

    Worum geht es: Das Buch beschreibt über einen Zeitraum von ca. 30 Jahren die Freundshaft von 4 Männern, die sich auf dem College kennen gelernt haben. Mit der Zeit stellt sich heraus, dass Jude St. Francis, ein der der vier, ein Geheimnis mit sich trägt, das er den anderen auf keinen Fall preisgeben will. Doch seine Vergangenheit holt ihn immer wieder ein und wird zum Ende hin übermächtig.

    Man muss schon etwas selbstquälerisch veranlagt sein, aber es ist trotz allem ein wirklich empfehlenswertes Buch.
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  2. #172
    Avatar von lucillaminor
    lucillaminor ist offline Bücherwurm
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 19 - ein Buch, dessen Titel mit einem F beginnt.

    Flames & Roses: Lebe lieber übersinnlich (Band 1) von Kiersten White

    Jepp, noch eine Romantasy-Reihe für Jugendliche Im Gegensatz zu Elfenkuss. (meinem "grünen" Buch) werde ich diese Reihe aber weiterlesen, ich mag nämlich sehr, wie sie geschrieben ist.

    Inhalt: Evie ist 16 und wäre so gern normal. Ist sie aber nicht. Sie ist der einzige Mensch auf der Welt, der die Paranormalen (wie Werwölfe, Vampire, Moorhexen usw.), die mitten unter uns leben, sofort durch ihr Cover hindurch erkennen kann. Darum geht sie auch nicht wie ein normaler Teenager zur Highschool, sondern arbeitet für die IBKP (die internationale Behörde zur Kontrolle Paranormaler). Ihre beste Freundin ist eine Meerjungfrau, ihr Ex-Freund eine Fee (und ziemlich nervig). Eines Tages gibt es einen Einbruch in die Behörde. Evie erkennt den Einbrecher und hilft, ihn dingfest zu machen. Lend (so heißt der Typ, der eingebrochen ist) ist ziemlich faszinierend, denn so einen Paranormalen wie ihn hat Evie noch nie gesehen. Außerdem ist er gleich alt wie Evie. Und er weiß, dass da draußen etwas Seltsames passiert - irgendjemand geht durch die Welt und tötet im großen Stil Paranormale! Für Evie ist klar: Sie muss das gemeinsam mit Lend aufhalten!

    Fazit: Echt gute Unterhaltung. Kurzweilig geschrieben, sehr humorvoll und auch mal wieder eine originelle Herangehensweise an das Sujet. Perfekt für alle Fans von Buffy, würde ich sagen
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  3. #173
    Avatar von rocksteady
    rocksteady ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Mein Buch Nr. 7 war ein Klassiker, Kategorie 3: Milan Kundera, Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins.

    Vor gut 20 bis 25 Jahren hatte ich eine Phase in meinem Leben, in der ich skurrile, komplizierte Liebesgeschichten verschlungen habe, am liebsten, so wie diese, verpackt in geschichtliche, politische oder sozialkritische Rahmenhandlungen. Ich fand es spannend, dass mich dieses Mal andere Dinge fasziniert haben an diesem Roman, das ich ihn früher so ganz anders auf die Liebesgeschichte fokussiert habe, ihn jetzt einerseits viel "politischer" gelesen habe und andererseits Teresa heute ganz anders sehe als früher, so viel schwächer.
    Das ist es, was Lebenserfahrung mit einem macht...

  4. #174
    Valrhona ist offline Poweruser
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 20 - Ein Buch aus dem vergangenen Jahrzehnt

    Unorthodox - Deborah Feldman

    Warum dieses Buch?

    Netflix hat gerade eine Serie zum Nachfolger dieses Buchs gedreht und deshalb gab es in der Zeitung einen Bericht über das Buch. Ich fand, es klang ganz interessant, also habe ich es gekauft und gelesen.

    Was passiert?


    Das Buch ist eine Biographie bzw. der Bericht über das bisherige Leben von Deborah Feldman, die in der ultraorthodoxen Gemeinschaft der Satmarer Chassiden im New Yorker Williamsburg aufwächst. Sie beschreibt ihre Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenalter (inklusive der arrangierten Ehe und Geburt ihres Sohnes) bis hin zu ihrer Flucht aus der Gemeinschaft.

    Wie hat es mir gefallen?

    Sehr gut, es ist spannend geschrieben und mich hat es total fasziniert und erschrocken, wie es in der heutigen Zeit noch möglich ist, sich in einer Stadt wie New York so abzuschotten (die Autorin ist z.B. auf eine private Mädchenschule für Mädchen ihres Glaubens gegangen, in der es eine Stunde Englischunterricht pro Woche gab, weil der amerikanische Lehrplan das verlangt, damit eine Schule zugelassen wird, mehr aber auch nicht, weil nach den Satmarern die englische Sprache die Seele verdirbt. Auch ansonsten gibt es dort viel religiöse und keine allegemeine Bildung) und ihren Glauben über alles zu stellen (so bekommt die Autorin an einem Freitag vorzeitige Wehen und wir von ihrem Mann gebeten, sich diese zu verkneifen, da es am heiligen Freitag nicht erlaubt ist, zu telefonieren und sie so kein Taxi rufen können). Relativ oft wird in dem Buch auch über Sexualität geschrieben, die vor der Ehe für die Kinder und Jugendlichen gar nicht existiert/völlig unbekannt ist. So erfährt sie erst in der letzten Stunde ihres "Heiratsunterrichts", dass sie Körperteile und Organe für den Geschlechtsverkehr besitzt und ist darüber völlig entsetzt. Mich hat es dagegen total entsetzt, dass man es schaffen kann, Leute so zu erziehen, dass sie nicht mal ihren eigenen Körper kennen.
    Alles in allem war es total spannend, weil ich etwas erfahren habe, was ich so noch nicht wusste. Es würde fast auch in die Kategorie "Buch, das in einer anderen Welt spielt" passen.



    Danke übrigens für den Tipp mit dem Buch von Monty Don, das habe ich sofort bestellt.
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  5. #175
    Avatar von lucillaminor
    lucillaminor ist offline Bücherwurm
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Zitat Zitat von Valrhona Beitrag anzeigen
    Kategorie 20 - Ein Buch aus dem vergangenen Jahrzehnt

    Unorthodox - Deborah Feldman

    Warum dieses Buch?

    Netflix hat gerade eine Serie zum Nachfolger dieses Buchs gedreht und deshalb gab es in der Zeitung einen Bericht über das Buch. Ich fand, es klang ganz interessant, also habe ich es gekauft und gelesen.

    Was passiert?


    Das Buch ist eine Biographie bzw. der Bericht über das bisherige Leben von Deborah Feldman, die in der ultraorthodoxen Gemeinschaft der Satmarer Chassiden im New Yorker Williamsburg aufwächst. Sie beschreibt ihre Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenalter (inklusive der arrangierten Ehe und Geburt ihres Sohnes) bis hin zu ihrer Flucht aus der Gemeinschaft.

    Wie hat es mir gefallen?

    Sehr gut, es ist spannend geschrieben und mich hat es total fasziniert und erschrocken, wie es in der heutigen Zeit noch möglich ist, sich in einer Stadt wie New York so abzuschotten (die Autorin ist z.B. auf eine private Mädchenschule für Mädchen ihres Glaubens gegangen, in der es eine Stunde Englischunterricht pro Woche gab, weil der amerikanische Lehrplan das verlangt, damit eine Schule zugelassen wird, mehr aber auch nicht, weil nach den Satmarern die englische Sprache die Seele verdirbt. Auch ansonsten gibt es dort viel religiöse und keine allegemeine Bildung) und ihren Glauben über alles zu stellen (so bekommt die Autorin an einem Freitag vorzeitige Wehen und wir von ihrem Mann gebeten, sich diese zu verkneifen, da es am heiligen Freitag nicht erlaubt ist, zu telefonieren und sie so kein Taxi rufen können). Relativ oft wird in dem Buch auch über Sexualität geschrieben, die vor der Ehe für die Kinder und Jugendlichen gar nicht existiert/völlig unbekannt ist. So erfährt sie erst in der letzten Stunde ihres "Heiratsunterrichts", dass sie Körperteile und Organe für den Geschlechtsverkehr besitzt und ist darüber völlig entsetzt. Mich hat es dagegen total entsetzt, dass man es schaffen kann, Leute so zu erziehen, dass sie nicht mal ihren eigenen Körper kennen.
    Alles in allem war es total spannend, weil ich etwas erfahren habe, was ich so noch nicht wusste. Es würde fast auch in die Kategorie "Buch, das in einer anderen Welt spielt" passen.



    Danke übrigens für den Tipp mit dem Buch von Monty Don, das habe ich sofort bestellt.


    Dein Buch klingt auch sehr spannend! Man kann sich so vieles zum Thema "Parallelgesellschaften" gar nicht vorstellen ...
    Alles außer Familie, Freunden und Nähen wird gnadenlos überschätzt.





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  6. #176
    Gast

    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Zitat Zitat von Valrhona Beitrag anzeigen
    Kategorie 20 - Ein Buch aus dem vergangenen Jahrzehnt

    Unorthodox - Deborah Feldman

    Warum dieses Buch?

    Netflix hat gerade eine Serie zum Nachfolger dieses Buchs gedreht und deshalb gab es in der Zeitung einen Bericht über das Buch. Ich fand, es klang ganz interessant, also habe ich es gekauft und gelesen.

    Was passiert?


    Das Buch ist eine Biographie bzw. der Bericht über das bisherige Leben von Deborah Feldman, die in der ultraorthodoxen Gemeinschaft der Satmarer Chassiden im New Yorker Williamsburg aufwächst. Sie beschreibt ihre Kindheit, Jugend und das junge Erwachsenenalter (inklusive der arrangierten Ehe und Geburt ihres Sohnes) bis hin zu ihrer Flucht aus der Gemeinschaft.

    Wie hat es mir gefallen?

    Sehr gut, es ist spannend geschrieben und mich hat es total fasziniert und erschrocken, wie es in der heutigen Zeit noch möglich ist, sich in einer Stadt wie New York so abzuschotten (die Autorin ist z.B. auf eine private Mädchenschule für Mädchen ihres Glaubens gegangen, in der es eine Stunde Englischunterricht pro Woche gab, weil der amerikanische Lehrplan das verlangt, damit eine Schule zugelassen wird, mehr aber auch nicht, weil nach den Satmarern die englische Sprache die Seele verdirbt. Auch ansonsten gibt es dort viel religiöse und keine allegemeine Bildung) und ihren Glauben über alles zu stellen (so bekommt die Autorin an einem Freitag vorzeitige Wehen und wir von ihrem Mann gebeten, sich diese zu verkneifen, da es am heiligen Freitag nicht erlaubt ist, zu telefonieren und sie so kein Taxi rufen können). Relativ oft wird in dem Buch auch über Sexualität geschrieben, die vor der Ehe für die Kinder und Jugendlichen gar nicht existiert/völlig unbekannt ist. So erfährt sie erst in der letzten Stunde ihres "Heiratsunterrichts", dass sie Körperteile und Organe für den Geschlechtsverkehr besitzt und ist darüber völlig entsetzt. Mich hat es dagegen total entsetzt, dass man es schaffen kann, Leute so zu erziehen, dass sie nicht mal ihren eigenen Körper kennen.
    Alles in allem war es total spannend, weil ich etwas erfahren habe, was ich so noch nicht wusste. Es würde fast auch in die Kategorie "Buch, das in einer anderen Welt spielt" passen.



    Danke übrigens für den Tipp mit dem Buch von Monty Don, das habe ich sofort bestellt.
    Vielen Dank, ich bin hier zwar nicht dabei, aber lese immer wieder interessiert rein.
    Dieses Buch hat meine Onleihe tatsächlich verfügbar gehabt, ich freue mich!

  7. #177
    Avatar von snooze
    snooze ist offline Carpal Tunnel
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    Standard kategorie 14

    ein buch mit einem grünen cover


    gwen bristow

    kalifornische sinfonie


    die handlung als solche ist schon recht vorhersehbar, die charaktere handeln wenig überraschend, sind aber gut dargestellt und es ist insgesamt einfach rund und nett mit wenig spannung (ist ja schließlich auch kein thriller...)

    interessant ist der hintergrund um die kalifornische unabhängigkeit von mexico und so... und der weg der händlertrecks von new york ... los angeles als kleines mexikanisches hüttendorf.

    ob man das in knapp über 750 seiten verpacken muss, weiß ich nicht, es liest sich aber gut, sicher kein roman, den man "gelesen haben muss" aber wer historische romane mag, muss diesen auch ganz sicher nicht auslassen.
    snooze

  8. #178
    Avatar von tiramiau
    tiramiau ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Zu Kategorie 6: ein Buch von einer Bestsellerliste

    "Grenzgänger" von Mechtild Borrmann

    Worum geht es:
    Das Buch spielt im Nachkriegsdeutschland und handelt von einer Frau, die vor Gericht steht, sich zu ihrer Anklage aber nicht äußert. Wessen sie beschuldigt wird und warum sie schweigt, erfährt man in Rückblenden bzw. aus der Sicht verschiedener Personen in der Gegenwart. Es geht um eine schwere Kindheit mit vielen Verlusten, Familie, das Sozialsystem in der Nachkriegszeit und Loyalität um es nur ganz kurz zu umreißen.

    Mein Urteil:
    Mir hat es sehr gut gefallen. Ich mochte den Sprachstil sehr und auch die Geschichte der jungen Henni. Es wird verkauft als Kriminalroman vermischt mit Zeitgeschichte, wobei meiner Meinung die Kriminalhandlung sekundär ist. Der Roman bleibt aber durchweg spannend dadurch, dass der Leser erst stückweise erfährt, was wirklich passiert ist und wie Henni in alles verwickelt ist.
    Es macht zwischendurch auch sehr betroffen.
    tiramiau mit kletterkind (11/04) und kleinem frettchen (03/10)

  9. #179
    Valrhona ist offline Poweruser
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Kategorie 17 - Ein Buch, das dich persönlich weiterbringt

    Artgerecht. Das andere Kleinkindbuch. - Nicola Schmidt


    Warum dieses Buch?

    Von dem Titel habe ich schon vor längerer Zeit gehört, der hat mich so gar nicht angesprochen. In meinen Ohren klingt er sehr radikal und das ist eigentlich nichts für mich. Dann habe ich vor zwei Wochen einen Podcast mit der Autorin gehört und fand, dass es sich sehr sinnvoll anhörte, was sie so sagt und habe mir das Buch bestellt. Es sollte eigentlich gar kein Buch für die Lesechallenge werden, schon gar nicht hatte ich erwartet, dass es mich weiterbringen könnte.

    Was passiert?

    Es ist mehr oder weniger ein klassischer Erziehungsratgeber, der in den verschiedenen Kapiteln typische Themen, die im Kleinkindalter wichtig sind, anspricht, unter anderem Schlafen, Essen, Wut, Familienleben, Fremdbetreuung und noch ein paar andere.

    Wie hat es mir gefallen?

    Sehr gut. Ich hatte hinter dem Titel sehr radikale Aussagen vermutet, in denen es darum geht, Kinder möglichst wie in der Steinzeit groß zu ziehen, alle Bedürfnisse der Eltern den Kindern unterzuordnen und sie vor den Verkommenheiten der Neuzeit zu schützen. So schlimm ist es tatsächlich nicht, nur im Kapitel Essen kommt das ein bisschen durch. Generell geht es aber mehr oder weniger darum, dass jede Familie ihren eigenen Weg finden muss, um gut miteinander zu leben und die Grenzen bei allen verschieden aussehen. Dabei ist das Buch in einer Sprache geschrieben, die gut und schnell zu lesen ist und durch Beispiele und Metaphern ergänzt, die einem einige Aha-Momente bescheren.
    Weiterhin enthält das Buch viele Verweise auf Studien und namhafte PädagogInnen und PsychologInnen, die mir zum Teil auch schon aus dem Studium kannte, weshalb ich das Buch logisch, wissenschaftlich untermauert und dadurch glaubwürdig finde (im Gegensatz zu manch anderer Erziehungsliteratur, die mehr oder weniger nur die Meinung des Autors oder der Autorin wieder gibt). Trotzdem gab es noch diverse neue Erkenntnisse für mich, die mich im Umgang mit Schwanette weitergebracht haben.

  10. #180
    Avatar von nad_maya
    nad_maya ist offline totaldabei
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    Standard Re: Reading Challenge 2020 - der Wettbewerbsthread

    Zitat Zitat von Skylla Beitrag anzeigen
    Für alle Mitlesenden hier die Kategorien:

    4. ein Buch in einer Fremdsprache
    So, erst geantwortet, nachdem ich es (mehrere Bände) gelesen habe :)



    Poison Princess von Kresley Cole.
    Young Adult Phantasy
    english edition
    Gelesen, weil es die Tochter (14) liest, gibt aktuell 6 Teile, Teil 7 (gleichzeitig Schluss) soll dieses Jahr herauskommen.
    Tochter hat es auf englisch weiter gelesen, weil es ab Teil 4 keine deutsche Version mehr gibt (hoffe, das zählt trotzdem - die ersten 3 Teile haben wir deutsch gelesen).

    Teil 1 hab ich vor Jahren mal gelesen, dann liegen gelassen.
    Jetzt seit Mai weiter gemacht.


    Hier sind die Protagonisten nach einem "Blitz", der die Erde quasi unbewohnbar macht und einen Großteil der Menschen auslöscht bzw arg verändert, gezwungen, mit den Eigenschaften der Spielkarten der Großen Arkana (Tarot, 22 Kids) in einem Spiel auf Leben und Tod gegeneinander zu kämpfen.
    Hauptprotagonistin Evie Greene, die "Herrscherin", will das Spiel gern beenden, kann aber nicht aus ihrer Haut, da das Spiel eine Eigendynamik entwickelt und die Spieler immer wieder zwingt, einander auszulöschen.
    Außerdem gibt es zwei junge Herren, die um ihre Gunst buhlen, und so recht entscheiden, welchen sie wählt, kann sie sich nicht.

    Kresley Cole schreibt sehr schön, ich bin schon lange Fan von ihrer Immortals After Dark-Reihe, und zeichnet auch Bösewichte so, dass man am Ende immer nachvollziehen kann, warum sie handeln wie sie handeln. Kann die Autorin sehr empfehlen.
    beste grüße nad

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