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Thema: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

  1. #1
    jellybean73 ist offline Urgestein
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    Standard Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Weil hier die schlimmen Bedingungen angeprangert werden in der Massenproduktion ( zu recht ) und die Macht der Konsumenten angesprochen wird....es ist schwierig.
    Wir müssen uns zb das Geld für Lebensmittel ( aber auch für anderes ) genau einteilen. Ich habe ein Budget dafür
    Ich bin oft auf der " suche" nach günstigen Lebensmitteln.
    Dazu kommt , dass wir des öfteren auch ( teure) glutenfreie Produkte kaufen müssen.
    Zb Nudeln, Brot, Mehl, ich backe viel mit Nüssen, die sind auch teuer.

    In Österreich liegen die Preise für Lebensmittel auch höher als in D.

    Vielleicht sind wir die Ausnahme, aber für uns gilt, dass das verfügbare Geld ziemlich begrenzt ist, das wir für Essen haben.
    Das heißt nicht, dass wir hungern, bei Gott nicht.
    Aber ich muss! auf günstige Preise achten.

    Wie seht ihr das?
    Ist das mit dem " gute " Lebensmittel kaufen , auch wenn sie teurer sind, eine Diskussion, die viele gar nicht trifft?

  2. #2
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    Weil hier die schlimmen Bedingungen angeprangert werden in der Massenproduktion ( zu recht ) und die Macht der Konsumenten angesprochen wird....es ist schwierig.
    Wir müssen uns zb das Geld für Lebensmittel ( aber auch für anderes ) genau einteilen. Ich habe ein Budget dafür
    Ich bin oft auf der " suche" nach günstigen Lebensmitteln.
    Dazu kommt , dass wir des öfteren auch ( teure) glutenfreie Produkte kaufen müssen.
    Zb Nudeln, Brot, Mehl, ich backe viel mit Nüssen, die sind auch teuer.

    In Österreich liegen die Preise für Lebensmittel auch höher als in D.

    Vielleicht sind wir die Ausnahme, aber für uns gilt, dass das verfügbare Geld ziemlich begrenzt ist, das wir für Essen haben.
    Das heißt nicht, dass wir hungern, bei Gott nicht.
    Aber ich muss! auf günstige Preise achten.

    Wie seht ihr das?
    Ist das mit dem " gute " Lebensmittel kaufen , auch wenn sie teurer sind, eine Diskussion, die viele gar nicht trifft?
    Wie viele sind das denn bei deiner Rechnung, die gar keine Wahl hätten? Welchen Prozentsatz der österreichischen Bevölkerung betrifft das?

  3. #3
    jellybean73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Wie viele sind das denn bei deiner Rechnung, die gar keine Wahl hätten? Welchen Prozentsatz der österreichischen Bevölkerung betrifft das?
    Ich weiß es wirklich nicht.
    Mindestpensionisten, Kleinverdiener ( ohne gutverdienende Partner) auf jeden Fall.

  4. #4
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Das Problem sind doch nicht die Menschen, die wirklich günstig kaufen müssen, weil es finanziell eben nicht anders geht.

    Es gibt aber viel zu viele, die die Mittel hätten, aber nicht bereit sind, dafür faire Preise zu bezahlen, weil sie ihre Prioritäten anders setzen. Hier müsste ein Umdenken beginnen.
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  5. #5
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Das Problem sind doch nicht die Menschen, die wirklich günstig kaufen müssen, weil es finanziell eben nicht anders geht.

    Es gibt aber viel zu viele, die die Mittel hätten, aber nicht bereit sind, dafür faire Preise zu bezahlen, weil sie ihre Prioritäten anders setzen. Hier müsste ein Umdenken beginnen.
    Richtig. Deshalb auch meine frage an jelly, von welchem Bevölkerungsanteil sie spricht. Ich glaube, der macht's tatsächlich gar nicht aus.

  6. #6
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Mairegen Beitrag anzeigen
    Das Problem sind doch nicht die Menschen, die wirklich günstig kaufen müssen, weil es finanziell eben nicht anders geht.

    Es gibt aber viel zu viele, die die Mittel hätten, aber nicht bereit sind, dafür faire Preise zu bezahlen, weil sie ihre Prioritäten anders setzen. Hier müsste ein Umdenken beginnen.
    mich ärgert, dass man fast nur noch Fleisch aus Großbetrieben oder Bio bekommt.

    Nix gegen Bio, aber das ist halt sehr teuer und die Vorgaben sind auch nicht einfach einzuhalten (was sich ja gegenseitig bedingt)

    Mir würde gutes Fleisch von Tieren, die gut gehalten werden, reichen. Dafür bin ich gerne bereit, mehr zu zahlen. Finde ich hier nicht.

    Bei Gemüse geht das. Da findet man eher regionaler Vermarkter.
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  7. #7
    Avatar von Lui
    Lui
    Lui ist offline Regels sind Regels
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von jellybean73 Beitrag anzeigen
    Weil hier die schlimmen Bedingungen angeprangert werden in der Massenproduktion ( zu recht ) und die Macht der Konsumenten angesprochen wird....es ist schwierig.
    Wir müssen uns zb das Geld für Lebensmittel ( aber auch für anderes ) genau einteilen. Ich habe ein Budget dafür
    Ich bin oft auf der " suche" nach günstigen Lebensmitteln.
    Dazu kommt , dass wir des öfteren auch ( teure) glutenfreie Produkte kaufen müssen.
    Zb Nudeln, Brot, Mehl, ich backe viel mit Nüssen, die sind auch teuer.

    In Österreich liegen die Preise für Lebensmittel auch höher als in D.

    Vielleicht sind wir die Ausnahme, aber für uns gilt, dass das verfügbare Geld ziemlich begrenzt ist, das wir für Essen haben.
    Das heißt nicht, dass wir hungern, bei Gott nicht.
    Aber ich muss! auf günstige Preise achten.

    Wie seht ihr das?
    Ist das mit dem " gute " Lebensmittel kaufen , auch wenn sie teurer sind, eine Diskussion, die viele gar nicht trifft?
    Keine Ahnung, ich wundere mich immer, dass es bei euch so extrem knapp mit dem Geld ist.

    Hier ist das Geld auch bei H4 nicht so knapp, dass sich eine Familie nicht einfach einen 0815 5 kg Sack Kartoffeln und einen Stinknormalen 2 kg Sack Möhren kaufen kann in eigentlich jedem Supermarkt. Da muss man sich nicht die Hacken abrennen.
    Das Supermarktfleisch ist so billig, da wär ein Aufschlag von 20 % auch kein Beinbruch

    Man müsste halt ein bisschen planen und ein bisschen maßhalten. Sowohl mit dem Fleischkonsum, als auch mit den Mengen die weggeworfen werden. 2 x die Woche Fleisch ist halt aber vielen Leuten zu wenig. Wir reden ja über so geringe Preise, da würden schon wenige Cent viel ausmachen. Lidl Prospekt von letzter Woche Österreich Region 3 - 1 kg Faschiertes für 4,99 EUR. Wenn es das für 5,99 (Angebotspreis) gäbe und beim Normalpreis entsprechend erhöhen, dann wäre schon sehr viel möglich bei den Haltungsbedingungen (sowohl Mitarbeiterhaltung als auch Tierhaltung)
    Klar wäre das dann noch immer kein Biofleisch aus China und schon gar kein Inländisches. Aber für die Bedingungen wäre es ein Quantensprung.

    Mir fehlt eigentlich dieses "Mittelsegment". Ordentliche Ware zu einem Fairen Preis. Ich brauch gar kein High End Bio das Totgestreichelt wird. Ein bisschen besser wäre mir schon Recht.
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  8. #8
    Aeshma ist offline enthusiast
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Richtig. Deshalb auch meine frage an jelly, von welchem Bevölkerungsanteil sie spricht. Ich glaube, der macht's tatsächlich gar nicht aus.
    Nur dass diese Menschen unter Preisanpassungen am meisten leiden werden :(
    rastamamma gefällt dies

  9. #9
    Avatar von Inmantias
    Inmantias ist gerade online Pooh-Bah
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    mich ärgert, dass man fast nur noch Fleisch aus Großbetrieben oder Bio bekommt.

    Nix gegen Bio, aber das ist halt sehr teuer und die Vorgaben sind auch nicht einfach einzuhalten (was sich ja gegenseitig bedingt)

    Mir würde gutes Fleisch von Tieren, die gut gehalten werden, reichen. Dafür bin ich gerne bereit, mehr zu zahlen. Finde ich hier nicht.

    Bei Gemüse geht das. Da findet man eher regionaler Vermarkter.
    Dann isst man halt kein Fleisch, sondern Gemüse. Oder fährt für einen größeren Fleischeinkauf dorthin, wo es "gutes" Fleisch gibt und friert es ein. Wenn es denn unbedingt sein muss.

  10. #10
    jellybean73 ist offline Urgestein
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    Standard Re: Das Fleisch, das Gemüse, das Geld

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Richtig. Deshalb auch meine frage an jelly, von welchem Bevölkerungsanteil sie spricht. Ich glaube, der macht's tatsächlich gar nicht aus.
    Ich kann dir keine Prozentzahl nennen.
    Jedenfalls ist es so, dass ich glaub 1/5 der berufstätigen so wenig verdient, dass sie keine Lohnsteuer zahlen. Das bedeutet hier weniger als 11 000 Euro/ Jahr.
    Ja, da sind viele Lehrlinge und teilzeit Kräfte dabei, die Partner haben, die mehr verdienen.

    Wie hoch die Anzahl/ der Anteil der Mindestrentner ist, weiß ich nicht.

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