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Thema: Erfahrungen mit Schulpsychologen

  1. #81
    Avatar von Bouri
    Bouri ist offline Müde

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Die Schule ist als "Matheschule" bekannt. Das wird dort extrem hoch bewertet. Jetzt der "Coronastundenplan" sieht auch übertrieben viele Mathestunden vor, wie ich finde. (an 4 von 5 Tagen ne Doppelstunde)
    Sie machen bspw auch in Klasse 5 schon den Stoff von Klasse 6 mit. An sich sollte ihr das trotzdem nicht schwerfallen. (sie hatte eigentlich in dem Bereich ihren Begabungsschwerpunkt.)
    Die Schule hat sie selbst gewollt, aber vor allem wegen dem phänomenalen Biologiekabinett und auch, weil nicht so viele Mädchen in den Klassen sind.
    Von den drei anderen Mädchen in der Klasse ist sie mit 2 jetzt eng befreundet. Das erste Mal, dass sie eine Mädchenfreundschaft gefunden hat, die passt.
    Dass mit dem vermehrten Matheunterricht ist bei uns Corona-bedingt gerade auch so! Der Unterricht konzentriert sich gerade auf die Hauptfächer, weil Lücken im Nebenfach unwichtiger sind. Und auch dass Stoff aus der 6. vorgegriffen wird ist möglich, wenn die Stundentafel viel Mathe in Klasse 5 und dafür weniger in Klasse 6 (oder auch erst weniger in Klasse 7) vorsieht.

    Ich würde an deiner Stelle wirklich mal die Stundentafeln aller Jahre von zwei Gymnasien vergleichen und schauen, ob es wirklich einen Unterschied gibt. Denn wenn es da evtl doch keinen oder nur einen minimalen Unterschied an anderen Schulen gibt, würde ICH meinem Kind das gerne mitteilen. Sie bekommt ja evtl von ehemaligen Klassenkameraden mit, dass die MOMENTAN weniger Mathe haben. Das kann dann zu Unmut bezüglich der eigene Schule führen. Wenn sie erfährt, dass es uU doch (fast) nichts ausmacht, hilft ihr das vielleicht.


    Die von dir genannten Kriterien für die Schulwahl deiner Tochter waren ehrlich gesagt nicht unbedingt "sinnvoll". Aber hinterher ist man immer schlauer.

    Dass jemand theoretisch in einem Bereich begabt ist, heißt leider trotzdem nicht, dass es ihn oder sie interessiert. Das macht dann oft doch den Unterschied aus.

  2. #82
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Schiri Beitrag anzeigen
    Das ist dann eine Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin mit analytischer und tiefenpsychologischer Ausbildung.
    Ich würde erstmal zum Kinderpsychiater gehen

    Und wo finde ich den? In einer Klinik?
    Die Kinderärztin hat mir keinen empfohlen.

  3. #83
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Wir waren in den letzten 2,5 Jahren bei einem ausführlichen IQ-Test (bzw war ich mit der Kleinen dann sogar auch noch ein 2.Mal dort), außerdem bei einer psychologischen Begutachtungsstelle und 2 x bei einer Psychologin.
    Außerdem bin ich Mitglied im DGhK geworden, um dort über andere Eltern evtl passenden Ansprechpartner zu erfahren und von Erfahrungen anderer zu profitieren. (Was ich dabei erfahren habe, war bspw zu wem man mit solchen Problemen eher NICHT gehen sollte)

    Ich finde nicht, dass ich Sachen unnötig aufschiebe, aber nach der schlechten Erfahrung mit der letzten Psychologin bin ich in der Auswahl und mit meinem Aktionismus sehr vorsichtig geworden, denn das kann auch nach hinten losgehen. Das Kind soll nicht Gefühl bekommen, mit ihr stimme was grundsätzlich nicht.
    Die Sache mit der HB musste sich auch erstmal setzen, vieles sah man dann auch in anderem Licht. Außerdem war ein Ende der Grundschulzeit und der ständigen Langeweile in Sicht.
    Zumal die Große dann auch eh nicht mehr wollte.
    Das hat sich inzwischen geändert, jetzt wäre sie bereit, es noch mal zu versuchen. Daraufhin habe ich im Frühling alles mögliche wieder "angeleiert", während Corona lag es dann auf Eis, wie so vieles andere bei anderen auch.
    Ich glaube nicht, dass ich mir Aufschieben vorwerfen muss.
    Wenn du meinst. Ich seh's persönlich für uns heute anders. Ich drück dir die Daumen, dass es dir nicht auch irgendwann so geht.

    Mein Kind ist gerade dabei zu begreifen, dass er durchaus anders ist (nicht, dass mit ihm was nicht stimmt) und dass es auch andere gibt, denen es so geht. Und auch andere solche Hilfe in Anspruch nehmen.

  4. #84
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Ich bin etwas verwirrt ob all der verschiedenen Möglichkeiten.
    Ich muss mich wohl auch erstmal schlau machen, was ein KJP denn unterscheidet von einer (tiefen-)Psychologin.
    Ausführliche Diagnostik würde ich (!) immer einem Kinder- und Jugendpsychiater anvertrauen. Ich glaube, da stimmen mir die Vertreterinnen dieser Zunft hier im ErE vermutlich zu.

    Dann kann man entscheiden, welche Therapieform ggf. sinnvoll ist.
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  5. #85
    Avatar von Lui
    Lui
    Lui ist offline Regels sind Regels

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Zuerst möchte ich rausfinden, was genau das Problem ist.
    Und dann möchte ich mich und Kind informieren, ob es evtl eine Schule geben könnte, die zu ihr besser passt.
    Sie ist ja jetzt auf einer mit sehr stark naturwissenschaftlichen Ausrichtung. Scheint nicht ganz zu passen.
    Sie hasst bspw Mathe, hat Angst davor und sagt, sie wär dafür zu dumm. (was eigentlich nicht sein kann laut Test)
    Und von Mathe haben sie gefühlt doppelt so viel wie an anderen Schulen und es fällt ihr aus mir nicht ganz erklärlichen Gründen auch schwer.
    Deutsch dagegen ist ihr genauso langweilig wie vorher auch schon.
    Englisch fliegt ihr zu macht ihr als einziges richtig Spaß. (außer Kunst und das haben sie nur ein halbes Jahr pro Schuljahr)

    Ich habe ihr gesagt, sie solle doch noch Klasse 6 und 7 weiter probieren, die Zensuren in Mathe wären mir auch völlig egal, dann könnte sie an eine Schule wechseln, die bspw einen Schwerpunkt Kunst anbietet. Oder wenn die zweite Fremdsprache (Start Klasse 6) ebenso flutscht wie Englisch eine mit Sprachvertiefung.
    Für sie eine unvorstellbare lange Zeit noch...
    Und ich vermute und fürchte, dass es nicht an einem Auch allein hängt. Sie wünscht sich eine Schule ohne Noten und mehr eigenständigem Lernen bspw. Vielleicht bietet eine alternative Schulform hier da was in der Richtung.
    Solange ich nicht weiß, was wirklich das Problem ist, möchte ich aber eh keinen Wechsel machen.
    Was Problem ist, hoffe ich mit einem schulpsychologischen Dienst zusammen herauszufinden.
    Sonst geht es nach einem Wechsel grad so weiter...
    Hast du schonmal den Gedanken gehabt, dass dein Kind einfach ganz normal sein könnte?
    Ganz ohne übermäßige Besonderheit.
    Wenn du ihr dauernd erzählst, dass sie besonders gefördert werden müsste dann wundert mich nicht, wenn sie das für eine Verpflichtung hält und sich "dumm" vorkommt wenn sie deinen Erwartungen an "Besonderheit" nicht entspricht.

    Es gibt viele Kinder die in den ersten 6 Monaten in Klasse 5 in Englisch nix machen müssen. Da ist noch lange nicht die Rede von Spezialschulen für Sprachen.

    Allerdings muss ich dir einen anderen Zahn auch ziehen - sie machen jetzt auch an der Schule mit vertiefter Ausbildung nicht doppelt so viel Mathe wie am normalen Gym.
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    Danke für den Fisch.

  6. #86
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Sie kam eben heim und ich habe nochmal ganz gezielt gefragt, was ihr Problem ist.
    Abgesehen von ein paar blöden Mitschülern, die es aber anderswo gesichert auch gibt, wie sie selbst sagte, sei es der ständige Druck.
    Die Lehrer würden ständig betonen, wie wichtig Noten wäre, immerzu müsse man Angst haben, einen Hausaufgabe o.ä. vergessen zu haben oder dass ein ungekündigter Test kommt. Vor lauter Angst, am Ende der Stunde käme mal wieder ein unangekündigter Test, wie es der Mathe-Lehrer gern mache, könnte sie in Mathe gar nicht richtig mitdenken. Fragen stellen traut sie sich nicht, man könnte ausgelacht werden oder der Lehrer sich lustig machen.
    Wenn man sich meldet, weil man was weiß, wird man nicht drangenommen, dafür, wenn man mal gerade was nicht wüsste.
    Sie erzählte auch einige Beispiele von blöden Bemerkungen der Lehrer, die allerdings gar nichtmal sie persönlich, sondern irgendeinen einen Mitschüler betrafen.
    Sie habe einfach ständig Angst, was falsch zu machen oder als dumm abgestempelt zum werden, darum würde selbst Stoff, den sie interessant findet, keinen Spaß machen.
    Es ginge nur um Noten, nicht um den Stoff an sich. (es folgten Tränen)
    Darum wünscht sie sich eine Schule ohne Noten und ohne Druck.
    In Kunst findet sie auch alles viel zu eng vorgegeben. Da wünscht sie sich mehr Freiheit.
    Außerdem haben sie wie schon geschrieben nur 1/2 Jahr Kunst, das andere Halbjahr dann Musik.

    Ihr Halbjahreszeugnis war übrigens völlig ok, nur in Mathe gab es eine 3. Also im Grunde hat sie gar keine wirklichen Probleme mit den Noten.

    Gibt es denn eigentlich außer Waldorf Schulen ohne Noten?

  7. #87
    Avatar von Lui
    Lui
    Lui ist offline Regels sind Regels

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Ja, auch das hab ich auf dem Schirm. Adressen vom Kinderarzt hab ich. Ebenfalls vor Corona geben lassen und dann erstmal auf Eis gelegt.
    Welchen therapeutischen Ansatz verfolgt ihr/euer Psychologe?
    Ich bin unsicher, ob tiefenpsychologisch oder verhaltenstherapeutisch.
    Ich denke, sie bräuchte eigentlich eine Art "Coaching"... von einem Fachmann der sich mit ihren "Besonderheiten" auskennt.
    Dafür hatte ich dann auch erstmal den Kontakt nach Radebeul/Dresden aufgenommen.

    SUNJA echt jetzt. Du bist die Mutter und Grafikerin.
    Du bildest dir doch nicht ernsthaft ein du wärst kompetent genug eine Methode zu entscheiden.
    Danke für den Fisch.

  8. #88

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Und wo finde ich den? In einer Klinik?
    Die Kinderärztin hat mir keinen empfohlen.
    Google

    Mer sin länger dut als mer levve
    Das schönste Bauwerk Düsseldorfs ist die Autobahn nach KÖLN

  9. #89
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist offline Es werde Licht.

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von sunya Beitrag anzeigen
    Und wo finde ich den? In einer Klinik?
    Die Kinderärztin hat mir keinen empfohlen.
    Nimm das Suchportal der Sächsischen Landesärztekammer her:

    https://asu.kvs-sachsen.de/arztsuche/

    Für die Stadt, in der Deine Tochter zur Schule geht, findet man da 12 Ärzte mit entsprechender Gebietsbezeichnung. Das wäre doch ein Anfang und für Euch erreichbar.
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    Нет худа без добра.

  10. #90
    Avatar von sunya
    sunya ist offline überwiegend sonnig

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    Standard Re: Erfahrungen mit Schulpsychologen

    Zitat Zitat von Lui Beitrag anzeigen
    Hast du schonmal den Gedanken gehabt, dass dein Kind einfach ganz normal sein könnte?
    Ganz ohne übermäßige Besonderheit.
    Wenn du ihr dauernd erzählst, dass sie besonders gefördert werden müsste dann wundert mich nicht, wenn sie das für eine Verpflichtung hält und sich "dumm" vorkommt wenn sie deinen Erwartungen an "Besonderheit" nicht entspricht.

    Es gibt viele Kinder die in den ersten 6 Monaten in Klasse 5 in Englisch nix machen müssen. Da ist noch lange nicht die Rede von Spezialschulen für Sprachen.

    Allerdings muss ich dir einen anderen Zahn auch ziehen - sie machen jetzt auch an der Schule mit vertiefter Ausbildung nicht doppelt so viel Mathe wie am normalen Gym.
    Schrieb ich "doppelt"? Nur wesentlich mehr und das ist ein Fakt, der hier im Zusammenhang mit dieser Schule stadtbekannt ist.
    Und zum andern - ohne Worte. Das Thema hatten wir hier doch schon oft.
    Ja, sie ist im Rahmen ihrer natürlichen Mitbringsel (Charakter + hohe Sensibilität + hoher IQ) normal.
    Aber unglücklich. Und da schau ich nicht einfach zu.

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