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Thema: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

  1. #21
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    also zur Frage, Kinderbetreuung und deshalb nicht arbeiten:

    Hier: 4 Tage wird der Lohn weitergezahlt, man darf alle Überstunden abfeiern und Urlaub nehmen, darf bis zu 20 Minusstunden nehmen und dann ist es vorbei mit Lohn.

    ZUm anderen - ist dein Mann angestellt?

  2. #22
    Foxlady_ ist offline Poweruser

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von nykaenen88 Beitrag anzeigen
    Wie läuft das bei euch, wenn ihr z.B die Kinder zu Hause betreuen müsst und Homeoffice warum auch immer nur schwer möglich oder sinnvoll ist? Klar, Überstunden abbauen, Urlaub nehmen, aber dann? Ich war etwas entsetzt, als gestern ein Rundschreiben der Senatsverwaltung für Finanzen rumkam, in dem darauf hingewiesen wird, dass dann "Schluss ist mit Entgelt". Gilt auch, wenn der Arbeitsplatz geschlossen wird. Für die ersten 6 Wochen kann wohl irgenwo so eine Art "Ersatzgehalt" in Höhe des Nettogehaltes beantragen, sollte die Maßnahme aber länger dauern, hat man dann Pech gehabt bzw. im Notfall Anspruch auf HartzIV. Dass ein "normaler" Arbeitgeber bei Schließung des Ladens nicht unendlich lange Gehalt zahlen kann, keine Frage, aber ich gebe zu, vom öffentlichen Dienst hätte ich anderes erwartet... Ach ja, Beamte bekommen weiterhin Geld, weil sie kein Gehalt bekommen.

    Auch fein: Mein Mann arbeitet in der Berufsausbildung, da sind auch Leute, die einen Berufsfindungslehrgang über ein Jahr machen um hoffentlich danach einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Finanziert wird dieser Teil von der Bundesagentur für Arbeit. Nun wurde der Bereich gestern auf Anordnung einer Landesbehörde geschlossen und das erste, was die BfA mitteilt, ist, dass sie nicht weiter zahlen, da ja keine Dientleistung erbracht wird. Wenn die Maßnahme nun länger anhält, könnte das den ganzen Betrieb erledigen und der wächst nicht wieder wie Phönix aus der Asche, wenn er danach wieder gebraucht wird.

    Von einer staatlichen Behörde würde ich da mehr Weitsicht und Verstand erwarten.

    Jetzt frage ich mich, wann jemand auf die Idee kommt, Kitaplätze in freier Trägerschaft nicht mehr zu bezahlen, weil die ja auch gerade nicht in Anspruch genommen werden.
    Und was wohl los wäre, wenn Eltern die Kita- und Hotgebühren einbehalten würden. Die wären bestimmt gleich total verschrien weil sie unsolidarisch sind.

    Habt ihr von "sowas" schon gehört?
    Davon habe ich noch nichts gehört. Bist du sicher das es echt ist?

  3. #23
    FettesBrot ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    also zur Frage, Kinderbetreuung und deshalb nicht arbeiten:

    Hier: 4 Tage wird der Lohn weitergezahlt, man darf alle Überstunden abfeiern und Urlaub nehmen, darf bis zu 20 Minusstunden nehmen und dann ist es vorbei mit Lohn.

    ZUm anderen - ist dein Mann angestellt?
    Gilt das für euch nicht?

    https://www.bmi.bund.de/Rundschreibe..._20200316.html

  4. #24
    elina2 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von nykaenen88 Beitrag anzeigen
    Wie läuft das bei euch, wenn ihr z.B die Kinder zu Hause betreuen müsst und Homeoffice warum auch immer nur schwer möglich oder sinnvoll ist? Klar, Überstunden abbauen, Urlaub nehmen, aber dann? Ich war etwas entsetzt, als gestern ein Rundschreiben der Senatsverwaltung für Finanzen rumkam, in dem darauf hingewiesen wird, dass dann "Schluss ist mit Entgelt". Gilt auch, wenn der Arbeitsplatz geschlossen wird. Für die ersten 6 Wochen kann wohl irgenwo so eine Art "Ersatzgehalt" in Höhe des Nettogehaltes beantragen, sollte die Maßnahme aber länger dauern, hat man dann Pech gehabt bzw. im Notfall Anspruch auf HartzIV. Dass ein "normaler" Arbeitgeber bei Schließung des Ladens nicht unendlich lange Gehalt zahlen kann, keine Frage, aber ich gebe zu, vom öffentlichen Dienst hätte ich anderes erwartet... Ach ja, Beamte bekommen weiterhin Geld, weil sie kein Gehalt bekommen.

    Auch fein: Mein Mann arbeitet in der Berufsausbildung, da sind auch Leute, die einen Berufsfindungslehrgang über ein Jahr machen um hoffentlich danach einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Finanziert wird dieser Teil von der Bundesagentur für Arbeit. Nun wurde der Bereich gestern auf Anordnung einer Landesbehörde geschlossen und das erste, was die BfA mitteilt, ist, dass sie nicht weiter zahlen, da ja keine Dientleistung erbracht wird. Wenn die Maßnahme nun länger anhält, könnte das den ganzen Betrieb erledigen und der wächst nicht wieder wie Phönix aus der Asche, wenn er danach wieder gebraucht wird.

    Von einer staatlichen Behörde würde ich da mehr Weitsicht und Verstand erwarten.

    Jetzt frage ich mich, wann jemand auf die Idee kommt, Kitaplätze in freier Trägerschaft nicht mehr zu bezahlen, weil die ja auch gerade nicht in Anspruch genommen werden.
    Und was wohl los wäre, wenn Eltern die Kita- und Hotgebühren einbehalten würden. Die wären bestimmt gleich total verschrien weil sie unsolidarisch sind.

    Habt ihr von "sowas" schon gehört?
    Ich bekam dasselbe Rundschreiben.
    Und bin grade unendlich froh, das ich in Elternzeit bin. Andere müssen weiter zur Arbeit, können aber aufgrund der Kta/Schulschliessung nicht und gehen leer aus. Ich finde das grade sehr sehr unsolidarisch

  5. #25
    elina2 ist offline Poweruser

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  6. #26
    FettesBrot ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von elina2 Beitrag anzeigen
    Richtig Sonderurlaub.Unbezahlt.
    https://www.bmi.bund.de/Rundschreibe..._20200316.html

    Wieso unbezahlt? Da steht unter Fortzahlung des Entgelts

  7. #27
    elina2 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von FettesBrot Beitrag anzeigen
    https://www.bmi.bund.de/Rundschreibe..._20200316.html

    Wieso unbezahlt? Da steht unter Fortzahlung des Entgelts
    Ich hab das jetzt 3x gelesen und kann nirgends lesen, das das Entgelt weitergezahlt wird nur das Sonderurlaub/Arbeitsbefreiung gewährt werden soll.

    Lohnfortzahlung/Entschädigung gibt es nur bei Krankheit, Wenn man als Verdachtsfall gilt, in Quarantäne muss.....die Dienststelle auf Anordnung schliesst...aber nicht weil die Schule/Kita zu ist.

    In meinem Schreiben steht eindeutig, das derBeschäftigte in so einem Fall das Ausfallrisiko selber trägt, es wird mit dem Streikrisiko oder anderen Kita/Schulschlissungstagen gleichgesetzt....inklusive einer Belehrung was blüht, wenn man dann der Arbeit fernbleibt.

    Achja..die übrlichen 3 Tage Lohnfortzahlung gibt es natürlich....die Schulen sollen aber länger zu sein.

  8. #28
    FettesBrot ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von elina2 Beitrag anzeigen
    Ich hab das jetzt 3x gelesen und kann nirgends lesen, das das Entgelt weitergezahlt wird nur das Sonderurlaub/Arbeitsbefreiung gewährt werden soll.

    Lohnfortzahlung gibt es nur bei Krankheit, Wenn man als Verdachtsfall gilt, in Quarantäne muss.....die Dienststelle auf Anordnung schliesst...aber nicht weil die Schule/Kita zu ist.

    In meinem Schreiben steht eindeutig, das derBeschäftigte in so einem Fall das Ausfallrisiko selber trägt, es wird mit dem Streikrisiko oder anderen Kita/Schulschlissungstagen gleichgesetzt....inklusive einer Belehrung was blüht, wenn man dann der Arbeit fernbleibt.

    Beamtinnen und Beamten sowie Tarifbeschäftigten kann unter den nachfolgend ge- nannten Voraussetzungen zum Zwecke der Kinderbetreuung zeitlich befristet bis ein- schließlich 9. April 2020 Sonderurlaub unter Fortzahlung der Bezüge nach § 22 Ab- satz 2 SUrlV bzw. eine Arbeitsbefreiung unter Fortzahlung des Entgelts nach § 21 TVöD von insgesamt bis zu 10 Arbeitstagen gewährt werden:
    ● Tatsächliche Schließung einer Gemeinschaftseinrichtung, wie Kindertages- stätte, Tagesgroßpflegestelle, Eltern-Kind-Initiative (o. ä.) oder Schule, in Reak- tion auf die Ausbreitung von „COVID-19“.
    ● Die von der Schließung betroffenen Kinder sind unter 12 Jahre alt.
    ● Eine alternative Betreuung des Kindes bzw. der Kinder kann ansonsten nicht sichergestellt werden.
    ● Es stehen der Gewährung keine dienstlichen Gründe entgegen. Die Möglichkeiten des mobilen Arbeitens sind vorrangig zu nutzen.
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  9. #29
    Avatar von Lui
    Lui
    Lui ist offline Regels sind Regels

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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von nykaenen88 Beitrag anzeigen
    Wie läuft das bei euch, wenn ihr z.B die Kinder zu Hause betreuen müsst und Homeoffice warum auch immer nur schwer möglich oder sinnvoll ist? Klar, Überstunden abbauen, Urlaub nehmen, aber dann? Ich war etwas entsetzt, als gestern ein Rundschreiben der Senatsverwaltung für Finanzen rumkam, in dem darauf hingewiesen wird, dass dann "Schluss ist mit Entgelt". Gilt auch, wenn der Arbeitsplatz geschlossen wird. Für die ersten 6 Wochen kann wohl irgenwo so eine Art "Ersatzgehalt" in Höhe des Nettogehaltes beantragen, sollte die Maßnahme aber länger dauern, hat man dann Pech gehabt bzw. im Notfall Anspruch auf HartzIV. Dass ein "normaler" Arbeitgeber bei Schließung des Ladens nicht unendlich lange Gehalt zahlen kann, keine Frage, aber ich gebe zu, vom öffentlichen Dienst hätte ich anderes erwartet... Ach ja, Beamte bekommen weiterhin Geld, weil sie kein Gehalt bekommen.

    Habt ihr von "sowas" schon gehört?
    Mich würde mal der tatsächlich Brief interessieren, du scheinst einigesn zusammenzuwerfen, das nicht zusammengehört. Schon "Arbeitgeber" und "Auftaggeber" sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.
    Was soll bedeuten "Arbeitsplatz wird geschlossen"?
    Wenn du beim Staat (und auch bei jedem anderen Arbeitgeber) ein Arbeitsverhältnis hast, ist der dafür verantwortlich, dass er auch Arbeit für dich hat. Er muss seinen Arbeitnehmer zahlen, wenn der arbeiten will aber nicht kann. (egal ob der Laden dicht gemacht wurde oder ob keine Kunden mehr kommen) Das ist völlig egal ob Angestellter oder Beamter. Ob Gehalt oder Lohn oder Bezug.

    Insofern vermute ich, du bist gar kein Arbeitnehmer sondern selbständig mit einzelnen Aufträgen. Da ist es immer dein Unternehmerrisiko, ob du gebucht wirst und 6 Wochen Kohle ohne Arbeit nur aus Kulanz ist schon extrem großzügig. Saschaqs Mann oder auch die Kunden der Aussendienstmitarbeiterin hier haben auch keine Aufträge mehr. Der Kunde bucht nicht mehr und die stehen von heute auf Morgen ohne Einnahmen da.

    Falls du meinst, der Arbeitnehmer bleibt einfach Kraft seiner eigenen Wassersuppe weg, weil er Kinder betreuen will. - Deine Kinder gehen deinen Chef nix an. Für deren Betreung ist nicht der Chef zuständig. Es gilt immer noch die Regel: "Ohne Arbeitsleistung kein Lohn". Wenn der Staat bereit ist hinzunehmen, dass der Arbeitnehmer 6 Wochen lang einfach nicht arbeitet und trotzdem zahlt ist das wiederum sehr großzügig.

    Zitat Zitat von nykaenen88 Beitrag anzeigen
    Auch fein: Mein Mann arbeitet in der Berufsausbildung, da sind auch Leute, die einen Berufsfindungslehrgang über ein Jahr machen um hoffentlich danach einen Ausbildungsplatz zu bekommen. Finanziert wird dieser Teil von der Bundesagentur für Arbeit. Nun wurde der Bereich gestern auf Anordnung einer Landesbehörde geschlossen und das erste, was die BfA mitteilt, ist, dass sie nicht weiter zahlen, da ja keine Dientleistung erbracht wird. Wenn die Maßnahme nun länger anhält, könnte das den ganzen Betrieb erledigen und der wächst nicht wieder wie Phönix aus der Asche, wenn er danach wieder gebraucht wird.

    Von einer staatlichen Behörde würde ich da mehr Weitsicht und Verstand erwarten.
    Auch das nennt sich unternehmerisches Risiko.
    Und es werden sicher wieder Bildungsträger entstehen.

    Zitat Zitat von nykaenen88 Beitrag anzeigen
    Jetzt frage ich mich, wann jemand auf die Idee kommt, Kitaplätze in freier Trägerschaft nicht mehr zu bezahlen, weil die ja auch gerade nicht in Anspruch genommen werden.
    Und was wohl los wäre, wenn Eltern die Kita- und Hotgebühren einbehalten würden. Die wären bestimmt gleich total verschrien weil sie unsolidarisch sind.
    Habt ihr von "sowas" schon gehört?
    Was ich mitbekomme wird das sehr wohl bedacht und die Komunen werden die Beträge erstatten müssen wenn keine Notbetreuung in ANspruch genommen wird. Natürlich muss ich nicht zahlen wenn der Hort seinen Vertrag nicht erfüllt. Mein Kind steht ja vor verschlossener Tür. Unternehmerisches Risiko des Horts.
    Klopferline gefällt dies
    Danke für den Fisch.

  10. #30
    Avatar von Pippi27
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    Standard Re: Der öffentliche Dienst als Arbeits- und Auftraggeber

    Zitat Zitat von FettesBrot Beitrag anzeigen
    mein Sachstand ist vom Freitag - da waren es 4 Tage.

    Seit Montag ist die Hölle los, da habe ich keine Zeit, irgendwelche Rundmails zu lesen. Sohn ist 13, und so lange das INternet funktioniert, braucht er mich nicht.
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