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Thema: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

  1. #1
    schneckele13 ist offline Ptit escargot

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    Standard Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Losgelöst von Sinas Papa-Fred - wie geht es den älteren Menschen und Einzelkinder (da die meiner Meinung nach an meisten an der jetzigen Situation leiden) in eurem Umfeld?

    Hier:
    Meinem Schwiegervater (73) geht es gut. Er wurschtelt wie immer im Haus/Garten (GsD darf er als Imker noch in die Baumärkte) rum und kümmert sich inbrunstig um seine Bienen. Nächste Woche kommen 4 Völker hinzu.
    Meinen Eltern (72 und 77) geht es auch soweit gut. Mein Vater hat sich eh in den letzten Jahr ein bisschen zum Eigenbrötler entwickelt, solange er etwas zum Lesen hat, ist er happy.
    Meine Mutter leidet schon mehr unter der Siituation- sie war gefühlt ständig unterwegs, Mitglied in verschiedenen Vereinen, VHS-Kurse, Theater-, Konzert- und Kinobesuche, das fehlt ihr schon. Sie hat sich aber damit arrangiert.
    Die Uroma meine Mannes ist 92 und im Pflegeheim. Sie ist zwar geistig noch fit, hört aber schlecht (trotz Hörgeräts). Seit 4 Wochen darf sie keinen Besuch mehr empfangen und telefonieren ist auch schwierig. Aber auch sie steckt die aktuelle Situation bemerkenswerterweise sehr gut weg laut den Pflegern.

    Einzelkinder gibt es in meinem Umfeld wenige. Die Tochter des Cousins meines Mannes ist 2,5 und war bisher eh noch nicht in der Kita und auch selten bei anderen Leuten als ihrer Mutter, daher gibt es für sie keine große Änderungen.
    Die jüngste Cousines meines Mannes ist 14,5 (ebenfalls Einzelkind) und sie leidet schon mehr an den fehlenden sozialen Kontakten. Sie igelt sich seit 3 Wochen ziemlich ein und kommt erst nach dem Mittagessen aus ihrem Zimmer.
    LG Schneckele13 mit

    06er Sommerkind
    08er Herbstkind
    12er Winterkind

  2. #2
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Eltern und Schwiegereltern gehen viel spazieren, vermissen zwar manche sonst üblichen Aktivitäten, sind aber ansonsten gut gelaunt.
    Einkaufen übernehmen Mann und ich für zsie, Übergabe erfolgt mit Abstand, aber trotzdem mit einem Mal mehr mal weniger langem Gespräch.

  3. #3
    Avatar von rosenma
    rosenma ist gerade online Legende

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Zu Einzelkindern kann ich nichts sagen-zu denen habe ich keinen Kontakt.
    Meine Mutter leidet definitiv, sie ist erst letztes Jahr nach dem Tod meines Vaters zu uns gezogen, darf uns jetzt nur vom Balkon aus zuwinken. Sie hatte gerade begonnen sich hier ein soziales Umfeld zu schaffen und Kontakte zu knüpfen-nun liegt alles brach. Ihr ist langweilig, sie weiß nicht, was sie den ganzen Tag machen soll, telefoniert viel, wobei es auch nichts zu erzählen gibt, es sitzen ja alle zu Hause fest.


    Time ist the fire in which we burn.

  4. #4
    Avatar von Makaria.
    Makaria. ist offline Poweruser

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Schwiegermutter (78) geht es sehr schlecht - sie hat sich seit dem Tod ihres Mannes vor 3 Monaten halbwegs durch Treffen mit Freunden, Essen gehen, und Besuche von den Kindern über Wasser gehalten. Fällt alles weg, und die Telefonate werden täglich schwieriger. Wie sie die Osterfeiertage rumkriegen soll, ist allen noch unklar.

    Der Kleine (2J) ist ja hier sozusagen Einzelkind, es geht. Man merkt es aber schon: Sobald er durchs Fenster draußen ein anderes Kind sieht, will er hin, und er fragt oft nach den Kindern von Freunden, wo wir sonst häufig waren.

  5. #5
    schneckele13 ist offline Ptit escargot

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Zitat Zitat von MeineRasselbande Beitrag anzeigen
    Eltern und Schwiegereltern gehen viel spazieren, vermissen zwar manche sonst üblichen Aktivitäten, sind aber ansonsten gut gelaunt.
    Einkaufen übernehmen Mann und ich für zsie, Übergabe erfolgt mit Abstand, aber trotzdem mit einem Mal mehr mal weniger langem Gespräch.
    Einkaufen müssen hier alle selber (bis auf die 92jährige Oma) da sie alle mindestens 450 km weit weg wohnen. Sie gehen nur einmal in der Woche.
    LG Schneckele13 mit

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  6. #6
    FettesBrot ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Meine Eltern sind noch berufstätig, mein Vater in der IT, da war Home Office immer schon Thema, meine Mutter ist Lehrerin und hat nach eigener Aussage mehr zu tun - sie schreibt viel mit den Schüler/innen und beantwortet Fragen sehr ausführlich. Vermutlich mehr als sie müsste, aber wenn es ihr den nötigen Halt gibt ist das schon ok so :) Beiden fehlt aber das Vereinsleben und auch, dass sie uns bzw. wir sie nicht besuchen können.

    Wo wir beim eigentlichen "Problem" wären - dem Kind. Sie war wirklich gut drauf, aber diese Woche fällt es ihr schwer. Gestern ist ihr bewusst geworden, dass es kein Ostern bei Oma und Opa gibt, alles an Ritualen, die es dort gibt wollen wir hier gar nicht ausleben. Sie sagte ganz traurig, dass es ihr dieses Jahr auch nichts ausmachen würde, wenn Opa wieder den Osterhasen spielt *gg* - die letzten Jahre war sie natürlich schon viel zu cool
    Allerdings ist ihr Freund mit hier bei uns, also hat sie schon Gesellschaft und die Beiden verstehen sich nach wie vor sehr gut.

  7. #7
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Mein Vater ist im Pflegeheim, und mit Zustand nach Aneurysma geistig nicht in der Lage, zu erfassen, was los ist. Seine Frau darf ihn "besuchen", was bedeutet, sie steht vor dem Zaun, er mit 3m Abstand im Rollstuhl im Garten. Er ist traurig, dass sie nicht reinkommen darf, er begreift halt nicht, warum nicht. Kommende Woche hat er Geburtstag, es tut mir leid für ihn, dass er da keinen Besuch bekommen darf.

    Meine Mutter ist eh Einzelgängerin. Aber so langsam setzt ihr die Isolation dann doch zu, sie lebt in BY alleine auf dem Dorf, und jetzt fallen halt auch Sachen wie der Kaffee mit den Reitschülerinnen oder der Schnack beim Bäcker aus. Über den ausgefallenen Osterbesuch sind wir alle traurig.

    Meine Schwiegermutter ist verwitwet und leider eh nicht gut beieinander. Aktuell geht ihr der letzte Rest Lebenswillen verloren, und sie würde am liebsten Besuch von ihren Enkelkindern haben, damit die sie anstecken können
    Der Mann wird wohl nach Ostern mal hinfahren müssen, auch auf Anraten ihres Hausarztes.

  8. #8
    schneckele13 ist offline Ptit escargot

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Zitat Zitat von Makaria. Beitrag anzeigen
    Schwiegermutter (78) geht es sehr schlecht - sie hat sich seit dem Tod ihres Mannes vor 3 Monaten halbwegs durch Treffen mit Freunden, Essen gehen, und Besuche von den Kindern über Wasser gehalten. Fällt alles weg, und die Telefonate werden täglich schwieriger. Wie sie die Osterfeiertage rumkriegen soll, ist allen noch unklar.
    Ja, so kurz nach dem Verlust seines Partners stelle ich mir die aktuelle Situation noch schwieriger vor.
    LG Schneckele13 mit

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  9. #9
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Zitat Zitat von schneckele13 Beitrag anzeigen
    Losgelöst von Sinas Papa-Fred - wie geht es den älteren Menschen und Einzelkinder (da die meiner Meinung nach an meisten an der jetzigen Situation leiden) in eurem Umfeld?

    Hier:
    Meinem Schwiegervater (73) geht es gut. Er wurschtelt wie immer im Haus/Garten (GsD darf er als Imker noch in die Baumärkte) rum und kümmert sich inbrunstig um seine Bienen. Nächste Woche kommen 4 Völker hinzu.
    Meinen Eltern (72 und 77) geht es auch soweit gut. Mein Vater hat sich eh in den letzten Jahr ein bisschen zum Eigenbrötler entwickelt, solange er etwas zum Lesen hat, ist er happy.
    Meine Mutter leidet schon mehr unter der Siituation- sie war gefühlt ständig unterwegs, Mitglied in verschiedenen Vereinen, VHS-Kurse, Theater-, Konzert- und Kinobesuche, das fehlt ihr schon. Sie hat sich aber damit arrangiert.
    Die Uroma meine Mannes ist 92 und im Pflegeheim. Sie ist zwar geistig noch fit, hört aber schlecht (trotz Hörgeräts). Seit 4 Wochen darf sie keinen Besuch mehr empfangen und telefonieren ist auch schwierig. Aber auch sie steckt die aktuelle Situation bemerkenswerterweise sehr gut weg laut den Pflegern.

    Einzelkinder gibt es in meinem Umfeld wenige. Die Tochter des Cousins meines Mannes ist 2,5 und war bisher eh noch nicht in der Kita und auch selten bei anderen Leuten als ihrer Mutter, daher gibt es für sie keine große Änderungen.
    Die jüngste Cousines meines Mannes ist 14,5 (ebenfalls Einzelkind) und sie leidet schon mehr an den fehlenden sozialen Kontakten. Sie igelt sich seit 3 Wochen ziemlich ein und kommt erst nach dem Mittagessen aus ihrem Zimmer.
    Meine Schwiegereltern (Schwiegervater mit Frau) kommen gut zurecht. Die halten Kontakt übers Telefon und gehen sonst nicht aus dem Haus bzw. eigenen Garten. Meine Schwiegermutter (lebt alleine) geht regelmäßig raus zum Einkaufen und spazieren. Wir telefonieren aber deutlich häufiger als vorher.

    Einzelkinder habe ich kaum im Bekanntenkreis. Dass eine 14jährige erst mittags aus dem Zimmer kommt, kenn ich aber auch von meinen drei Kindern.

  10. #10
    Gast Gast

    Standard Re: Coronawoche 4 - Auswirkungen auf die Senioren und Einzelkinder in eurem Umfeld

    Meine Schwiegermutter (Ü70) musste man dazu zwingen, dass sie nicht mehr an der Kasse sitzt. Jetzt hilft sie halt in der Mittagspause im leeren Laden Regale einräumen.
    Der Schwiegervater hat mit den Bienen genug zu tun. Alles wie immer.

    Meine Mutter ist ja nun schon eineinhalb Jahre alleine zuhause (Papa war ja ab Oktober 18 im Heim), sie kennt es nicht anders. Insofern vermisst sie auch nix weiter. Einkaufen kann sie eh nicht, das erledigen schon lange meine Schwester oder der Neffe, ansonsten wurstelt sie sich so durch Haus und Garten.
    Sie genießt es aber jetzt, dass wir kurz über WA mal Videotelefonieren mit den Enkeln, wenn meine Schwester den Einkauf vorbeibringt.

    Einzelkinder kenne ich nur eines aus der direkten Nachbarschaft, das spielt seit jeher mit den beiden Nachbarsmädels. Eventuell betreuen die es mit, weiß ich nicht, ist mir auch egal.

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