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Thema: Sozialkontakte, Freundschaften...

  1. #11
    Avatar von Karla...
    Karla... ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Zitat Zitat von tardis Beitrag anzeigen
    ich vermisse einige leute schon sehr, komme aber trotzdem ganz gut mit der momentanen situation zurecht. dass wir insgesamt weniger termine haben, ist für mich aber auch eine erleichterung.
    Es fällt viel Druck weg. Das merkt man gerade, finde ich
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  2. #12
    tigger ist offline Legende

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Zitat Zitat von Karla... Beitrag anzeigen

    Geht es hier jemandem ähnlich? Oder werde ich zum Misanthropen?
    Vermutlich wird es vielen Menschen so gehen wie Dir.

    Mir nicht. Ich habe generell nicht mehr Kontakte, als mir gut tun.

    Aber ich habe schon sehr oft festgestellt, dass fast alle Menschen sehr oft davon reden, dass sie irgendwohin "müssen". Egal ob Hobby, Sport, Treffen von Freunden. Mir wurde oft (mit einem Seufzen, oder anderweitig deutlich erkennbar widerwillig) erzählt, dass ja noch dieser, oder jener Termin anstehen würde.
    Meine Nachfrage, warum denn das alles gemacht wird, wenn es doch nicht gewollt wird, oder gar belastet, konnten mir viele nicht beantworten, oder es kamen nur so Antworten wie "Das muss man doch", "das gehört halt dazu".

    Schön, wenn sich jetzt manche ein wenig besinnen.
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  3. #13
    Avatar von Bloody_Mary
    Bloody_Mary ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Ich leide nicht, aber ich vermisse schon meine Freunde.
    Kein spontanes, gemeinsames Essen.
    Kein monatliches Treffen mit meinen Freundinnen. Wir überlegen, stattdessen eine Videokonferenz abzuhalten, so braucht wenigstens keine einen Babysitter.
    Auch bei der Arbeit nur allein zu sein, nervt. Ab und an gibt's eine kurze Unterredung auf 2 m Abstand, aber das ist nicht das Gleiche.

    Edit: und meine Eltern nicht treffen zu können, finde ich natürlich auch blöd.
    sojus gefällt dies

  4. #14
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Da ich schon immer so veranlagt war, ist es für mich absolut entspannend keine außerkernfamiliären Sozialkontakte pflegen zu müssen.

    Ich habe teilweise ein Problem mit dem Gejammer, dass man sich als Familie plötzlich miteinander beschäftigen muss.

  5. #15
    Avatar von Mamma.Mia
    Mamma.Mia ist offline Queen Mum

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Mir gehen alle Leute auf die Nerven, die die erzwungene Situation auch noch toll finden, weil weniger Sozialkontakte, mehr Telefonate, Entschleunigung, Konsumverzicht bla bla bla

    Warum hast Du Dein Leben nicht vorher anders eingerichtet? Es gab keinen Zwang zu vielen Sozialkontakten.

    Letzte Woche musste ich den Radiosender umschalten, weil mir jemand erzählen wollte, wie schön es nicht wäre, dass alle wieder mehr telefonieren. Danke. Ich telefoniere mehr, weil ich die Leute nicht sehen darf und mir teilweise auch Sorgen um sie mache. Ganz positiv.
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  6. #16
    Avatar von Karla...
    Karla... ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Vermutlich wird es vielen Menschen so gehen wie Dir.

    Mir nicht. Ich habe generell nicht mehr Kontakte, als mir gut tun.

    Aber ich habe schon sehr oft festgestellt, dass fast alle Menschen sehr oft davon reden, dass sie irgendwohin "müssen". Egal ob Hobby, Sport, Treffen von Freunden. Mir wurde oft (mit einem Seufzen, oder anderweitig deutlich erkennbar widerwillig) erzählt, dass ja noch dieser, oder jener Termin anstehen würde.
    Meine Nachfrage, warum denn das alles gemacht wird, wenn es doch nicht gewollt wird, oder gar belastet, konnten mir viele nicht beantworten, oder es kamen nur so Antworten wie "Das muss man doch", "das gehört halt dazu".

    Schön, wenn sich jetzt manche ein wenig besinnen.
    Ganz genau diesen Gedankengang hatte ich gestern auch. Man „muss“ kaum noch was. Außer Einkaufen, den Haushalt pflegen und kochen. Ich glaube, vielen wird jetzt bewusst werden, welche Dinge sie vermissen und welche ihnen eigentlich nur zu schaffen gemacht haben.

  7. #17
    tigger ist offline Legende

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Zitat Zitat von Karla... Beitrag anzeigen
    Es ist wirklich gut, dass die Video Option gibt. Ich telefoniere unheimlich ungern. Irgendwie weiß ich nie, wann ich dran bin und was ich sagen soll. Wenn ich mit meiner Mutter aber FaceTime mache, kann ich mich viel besser und unbeschwerter unterhalten.
    So unterschiedlich ist das.

    Hier gibt's keine Kameras.
    Monitore haben ganz bewusst keine und bei Tablets und Co sind sie abgeklebt.
    Außer am Handy.
    Aber ich würde es niemals nutzen, wenn es auch anders geht.
    Ich mag das gar nicht (und beruflich dürfen wir eh nicht).
    Schradler gefällt dies

  8. #18
    Gast Gast

    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Zitat Zitat von Mamma.Mia Beitrag anzeigen
    Mir gehen alle Leute auf die Nerven, die die erzwungene Situation auch noch toll finden, weil weniger Sozialkontakte, mehr Telefonate, Entschleunigung, Konsumverzicht bla bla bla

    Warum hast Du Dein Leben nicht vorher anders eingerichtet? Es gab keine Zwang zu vielen Sozialkontakten.

    Letzte Woche musste ich den Radiosender umschalten, weil mir jemand erzählen wollte, wie schön es nicht wäre, dass alle wieder mehr telefonieren. Danke. Ich telefoniere mehr, weil ich die Leute nicht sehen darf und mir teilweise auch Sorgen um sie mache. Ganz positiv.
    Das soll doch jeder für sich beurteilen.
    Es kommen auch wieder bessere Zeiten

  9. #19
    Avatar von tardis
    tardis ist offline ... bigger on the inside.

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Zitat Zitat von tigger Beitrag anzeigen
    Vermutlich wird es vielen Menschen so gehen wie Dir.

    Mir nicht. Ich habe generell nicht mehr Kontakte, als mir gut tun.

    Aber ich habe schon sehr oft festgestellt, dass fast alle Menschen sehr oft davon reden, dass sie irgendwohin "müssen". Egal ob Hobby, Sport, Treffen von Freunden. Mir wurde oft (mit einem Seufzen, oder anderweitig deutlich erkennbar widerwillig) erzählt, dass ja noch dieser, oder jener Termin anstehen würde.
    Meine Nachfrage, warum denn das alles gemacht wird, wenn es doch nicht gewollt wird, oder gar belastet, konnten mir viele nicht beantworten, oder es kamen nur so Antworten wie "Das muss man doch", "das gehört halt dazu".

    Schön, wenn sich jetzt manche ein wenig besinnen.
    in unserem fall sind das z.b. oft termine, die nicht mich, sondern meine kinder betreffen. die sind durchaus gewollt, dennoch (weil meine kinder noch recht jung sind) mit einer gewissen anstrengung verbunden (die für mich okay ist, aber ich merke eben, dass es ohne diese termine entspannter ist, ist ja logisch). und dass ich z.z. ausschließlich von zuhause aus arbeite ist für mich auch eine erleichterung.
    Alina73 gefällt dies
    people assume that time is a strict progression of cause to effect, but actually, from a non-linear, non-subjective viewpoint, it's more like a big ball of wibbly-wobbly... timey-wimey... stuff.

  10. #20
    Avatar von Karla...
    Karla... ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Sozialkontakte, Freundschaften...

    Zitat Zitat von Mamma.Mia Beitrag anzeigen
    Mir gehen alle Leute auf die Nerven, die die erzwungene Situation auch noch toll finden, weil weniger Sozialkontakte, mehr Telefonate, Entschleunigung, Konsumverzicht bla bla bla

    Warum hast Du Dein Leben nicht vorher anders eingerichtet? Es gab keine Zwang zu vielen Sozialkontakten.

    Letzte Woche musste ich den Radiosender umschalten, weil mir jemand erzählen wollte, wie schön es nicht wäre, dass alle wieder mehr telefonieren. Danke. Ich telefoniere mehr, weil ich die Leute nicht sehen darf und mir teilweise auch Sorgen um sie mache. Ganz positiv.
    Nein, ich finde die Situation nicht toll. Corona kann weg. Es ist eine schreckliche Zeit.

    Aber: Ich bemerke im Durchleben dieser Zeit, dass mir die dadurch gezwungenermaßen entstandene Sozialkontakt-Auszeit, mit mir etwas macht, mit dem ich nicht gerechnet habe. Weil ich im Trott einfach so vor mich hin gelebt habe, ohne vieles zu hinterfragen. Meine Sozialkontakte haben mich nicht belastet, darum habe ich auch keinen Anlass zur Veränderung gesehen. Aber jetzt in der Situation selbst, merke ich, dass es mich entlastet, dass ich kaum jemandem vermisse und dass mich viele Kontakte eigentlich nicht bereichert haben.

    Ich finde schon, dass man im Moment auch sagen darf, wenn einem die ungewohnten Umstände nicht nur Leid zufügen. Wenn man sich mit manchem davon auch gut fühlt. Wenn man aus einem Hamsterrad ausgestiegen ist - was vorher nie nötig war. Oder meinst du, es gehört sich derzeit nicht, offen zu sagen, wenn es einem hier und damit auch gut geht?

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