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Thema: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

  1. #1
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Aktuelle Situation: Die Kinder sind zuhause und ich arbeite überwiegend von zuhause aus. Die wenigen Termine wo ich außer Haus bin, können die Kinder problemlos alleine zuhause bleiben. Meine ältere Tochter arbeitet zuhause (LRS und ADHS, ohne Medikation) konzentrierter und schneller als sie es in der Schule (mit Medikation) je geschafft hat. Das was ich derzeit beruflich mache endet mit dem Monat Mai.

    Mein Mann hat Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und kann seine Arbeitszeit nicht reduzieren. Wäre rechnerisch auch nicht schlau da er deutlich besser verdient als ich.

    Jetzt gibt es ab Juni 2 Optionen:

    1. Kinder gehen in die Notbetreuung und ich gehe regulär arbeiten. Konsequenz: Die Große würde sehr wahrscheinlich am Nachmittag/Abend ihre Schulsachen arbeiten müssen. Die Kleine wäre vermutlich sehr unglücklich. Keine ihrer Freunde geht in die Notbetreuung und alles was sie in der Kita gerne gemacht hat geht derzeit nicht.

    2. Kinder bleiben wie bisher zuhause und ich gehe in Elternzeit. Konsequenz: Ich verdiene kein Geld und habe ein schlechtes Gewissen weil ich bei der Arbeit fehle und nicht vertreten werden kann. Und ich werde meine Kollegen vermissen (wie es bereits jetzt der Fall ist).

    Was ich die bessere Lösung? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen?

  2. #2
    Avatar von ChilangaReloaded
    ChilangaReloaded ist offline Altes Eisen!

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Nr. 2
    Die Kinder liegen mir näher als Kollegen. Durch die ganzen Einschränkungen gebe ich derzeit eh weniger GEld aus, habe zB das letzte Mal im März getankt. weiß nicht, wie die rechnung bei dir ausginge.
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    Schönheit vergeht. Hektar besteht.

  3. #3
    advena ist gerade online Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Du heuerst eine Kinderbetreuung für den ÜBergang an, das sollte ja ab Juni wieder möglich sein. Dann bleibste im Job drin, die Kinder sind versorgt und irgendwann werden die Kinder auch größer/selbstständiger.
    Die Kinderbetreuung kostet geld - aber wenn du nicht arbeiten gehst, verdienste ja auch kein Geld.
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    Alle meine Beiträge in diesem Forum bilden meine persönliche Meinung ab. Sie sind nicht verallgemeinernd und meine Ansichten müssen nicht mit denen anderer übereinstimmen. Dieser Grundsatz gilt immer, sofern nicht im Beitrag explizit anders gekennzeichnet.

  4. #4
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Da das ja nun nicht eine Entscheidung für deine nächsten Berufsjahre ist, würde ich zu Option 2 tendieren.

    In der Summe geht es euch in der aktuellen Situation damit besser und wenn sich eure Welt wieder eingependelt hat, machst du weiter.
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  5. #5
    Ingrid3 ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Aktuelle Situation: Die Kinder sind zuhause und ich arbeite überwiegend von zuhause aus. Die wenigen Termine wo ich außer Haus bin, können die Kinder problemlos alleine zuhause bleiben. Meine ältere Tochter arbeitet zuhause (LRS und ADHS, ohne Medikation) konzentrierter und schneller als sie es in der Schule (mit Medikation) je geschafft hat. Das was ich derzeit beruflich mache endet mit dem Monat Mai.

    Mein Mann hat Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und kann seine Arbeitszeit nicht reduzieren. Wäre rechnerisch auch nicht schlau da er deutlich besser verdient als ich.

    Jetzt gibt es ab Juni 2 Optionen:

    1. Kinder gehen in die Notbetreuung und ich gehe regulär arbeiten. Konsequenz: Die Große würde sehr wahrscheinlich am Nachmittag/Abend ihre Schulsachen arbeiten müssen. Die Kleine wäre vermutlich sehr unglücklich. Keine ihrer Freunde geht in die Notbetreuung und alles was sie in der Kita gerne gemacht hat geht derzeit nicht.

    2. Kinder bleiben wie bisher zuhause und ich gehe in Elternzeit. Konsequenz: Ich verdiene kein Geld und habe ein schlechtes Gewissen weil ich bei der Arbeit fehle und nicht vertreten werden kann. Und ich werde meine Kollegen vermissen (wie es bereits jetzt der Fall ist).

    Was ich die bessere Lösung? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen?

    eine Mischung aus eins und zwei ist nicht möglich? Du gehst in Elternzeit und arbeitest zwei Tage die Woche zum Beispiel

  6. #6
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Du heuerst eine Kinderbetreuung für den ÜBergang an, das sollte ja ab Juni wieder möglich sein. Dann bleibste im Job drin, die Kinder sind versorgt und irgendwann werden die Kinder auch größer/selbstständiger.
    Die Kinderbetreuung kostet geld - aber wenn du nicht arbeiten gehst, verdienste ja auch kein Geld.
    Wenn sich da je findet finde ich die Lösung gut.
    Fragt sich nur ob man jemanden findet, ist aber einen Versuch wert.

  7. #7
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Da das ja nun nicht eine Entscheidung für deine nächsten Berufsjahre ist, würde ich zu Option 2 tendieren.

    In der Summe geht es euch in der aktuellen Situation damit besser und wenn sich eure Welt wieder eingependelt hat, machst du weiter.
    Ich muss ergänzen dass ich sowieso ab August bis einschließlich Oktober in Elternzeit gehen wollte. Für diese Zeit habe ich bei der Arbeit auch eine Vertretung. Der ursprüngliche Plan war einen schönen, entspannten Sommer zu verbringen wo man nicht geteilt Urlaub nehmen muss weil die Dauer der Ferien die Anzahl der Urlaubstage übersteigen und die Kinder über den Sommer keine Betreuung mehr haben werden da diese vertraglich bei beiden zum 31.07. endet und nicht verlängert werden kann. Und dann den Eintritt in die Schule und weiterführende Schule zu begleiten (Schulweg und so). Was das jetzt alles wird weiß wohl keiner.

  8. #8
    Miss_Cornfield ist offline Veteran

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Aktuelle Situation: Die Kinder sind zuhause und ich arbeite überwiegend von zuhause aus. Die wenigen Termine wo ich außer Haus bin, können die Kinder problemlos alleine zuhause bleiben. Meine ältere Tochter arbeitet zuhause (LRS und ADHS, ohne Medikation) konzentrierter und schneller als sie es in der Schule (mit Medikation) je geschafft hat. Das was ich derzeit beruflich mache endet mit dem Monat Mai.

    Mein Mann hat Präsenzpflicht am Arbeitsplatz und kann seine Arbeitszeit nicht reduzieren. Wäre rechnerisch auch nicht schlau da er deutlich besser verdient als ich.

    Jetzt gibt es ab Juni 2 Optionen:

    1. Kinder gehen in die Notbetreuung und ich gehe regulär arbeiten. Konsequenz: Die Große würde sehr wahrscheinlich am Nachmittag/Abend ihre Schulsachen arbeiten müssen. Die Kleine wäre vermutlich sehr unglücklich. Keine ihrer Freunde geht in die Notbetreuung und alles was sie in der Kita gerne gemacht hat geht derzeit nicht.

    2. Kinder bleiben wie bisher zuhause und ich gehe in Elternzeit. Konsequenz: Ich verdiene kein Geld und habe ein schlechtes Gewissen weil ich bei der Arbeit fehle und nicht vertreten werden kann. Und ich werde meine Kollegen vermissen (wie es bereits jetzt der Fall ist).

    Was ich die bessere Lösung? Ich weiß es nicht. Vielleicht habe ich auch etwas übersehen?
    Was für euch besser ist, weißt nur Du. Aber ich würde bei diesen Rahmenbedingungen Nr. 2 wählen, zumal es ja EZ und keine Beurlaubung wäre. Denn diese dann vergleichsweise kleine Lücke in der Erwerbsbiographie wiegt für mich nicht so schwer wie das absehbare Unglück der Kinder. Und was das schlechte Gewissen angeht - meiner Erfahrung nach wird es Dir auf lange Sicht sowieso keiner danken dass Du in dieser Zeit gearbeitet hast - also kannst Du Dir das schlechte Gewissen auch sparen. Zumal es sicherlich auch manchmal besser ist wenn man wirklich „voll“ bei der Arbeit sein kann und nicht - bewusst oder unbewusst - immer die Aura verströmt was für ein großes Opfer man bringt dass man da ist. Aus Kolleginnen- und Vorgesetztensicht finde ich das oft noch anstrengender.
    viola5 gefällt dies

  9. #9
    Ingrid3 ist offline Legende

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Ich muss ergänzen dass ich sowieso ab August bis einschließlich Oktober in Elternzeit gehen wollte. Für diese Zeit habe ich bei der Arbeit auch eine Vertretung. Der ursprüngliche Plan war einen schönen, entspannten Sommer zu verbringen wo man nicht geteilt Urlaub nehmen muss weil die Dauer der Ferien die Anzahl der Urlaubstage übersteigen und die Kinder über den Sommer keine Betreuung mehr haben werden da diese vertraglich bei beiden zum 31.07. endet und nicht verlängert werden kann. Und dann den Eintritt in die Schule und weiterführende Schule zu begleiten (Schulweg und so). Was das jetzt alles wird weiß wohl keiner.
    dann würde ich mir weiter keine Gedanken machen und die zwei Monate dran hängen
    Alina73, viola5, Makaria. und 2 anderen gefällt dies.

  10. #10
    Miss_Cornfield ist offline Veteran

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    Standard Re: Was ist die bessere Lösung? Vereinbarkeit von Familie und Beruf in der Pandemie

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Ich muss ergänzen dass ich sowieso ab August bis einschließlich Oktober in Elternzeit gehen wollte. Für diese Zeit habe ich bei der Arbeit auch eine Vertretung. Der ursprüngliche Plan war einen schönen, entspannten Sommer zu verbringen wo man nicht geteilt Urlaub nehmen muss weil die Dauer der Ferien die Anzahl der Urlaubstage übersteigen und die Kinder über den Sommer keine Betreuung mehr haben werden da diese vertraglich bei beiden zum 31.07. endet und nicht verlängert werden kann. Und dann den Eintritt in die Schule und weiterführende Schule zu begleiten (Schulweg und so). Was das jetzt alles wird weiß wohl keiner.
    Na dann spricht doch alles für die Elternzeit.
    viola5 und ChilangaReloaded gefällt dies.

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