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Thema: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

  1. #241
    jellybean73 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Das ist in Teilen von Österreich auch so. Dort, wo es keine großzügigen Weideflächen gibt, weil die Flächen besser für Getreideproduktion genutzt werden können.
    Wo kaufst du denn euer Fleisch?

    Hier rundherum gibt es gar keinen Fleischer mehr.
    Bzw doch einen, der verkauft Pferdefleisch.
    Keine Ahnung, ob der " selbst schlachtet".
    ( wir essen kein Pferdefleisch)

  2. #242
    Avatar von Lui
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    Dann mus mit deren Geschmacksnerven was nicht in Ordnung sein.

    Mir sind eigentlich fast alle fertig gewürzten Sachen zu salzlastig. Und dann noch das Öl, welches ständig die Glut entflammt. Man ist ja ständig am ablöschen und kommt gar nicht dazu das Bier selbst zu trinken.
    Ok. Bier kippt hier keiner über das Fleisch, aber es brennt ja auch nix.
    Danke für den Fisch.

  3. #243
    Avatar von Lui
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Gutes Fleisch braucht keine Marinade...
    Ja, das stimmt.
    Das ist aber dann sehr gute Qualität und nicht nur ein bisschen besser. Man merkt das dann sehr am Preis.

    Leider benutzen die Selbsteinleger in der Regel nicht wirklich solches Fleisch, das auch ohne Marinade schmeckt und dann klappts auch mit der Marinade nicht.
    Wenn ich schon bei einem Grillsteak dauernd während des Grillens draufpinseln muss, um überhaupt Geschmack an das Fleisch (von ih das Fleisch rede ich nicht) zu bekommen, dann sagt das einiges.
    Danke für den Fisch.

  4. #244
    Avatar von Lui
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    darum geht es ja, ein Blumenkohl ist nicht immer billig
    Blumenkohl hat auch nicht dauernd Saison - wozu braucht man jetzt Blumenkohl?
    Danke für den Fisch.

  5. #245
    Avatar von Lui
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Pullova Beitrag anzeigen
    Ich hätte gerne so ein Kombi-Siegel für Fleisch (Eier, Milchprodukte und Obst/Gemüse):

    Es sollte nicht um die halbe Welt transportiert worden sein (ausgenommen Südfrüchte).
    Es sollte von artgerecht gehaltenen und vor Ort geschlachteten Tieren sein.
    Diese sollten mit guten, gesunden Sachen gefüttert/gespritzt worden sein und nicht provisorisch bergeweise (Reserve)antibiotika und Co. bekommen haben.
    Der Bauer sollte gut von seinem Job leben können, die ArbeiterInnen - woher auch immer - manierlich bezahlt und untergebracht sein.
    Männliche Küken sollten leben dürfen und es sollten weder Schnäbel gekappt, noch Anusse (Ani? Anen?) über Gebühr gedehnt worden sein.

    Also Tierwohl, Menschenwohl x2 und Klimaschutz vereint.

    So nervt es immer furchtbar, sich für eines oder zwei von dreien entscheiden zu müssen - oder einfach nicht zu WISSEN, was Sache ist: War das Freiland- oder das Biohuhn glücklicher? Die Dokus widersprechen sich im Tagestakt und je nach Region oder gar Hof.
    Der Kopf schwirrt beim Einkaufen und ein schlechtes Gewissen habe ich auch öfter. Und ich ärgere mich, weil die Auswahl und Recherche mehr Zeit frisst, als ich eigentlich darauf verwenden will.
    Oh, und das Plastik nicht zu vergessen.
    (Weiterhin wäre es super, als Städter nicht mit dem Auto auf einsame, aber überlaufene Höfe am Ende der Welt fahren zu müssen, um das zu bekommen.
    Im Biosupermarkt bekomme ich nach 10 Metern einen Esoterikschock wegen Packungstexten über Vollmonde und Chakren.)
    Lebensmittel mit dem Label wären wohl so teuer, dass man sie nur alle 1x alle 2 Wochen mal essen könnte. :(
    Aber für Kaffee gibt es das ja auch.
    Ja, die Entscheiderei wird echt schwerer.
    mein Kaufland hat gefühlt 10 Sorten Eier.
    Aber was kaufe ich, wenn die Bio-Eier aus der Region alle sind?
    Bruderhahn, Bodenhaltung aus Bayern?
    Freilandhaltung aus Sachsen Anhalt?

    Zitat Zitat von Pullova Beitrag anzeigen

    Mir ist vor ein paar Jahren mal aufgefallen, dass man auch einfach deutlich weniger essen kann, wenn man zu denen gehört, die sich eine Menge angewöhnt haben, die eher in Richtung Übergewicht führte.

    Man nimmt ein paar Kilo ab und hat sich echt schnell daran gewöhnt, ein Drittel weniger zu essen, finde ich.
    Spart echt viel Fleisch, Geld und Kocherei.
    Danke für den Fisch.

  6. #246
    -adalovelace- ist offline Dipl.-Hascherlschützerin

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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    ja, ich weiß. Man leidet auch keinen Mangel, wenn man keine Flugreisen machen kann, nur mit Tempolimit X über die Autobahn fahren darf, statt 8 nur 7 Hosen in Schrank hat, kein Smartphone besitzt usw. All das nicht tun zu können oder nicht zu besitzen, ist auch nicht menschenunwürdig und viele andere Dinge sicher auch nicht.
    Ja. Und? Das ist halt so, wenn etwas teurer wird, wird man sich weniger davon leisten können. Warum also Schnappatmung kriegen, wenn jemand vorschlägt, daß man halt weniger Fleisch essen könnte und sich dann tierwohlgerechteres leisten könnte?

  7. #247
    -adalovelace- ist offline Dipl.-Hascherlschützerin

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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    ja ist so und ist bei "Teurem" Fleisch u.U nicht anders (was da an Wasser rausläuft.....).
    Die Diskussion um billig oder teuer ist daher falsch. Nur noch "gutes" Fleisch anzubieten, in der Art wie viele das hier meinen, bedeutet unweigerlich einen massiven Rückgang im Angebot und einhergehende Preissteigerungen.
    Bleibt der Punkt, wie man dann die Importe kontrolliert/verbietet.
    Was heißt "anbieten"? Ich selbst habe es in der Hand, welches und wie viel Fleisch ich kaufe. Ich bin nicht gezwungen, Fleischfabriken mit schlechten Arbeitsbedingungen mit meinem Geld zu unterstützen.

  8. #248
    -adalovelace- ist offline Dipl.-Hascherlschützerin

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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    Das ist aber auch das einzige ... Blumenkohl zerfällt, Möhren - außer Pariser Karotten eines einzigen TK-Herstellers - sind wie Gummi in der Konsistenz. Lässt sich fortsetzen.

    Ich kaufe bei meinem TK-Dealer ein Gemüse, das sehr fein gewürfelt ist ... klassische mirepoix ..., und eben auch Erbsen und gelegentlich Bohnen.
    Mais ist auch ok, und Blattspinat.

  9. #249
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    Weil hier die schlimmen Bedingungen angeprangert werden in der Massenproduktion ( zu recht ) und die Macht der Konsumenten angesprochen wird....es ist schwierig.
    Wir müssen uns zb das Geld für Lebensmittel ( aber auch für anderes ) genau einteilen. Ich habe ein Budget dafür
    Ich bin oft auf der " suche" nach günstigen Lebensmitteln.
    Dazu kommt , dass wir des öfteren auch ( teure) glutenfreie Produkte kaufen müssen.
    Zb Nudeln, Brot, Mehl, ich backe viel mit Nüssen, die sind auch teuer.

    In Österreich liegen die Preise für Lebensmittel auch höher als in D.

    Vielleicht sind wir die Ausnahme, aber für uns gilt, dass das verfügbare Geld ziemlich begrenzt ist, das wir für Essen haben.
    Das heißt nicht, dass wir hungern, bei Gott nicht.
    Aber ich muss! auf günstige Preise achten.

    Wie seht ihr das?
    Ist das mit dem " gute " Lebensmittel kaufen , auch wenn sie teurer sind, eine Diskussion, die viele gar nicht trifft?
    Ich kenne ausreichend Leute, die bei den Lebensmitteln aufs Geld achten müssen, welche, die auch anderswo aufs Geld achten müssen, welche, die aufs Geld achten wollen ....

    Was nicht heißt, dass ich irgendwelche Gültigkeiten für ganz Österreich ableiten wollte.

    Aber: Ja, wer (wie eine Arbeitskollegin) in einer sauteuren Wohnung sitzt und in der Woche für eineinhalb Personen (Erwachsener + kleines Kind) 20 Euro zur Verfügung hat für alles, der wird es sich überlegen, ob er "gute Lebensmittel" kaufen kann. Bzw. der kann sich das vielleicht nicht überlegen, der hat möglicherweise keine Wahl (wenn "gut" dann in Mengen rauskommt, die nicht ausreichen).

    Man kann ja auch schlecht am Einkommen festmachen, wo jemand sparen muss. Ich habe schon Leute mit kleinem Einkommen in schweineteuren Mietwohnungen sitzen sehen oder auch Schulden abzahlen sehen (die müssen dann mit wenig auskommen), genauso gibt es Leute, die lieber viel Geld für Kleidung ausgeben, für den Friseur, für Bücher, .... und beim Essen sparen wollen - und welche, die sowieso überall sparen wollen, wird es auch noch geben.

    Ich habe auch ein Budget für Lebensmittel, nicht mehr so ein festes, wie früher, als ich sechs Personen versorgt habe, aber durchaus einen Rahmen, wo ich sage "Okay, da sollte ich drinnen bleiben". Eventuell werfe ich aus anderen Budgets (Reisen, Geschenke, Klamotten, Putzmittel...) was rein, wenn ich mir denke "Okay, brauchst eh nicht unbedingt (noch ein Kleid, eine dritte Jeans, whatever)" - aber grundsätzlich ist Geld bei den meisten Leuten endlich, bei mir halt auch.

    Glutenfrei ist möglicherweise teuer (also die speziellen LM sind es sicher, aber ich weiß nicht, ob man statt Brot dann halt Kartoffeln essen könnte oder Maisbrei oder irgendwas per se schon Glutenfreies); Allergien etc. machen es auch nicht unbedingt einfacher, mit dem Geld auszukommen. Ich habe zum Glück da eher das Problem, dass ich Fleischgerichte nicht vertrage (kein Steak für mich, bleibt auch mehr Geld für anderes).

    Ich überlege ja theoretisch durchaus, ob ich bei (für mich gekauften) 250 g Faschiertem pro Monat Bio-Ware kaufen sollte (könnte ich, fällt ja nicht wirklich ins Gewicht) oder ob's bei der Menge schon egal ist, was ich kaufe (weils nicht ins Gewicht fällt). Praktisch kaufe ich dort, wo ich gerade beim, meist also beim Türken.

  10. #250
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    Ich weiß es wirklich nicht.
    Mindestpensionisten, Kleinverdiener ( ohne gutverdienende Partner) auf jeden Fall.
    Nein, nicht auf jeden Fall. Genausowenig wie Leute mit mehr Pension notwendigerweise eine Wahl haben, ob sie bei Lebensmitteln sparen müssen.

    Da spielen doch die sonstigen Lebensumstände mit rein (Tochter zwei hatte vor sechs Jahren eine 37-Quadratmeter-Wohnung mit Miete inklusive Betriebskosten unter 250 Euro, hau noch Strom und Heizung drauf - da kommst auch mit Mindestpension durchaus nett hin; nur als Beispiel; andere verdienen viel und zahlen Schulden ab).

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