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Thema: Risikofaktor Alter

  1. #111
    Avatar von Philina_
    Philina_ ist offline Berlinerin

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von rosenblüte Beitrag anzeigen
    Würdet ihr jemandem, der 61 Jahre alt ist, derzeit generell abraten, zu arbeiten,
    wenn derjenige dort auf Menschen trifft, und ältere Kinder aus dem gleichen Haushalt nicht zur Schule zu lassen?

    Auch wenn keine sonstigen Risiken wie Vorerkrankungen oder Rauchen vorliegen und der Betroffene sehr sportlich ist?

    Ich frage mich, ob allein das Alter eine Isolation über Monate wirklich notwendig macht.

    Was meint ihr dazu?
    Bei uns auf Arbeit dürfen aktuell keine Risikogruppen auf Arbeit kommen. Wenn möglich machen sie zu Hause Homeoffice oder sind bezahlt freigestellt. Mein Vater ist Aufgrund vom Alter zu Hause. Eigentlich in einem Bereich tätig wo HO sehr schwer umzusetzen ist, aber er hat sich noch ein paar andere Aufgaben gesucht. Wie lange das jetzt so geht weiß noch keiner.

  2. #112
    Avatar von Felba
    Felba ist offline juttapalme

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    machen wir eh schon seit Ü nem Monat :)
    Nö, macht ihr nicht. Ihr geht bei euch in der Nachbarschaft spazieren und joggen, Tennnis- und Tischtennisspielen. Also Zuhause bleiben ist was anderes.
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  3. #113
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von sojus Beitrag anzeigen
    Man müsste diesen Prozentsatz damit vergleichen, wie weit Übergewicht unter Menschen verbreitet ist, die infiziert, aber nicht schwer erkrankt sind. Bei Männern und Frauen ist das recht einfach, es gibt mehr ältere Frauen, aber deutlich mehr gestorbene Männer, und das auch in Staaten, in denen beide Geschlechter rauchen. Männlich sein scheint also wirklich per se ein gewisses Risiko zu sein.

    Aber schon bei Bluthochdruck frage ich mich, wies damit wirklich aussieht. Wenn 2/3 aller Gestorbenen Bluthochdruck hatten, frage ich doch als erstes, wie viele Überlebende in derselben Altersgruppe haben auch Bluthochdruck? Nur wenn es signifikante Unterschiede gibt, ist Bluthochdruck ein Risikofaktor. Und auch dann müssten man noch genauer untersuchen, ob das auch für eine gut eingestellte Hypertonie gilt oder erst ab bestimmten Werten...

    In der kleinen Fallstudie der Uni Aachen, die ich oben verlinkt habe, werden übrigens nur Intensivpatienten miteinander verglichen, und zwar solche ohne und solche mit Lungenversagen. Die beiden Gruppen unterscheidet vor allem das Körpergewicht und Lungenvorerkrankungen, wenn ich das richtig interpretiere. Das könnte zumindest ein zarter Hinweis darauf sein, dass beides sehr schwere Verläufe begünstigt.

    Aber ich bin kein Arzt, nur naturwissenschaftlich vorgebildet. Vielleicht übersehe ich auch was.
    ich bin kein arzt, nur anturwissenschaftlich vorgebildet und ich sage, nur einen aspekt zu berücksichtigen macht die untersuchung das papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde.

    gewicht ist ein risikofaktor neben vielen.

    dazu kommt körperliche belastbarkeit durch regelmäßigen sport bzw fehlen desselben, blutdruckwerte, rauchen und sonstiger substanzmißbauch, autoimmunkrankheiten, parallelinfekte uswusf. ist die "lungenkrankheit" gut eingestelltes allergisches asthma, oder ist es copd IV?

    aber zu sagen, ein bmi > 25 ist ein risikofaktor, wenn man nichts darüber aussagt, ob derjenige, auf den es angewandt wird, ein muskelpaket vor dem herrn ist oder ein substanzloser fettsack, raucht wie ein schlot oder hashimotopatient ist, ist bad science.

    glaube nur der statistik, die du selber gefäscht hast.

    und edit sagt, es gibt noch einen risikofaktor https://www.faz.net/aktuell/wissen/c...=pocket-newtab
    sojus gefällt dies
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  4. #114
    Avatar von rosenma
    rosenma ist offline Legende

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von Philina_ Beitrag anzeigen
    Bei uns auf Arbeit dürfen aktuell keine Risikogruppen auf Arbeit kommen. Wenn möglich machen sie zu Hause Homeoffice oder sind bezahlt freigestellt. Mein Vater ist Aufgrund vom Alter zu Hause. Eigentlich in einem Bereich tätig wo HO sehr schwer umzusetzen ist, aber er hat sich noch ein paar andere Aufgaben gesucht. Wie lange das jetzt so geht weiß noch keiner.
    Was ist denn bei euch als Riskogruppe angegeben?
    Time ist the fire in which we burn.

  5. #115
    Avatar von Philina_
    Philina_ ist offline Berlinerin

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Was ist denn bei euch als Riskogruppe angegeben?
    Suche ich gleich raus, wenn ich zu Hause bin.

  6. #116
    Avatar von sojus
    sojus ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    ich bin kein arzt, nur anturwissenschaftlich vorgebildet und ich sage, nur einen aspekt zu berücksichtigen macht die untersuchung das papier nicht wert, auf dem es gedruckt wurde.

    gewicht ist ein risikofaktor neben vielen.

    dazu kommt körperliche belastbarkeit durch regelmäßigen sport bzw fehlen desselben, blutdruckwerte, rauchen und sonstiger substanzmißbauch, autoimmunkrankheiten, parallelinfekte uswusf. ist die "lungenkrankheit" gut eingestelltes allergisches asthma, oder ist es copd IV?

    aber zu sagen, ein bmi > 25 ist ein risikofaktor, wenn man nichts darüber aussagt, ob derjenige, auf den es angewandt wird, ein muskelpaket vor dem herrn ist oder ein substanzloser fettsack, raucht wie ein schlot oder hashimotopatient ist, ist bad science.

    glaube nur der statistik, die du selber gefäscht hast.

    und edit sagt, es gibt noch einen risikofaktor https://www.faz.net/aktuell/wissen/c...=pocket-newtab
    Das ist mir natürlich klar, dass solche Studien nur aufzeigen, in welche Richtung man blicken muss. Dass diese Tendenz dann eher diejenigen betrifft, die "echtes" Übergewicht haben und weniger die Muskelpakete, dürfte eigentlich auch klar sein.

    Nichtsdestotrotz muss man irgendwo anfangen zu forschen, man mus zeitnah Kriterien entwickeln, die eine Risikoabschätzung ermöglichen. Dabei kann auch herauskommen, dass eine Vorerkrankung eben (zumindesr statistisch) kein Risiko ist, auch wenn es zunächst vermutet wurde. Und das wäre ja eine durchaus sinnvolle Erkenntnis. Es gibt da z.B. eine Studie aus Bergamo zu Organtransplantierten (auf spektrum.de verlinkt), die bisher keine deutliche Risikosteigerung für Organtransplantierte mit Immunsuppression sieht. Auch das ist erstmal eine recht undifferenzierte überblickshafte Beobachtung, aber gefreut hat mich das trotzdem, denn so muss ich mir um einen Menschen in meiner Familie schon etwas weniger Sorgen machen.

    Die von dir angesprochenen differenzierten Risikoprofile werden hoffentlich auch kommen - aber dazu braucht es, soweit ich das beurteilen kann, große und fundierte Studien, und das dauert, das gibt es ja oft noch nicht mal für "etablierte" Krankheiten.

    Danke für den Link übrigens, ich kannte die These zwar, habe aber noch nichts so Differenziertes darüber gelesen. Die Unterschiede in Aachen erklärt das vermutlich nicht unbedingt, denn da kamen ja fast alle Patienten aus dem gleichen Gebiet, aber großräumig ist es sehr spannend. Wenn sich das erhärtet, werden wir Stoff zum Nachdenken haben.

  7. #117
    Aquamarin ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    Wobei ich letztens ein Interview mit einem Gerontologen gelesen habe, der meinte, das hätte nichts damit zu tun, wie fit man aktuell ist. Es gäbe mittlerweile sehr viele fitte Ältere, die allerdings trotzdem aufpassen sollten, weil das Immunsystem trotzdem deutlich schlechter sei als bei Jüngeren.
    Das sehe ich schon auch so. Ich weiß aber, dass ich wesentlich "robuster" bin. Bei jedem kleinen Infekt ruft sie "hier" und ich hab damit kaum Probleme. Ich mache aber auch (wenn die Sportstunden wieder stattfinden) regelmäßig Sport und gehe jeden Tag (nahezu) meine Runde laufen. Dann kommt natürlich auch die Ernährung dazu. Klar mache ich mir da nichts vor. Ich will auch nichts heraufbeschwören und hoffe, gesund durch die nächste Zeit zu kommen. Und genau das wünsche ich auch allen aus dem ErE.

  8. #118
    justme ist offline Poweruser

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    In der aktuellen Lage ohne Überlastung des Gesundheitssystems werden mein Mann und ich (er wird im Mai 59, ich 53; beide Nichtraucher, nicht vorerkrankt, weder übergewichtig noch adipös, regelmäßig zur Arbeit mit dem Fahrrad fahrend - also ErE-Mustermenschen ) weiterhin ganz normal zur Arbeit gehen, soweit Homeoffice nicht möglich ist (bei mir garnicht, bei ihm aber überwiegend möglich), und natürlich werden wir auch unsere 14jährige Tochter, sobald dies möglich ist, wieder in die Schule gehen lassen.

    Ich kann mir vorstellen, dass, sollte es in einer zweiten Erkrankungswelle zu einer Situation wie in Italien kommen mit Notwendigkeit für eine Triage, wer eines der zu knappen Intensivstationsbetten bekommt, das zur-Arbeit-Gehen nochmals überdacht werden muss, aber aktuell sehe ich zwar Notwendigkeit, unnötige Ansteckungsgefahren zu vermeiden, aber nicht, Notwendigkeiten wie Einkaufen oder Arbeiten für Menschen im erwerbstätigen Alter und mit bestehendem Arbeitsplatz in der von dir angedachten Form infrage zu stellen. Dass wir unseren Eltern, alle vier zwischen 80 und 90 Jahren alt, weiterhin dringend raten, ihre Häuschen mit Garten nicht zu verlassen, weil dafür halt auch keine Notwendigkeit besteht (beide Paare haben jemanden, der für sie einkaufen geht, und keine aushäusigen Verpflichtungen bezüglich ihres Lebensunterhaltes und der Aufrechterhaltung von Wirtschaft und Versorgung für andere) ist für mich tatsächlich nochmals etwas anderes als das zur-Arbeit-gehen eines oder einer erwerbstätigen Einundsechzigjährigen.

    Also: nein, ich würde dir / deinem Partner / um wen-auch-immer-es-dir-geht nicht davon abraten, arbeiten zu gehen.

    Zitat Zitat von rosenblüte Beitrag anzeigen
    Würdet ihr jemandem, der 61 Jahre alt ist, derzeit generell abraten, zu arbeiten,
    wenn derjenige dort auf Menschen trifft, und ältere Kinder aus dem gleichen Haushalt nicht zur Schule zu lassen?

    Auch wenn keine sonstigen Risiken wie Vorerkrankungen oder Rauchen vorliegen und der Betroffene sehr sportlich ist?

    Ich frage mich, ob allein das Alter eine Isolation über Monate wirklich notwendig macht.


    Was meint ihr dazu?
    rosenblüte, viola5 und JohnnyTrotz gefällt dies.
    justme

  9. #119
    Avatar von DasUpfel
    DasUpfel ist offline Indoor-Germanin

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    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von rosenblüte Beitrag anzeigen
    Würdet ihr jemandem, der 61 Jahre alt ist, derzeit generell abraten, zu arbeiten,
    wenn derjenige dort auf Menschen trifft, und ältere Kinder aus dem gleichen Haushalt nicht zur Schule zu lassen?

    Auch wenn keine sonstigen Risiken wie Vorerkrankungen oder Rauchen vorliegen und der Betroffene sehr sportlich ist?

    Ich frage mich, ob allein das Alter eine Isolation über Monate wirklich notwendig macht.

    Was meint ihr dazu?
    Ich würde sagen nein. Das Immunsystem fährt ja nicht am 60. Geburtstag auf Null runter.

    Allerdings würde ich auch nicht lästern, wenn besagte Person das für sich so entscheiden würde.
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  10. #120
    Gast Gast

    Standard Re: Risikofaktor Alter

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    Mit Mitte 40 ältere Dame? Wie alt bist du denn?

    Ich bin bald Seniorin, werde bald 50

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