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Thema: Kind wird in der Schule "gebrochen"

  1. #201

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    Standard Re: Kind wird in der Schule "gebrochen"

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Meine Kusine ging damals nach Klasse 10 (weiter ging die Waldorfschule gar nicht) aufs Gymnasium und kam in Klasse 8. Und ich weiß noch, dass damals in der Familie darüber gesprochen wurde, dass einfach immens viel Stoff fehlte. Aber seitdem wird sich natürlich viel geändert haben. Die Nichte meines Mannes wechselte nach Klasse 11 in einer FOS, da musste sie organisatorisch nochnal in die 11, hat die aber nicht gepackt und musste wiederholen.
    Ich will gar nicht abstreiten, dass es das gibt. Das ist manchmal ein Problem des Klassenlehrerprinzips. Meine Klassenlehrerin von Klasse 5-8 mochte (und konnte wahrscheinlich) keine Mathematik. Das hat man definitiv beim Wechsel bei mir gemerkt. Dafür war ich super in Geschichte ....
    Mir kam es nur komisch vor, dass das die Regel sein soll, dass ‚alle‘ 2 Jahre verlieren.

  2. #202
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Kind wird in der Schule "gebrochen"

    Zitat Zitat von BergderKiwis Beitrag anzeigen
    Ich will gar nicht abstreiten, dass es das gibt. Das ist manchmal ein Problem des Klassenlehrerprinzips. Meine Klassenlehrerin von Klasse 5-8 mochte (und konnte wahrscheinlich) keine Mathematik. Das hat man definitiv beim Wechsel bei mir gemerkt. Dafür war ich super in Geschichte ....
    Mir kam es nur komisch vor, dass das die Regel sein soll, dass ‚alle‘ 2 Jahre verlieren.
    Habe ich das echt so geschrieben? Das meinte ich natürlich nicht ...(Ich schrieb: alle, die ich kenne, die sie vorzeitig verlassen haben....das sind halt nur zwei )
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    Liebe Grüße

    Sofie

  3. #203
    Avatar von gurkentruppe
    gurkentruppe ist offline Mann ohne Eigenschaften

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    Standard Re: Kind wird in der Schule "gebrochen"

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Meine Kusine ging damals nach Klasse 10 (weiter ging die Waldorfschule gar nicht) aufs Gymnasium und kam in Klasse 8. Und ich weiß noch, dass damals in der Familie darüber gesprochen wurde, dass einfach immens viel Stoff fehlte. Aber seitdem wird sich natürlich viel geändert haben. Die Nichte meines Mannes wechselte nach Klasse 11 in einer FOS, da musste sie organisatorisch nochnal in die 11, hat die aber nicht gepackt und musste wiederholen.
    Mein Neffe galt in der Waldorfschule als Überflieger und wechselte in Klasse 8 aufs Gymnasium. Das war dann schon ein Kultur- und Wissenschock. Am Ende hat er dann so halbwegs auf der Realschule den Abschluss geschafft. Das Abi hat er später auf der Abendschule nachgeholt und da war er dann wohl auch ziemlich gut.

    Ich denke, die meisten Schüler können nicht einfach im laufenden Betrieb aufs Gymnasium wechseln. Egal, wie begabt und fähig sie nun sind. Da treten einfach zu viele Bruchstellen gleichzeitig auf. Zu Beginn der Oberstufe, wo dann wieder Schüler anderer Schulformen ans Gymnasium herangeführt werden, ist das was anderes. Aber auch da ist es natürlich kein Selbstläufer. Wer seit zig Jahren immer zu den besten gehörte, muss sich natürlich auch mental mächtig umstellen, wenn plötzlich alles nicht mehr so leicht von der Hand geht.
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  4. #204
    R.Obstler ist offline enthusiast

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    Standard Re: Kind wird in der Schule "gebrochen"

    Ich habe ja schon 2 Töchter durch den Abschluss an der Waldorfschule begleitet und mein Sohn ist nächstes Jahr dran.
    Dementsprechend habe ich In den letzten Jahre viele Schüler erlebt, die die Schule gewechselt haben. Und ich kann dazu nur sagen:
    Wer auf der Waldorfschule ein guter Schüler war, war es auch auf dem Gymnasium. Wobei es da bei uns nicht sooo viele Wechsler gab.
    Und wer sich etwas schwerer getan hat bei Waldorf, hat auch auf dem Gymnasium gerne ein Jahr wiederholt. Davon wiederum gab es einige.

    Und ganz allgemein: wer ein guter Schüler ist, der schafft es überall gut. Schwächere Schüler, können sich auf der Waldorfschule einfacher steigern.

    Die Zeiten in denen Waldorfunterricht den Regelschulen (angeblich) hinterherhinkt, sind schon länger vorbei. Gleiche Abschlussprüfungen bedingen einfach auch gleiche Leistungen.

    Die Art und Weise wie man dahin kommt, ist auf der Waldorfschule eine andere.
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