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Thema: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

  1. #41
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist gerade online Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Miss_Cornfield Beitrag anzeigen
    Doch - langfristig kann mehr drin sein. Bessere und frühere Aufstiegs- oder Veränderungschancen sowie mindestens die Rentenanwartschaft.
    Ich habe leider keine Ahnung wie sich 2 Monate Teilzeitarbeit auf die Rente auswirken und vielleicht bin ich zu blauäugig, aber ich halte 2 zusätzliche Monate Elternzeit im Hinblick auf meine berufliche Biographie für irrelevant.

  2. #42
    Avatar von Tigerblume
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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Ampelfrau Beitrag anzeigen
    Seufz. Das übliche.
    Mache ich einen Denkfehler?

    Ich sehe es genau so:

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Es gibt ja Jobs, bei denen man keinen Nachteil hat, wenn man in Elternzeit geht (meinen zum Beispiel). Warum sollte man dann arbeiten, um das verdiente Geld in Kinderbetreuung zu investieren? Manche nehmen ja auch gern (!) Elternzeit.

  3. #43
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von ChilangaReloaded Beitrag anzeigen
    OT: Du hast wieder was gefunden?
    Ja. Ich fange im Juni an. Der Job passt gut zu meiner Qualifikation, ist ein bisschen mehr Herausforderung und Verantwortung als vorher. Soweit gut.
    Bezüglich der Branche wird sich zeigen ob es passt. Das ist nichts wofür ich spontan brenne. Aber vielleicht ist es trotzdem gut, machte zumindest einen netten Eindruck. Jetzt hat erstmal Vorrang, dass der Coronaknick im Lebenslauf nicht zu gravierend wird und die Familienfinanzen nicht nur am Freelancing-Tropf des Mannes hängen.
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  4. #44
    Miss_Cornfield ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Na, die zwei Monate Rentenansprüche mehr, werden den Kohl nicht fett machen.
    Grundsätzlich hast du aber Recht. Ich finde es echt auffällig, dass es fast überall in allererster Linie die Mütter sind, die das logistische Problem Kinderbetreuung in dieser Ausnahmesituation lösen.
    Deshalb bin ich ja in diesem konkreten Fall auch für die EZ. Ich hatte mich nur auf die pauschale Aussage der TE bezogen dass für sie sich das Arbeiten nicht lohnen würde, wenn „ihr“ Gehalt für die Kinderbetreuung darauf geht. Und das finde ich eben gefährlich.
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  5. #45
    Avatar von Tigerblume
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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Na, die zwei Monate Rentenansprüche mehr, werden den Kohl nicht fett machen.
    Grundsätzlich hast du aber Recht. Ich finde es echt auffällig, dass es fast überall in allererster Linie die Mütter sind, die das logistische Problem Kinderbetreuung in dieser Ausnahmesituation lösen.
    Das ist so und ich finde das auch grundsätzlich eher unglücklich.

    Bei uns ist die Situation folgende: Ich arbeite momentan in Teilzeit, mein Mann in Vollzeit. Regulär arbeiten wir beide in Vollzeit, aber meine Einkünfte aus selbständiger Arbeit sind gerade auf null und das wird voraussichtlich leider noch eine ganze Weile lang so bleiben.

    Damit mein Mann sich in höherem Maße bei der Kinderbetreuung engagieren kann müsste er seinen Job wechseln. Die Konsequenz wäre dass ich mehr arbeiten könnte aber wir hätten trotzdem erheblich weniger Geld zur Verfügung da er erheblich mehr verdient als ich. Davon abgesehen ist mein Mann für die Kinderbetreuung nicht in dem Maße geeignet wie ich es bin, deshalb macht bei uns jeder das was er am besten kann.
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  6. #46
    Miss_Cornfield ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Ich habe leider keine Ahnung wie sich 2 Monate Teilzeitarbeit auf die Rente auswirken und vielleicht bin ich zu blauäugig, aber ich halte 2 zusätzliche Monate Elternzeit im Hinblick auf meine berufliche Biographie für irrelevant.
    Ich hatte mich auf Deine pauschale Aussage bezogen aus der für mich zu schließen war, dass ihr so tut als ob die Kinderbetreuung aus Deinem Gehalt finanziert wird. Im konkreten Fall bei Dir hatte ich ja schon geschrieben dass ich zu EZ raten würde.

  7. #47
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist gerade online Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Miss_Cornfield Beitrag anzeigen
    Ich hatte mich auf Deine pauschale Aussage bezogen aus der für mich zu schließen war, dass ihr so tut als ob die Kinderbetreuung aus Deinem Gehalt finanziert wird. Im konkreten Fall bei Dir hatte ich ja schon geschrieben dass ich zu EZ raten würde.
    Das hab ich so geschrieben weil es für mich unterm Strich total egal ist von welchem Konto das bezahlt wird.

  8. #48
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Überall, wo ich erlebe, dass es so gehandhabt wird, hat das sehr nachvollziehbare Gründe.

    Elternzeit hatte ich ja nie, aber ich habe z.B. immer (fast immer) tz gearbeitet, weil ich (!) das so wollte.
    Im Einzelfall hat das immer gute Gründe. In der Regel ist es eine lange Kette von sinnvoll scheinenden einzelnen Entscheidungen, die dazu führt, dass der Job des Mannes immer wichtiger, besser bezahlter und unverzichtbarer wird. Diese Logik zu durchbrechen ist in den allermeisten Fällen erstmal kurz und vielleicht auch mittelfristig nicht optimal.
    Langfristig ist es aber oft doch von Vorteil wenn beide Partner finanzielle und Sorgeverantwortung egalitärer schultern können

  9. #49
    Avatar von Lui
    Lui
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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Ich muss ergänzen dass ich sowieso ab August bis einschließlich Oktober in Elternzeit gehen wollte. Für diese Zeit habe ich bei der Arbeit auch eine Vertretung. Der ursprüngliche Plan war einen schönen, entspannten Sommer zu verbringen wo man nicht geteilt Urlaub nehmen muss weil die Dauer der Ferien die Anzahl der Urlaubstage übersteigen und die Kinder über den Sommer keine Betreuung mehr haben werden da diese vertraglich bei beiden zum 31.07. endet und nicht verlängert werden kann. Und dann den Eintritt in die Schule und weiterführende Schule zu begleiten (Schulweg und so). Was das jetzt alles wird weiß wohl keiner.
    Ok, da würde ich wohl nicht noch mehr Hin- und Her wollen sondern möglichst die Elternzeit verlängern.
    Vielleicht vorher noch einen Monat eine Mischlösung bei der du Stunden reduzierst um eine ordentliche Übergabe hinzubekommen oder auch mit teilweise HO weiter und die Kinder 2 Tage die Woche in die Notbetreuung. ich mach mir wenig Illusionen, dass bis zu den Sommerferien in der Schule viel passiert und deine Tochter dürfte inzwischen sogar einen Vorsprung haben.
    Danke für den Fisch.

  10. #50
    Avatar von Lui
    Lui
    Lui ist offline Regels sind Regels

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Ich staune, dass der Vater in diesen Fragen so oft keine Rolle spielt.
    Er kann nicht, fertig. Organisatorisch, finanziell und bezüglich der Wertschätzung scheint es allein dein Problem.
    Die, die lange genug hier sind wissen doch, dass der Mann der TE ein "Sondermodell" ist.
    Da leg ich andere Maßstäbe an als bei einem gesunden Mann.
    Alina73, viola5 und Gast gefällt dies.
    Danke für den Fisch.

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