Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234
Ergebnis 31 bis 38 von 38
Like Tree12gefällt dies

Thema: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

  1. #31
    Avatar von Wisconian
    Wisconian ist offline *HP* Reloaded

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich hab DICH schon verstanden.

    Husch, Rasta, weg-Du machst mich irre
    Es ist im Prinzip auch nicht schwer zu verstehen und zum taeglichen oesterreichschen Verdrehversuch (hier: Locke auf Glatze) taugts nicht, weil zu praezise gefragt und beantwortet, aber probieren kann mans ja mal
    Gast gefällt dies

  2. #32
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    Das ist aber angeblich die ausnahme, nicht die regel
    Man muss sich halt kümmern und reinknien. Ich kenne niemanden, dessen Antrag von DE schlicht abgelehnt wurde. Ich kenne nur Fälle, in denen Deutsche die Beibehaltung absichtlich oder aus Schlamperei nicht betrieben haben.

    Da man die Beibehaltungsgenehmigung aber in der Tasche haben muss, bevor man die amerikanische Staatsbürgerschaft überhaupt beantragen kann, kann man sich immernoch vorher entscheiden, ob es einem die amerikanische Staatsbürgerschaft Wert ist, die deutsche dafür aufzugeben, wenn‘s mit der Beibehaltung nicht klappt.
    ChilangaReloaded gefällt dies
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  3. #33
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich glaube, es gilt das Prinzip des Geburtsortes-also ja, das Kind zweier Deutscher, welches zum Beispiel in New York zur Welt kommt, hat die amerikanische Staatsangehörigkeit.
    So isses.
    Wobei man wissen muss, dass man sich schon auch um eine amerikanische Geburtsurkunde kümmern muss, wenn man zu einem späteren Zeitpunkt ein umständliches Nachweisverfahren vermeiden will.

    Krankenhäuser stellen Geburtsurkunden normalerweise automatisch aus, aber es gibt in USA kein allgemeines Meldewesen. Wenn ich z. B. eine Hausgeburt habe, und weder Geburtsurkunde noch Sozialversicherungsnummer für mein Kind beantrage, lebt mein Kind ohne behördliche Kenntnisnahme - aber völlig legal - in USA. Kein Amerikaner ist verpflichtet, dem Staat seine pure Existenz anzuzeigen. Für Deutsche ist das etwas schwer zu verstehen.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  4. #34
    Avatar von Wisconian
    Wisconian ist offline *HP* Reloaded

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Man muss sich halt kümmern und reinknien. Ich kenne niemanden, dessen Antrag von DE schlicht abgelehnt wurde. I.
    Ich kenne mehrere. Nur mal erwaehnt haben moechte.

  5. #35
    Avatar von PinkMagnolia
    PinkMagnolia ist offline gekommen um zu reisen

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    sie haben wohl vor ein paar Wochen beschlossen, dass Antraege zukuenftig haerter geprueft werden und es nicht mehr so einfach sein wird. Hatte ein Rundschreiben eines Einwanderungsanwalts in einer deutschen Gruppe gesehen, irgendwann Mitte Maerz '20. Das stand dort drin:

    Leider haben sich die Voraussetzungen für eine deutsche Beibehaltungsgenehmigung kürzlich drastisch geändert, weil das BVA die maßgeblichen gesetzlichen Bestimmungen nunmehr deutlich enger auslegt. Dies gilt nicht nur für neue Anträge, sondern leider auch für bereits anhängige Anträge.
    Aufgrund des in Deutschland grundsätzlich geltenden Prinzips der Vermeidung der Mehrstaatigkeit und vermutlich auch aufgrund einer Flut von Anträgen, hat sich das BVA entschlossen, das bestehende Gesetz ab sofort sehr eng auszulegen und nur noch in solchen Einzelfällen eine Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit zu genehmigen, in denen der Antragsteller konkrete Nachteile nachweisen kann. "Konkrete Nachteile" bedeutet, dass der Nachteil in zeitlichem und sachlichem Zusammenhang mit der Annahme der US-Staatsangehörigkeit stehen muss.
    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Man muss sich halt kümmern und reinknien. Ich kenne niemanden, dessen Antrag von DE schlicht abgelehnt wurde. Ich kenne nur Fälle, in denen Deutsche die Beibehaltung absichtlich oder aus Schlamperei nicht betrieben haben.

    Da man die Beibehaltungsgenehmigung aber in der Tasche haben muss, bevor man die amerikanische Staatsbürgerschaft überhaupt beantragen kann, kann man sich immernoch vorher entscheiden, ob es einem die amerikanische Staatsbürgerschaft Wert ist, die deutsche dafür aufzugeben, wenn‘s mit der Beibehaltung nicht klappt.

  6. #36
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    Zitat Zitat von PinkMagnolia Beitrag anzeigen
    sie haben wohl vor ein paar Wochen beschlossen, dass Antraege zukuenftig haerter geprueft werden und es nicht mehr so einfach sein wird. Hatte ein Rundschreiben eines Einwanderungsanwalts in einer deutschen Gruppe gesehen, irgendwann Mitte Maerz '20. Das stand dort drin:
    Einfach war die Beibehaltung noch nie.
    Ich hab meine vor ein paar Jahren bekommen, und da galt auch schon die Vorgabe, dass die Nachteile konkret und nachgewiesen sein mussten. Also, z. B. nicht wählen zu dürfen, konnte man sich auch schon früher als Argument schenken. Oder angebliche berufliche Nachteile: Da musste man auch früher schon ein konkretes, zum Lebenslauf passendes Jobangebot haben, für das man wegen fehlender US-Staatsbürgerschaft nicht in Frage kam. Solche Jobs sind hier aber ohnehin sehr selten.

    Der Knackpunkt war aber auch schon immer, nicht nur schlüssig darzulegen, warum man die US-Staatsbürgerschaft konkret braucht, sondern auch, warum man gleichzeitig die Deutsche behalten muss.

    Manche Leute denken, man füllt da ein Formular aus und fertig. Man muss aber wirklich zum Anwalt in eigener Sache werden, einen überzeugenden Aufsatz schreiben, Belege und notariell beglaubigte Kopien zusammenstellen, Kontaktpersonen auflisten etc. Das macht richtig Arbeit.

    Wenn‘s einem Ernst ist mit der Beibehaltung, sollte man durchaus öfter nach Deutschland reisen, dort Kontakte weiterhin pflegen und sich in USA nach Möglichkeit auch für deutsche Sprache und Kultur engagieren. Wenn man das alles hinter sich lässt, kann man seinen weiterhin bestehenden Bezug zu DE halt wenig überzeugend argumentieren.

    Es muss einem schon klar sein, dass man da etwas beantragt, auf das es nicht nur keinen Anspruch gibt, sondern dass Mehrfach-Staatsangehörigkeiten schlicht unerwünscht sind.
    ChilangaReloaded gefällt dies
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  7. #37
    Avatar von PinkMagnolia
    PinkMagnolia ist offline gekommen um zu reisen

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    ja, wir haben die auch mit Unterlagen/Nachweisen bombardiert :-), hat ja GsD auch funktioniert. Aber richtig, es war eine Menge Arbeit und viele erkundigen sich halt einfach nicht richtig.

    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Einfach war die Beibehaltung noch nie.
    Ich hab meine vor ein paar Jahren bekommen, und da galt auch schon die Vorgabe, dass die Nachteile konkret und nachgewiesen sein mussten. Also, z. B. nicht wählen zu dürfen, konnte man sich auch schon früher als Argument schenken. Oder angebliche berufliche Nachteile: Da musste man auch früher schon ein konkretes, zum Lebenslauf passendes Jobangebot haben, für das man wegen fehlender US-Staatsbürgerschaft nicht in Frage kam. Solche Jobs sind hier aber ohnehin sehr selten.

    Der Knackpunkt war aber auch schon immer, nicht nur schlüssig darzulegen, warum man die US-Staatsbürgerschaft konkret braucht, sondern auch, warum man gleichzeitig die Deutsche behalten muss.

    Manche Leute denken, man füllt da ein Formular aus und fertig. Man muss aber wirklich zum Anwalt in eigener Sache werden, einen überzeugenden Aufsatz schreiben, Belege und notariell beglaubigte Kopien zusammenstellen, Kontaktpersonen auflisten etc. Das macht richtig Arbeit.

    Wenn‘s einem Ernst ist mit der Beibehaltung, sollte man durchaus öfter nach Deutschland reisen, dort Kontakte weiterhin pflegen und sich in USA nach Möglichkeit auch für deutsche Sprache und Kultur engagieren. Wenn man das alles hinter sich lässt, kann man seinen weiterhin bestehenden Bezug zu DE halt wenig überzeugend argumentieren.

    Es muss einem schon klar sein, dass man da etwas beantragt, auf das es nicht nur keinen Anspruch gibt, sondern dass Mehrfach-Staatsangehörigkeiten schlicht unerwünscht sind.

  8. #38
    Waschbär3003 ist offline enthusiast

    User Info Menu

    Standard Re: Frage zur amerikanischen Staatsangehörigkeit (USA)

    Ein entfernter Bekannter von mir wurde in Deutschland geboren und ist Mutter und Vater nach Amerika gezogen. Er hat die US-Staatsbürgerschaft, die Mutter aber nicht. Sie waren meine ich um die 4 Jahre in den Staaten.
    Ging wohl alles über Green Card und Aufenthaltsgenehmigung weil der Vater in der Army war und das Kind beide Staatsbürgerschaft hat. Er hat auch immer noch beide Pässe. Waren damals die Vorzüge wenn ein Elternteil Deutschland stationiert ist und das Kind in Deutschland geboren wurde.
    Wie es heute ist, weiß ich ehrlich gesagt nicht.

Seite 4 von 4 ErsteErste ... 234

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •