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Thema: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

  1. #1
    Avatar von Lanting
    Lanting ist offline Pekingente
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    Standard Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Ich habe heute morgen die Ansprache der Bundeskanzlerin nachgelesen und dabei überkam es mich ziemlich kalt!

    Nicht, weil ich die Rede schlecht gefunden hätte - das Gegenteil ist der Fall - sondern, weil sie so deutlich macht, dass das Ganze mittlerweile nicht mehr nur eine medizinische Krise ist, sondern auch zu einer Frage des Überlebens des politischen Systems Demokratie werden kann. Eine politische Krise ist es in China ja schon länger (mehr möchte ich aus bekannten Gründen an dieser Stelle nicht dazu schreiben)

    Leider beweisen Viele in der sogenannten freien westlichen Welt gerade, dass das Prinzip der Freiwilligkeit nicht zu funktionieren scheint und das macht mich unendlich traurig!
    Natürlich sind auch ‚wir Chinesen‘ nicht wirklich freiwillig - und schon gar nicht fröhlich - zuhause geblieben ... aber wir haben in der Zwischenzeit schmerzhaft gelernt, dass - zumindest vorübergehend - unser Leben nicht mehr unser Leben ist, so wie es war!
    Und wir haben gelernt, die Konsequenzen darauf zu ziehen und nun erst einmal mit den einhergehenden Einschränkungen zu leben. Es wird auch wieder besser! Heute Morgen stand ich zum 1. Mal seit langem mal wieder im Stau - und was soll ich sagen: so schön fand ich das Anstehen und Gedränge an jeder Ampelkreuzung noch nie!

    Gestern war ich mit der Tochter kurz an der Schule, um eine Lektüre abzuholen (hatte der Lehrer beim Guard am Schultor für die Kinder hinterlegt) und waren dann gemeinsam in einem ihrer Lieblingsrestaurants Mittag essen: die vorhandenen Sitzmöglichkeiten waren um gut Zweidrittel reduziert - pro Tisch nur eine, höchstens 2 Personen erlaubt; und als ich mich mit der Tochter hinsetzte, wurden wir sofort (freundlich) gebeten, einen Mindestabstand zu halten. Mein Einwand, dass wir doch auch zu Hause... wurde mit einem (genauso freundlichen) ‚ja, aber es gibt Kontrollen und wir wollen doch Vorbild sein‘ beantwortet. Tochter musste lachen und sagte, sie sei eh froh, wenn ich ihr nicht so auf die Pelle rücke...

    Was Ich sagen will (manchmal habe ich das Gefühl, dieses Scheixvirus greift mein Hirn an .... uaaaahhh): reißt Euch bitte zusammen und beweist uns allen, dass die Demokratie (mit all ihren Schwächen und Problemen!) nicht nur überlebensfähig, sondern auch überlegen ist!
    China hat vorgemacht, wie es eben nicht funktioniert: mit Zurückhalten von Informationen... aber es hat eben auch bewiesen, wie es geht und die Menschen (!) hier haben in den letzen 2 Monaten echt viel dafür geopfert (die meisten ja auch nur vorübergehend, auch wenn das Ende im Moment noch nicht absehbar ist)

    Europa hat noch die große Chance, in diesem 2. Punkt von China zu lernen: auf freiwilliger Basis!
    Das heißt jetzt in einer heißen Phase fast vollständigen Verzicht auf fast alles, was unser normales Leben ausmacht ... und dann für eine noch nicht absehbar lange Zeit, ein Leben mit dem Virus - unter notwendigen Einschränkungen!

    Ich wünsche mir wie wahnsinnig, dass Ihr das hinkriegt!

    Wir sind eine Demokratie. Wir leben nicht von Zwang, sondern von geteiltem Wissen und Mitwirkung. Dies ist eine historische Aufgabe und sie ist nur gemeinsam zu bewältigen.


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    Perfekte Tarnung...

  2. #2
    cloudlight ist gerade online addict
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Ich hoffe für uns, dass es klappt. Ich war in den letzten zwei Wochen einmal "draußen", zum Einkaufen. Mehr kann ich nicht tun, als alle möglichen Kontakte zu unterbinden. Mein Kind trifft sich nicht mit Freunden, Nachbarskind kommt nicht zu uns, er ist sonst fast täglich Gast hier, Feiern werden abgesagt. Ich habe keine Angst vor Ansteckung, möchte aber ganz sicher nicht andere anstecken und auch sonst kein Körnchen zur Überlastung des Systems beitragen. Ich kann nur hoffen und beten, dass so viele Menschen wie möglich es uns gleich tun.
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  3. #3
    zeitung ist offline Einfach nur Zeitung
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Ich hoffe, dass endlich die Ausgangssperre kommt und man nur noch in wirklich begründeten Fällen das Haus verlassen darf. Gestern lieferte ich mit dem Rad meiner Schwiegermutter Lebensmittel. Überall Gruppen Erwachsene + Jugendliche, eigentlich wie immer auf dieser Strecke. Nur halt nicht Eis schleckend.
    Eine Bekannte arbeitet im Baumarkt, mittlerweile im 2 Schicht-Betrieb, da der Andrang sonst nicht zu bewältigen ist. Corona wird hier immer noch nicht ernst genommen.
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  4. #4
    Skylla ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Zitat Zitat von Lanting Beitrag anzeigen
    Europa hat noch die große Chance, in diesem 2. Punkt von China zu lernen: auf freiwilliger Basis!
    Das heißt jetzt in einer heißen Phase fast vollständigen Verzicht auf fast alles, was unser normales Leben ausmacht ... und dann für eine noch nicht absehbar lange Zeit, ein Leben mit dem Virus - unter notwendigen Einschränkungen!

    Ich wünsche mir wie wahnsinnig, dass Ihr das hinkriegt!
    Ich wünsche mir das auch sehr und danke für deine Worte! Was ihr in den letzten 3 Monaten durchmachen musstet, wünscht man niemandem.

    Ich wünsche mir auch keine Ausgangssperre. Was ich mir wünsche, sind mündige Bürger, die einfach mal so handeln, wie es seit Tagen empfohlen wird. Sicher sind es viele, aber es sind eben auch wirklich viele, die genau diese Bemühungen zunichte machen.

    Unsere Dorfspielplätze sind geschlossen. Nun treffen sich die die einen Kinder neben dem Spielplatz, die anderen in einem der Gärten. Es ist offenbar auch Menschen mit eigenem Garten unmöglich, dort nur ihr eigenes Kind spielen zu lassen. Und nein, es sind keine Besuchskinder aus Hochhäusern, haben wir hier nicht. Dank Dorf kenne ich 90% der Kinder, die haben alle eigene Gärten.

    Unsere Lebensmittelmärkte sind selbstverständlich offen, die Verkäuferinnen können über soziale Distanzierung nur lachen. Drinnen wie draußen sind die Menschen in Gespräche vertieft, "wie schlimm das alles ist". Ohne Abstand.

    An der Saar gehen die Menschen nicht allein oder mit ihren eigenen Kindern in gebührendem Abstand spazieren, sondern sie sitzen in Trauben auf Picknickdecken.

    Und wie mein Mann aus Berlin berichtet und man zuhauf in den Nachrichten sieht, ist es vielerorts nicht anders.

    Bis jetzt haben offenbar hauptsächlich die Beschäftigten in den Krankenhäusern begriffen, was kommt. Nur hier in meinem KH schnellen die Beatmungspatienten explosionsartig nach oben. Die kommen um 8 Uhr mit Atemnot in die Klinik, haben um 9 Uhr 40° Fieber und sind um 10 Uhr intubiert. Da ist von einem Ergebnis des Coronatests noch gar keine Rede.

    Viele Menschen glauben immer noch, dass es so bleibt, wie es jetzt ist. Man soll sich einschränken und die schweren Fälle sind nur in den anderen Ländern. Nein, es wird auch bei uns sehr schlimm werden.

    Dennoch bin ich optimistisch, dass unsere Gesellschaft das schafft. Ja, der Staat wird Geld ausschütten, damit nicht reihenweise Existenzen vernichtet werden. Ich sehe das halt nicht negativ, dass der Staat jetzt den Bürger mundtot machen will, sondern als wirklich positiv. Problem erkannt, Problem muss gelöst werden. Lasst uns die Ergebnisse vielleicht in 2 Monaten diskutieren, ob der Staat gut reagiert oder versagt hat.

    Jeder Bürger muss halt auch seinen Teil beitragen. Und dazu gehört, dass man nicht das Ende der Gesellschaft herbeiredet, die diese Situation gar nicht schaffen kann, sondern dass jeder sich in seinem Umfeld bemüht, bei Problemen anzupacken. Mal endlich weg von: "das und das geht nicht, weil aus Gründen" hin zu "was kann ich tun, wie kann ich unterstützen".

    Wir alle sind immer groß darin, die Vergangenheit zu beurteilen, "den" Staat oder die doofen anderen. Jetzt ist es mal an der Zeit, sich zu hinterfragen, denn jetzt kommt es wirklich auf jeden einzelnen Bürger dieses Landes an. Die Zeiten sind vorbei, wo wir uns rausreden konnten und "die da oben" an allem schuld sind.

    Möge sich einfach mal jeder als infiziert betrachten und seinen Teil dazu beitragen. Ob eine Augangssperre besteht, wäre dann völlig gleichgültig.
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  5. #5
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Zitat Zitat von zeitung Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass endlich die Ausgangssperre kommt und man nur noch in wirklich begründeten Fällen das Haus verlassen darf. Gestern lieferte ich mit dem Rad meiner Schwiegermutter Lebensmittel. Überall Gruppen Erwachsene + Jugendliche, eigentlich wie immer auf dieser Strecke. Nur halt nicht Eis schleckend.
    Eine Bekannte arbeitet im Baumarkt, mittlerweile im 2 Schicht-Betrieb, da der Andrang sonst nicht zu bewältigen ist. Corona wird hier immer noch nicht ernst genommen.
    wie kommst du darauf , das sich da mit Ausgangssperre was ändern würde.
    Einkaufen darf man immer noch. Also bleibt der Baumarkt auf und die Leute gehen hin.

    Das gleiche mit den Leuten, die unterwegs waren. Hast du gefragt, was die machten, waren die Einkaufen, auf dem Weg zur Arbeit, Arzt, Apotheke?


    Ja, ich weiß, das waren nicht alle. Aber wenn du die abziehst, bleiben auch nur noch Grüppchen übrig.
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  6. #6
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Zitat Zitat von Skylla Beitrag anzeigen
    Ich wünsche mir das auch sehr und danke für deine Worte! Was ihr in den letzten 3 Monaten durchmachen musstet, wünscht man niemandem.

    Ich wünsche mir auch keine Ausgangssperre. Was ich mir wünsche, sind mündige Bürger, die einfach mal so handeln, wie es seit Tagen empfohlen wird. Sicher sind es viele, aber es sind eben auch wirklich viele, die genau diese Bemühungen zunichte machen.

    Unsere Dorfspielplätze sind geschlossen. Nun treffen sich die die einen Kinder neben dem Spielplatz, die anderen in einem der Gärten. Es ist offenbar auch Menschen mit eigenem Garten unmöglich, dort nur ihr eigenes Kind spielen zu lassen. Und nein, es sind keine Besuchskinder aus Hochhäusern, haben wir hier nicht. Dank Dorf kenne ich 90% der Kinder, die haben alle eigene Gärten.

    Unsere Lebensmittelmärkte sind selbstverständlich offen, die Verkäuferinnen können über soziale Distanzierung nur lachen. Drinnen wie draußen sind die Menschen in Gespräche vertieft, "wie schlimm das alles ist". Ohne Abstand.

    An der Saar gehen die Menschen nicht allein oder mit ihren eigenen Kindern in gebührendem Abstand spazieren, sondern sie sitzen in Trauben auf Picknickdecken.

    Und wie mein Mann aus Berlin berichtet und man zuhauf in den Nachrichten sieht, ist es vielerorts nicht anders.

    Bis jetzt haben offenbar hauptsächlich die Beschäftigten in den Krankenhäusern begriffen, was kommt. Nur hier in meinem KH schnellen die Beatmungspatienten explosionsartig nach oben. Die kommen um 8 Uhr mit Atemnot in die Klinik, haben um 9 Uhr 40° Fieber und sind um 10 Uhr intubiert. Da ist von einem Ergebnis des Coronatests noch gar keine Rede.

    Viele Menschen glauben immer noch, dass es so bleibt, wie es jetzt ist. Man soll sich einschränken und die schweren Fälle sind nur in den anderen Ländern. Nein, es wird auch bei uns sehr schlimm werden.

    Dennoch bin ich optimistisch, dass unsere Gesellschaft das schafft. Ja, der Staat wird Geld ausschütten, damit nicht reihenweise Existenzen vernichtet werden. Ich sehe das halt nicht negativ, dass der Staat jetzt den Bürger mundtot machen will, sondern als wirklich positiv. Problem erkannt, Problem muss gelöst werden. Lasst uns die Ergebnisse vielleicht in 2 Monaten diskutieren, ob der Staat gut reagiert oder versagt hat.

    Jeder Bürger muss halt auch seinen Teil beitragen. Und dazu gehört, dass man nicht das Ende der Gesellschaft herbeiredet, die diese Situation gar nicht schaffen kann, sondern dass jeder sich in seinem Umfeld bemüht, bei Problemen anzupacken. Mal endlich weg von: "das und das geht nicht, weil aus Gründen" hin zu "was kann ich tun, wie kann ich unterstützen".

    Wir alle sind immer groß darin, die Vergangenheit zu beurteilen, "den" Staat oder die doofen anderen. Jetzt ist es mal an der Zeit, sich zu hinterfragen, denn jetzt kommt es wirklich auf jeden einzelnen Bürger dieses Landes an. Die Zeiten sind vorbei, wo wir uns rausreden konnten und "die da oben" an allem schuld sind.

    Möge sich einfach mal jeder als infiziert betrachten und seinen Teil dazu beitragen. Ob eine Augangssperre besteht, wäre dann völlig gleichgültig.
    ich wundere mich!

    Hier sieht man vereinzelt mal zwei Kinder, die Rad fahren oder Inliner. Nie Gruppen. Man sieht auch keine picknickten Gruppen. Und einkaufen ist im Moment sehr entspannt, weil die Geschäfte deutliche leerer sind.


    Was man, allerdings wie immer an den ersten Sonnentagen, sieht, sind viele Spaziergänger. Aber viele einzeln oder zu zweit, keine Gruppen. Manchmal Familien mit Kindern. Eigene Kinder!
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  7. #7
    Skylla ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    wie kommst du darauf , das sich da mit Ausgangssperre was ändern würde.
    Einkaufen darf man immer noch. Also bleibt der Baumarkt auf und die Leute gehen hin.
    .
    Deshalb wäre für mich eine gute Lösung vor (oder anstatt) einer Ausgangssperre, den Zutritt zu diesen Läden massiv zu beschränken. Ich habe mittlerweile einige Berichte aus anderen Ländern gesehen, die sehr strikte Abläufe für das Einkaufen haben. Ausgangsssperren gibt es dort nicht, die Menschen werden halt gezwungen, Abstand zu halten.

    So könnte man die Situation in Geschäften unter Kontrolle haben. Aber wer will denn Polizeikontrollen bei Grüppchenbildung, ob das wirklich Helga und Heiner mit ihren eigenen 6 Kindern sind?

    Ich habe wirklich keine Ahnung, wie man diese immer noch vielfach vorhandene Sorglosigkeit unterbinden kann.
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  8. #8
    Skylla ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    ich wundere mich!
    Ich habe sehr viele Verwandte in ganz Deutschland, die erzählen das. Ich sehe es selbst, wenn ich mit dem Auto über unsere Stadtautobahn fahre. Ich sehe es in den Lokalnachrichten, wo die Menschen interviewt werden. Also keine Fake news.

    Was deutlich leerer wurde, sind Bahnhöfe, Flughäfen und Innenstädte. Innenstädte seit der Schließung der Geschäfte.

    Das "Verkehrsaufkommen" in unserem Viertel, in den Gärten und auf den Freiflächen hat massiv zugenommen.

  9. #9
    zweiflerin ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Zitat Zitat von zeitung Beitrag anzeigen
    Ich hoffe, dass endlich die Ausgangssperre kommt und man nur noch in wirklich begründeten Fällen das Haus verlassen darf. Gestern lieferte ich mit dem Rad meiner Schwiegermutter Lebensmittel. Überall Gruppen Erwachsene + Jugendliche, eigentlich wie immer auf dieser Strecke. Nur halt nicht Eis schleckend.
    Eine Bekannte arbeitet im Baumarkt, mittlerweile im 2 Schicht-Betrieb, da der Andrang sonst nicht zu bewältigen ist. Corona wird hier immer noch nicht ernst genommen.
    Jetzt muss ich schmunzeln: du schreibst, du siehst unterwegs Leute, die unterwegs sind. Nimmst du corona denn so wie die anderen unterwegs nicht ernst?

  10. #10
    Jaerte ist offline Legende
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    Standard Re: Ein bisschen viel Pathos... ich weiß... ein Appell

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    ich wundere mich!

    Hier sieht man vereinzelt mal zwei Kinder, die Rad fahren oder Inliner. Nie Gruppen. Man sieht auch keine picknickten Gruppen. Und einkaufen ist im Moment sehr entspannt, weil die Geschäfte deutliche leerer sind.


    Was man, allerdings wie immer an den ersten Sonnentagen, sieht, sind viele Spaziergänger. Aber viele einzeln oder zu zweit, keine Gruppen. Manchmal Familien mit Kindern. Eigene Kinder!
    Genauso hier und das mitten in der Stadt. Leere Geschäfte, leere Straßenzüge, Kleingruppe Leute, vermutlich Familien.
    Bzw darf auch mein Kind weiter inlinern...

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