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Thema: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

  1. #1
    BibiBlocksberg2013 ist offline enthusiast

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    Standard Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Mein 3. Kind (bin aktuell schwanger) war nicht geplant.
    Ich habe 2 ältere Kinder aus einer früheren Beziehung und hatte wieder einen Partner. Uns ist dieser "Unfall" passiert und er machte sofort klar er will es nicht haben, wollte mich zur Abtreibung zwingen ("entweder Beziehung oder das Kind").
    Ich trennte mich von ihm, weinte eine Woche lang durch, war bei der Beratung der Caritas und entschied mich für mein Baby.
    Ich werde also alleinerziehend sein mit 3 Kindern von verschiedenen Vätern.
    Seit ich mich dazu aus ganzem Herzen entschlossen habe geht es mir gut damit. Ich weiß, dass es hart wird, aber ich weiß dass ich es schaffen werde und sogar schaffen werde es zu genießen. Ich sehe es als Chance des Schicksals nochmal Mama werden zu dürfen.
    Hätte meine frühere Beziehung gehalten hätte ich sicherlich auch drei, wenn nicht sogar mehr Kinder. Nun sind die Umstände nicht optimal, aber so ist eben das Leben.

    Jeder, dem ich davon in letzter Zeit erzählt habe (Freunde, Kollegen, Familie) war erst ein wenig "geschockt", verstand mich dann aber und sagte mir Unterstützung zu. Bekomme Angebote bezüglich Kleidung usw (hatte nichts mehr). Viele fragen auch immer wieder wie es mir geht, wie sich das Baby entwickelt usw., zeigen einfach Interesse.

    Soweit also alles prima.
    Bis auf meine Mutter.

    Bei ihr saß ich weinend noch während der Entscheidungsfindung und es fielen Sätze wie "dann musst du es halt können" (auf meine Äußerung dass ich nicht weiß ob ich eine Abtreibung "könnte") oder "ich habe dich immer unterstützt, nun kann ich das nicht mehr". Tja. Es ist nicht so, dass ich darauf angewiesen wäre. Bis auf gelegentliches Babysitten (einmal im halben Jahr) hat sie mich nie großartig unterstützt..
    Habe das Gespräch dann damals abgebrochen und ihr gesagt, dass sie mir nicht gut tut.
    Als ich mich fürs Baby entschieden hatte teilte ich ihr das in einer langen Nachricht mit, auch dass ich momentan mit ihr darüber nicht reden will und wir irgendwann mal darüber reden können wenn sie es schafft mir respektvoll gegenüberzutreten. Das war im März. Wir haben noch nicht gesprochen, keine von uns macht den Beginn.
    Ich dachte anfangs das legt sich mit der Zeit, sie wird sich schon damit abfinden... Nein. Wir haben recht normalen, etwas unterkühlten Kontakt. Sie fragt zwar manchmal nach dem Baby, aber man merkt ständiges Desinteresse bzw Ablehnung.
    Ich habe am Donnerstag erfahren was es wird.
    Sie wusste dass ich Arzttermin hatte und fragte gestern auch nach. Habe es ihr erzählt. Reaktion war wieder verhalten (nicht ihr Wunschgeschlecht, ich bin sehr glücklich darüber).
    Ich habe langsam gar keine Lust mehr ihr überhaupt was zu erzählen, aber das wäre für unser Verhältnis wohl noch schlechter.
    Kontakt abbrechen kommt schon allein wegen meinen Kindern nicht in Frage, denen ist sie eine ganz gute Oma. Bei der Großen war sie sogar bei der Geburt dabei.
    Vermutlich ist das alles kindisch, wir sollten sicherlich mal reden. Aber ich ertrage diese negative Art momentan nicht.
    Ich kann nicht einschätzen ob es besser wird wenn das Baby da ist oder ob sie es dann spüren lässt (spätestens dann ist es mit meiner Beherrschung vorbei).

    Wie würdet ihr euch verhalten?

  2. #2
    Legolas 3.0 ist offline Mal wieder da

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von BibiBlocksberg2013 Beitrag anzeigen
    Mein 3. Kind (bin aktuell schwanger) war nicht geplant.
    Ich habe 2 ältere Kinder aus einer früheren Beziehung und hatte wieder einen Partner. Uns ist dieser "Unfall" passiert und er machte sofort klar er will es nicht haben, wollte mich zur Abtreibung zwingen ("entweder Beziehung oder das Kind").
    Ich trennte mich von ihm, weinte eine Woche lang durch, war bei der Beratung der Caritas und entschied mich für mein Baby.
    Ich werde also alleinerziehend sein mit 3 Kindern von verschiedenen Vätern.
    Seit ich mich dazu aus ganzem Herzen entschlossen habe geht es mir gut damit. Ich weiß, dass es hart wird, aber ich weiß dass ich es schaffen werde und sogar schaffen werde es zu genießen. Ich sehe es als Chance des Schicksals nochmal Mama werden zu dürfen.
    Hätte meine frühere Beziehung gehalten hätte ich sicherlich auch drei, wenn nicht sogar mehr Kinder. Nun sind die Umstände nicht optimal, aber so ist eben das Leben.

    Jeder, dem ich davon in letzter Zeit erzählt habe (Freunde, Kollegen, Familie) war erst ein wenig "geschockt", verstand mich dann aber und sagte mir Unterstützung zu. Bekomme Angebote bezüglich Kleidung usw (hatte nichts mehr). Viele fragen auch immer wieder wie es mir geht, wie sich das Baby entwickelt usw., zeigen einfach Interesse.

    Soweit also alles prima.
    Bis auf meine Mutter.

    Bei ihr saß ich weinend noch während der Entscheidungsfindung und es fielen Sätze wie "dann musst du es halt können" (auf meine Äußerung dass ich nicht weiß ob ich eine Abtreibung "könnte") oder "ich habe dich immer unterstützt, nun kann ich das nicht mehr". Tja. Es ist nicht so, dass ich darauf angewiesen wäre. Bis auf gelegentliches Babysitten (einmal im halben Jahr) hat sie mich nie großartig unterstützt..
    Habe das Gespräch dann damals abgebrochen und ihr gesagt, dass sie mir nicht gut tut.
    Als ich mich fürs Baby entschieden hatte teilte ich ihr das in einer langen Nachricht mit, auch dass ich momentan mit ihr darüber nicht reden will und wir irgendwann mal darüber reden können wenn sie es schafft mir respektvoll gegenüberzutreten. Das war im März. Wir haben noch nicht gesprochen, keine von uns macht den Beginn.
    Ich dachte anfangs das legt sich mit der Zeit, sie wird sich schon damit abfinden... Nein. Wir haben recht normalen, etwas unterkühlten Kontakt. Sie fragt zwar manchmal nach dem Baby, aber man merkt ständiges Desinteresse bzw Ablehnung.
    Ich habe am Donnerstag erfahren was es wird.
    Sie wusste dass ich Arzttermin hatte und fragte gestern auch nach. Habe es ihr erzählt. Reaktion war wieder verhalten (nicht ihr Wunschgeschlecht, ich bin sehr glücklich darüber).
    Ich habe langsam gar keine Lust mehr ihr überhaupt was zu erzählen, aber das wäre für unser Verhältnis wohl noch schlechter.
    Kontakt abbrechen kommt schon allein wegen meinen Kindern nicht in Frage, denen ist sie eine ganz gute Oma. Bei der Großen war sie sogar bei der Geburt dabei.
    Vermutlich ist das alles kindisch, wir sollten sicherlich mal reden. Aber ich ertrage diese negative Art momentan nicht.
    Ich kann nicht einschätzen ob es besser wird wenn das Baby da ist oder ob sie es dann spüren lässt (spätestens dann ist es mit meiner Beherrschung vorbei).

    Wie würdet ihr euch verhalten?
    Ich bin eine soziale Vollkatastrophe
    Für mich wäre klar, dass ich zu ihr keinen Kontakt mehr wollte- zumindest so lange nicht, wie sie meine Entscheidung mit Füßen treten würde.
    Falls sie sich wirklich interessieren würde, wäre meine Tür sicher wieder einen Spalt offen- aber sonst bräuchte ich gerade nicht noch mehr Theater an der Backe

    Der Winter darf jetzt kommen ...

  3. #3
    advena ist offline Legende

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von BibiBlocksberg2013 Beitrag anzeigen
    Mein 3. Kind (bin aktuell schwanger) war nicht geplant.
    Ich habe 2 ältere Kinder aus einer früheren Beziehung und hatte wieder einen Partner. Uns ist dieser "Unfall" passiert und er machte sofort klar er will es nicht haben, wollte mich zur Abtreibung zwingen ("entweder Beziehung oder das Kind").
    Ich trennte mich von ihm, weinte eine Woche lang durch, war bei der Beratung der Caritas und entschied mich für mein Baby.
    Ich werde also alleinerziehend sein mit 3 Kindern von verschiedenen Vätern.
    Seit ich mich dazu aus ganzem Herzen entschlossen habe geht es mir gut damit. Ich weiß, dass es hart wird, aber ich weiß dass ich es schaffen werde und sogar schaffen werde es zu genießen. Ich sehe es als Chance des Schicksals nochmal Mama werden zu dürfen.
    Hätte meine frühere Beziehung gehalten hätte ich sicherlich auch drei, wenn nicht sogar mehr Kinder. Nun sind die Umstände nicht optimal, aber so ist eben das Leben.

    Jeder, dem ich davon in letzter Zeit erzählt habe (Freunde, Kollegen, Familie) war erst ein wenig "geschockt", verstand mich dann aber und sagte mir Unterstützung zu. Bekomme Angebote bezüglich Kleidung usw (hatte nichts mehr). Viele fragen auch immer wieder wie es mir geht, wie sich das Baby entwickelt usw., zeigen einfach Interesse.

    Soweit also alles prima.
    Bis auf meine Mutter.

    Bei ihr saß ich weinend noch während der Entscheidungsfindung und es fielen Sätze wie "dann musst du es halt können" (auf meine Äußerung dass ich nicht weiß ob ich eine Abtreibung "könnte") oder "ich habe dich immer unterstützt, nun kann ich das nicht mehr". Tja. Es ist nicht so, dass ich darauf angewiesen wäre. Bis auf gelegentliches Babysitten (einmal im halben Jahr) hat sie mich nie großartig unterstützt..
    Habe das Gespräch dann damals abgebrochen und ihr gesagt, dass sie mir nicht gut tut.
    Als ich mich fürs Baby entschieden hatte teilte ich ihr das in einer langen Nachricht mit, auch dass ich momentan mit ihr darüber nicht reden will und wir irgendwann mal darüber reden können wenn sie es schafft mir respektvoll gegenüberzutreten. Das war im März. Wir haben noch nicht gesprochen, keine von uns macht den Beginn.
    Ich dachte anfangs das legt sich mit der Zeit, sie wird sich schon damit abfinden... Nein. Wir haben recht normalen, etwas unterkühlten Kontakt. Sie fragt zwar manchmal nach dem Baby, aber man merkt ständiges Desinteresse bzw Ablehnung.
    Ich habe am Donnerstag erfahren was es wird.
    Sie wusste dass ich Arzttermin hatte und fragte gestern auch nach. Habe es ihr erzählt. Reaktion war wieder verhalten (nicht ihr Wunschgeschlecht, ich bin sehr glücklich darüber).
    Ich habe langsam gar keine Lust mehr ihr überhaupt was zu erzählen, aber das wäre für unser Verhältnis wohl noch schlechter.
    Kontakt abbrechen kommt schon allein wegen meinen Kindern nicht in Frage, denen ist sie eine ganz gute Oma. Bei der Großen war sie sogar bei der Geburt dabei.
    Vermutlich ist das alles kindisch, wir sollten sicherlich mal reden. Aber ich ertrage diese negative Art momentan nicht.
    Ich kann nicht einschätzen ob es besser wird wenn das Baby da ist oder ob sie es dann spüren lässt (spätestens dann ist es mit meiner Beherrschung vorbei).

    Wie würdet ihr euch verhalten?
    Du wirst Mutter vom 3. Kind und winselst um Liebe un Anerkennung von Deiner eigenen Mutter?

  4. #4
    BibiBlocksberg2013 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Du wirst Mutter vom 3. Kind und winselst um Liebe un Anerkennung von Deiner eigenen Mutter?
    Nein. Ich möchte, dass meine bei vollem Verstand und Bewusstsein getroffenen Entscheidungen akzeptiert werden, wenn man sich schon nicht mit mir mitfreuen kann.
    Wer das nicht kann, darf gerne fernbleiben.. Bei der Oma meiner Kinder fällt mir dies eben sehr schwer.

  5. #5
    Avatar von papillon
    papillon ist offline Poweruser

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Du wirst Mutter vom 3. Kind und winselst um Liebe un Anerkennung von Deiner eigenen Mutter?
    Das ist aber hart formuliert!
    Hier gibt es doch unzählige Erzählungen von Userinnen, die wegen der schwierigen Beziehung zur Mutter leiden. Ich lese das immer wieder mit Entsetzen, weil ich es selbst zum Glück gar nicht kenne.
    Sehr vielen Leuten ist die Anerkennung der Eltern wichtig, auch wenn man schon längst erwachsen ist. Das würd ich nicht mit "Winseln um Liebe" bezeichnen.
    Gast, Pippi27, Fimbrethil und 30 anderen gefällt dies.

  6. #6
    Avatar von tropi
    tropi ist offline Legende

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Du wirst Mutter vom 3. Kind und winselst um Liebe un Anerkennung von Deiner eigenen Mutter?
    Jesses, sehr empathisch. Dann schreib doch lieber nix.
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  7. #7
    Avatar von papillon
    papillon ist offline Poweruser

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von BibiBlocksberg2013 Beitrag anzeigen
    Nein. Ich möchte, dass meine bei vollem Verstand und Bewusstsein getroffenen Entscheidungen akzeptiert werden, wenn man sich schon nicht mit mir mitfreuen kann.
    Wer das nicht kann, darf gerne fernbleiben.. Bei der Oma meiner Kinder fällt mir dies eben sehr schwer.
    Ich versteh dich. Ich würd trotzdem den Kontakt zu ihr einschränken, auch wenn sie die Oma der Kinder ist, und versuchen, derzeit möglichst wenig mit ihr zu tun zu haben.
    Vielleicht schaut's ja auch gleich wieder anders aus, wenn das Baby da ist?

    Lg,
    papillon
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  8. #8
    Spanierin ist offline Legende

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Du wirst Mutter vom 3. Kind und winselst um Liebe un Anerkennung von Deiner eigenen Mutter?
    Wow. Ich bin sprachlos

  9. #9
    Avatar von tropi
    tropi ist offline Legende

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von Spanierin Beitrag anzeigen
    Wow. Ich bin sprachlos
    Ich finde es überheblich.

  10. #10
    Thriller Queen ist offline nicht Standard

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    Standard Re: Wie würdet ihr mit der Situation umgehen?

    Zitat Zitat von advena Beitrag anzeigen
    Du wirst Mutter vom 3. Kind und winselst um Liebe un Anerkennung von Deiner eigenen Mutter?
    Wow...ich glaub das geht noch nen Ticken härter. Komm, probiers mal mal.
    tropi, salvadora, sannimanni und 1 anderen gefällt dies.
    Nichts geschieht ohne Grund.

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