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Thema: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

  1. #11
    advena ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Ich muss ergänzen dass ich sowieso ab August bis einschließlich Oktober in Elternzeit gehen wollte. Für diese Zeit habe ich bei der Arbeit auch eine Vertretung. Der ursprüngliche Plan war einen schönen, entspannten Sommer zu verbringen wo man nicht geteilt Urlaub nehmen muss weil die Dauer der Ferien die Anzahl der Urlaubstage übersteigen und die Kinder über den Sommer keine Betreuung mehr haben werden da diese vertraglich bei beiden zum 31.07. endet und nicht verlängert werden kann. Und dann den Eintritt in die Schule und weiterführende Schule zu begleiten (Schulweg und so). Was das jetzt alles wird weiß wohl keiner.
    unter den Umständen würd ich die Elternzeit verlängern. Da würd ich gar kein Gehampel machen.
    salvadora und viola5 gefällt dies.
    Alle meine Beiträge in diesem Forum bilden meine persönliche Meinung ab. Sie sind nicht verallgemeinernd und meine Ansichten müssen nicht mit denen anderer übereinstimmen. Dieser Grundsatz gilt immer, sofern nicht im Beitrag explizit anders gekennzeichnet.

  2. #12
    sachensucher ist gerade online Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Aktuelle Situation: Die Kinder sind zuhause und ich arbeite überwiegend von zuhause aus. Die wenigen Termine wo ich außer Haus bin, können die Kinder problemlos alleine zuhause bleiben. Meine ältere Tochter arbeitet zuhause (LRS und ADHS, ohne Medikation) konzentrierter und schneller als sie es in der Schule (mit Medikation) je geschafft hat. Das was ich derzeit beruflich mache endet mit dem Monat Mai.

    Mein Mann hat Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und kann seine Arbeitszeit nicht reduzieren. Wäre rechnerisch auch nicht schlau da er deutlich besser verdient als ich.

    Jetzt gibt es ab Juni 2 Optionen:

    1. Kinder gehen in die Notbetreuung und ich gehe regulär arbeiten. Konsequenz: Die Große würde sehr wahrscheinlich am Nachmittag/Abend ihre Schulsachen arbeiten müssen. Die Kleine wäre vermutlich sehr unglücklich. Keine ihrer Freunde geht in die Notbetreuung und alles was sie in der Kita gerne gemacht hat geht derzeit nicht.

    2. Kinder bleiben wie bisher zuhause und ich gehe in Elternzeit. Konsequenz: Ich verdiene kein Geld und habe ein schlechtes Gewissen weil ich bei der Arbeit fehle und nicht vertreten werden kann. Und ich werde meine Kollegen vermissen (wie es bereits jetzt der Fall ist).

    Was ich die bessere Lösung? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen?
    In Elternzeit gehen und einen Tag pro woche arbeiten

  3. #13
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen

    Was ich die bessere Lösung? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen?
    Wann beginnen denn die Ferien bei euch? Für 1-2 Monate würde ich vermutlich das Notbetreuungsprogramm wählen.
    Liebe Grüße

    Sofie

  4. #14
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Ich muss ergänzen dass ich sowieso ab August bis einschließlich Oktober in Elternzeit gehen wollte. Für diese Zeit habe ich bei der Arbeit auch eine Vertretung. Der ursprüngliche Plan war einen schönen, entspannten Sommer zu verbringen wo man nicht geteilt Urlaub nehmen muss weil die Dauer der Ferien die Anzahl der Urlaubstage übersteigen und die Kinder über den Sommer keine Betreuung mehr haben werden da diese vertraglich bei beiden zum 31.07. endet und nicht verlängert werden kann. Und dann den Eintritt in die Schule und weiterführende Schule zu begleiten (Schulweg und so). Was das jetzt alles wird weiß wohl keiner.
    Also geht es nur um zwei weitere Monate? Ich würde sie dazu nehmen.
    Und ab November hat sich hoffentlich vieles geregelt.
    salvadora gefällt dies

  5. #15
    Spanierin ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Aktuelle Situation: Die Kinder sind zuhause und ich arbeite überwiegend von zuhause aus. Die wenigen Termine wo ich außer Haus bin, können die Kinder problemlos alleine zuhause bleiben. Meine ältere Tochter arbeitet zuhause (LRS und ADHS, ohne Medikation) konzentrierter und schneller als sie es in der Schule (mit Medikation) je geschafft hat. Das was ich derzeit beruflich mache endet mit dem Monat Mai.

    Mein Mann hat Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und kann seine Arbeitszeit nicht reduzieren. Wäre rechnerisch auch nicht schlau da er deutlich besser verdient als ich.

    Jetzt gibt es ab Juni 2 Optionen:

    1. Kinder gehen in die Notbetreuung und ich gehe regulär arbeiten. Konsequenz: Die Große würde sehr wahrscheinlich am Nachmittag/Abend ihre Schulsachen arbeiten müssen. Die Kleine wäre vermutlich sehr unglücklich. Keine ihrer Freunde geht in die Notbetreuung und alles was sie in der Kita gerne gemacht hat geht derzeit nicht.

    2. Kinder bleiben wie bisher zuhause und ich gehe in Elternzeit. Konsequenz: Ich verdiene kein Geld und habe ein schlechtes Gewissen weil ich bei der Arbeit fehle und nicht vertreten werden kann. Und ich werde meine Kollegen vermissen (wie es bereits jetzt der Fall ist).

    Was ich die bessere Lösung? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen?
    ARbeiten gehen und private Kinterbetreuung organisieren.

  6. #16
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Miss_Cornfield Beitrag anzeigen
    Was für euch besser ist, weißt nur Du. Aber ich würde bei diesen Rahmenbedingungen Nr. 2 wählen, zumal es ja EZ und keine Beurlaubung wäre. Denn diese dann vergleichsweise kleine Lücke in der Erwerbsbiographie wiegt für mich nicht so schwer wie das absehbare Unglück der Kinder. Und was das schlechte Gewissen angeht - meiner Erfahrung nach wird es Dir auf lange Sicht sowieso keiner danken dass Du in dieser Zeit gearbeitet hast - also kannst Du Dir das schlechte Gewissen auch sparen. Zumal es sicherlich auch manchmal besser ist wenn man wirklich „voll“ bei der Arbeit sein kann und nicht - bewusst oder unbewusst - immer die Aura verströmt was für ein großes Opfer man bringt dass man da ist. Aus Kolleginnen- und Vorgesetztensicht finde ich das oft noch anstrengender.
    Die Lücke in der Erwerbsbiographie ist für mich komplett irrelevant.

    Was das "Unglück der Kinder" betrifft, frage ich mich ob ich damit nicht übertreibe und man es nicht mit "Augen zu und durch" handhaben sollte. Vermutlich würden sich alle in ihr Schicksal fügen, wenn es auch für die Kinder nicht mehr so entspannt und bequem wäre wie jetzt (und für mich auch nicht).

    Ich weiß, dass es mir keiner danken wird. Gar keiner. So wie es mir auch jetzt keiner dankt dass ich seit Wochen irgendwie alles jongliere. Diese und nächste Woche habe ich Urlaub. Die Wochen davor waren nicht vergnügungssteuerpflichtig. Trotzdem habe ich das schlechte Gewissen und kann wenig dagegen tun.

  7. #17
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Spanierin Beitrag anzeigen
    ARbeiten gehen und private Kinterbetreuung organisieren.
    Das würde dann vermutlich das kosten was ich verdiene und ist schon deshalb keine Option.

  8. #18
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von sachensucher Beitrag anzeigen
    In Elternzeit gehen und einen Tag pro woche arbeiten
    Das wäre eine gute Lösung aber ist bei meiner Tätigkeit sinnlos und schafft leider mehr Probleme als das es nützt und das wird mein Arbeitgeber nicht mitmachen.

  9. #19
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Wann beginnen denn die Ferien bei euch? Für 1-2 Monate würde ich vermutlich das Notbetreuungsprogramm wählen.
    Am 30.07.

  10. #20
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Aktuelle Situation: Die Kinder sind zuhause und ich arbeite überwiegend von zuhause aus. Die wenigen Termine wo ich außer Haus bin, können die Kinder problemlos alleine zuhause bleiben. Meine ältere Tochter arbeitet zuhause (LRS und ADHS, ohne Medikation) konzentrierter und schneller als sie es in der Schule (mit Medikation) je geschafft hat. Das was ich derzeit beruflich mache endet mit dem Monat Mai.

    Mein Mann hat Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und kann seine Arbeitszeit nicht reduzieren. Wäre rechnerisch auch nicht schlau da er deutlich besser verdient als ich.

    Jetzt gibt es ab Juni 2 Optionen:

    1. Kinder gehen in die Notbetreuung und ich gehe regulär arbeiten. Konsequenz: Die Große würde sehr wahrscheinlich am Nachmittag/Abend ihre Schulsachen arbeiten müssen. Die Kleine wäre vermutlich sehr unglücklich. Keine ihrer Freunde geht in die Notbetreuung und alles was sie in der Kita gerne gemacht hat geht derzeit nicht.

    2. Kinder bleiben wie bisher zuhause und ich gehe in Elternzeit. Konsequenz: Ich verdiene kein Geld und habe ein schlechtes Gewissen weil ich bei der Arbeit fehle und nicht vertreten werden kann. Und ich werde meine Kollegen vermissen (wie es bereits jetzt der Fall ist).

    Was ich die bessere Lösung? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen?
    Ich bin gerade zu Hause und habe das so lange wie möglich gestreckt ohne dass der neue Job wieder weg ist. Danach reduziert mein Mann erstmal deutlich (er hat eh Homeoffice)

    Bei einem sicheren Job würde ich in Elternzeit gehen.
    Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity.

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