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Thema: Erfahrungen mit Schulpsychologen

  1. #381
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von axolotl Beitrag anzeigen
    Stimmt, ich hab anfangs auch recht blöd aus der Wäsche geschaut. Ganz kleine Sachen haben wir ganz groß vergeigt. Und die Änderungen, die nicht mal weh taten, hatten so eine tolle Wirkung auf Sohns Befinden.
    Und wer hat euch beraten? (Welche Stelle, welche Ausrichtung und wie seid ihr genau auf diese Stelle gekommen?)

    Edit: gefunden.
    "Sohns Verhaltenstherapeut bei den Elternsprechtagen".
    Da hoffe ich mal, das wir sowas ähnliches finden... so klingt das für mich auch sinnvoll.

  2. #382
    axolotl ist offline stets bemüht

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Und wer hat euch beraten? (Welche Stelle, welche Ausrichtung und wie seid ihr genau auf diese Stelle gekommen?)

    Edit: gefunden.
    "Sohns Verhaltenstherapeut bei den Elternsprechtagen".
    Da hoffe ich mal, das wir sowas ähnliches finden... so klingt das für mich auch sinnvoll.
    Ja, es war ein langer Weg bis dahin und wir hatten mit dem Therapeuten viel Glück, dass es gleich für beide gepasst hat.

    Ich wünsche deiner Tochter, dass ihr was passendes für sie findet, was auch immer das sein wird. Dieses latente Unglücklichsein vom Sohn hat mich und meinen Mann fix und fertig gemacht. Letztlich war es zum großen Teil Überforderung bei ihm. Die ist jetzt weg, das ist schon geschafft, alles andere kommt Stück für Stück.
    B. 2008
    D. 2012

  3. #383
    waldhexchen ist offline enthusiast

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Aktuell geht es mir zunächst darum, der Schulunlust meiner Tochter auf die Spur zu kommen.
    Mein während Corona so ausgeglichenes Kind ist, seit sie wieder in die Schule gehen muss, wie verwandelt und alle alten Probleme sind wieder da... .
    Und dann wüsste ich gern, ob es evtl. eine Schule gibt, auf der sie sich wohler fühlen könnte.
    Ggf ist ja eine alternative Schulform was.
    Hast Du schon mal in der Nonnenstraße im hiesigen LaSuB nachgefragt?
    Kennt Ihr die Nachbarschaftsschule (Nasch)?

  4. #384
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von axolotl Beitrag anzeigen
    Ja, es war ein langer Weg bis dahin und wir hatten mit dem Therapeuten viel Glück, dass es gleich für beide gepasst hat.

    Ich wünsche deiner Tochter, dass ihr was passendes für sie findet, was auch immer das sein wird. Dieses latente Unglücklichsein vom Sohn hat mich und meinen Mann fix und fertig gemacht. Letztlich war es zum großen Teil Überforderung bei ihm. Die ist jetzt weg, das ist schon geschafft, alles andere kommt Stück für Stück.
    Mich irritiert das immer, dass es tw wochen-/monatelang weg ist und dann plötzlich wieder auftaucht, ohne dass ich so recht einen akuten Grund finde, der mir schlimm/groß genug scheint, so eine Krise auszulösen.
    Bevorzugt passiert sowas im Winter, das ist mir schon mehrfach aufgefallen. Aktuell ist allerdings kein Winter, aber die Umstellung zurück zur Schule. Größere Veränderungen sind auch immer schwierig fürs Kind.
    Letzte Woche war sie in/nach der Schulwoche ein paar Tage lang richtig schlecht drauf, wurde sogar richtig hässlich gemein zur Schwester und fing Streit an mit den Großeltern, was beides eigentlich nicht normal für sie ist.
    Am Dienstag war sie dann Wandern zusammen mit den Großeltern und der Schwester, die sie dann sogar ein Stück getragen hat, als sie müde wurde und sie waren den ganzen Tag draußen.
    Danach war sie wie ausgewechselt. (In der Natur Sein bewirkt bei ihr immer Wunder!)
    Anfang diese Woche, wo wieder Schule ist, ist grad wieder alles schrecklich.

  5. #385
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von waldhexchen Beitrag anzeigen
    Hast Du schon mal in der Nonnenstraße im hiesigen LaSuB nachgefragt?
    Kennt Ihr die Nachbarschaftsschule (Nasch)?

    Das Nasch ist leider eine halbe Weltreise für uns mit den Öffentlichen.
    Sie war da früher bei den Buchkindern, der damals dort im Keller stattfand. Das haben wir wegen des Weges dann aufgeben müssen. (und da ging es nur um 1x die Woche)
    Aber die meisten anderen Buchkinder waren damals aus der Nasch und sind mir immer sehr positiv aufgefallen. Kind hat sich da auch immer sauwohl gefühlt...

    Und im LaSuB sitzt die Schulpsychologin, mit der ich ja demnächst einen Termin habe.

  6. #386
    waldhexchen ist offline enthusiast

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Das Nasch ist leider eine halbe Weltreise für uns mit den Öffentlichen.
    (…)
    Und im LaSuB sitzt die Schulpsychologin, mit der ich ja demnächst einen Termin habe.
    Hm, das ist wirklich schade... (Auch mit dem Bus quer rüber ab dem Kreuz?)

    Das ist super! Ich hatte irgendwo auf Seite 5 aufgehört zu lesen...

  7. #387
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Gut. Aber ich seh den Bedarf bei mir nicht. Es sei denn, es ist was Systemisches was uns allen weiterhilft.
    Naja, was heißt "systemisch". ... Systemisch ist so gesehen alles, an dem zwei oder mehr Menschen beteiligt sind. DIR macht die Schulunlust deiner Tochter Probleme. Das muss ja nicht zwangsläufig so sein. Du schreibst, deine Tochter sei eine Dramatikerin. Das ist z.B. auch mein Sohn 2. Wenn Drama, dann aber richtig. Dann hat er nicht einfach mal vorübergehend Kurzarbeit, sondern dann muss er "morgen sofort seine Wohnung kündigen", weil er die "Kosten natürlich gar nicht mehr tragen kann!" (Was nicht stimmte - nur so am Rande.) Früher war es sowas wie "ich komme sowieso zu spät zur Schule, dann brauche ich auch gar nicht gehen!" "Die Hose" (vorgestern noch ganz in Ordnung) kann er "auf gar keinen Fall anziehen", da lachen ihn alle aus. Und generell ist er "für die Schule einfach zu blöd".

    Wie nah man das an sich ran lässt, ist nun allen Eltern selber überlassen. Ich war z.B. lange Zeit auch eher so ein "Rotierer", der überlegt hat, wo er wie was fürs Kind verbssern kann. Problem: Das Kind bleibt tendenziell, wie es ist. (siehe mein jüngstes Beispiel, wobei er sich ansonsten durchaus sehr verändert hat und hervorragend mit seinem Leben klar kommt.)
    Mir (!) hat eine Erziehungs-/Familienberatungsstelle (die wir aus ganz anderem Grund aufgesucht haben) geholfen, weil ich da die Erkenntnis gewonnen habe "loszulassen" und das Problem beim Kind zu lassen. Das ist natürlich alters- und situationsabhängig, nichtsdestotrotz können Kinder natürlich auch motiviert werden, problembehaftet zu sein, wenn sie merken, dass sich dann besonders gekümmert wird (mein Sohn z.T.) - oder aber auch dazu, alles in sich reinzufressen, aus lauter Befürchtung, die Eltern (wieder) mit Aktionismus auf den Plan zu rufen.

    Von daher wird deine Reaktion sicher was mit dem Agieren deiner Tochter zu tun haben. Und das kann jemand von außen durchaus feststellen. Ich finde auch nicht, dass du deswegen eine Therapie machen müsstest, aber eine Beratung in Anspruch zu nehmen, ist sicher nicht die schlechteste Idee.

    Im Moment scheint die Situation zu sein:
    - deine Tochter, leistungsstarke Gymnasiastin, leidet unter großer Schulunlust. (per se ein vermutlich nicht ungewöhnlicher Fakt)

    - Deutsch ist langeweilig, Englisch okay, Mathe kacke, weil sie den Lehrer nicht leiden kann -und der ja auch tatsächlich ein Idiot sein kann (Bis hierhin weiter kein ungewöhnlicher Zustand)

    - deine Tochter blühte beim Homeschooling auf und leidet jetzt wieder, das wäre meinem Sohn 2 genauso gegangen und sogar mein super unkomplizierter Drittgeborener genießt das Homeschooling und stand bibbernd neben mir am Fernseher, als verkündet wurde, in welcher Form die Schulen wieder öffnen - er hoffte sehr auf Schließung bis August (also so weit auch nicht wahnsinnig ungewöhnlich)

    - deine Tochter setzt sich selber unter Druck, scheint nur zufrieden, wenn sie gute Leistungen erbringt und kann mit Mittelmaß sowie vielleicht auch Kritik weniger gut leben (hier könnte man mal schauen, woran das liegt; und da kann die Familie durchaus einen Anteil dran haben. Offenbar sind sowohl die Großeltern wie auch du sehr begabt, in dem was sie tun und waren leistungsstarke und auch selbstständige Schüler*innen. Keine Ahnung, was mit dem Vater ist und wie in der Familie -auch von Seiten der Großeltern- über ihn gesprochen wird...aber in so einer Familie, wie du eure oft beschreibst, bzw. wie es bei mir ankommt, könnte man theoretisch auch die Angst entwickeln, es nicht so weit zu schaffen)
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    Liebe Grüße

    Sofie

  8. #388
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Stattdessen ist es nur das Kind, das therapiert werden muss.

    Sunya, mir wird gerade richtig schlecht
    Naja, dass sie eine Therapie braucht, sehe ich jetzt auch nicht.
    Liebe Grüße

    Sofie

  9. #389
    Gast Gast

    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Naja, dass sie eine Therapie braucht, sehe ich jetzt auch nicht.
    Das hab ich nicht geschrieben. Wenn Du den Zusammenhang siehst, wird eigentlich klar, was ich meine.
    Ich hab gerade Dein letztes Post gelesen - das ist es, was ich meine.

    Sunya muss nicht psychisch krank sein oder sich jahrelang in Therapie begeben. Aber sie sollte mal über sich und ihr Empfinden sprechen. Oder es zumindest mal versuchen und nicht kategorisch ausschließen.

    Ich glaube, keine halbwegs normal gepolte Mutter kann sich emotional so abgrenzen, dass das Kind nicht spürt, dass sie sich sorgt (was wiederum daa Kind belastet).
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  10. #390
    Avatar von babou
    babou ist offline Legende

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Nicht in Form eine Therapie, da ich keine psychischen Probleme habe. (Woher sollen die bei mir eigentlich kommen? Wir haben nicht eine psychische Erkrankung in der Familie. Keine Depression, keine Sucht weit und breit. Nicht mal eine Scheidung habe ich erlebt. Naja, außer meiner eigenen. Aber die war ok.)
    (Bestimmt diagnostiziert das ErE aber jetzt eine Störung, die durch zu viel heile Welt ausgelöst wird. )
    ich bin gerade ziemlich entsetzt über deine Äußerung, woher ein psychisches Problem kommen könnte, bzw. deinen logischen Umkehrschluss. Auch wenn du es hier explizit nur auf dich beziehst. Dazu noch, den letzten Satz mit den Smileys, das klingt in meinen Augen gemein und herablassend für Leute mit psychischen Problemen.
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    babou

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