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Thema: Erfahrungen mit Schulpsychologen

  1. #51
    Seebär05 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Versteh ich grad nicht?
    Sie kann auch manche Frauen nicht leiden. Liebt dagegen den Vater ihres besten Freundes. (Den Opa, den Onkel...)
    Also nein, das ist es gesichert nicht.
    Aber sie reagiert sehr stark auf Kleinigkeiten, die anderen eher entgehen.
    Da kann ein seltsamer Blick oder eine flapsige Bemerkung schonmal als Auslachen gedeutet werden.
    Das kenne ich. Meine Tochter hat da auch sehr feine Antennen. Im Nachhinein hatte sie aber sehr oft recht.

  2. #52
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Bei dieser Konstellation, dass die Sichtweise Deiner Tochter den Sichtweisen von Mitschülern konträr gegenüber steht (und die Klassenlehrerin auch befremdet ist), hätte ich den Herren schon längst kennenlernen wollen.

    Das lag alles wegen Corona auf Eis. Im März fand das vorsichtige Nachfühlen mit der Klassenlehrerin und anderen Eltern beim Elternstammtisch statt, die Termine für Lehrergespräche wären im April gewesen.
    Und vorher war ja grad mal 1/2 Schuljahr an der neuen Schule - da renn ich doch nicht gleich zum Lehrer, weil es in Mathe nicht direkt flutscht.

  3. #53
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    ... Aber sie reagiert sehr stark auf Kleinigkeiten, die anderen eher entgehen.
    Da kann ein seltsamer Blick oder eine flapsige Bemerkung schonmal als Auslachen gedeutet werden.[/QUOTE]

    Anderen entgeht das auch nicht, aber sie überhöhen es nicht. Daran kann man arbeiten, aber dazu muss sie ihr destruktives Selbstbild erst loswerden. ... und das beginnt mit Diagnostik beim KJP.
    Нет худа без добра.

  4. #54
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Seebär05 Beitrag anzeigen
    Verhaltenstherapie, ich weiß nicht. Ich würde wenn ihr habt sie mal in der KJP vorstellen, die machen sehr umfangreiche Diagnostik, das geht mehrere Wochen, und empfehlen dann gezielt jemanden. Und sie besprechen das mit dir. Wir haben dann ca 20 Adressen von Therapeuten bekommen, an die man sonst kaum rankomme dann müßte noch einer Platz frei haben und die Chemie muß passen. Ich will nicht schwarz malen aber realistisch, bei uns hat es so 2 Jahre gedauert. Und es war teilweise richtig schlimm.
    Also keinen Psychologen ansprechen, sondern direkt in die KJP...?
    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, so akut wars nie...

  5. #55
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Und vorher war ja grad mal 1/2 Schuljahr an der neuen Schule - da renn ich doch nicht gleich zum Lehrer, weil es in Mathe nicht direkt flutscht.
    Hat ja auch keiner gesagt ... und wenn Du erst im März von den konträren Bildern Kenntnis hattest ... dann mach mal jetzt los und lass es nicht laufen.
    Нет худа без добра.

  6. #56
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Also keinen Psychologen ansprechen, sondern direkt in die KJP...?
    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, so akut wars nie...
    In die KJP? In der Stadt, in der Deine Tochter zur Schule geht, gibt es sicher mehr als einen niedergelassenen KJP. DA würde ich anfangen.
    jewels und Schiri gefällt dies.
    Нет худа без добра.

  7. #57
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Das lag alles wegen Corona auf Eis. Im März fand das vorsichtige Nachfühlen mit der Klassenlehrerin und anderen Eltern beim Elternstammtisch statt, die Termine für Lehrergespräche wären im April gewesen.
    Und vorher war ja grad mal 1/2 Schuljahr an der neuen Schule - da renn ich doch nicht gleich zum Lehrer, weil es in Mathe nicht direkt flutscht.
    Deine Tochter scheint sehr autonom zu sein.

    Ich könnte dir jetzt meine Erfahrungen mit Schulpsychologinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen/psychiater*innen schildern, aber das würde dir nicht weiterhelfen.

    Entweder deine Tochter findet eine fähige und für sie passende Person unter den genannten Professionen - oder eben nicht.

    Was Schulformen angeht - da dachte ich seinerzeit, die weiterführende Freie Montessorischule wäre für meinen Sohn der Hit schlechthin, allerdings waren seine selbstgewählten Schwerpunkte dort: "Wie hacke ich das Schulnetzwerk?" (erfolgreich gelöst), und der Bau einer Wasserbahn mit durchsichtigem Schlauch. Neben Schachspielen und (wenig professionellem) Fußballspielen. War mir dann ab Klasse 7 doch etwas zu wenig. Habe aber als Lehrkraft dort viele Kinder (besonders Mädchen) erlebt, für die das Konzept toll gepasst hat!

    Ansonsten empfehle ich einfach: ganz viel Vertrauen (deine Tochter ist klug und hat ein stabiles Umfeld) und einfach Durchhaltevermögen. Kind trösten, Kind stärken, Kind unterstützen und Kind vermitteln, dass alles im Leben machbar ist, auch wenn die Schulzeit ätzend ist.
    sunya gefällt dies
    Liebe Grüße

    Sofie

  8. #58
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Hat ja auch keiner gesagt ... und wenn Du erst im März von den konträren Bildern Kenntnis hattest ... dann mach mal jetzt los und lass es nicht laufen.
    Das Lehrergespräch hatte ich vor, dann erst im nächsten Schuljahr anzugehen. Der Lehrer hat doch jetzt andere Sorgen, als sich um sowas zu kümmern, sein Plan ist völlig durcheinander, es gab monatelang keine Matheunterricht. Jetzt sind nur noch 3 Wochen Unterricht.

  9. #59
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Deine Tochter scheint sehr autonom zu sein.

    Ich könnte dir jetzt meine Erfahrungen mit Schulpsychologinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*innen/psychiater*innen schildern, aber das würde dir nicht weiterhelfen.

    Entweder deine Tochter findet eine fähige und für sie passende Person unter den genannten Professionen - oder eben nicht.

    Was Schulformen angeht - da dachte ich seinerzeit, die weiterführende Freie Montessorischule wäre für meinen Sohn der Hit schlechthin, allerdings waren seine selbstgewählten Schwerpunkte dort: "Wie hacke ich das Schulnetzwerk?" (erfolgreich gelöst), und der Bau einer Wasserbahn mit durchsichtigem Schlauch. Neben Schachspielen und (wenig professionellem) Fußballspielen. War mir dann ab Klasse 7 doch etwas zu wenig. Habe aber als Lehrkraft dort viele Kinder (besonders Mädchen) erlebt, für die das Konzept toll gepasst hat!

    Ansonsten empfehle ich einfach: ganz viel Vertrauen (deine Tochter ist klug und hat ein stabiles Umfeld) und einfach Durchhaltevermögen. Kind trösten, Kind stärken, Kind unterstützen und Kind vermitteln, dass alles im Leben machbar ist, auch wenn die Schulzeit ätzend ist.
    Ja, sie ist äußerst eigenwillig & willensstark, gleichzeitig aber sehr sensibel und leicht verletzbar.

  10. #60
    Avatar von Bouri
    Bouri ist offline Müde

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Zuerst möchte ich rausfinden, was genau das Problem ist.
    Und dann möchte ich mich und Kind informieren, ob es evtl eine Schule geben könnte, die zu ihr besser passt.
    Sie ist ja jetzt auf einer mit sehr stark naturwissenschaftlichen Ausrichtung. Scheint nicht ganz zu passen.
    Sie hasst bspw Mathe, hat Angst davor und sagt, sie wär dafür zu dumm. (was eigentlich nicht sein kann laut Test)
    Und von Mathe haben sie gefühlt doppelt so viel wie an anderen Schulen und es fällt ihr aus mir nicht ganz erklärlichen Gründen auch schwer.
    Deutsch dagegen ist ihr genauso langweilig wie vorher auch schon.
    Englisch fliegt ihr zu macht ihr als einziges richtig Spaß. (außer Kunst und das haben sie nur ein halbes Jahr pro Schuljahr)

    Ich habe ihr gesagt, sie solle doch noch Klasse 6 und 7 weiter probieren, die Zensuren in Mathe wären mir auch völlig egal, dann könnte sie an eine Schule wechseln, die bspw einen Schwerpunkt Kunst anbietet. Oder wenn die zweite Fremdsprache (Start Klasse 6) ebenso flutscht wie Englisch eine mit Sprachvertiefung.
    Für sie eine unvorstellbare lange Zeit noch...
    Und ich vermute und fürchte, dass es nicht an einem Auch allein hängt. Sie wünscht sich eine Schule ohne Noten und mehr eigenständigem Lernen bspw. Vielleicht bietet eine alternative Schulform hier da was in der Richtung.
    Solange ich nicht weiß, was wirklich das Problem ist, möchte ich aber eh keinen Wechsel machen.
    Was Problem ist, hoffe ich mit einem schulpsychologischen Dienst zusammen herauszufinden.
    Sonst geht es nach einem Wechsel grad so weiter...
    Viele Kinder haben am.Anfang auf dem Gym Schwierigkeiten. Das Tempo zieht an, einige müssen zum ersten Mal in ihrer Schullaufbahn wirklich lernen, anstatt dass ihnen alles zufliegt. Das ist natürlich nervig , aber da muss man halt durch.

    Ist ihr Mathe schon immer schwer gefallen?

    Hast du mal die Stundentafeln verschiedener Gymnasien bei euch verglichen? Gibt es da wirklich weniger Mathe? Bei uns (BW allerdings) haben naturwissenschaftliche Gymnasien zB nicht mehr Mathe als welche mit anderer Ausrichtung. Die Schwerpunktsetzung zeigt sich in den anderen Naturwissenschaften. Es kann auch sein, dass Gym A in der 5. Klasse 6 Stunden Mathe die Woche hat, und in der 6. Klasse nur noch 4 - und Gymnasium B genau andersherum. Macht aber am Ende eben keinen Unterschied und ein Wechsel würde nichts bringen.
    Die Stundentafeln für alle Schuljahres findest du eigentlich immer auf der Schulhomepage.

    Generell macht es aber natürlich Sinn, ein Gymnasium mit einer Ausrichtung zu wählen, die zum Kind passt. Und wenn dementsprechend eh irgendwann gewechselt werden muss, könnte man den Wechsel natürlich vorziehen.
    (Ich würde ja immer sofern möglich ein Gym mit mehreren Schwerpunkten wählen, dann ist das Kind in seiner Wahl viel freier. Bei uns hat fast jedes Gym ein sprachliches UND naturwissenschaftliches Profil.)

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