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Thema: Erfahrungen mit Schulpsychologen

  1. #121
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Ich tippe, es hängt am Wort "Abfrage". Das scheint in manchen Regionen untrennbar mit einer Notengebung zusammenzuhängen.
    Ja, das ist möglich.

    Mein erklärter Lieblingslehrer an der Penne hatte keine Lust, große Klassenarbeiten zu korrigieren, der schrieb die immer in 3-4 Teilen à 15 min
    Нет худа без добра.

  2. #122
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von JohnnyTrotz Beitrag anzeigen
    Ich frage oft am Ende der Stunde als Blitzabfrage ab, was heute gemacht wurde; auf einem sehr niedrigen Niveau und mit einigen Kindern, die mir nicht auf jede Frage antworten können.
    Das ist aber nicht weiter schlimm und das sage ich auch.

    Einmal gibt es mir eine Rückmeldung, ob sie zumindest grob orientiert waren (ich erinnere mich an eine Stunde zu Beethoven, da sagte am Ende jemand, wir hätten was zu Musik in Pyramiden gemacht ), was so gar nicht angekommen ist und bei manchen Kindern mache ich das auch um ihnen zu zeigen, dass sie geschlafen haben.

    In den allermeisten Fällen endet dieser Teil der Stunde damit, dass ich mitteile, dass sie schon echt viel wissen, dass es jetzt gar nicht mehr anstrengend sein wird, das daheim zu wiederholen und dass sie nur durchs Zuhören und Mitmachen schon in einem Bereich was wissen, der im Falle eines Tests zu schwarzen Noten führen würde.

    Das ist aber keine Abfrage, die sich in Notenbildern niederschlägt.

    Von daher finde ich den Mathe-Lehrer mit diesem Ansinnen gar nicht verkehrt.
    Ich tippe, es hängt am Wort "Abfrage". Das scheint in manchen Regionen untrennbar mit einer Notengebung zusammenzuhängen.
    Es gibt da schon Noten drauf und Kind ist da auch schon mehrfach auf die Nase gefallen. Sie versteht Mathe oft nicht bzw erst zu Hause, wenn sie sich in Ruhe (und auf ihre eigene Weise) damit beschäftigt.
    Ihrem Empfinden nach ist sie die Einzige, die in den Mathestunden nichts kapiert... das verunsichert sie zusätzlich.
    Ihr Banknachbar zumindest ist übrigens tatsächlich ein Mathe-As, er hat ihr auch schon Sachen erklärt. (dafür hilft sie ihm bei Rechtschreibung oft auf die Sprünge) In der Stunde ist das natürlich nicht erwünscht.

  3. #123
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Ich nehme sunya so wahr, dass sich sehr, sehr viel gedanklich mit ihren Kindern und vermeintlichen Problemen beschäftigt, aber tatsächlich wenig handelt, weil dann immer dies oder jenes dagegenspricht. Zumindest in meiner Wahrnehmung. Wenn's im echten Leben ganz anders ist, umso besser.
    Das Handeln dauert meist etwas, das stimmt. Aber es ist nicht so, dass nichts stattfindet.
    Aber blinder Aktionismus hilft ja auch niemandem.

  4. #124
    Mumpitz ist offline Legende

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Nur dass ich das Verhalten und die destruktiven Äußerungen ja schon aus der Grundschule kenne. Ohne Pubertät.
    In den Ferien und während Corona dagegen nicht.
    Aber ist das nicht auch ein Stück weit normal? Zwei meiner Kinder fanden Schule total doof (trotz oder gerade wegen recht hoher Intelligenz-das weiß ich nicht). Meine Tochter ist jetzt in der 6. Klasse, jammert jedes Mal über den einen Tag Schule in der Woche und freut sich wer weiß wie auf die Ferien, obwohl sie sich wahrlich nicht überarbeitet. Der Unterricht sei langweilig, alles würde hundertmal erklärt, verschwendete Lebenszeit usw.... Noten liegen zwischen 1 und 3. Allerdings äußert sie nicht, dass sie nicht mehr leben will oder ähnliches, dazu ist sie aber auch nicht der Typ, sie ist sehr bodenständig und konnte mit Enttäuschungen oder traurigen Ereignissen bis jetzt immer gut umgehen.

  5. #125
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Ich nehme sunya so wahr, dass sich sehr, sehr viel gedanklich mit ihren Kindern und vermeintlichen Problemen beschäftigt, aber tatsächlich wenig handelt, weil dann immer dies oder jenes dagegenspricht. Zumindest in meiner Wahrnehmung. Wenn's im echten Leben ganz anders ist, umso besser.
    Dass sie wenig handelt, war bisher eigentlich nicht mein Eindruck. Aber ich habe auch nicht jeden Thread verfolgt.

  6. #126
    Avatar von Makaria.
    Makaria. ist offline Poweruser

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Es gibt da schon Noten drauf und Kind ist da auch schon mehrfach auf die Nase gefallen. Sie versteht Mathe oft nicht bzw erst zu Hause, wenn sie sich in Ruhe (und auf ihre eigene Weise) damit beschäftigt.
    Ihrem Empfinden nach ist sie die Einzige, die in den Mathestunden nichts kapiert... das verunsichert sie zusätzlich.
    Ihr Banknachbar zumindest ist übrigens tatsächlich ein Mathe-As, er hat ihr auch schon Sachen erklärt. (dafür hilft sie ihm bei Rechtschreibung oft auf die Sprünge) In der Stunde ist das natürlich nicht erwünscht.
    Hier hieß das "tägliche Übung" und wurde auch benotet (oft Anfangs der Stunde, manchmal auch am Ende), aber da es dadurch ja eben Unmengen an Noten gab, war klar, dass die einzelne wenig zählt und ein zwischendurch auf die Nase fallen nicht weiter tragisch ist. Haben so im Prinzip mehrere Lehrer gemacht.

    Alles Gute für die Tochter, wo und wie auch immer.
    sunya und Lui gefällt dies.

  7. #127
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Mumpitz Beitrag anzeigen
    Aber ist das nicht auch ein Stück weit normal? Zwei meiner Kinder fanden Schule total doof (trotz oder gerade wegen recht hoher Intelligenz-das weiß ich nicht). Meine Tochter ist jetzt in der 6. Klasse, jammert jedes Mal über den einen Tag Schule in der Woche und freut sich wer weiß wie auf die Ferien, obwohl sie sich wahrlich nicht überarbeitet. Der Unterricht sei langweilig, alles würde hundertmal erklärt, verschwendete Lebenszeit usw.... Noten liegen zwischen 1 und 3. Allerdings äußert sie nicht, dass sie nicht mehr leben will oder ähnliches, dazu ist sie aber auch nicht der Typ, sie ist sehr bodenständig und konnte mit Enttäuschungen oder traurigen Ereignissen bis jetzt immer gut umgehen.
    Jammern und auffällige Verhaltensänderungen sind zwei paar Schuhe.
    In der Grundschule habe ich auch ihr "Jammern" lange nicht ernst genug genommen.
    Im Nachhinein ärgere ich mich darüber, rückblickend hätte ich da besser hinschauen und eher aktiv werden sollen.
    (Sie hat bspw damals ihre sämtlichen Holzstifte und Radiergummis angeknabbert, so dass kaum was davon übrig blieb, Teile davon sogar aufgegessen...)
    Ende Klasse vier und Anfang Klasse 5 war es übrigens sehr viel besser, da war sie hochmotiviert bzw voller Hoffnung und viel offener als vorher.
    Darum sah ich da auch keinen Handlungsbedarf. Gegen Ende des ersten Halbjahres (also Dezember/Januar) wurde es wieder schlimmer. Nach den Winterferien (2 Wochen im Februar) grauste es ihr richtig vor der Schule (wo sich die Freundinnen eher aufs Wiedersehen freuten) und jetzt auch nach den "Coronaferien" ist wieder alles sch...

    Nach dem, was sie heute (unter Tränen) sagte, ist es auch aktuell nicht Langweile, die sie quält, sondern Stress und Angst.

  8. #128
    Avatar von Schiri
    Schiri ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Und wo finde ich den? In einer Klinik?
    Die Kinderärztin hat mir keinen empfohlen.
    Gibt es niedergelassen oder in den Ambulanzen der Kinder- und Jugendpsychiatrien.
    edit: Arztsuche der KV Deines Bundeslandes.

  9. #129
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Wir hatten mehrmals Kontakt zu Schulpsychologen und empfanden es immer als hilfreich.

    Für beide Kinder war der Erstkontakt vor der Einschulung wegen einer Früheinschulung. Bei Kind 1 war sie dafür, bei Kind 2 riet sie uns nicht direkt dazu - trotz ähnlicher intelektueller und sozialer Voraussetzungen. Beide Male war es die richtige Entscheidung.

    Kind 2 war dann noch mal für den Schulwechsel in eine Leistungs- und Begabungsklasse dran. Wir waren uns Mitte der 5. Klasse nicht mehr sicher, ob es die richtige Entscheidung war, weil sich Sohn schwer tat in der neuen Klasse. Sie bestärkte das Kind, dass es eindeutig vom Intellekt in so eine Klasse gehöre und riet uns für die sozialen Probleme (wurde gemobbt) bei Bedarf zur Kinderpsychologin Kontakt aufzunehmen. Dafür fühlte sie sich nicht zuständig.
    Wir haben es dann aber mit vielen Gesprächen mit dem Kind und der Klassenlehrerin so hin bekommen. Es geht im jetzt (8. Klasse) gut.

    Kind 1 hatte in Klasse 10 einen schulischen und psychischen Totalzusammenbruch. Die Schulpsychologin war zwar involviert, aber die Probleme des Kindes waren komplexer und gingen weit über den schulischen Rahmen hinaus und er war jetzt vier Monate in einer Tagesklinik.

    Er wiederholt im kommenden Schuljahr die 10. Klasse und wird dabei vom Förderteam der Schule begleitet. Das sind aber Lehrer, keine Psychologen. Psychologisch müssen wir uns jetzt komplett neu orientieren.
    sunya gefällt dies

  10. #130
    Avatar von Mamma.Mia
    Mamma.Mia ist offline Queen Mum

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Sonnennebel Beitrag anzeigen
    Wir hatten mehrmals Kontakt zu Schulpsychologen und empfanden es immer als hilfreich.
    Alles Gute Deinem Kind1. Auf einen guten Neustart.

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