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Thema: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

  1. #21
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Clodagh Beitrag anzeigen
    Vorab: Nein, wir haben keinen, aber ich mache mir gerade Gedanken über ein worst case Szenario, weil der eine oder andere Mitarbeiter Urlaub in Gegenden macht bzw. gemacht hat, die für mich wegen Coronagefahr völlig undiskutabel gewesen wären. Was passiert dann im Ernstfall, außer dass der Mitarbeiter in Quarantäne geht, und wie schnell? Was genau prüft das Gesundheitsamt?
    95% meiner Kolleg*innen sind im Home Office zu 100% arbeitsfähig.
    Es gilt für sie: egal was man macht oder nicht macht: Im Zweifelsfall zu Hause bleiben und von dort arbeiten.

    Die anderen 5% sind verpflichtet, sich bei Vorgesetzten zu melden um das weitere Vorgehen abzustimmen.

    Alles andere ist ein Verstoß gegen den Arbeitsvertrag und zieht dann halt Konsequenzen nach sich.
    Welche: Naja, wie bei jedem anderen Verstoß auch: Da gibt es keinen fertigen Sanktionskatalog, das sind Einzelfallentscheidungen für die es kein "muss" gibt, aber viel "kann".

    "Vor Ort" gilt ein Hygienekonzept, abgestimmt auf die Möglichkeiten des jeweiligen Standorts.
    Wenn dem nicht entsprochen wird, darf man zum Beispiel eine Besprechung oder den Arbeitsplatz verlassen. Allerdings muss man zeitgleich das seinem Vorgesetzten melden. Also eine kurze Mail: "Ich verlasse jetzt die Besprechung in Raum 123, weil wir zu viele sind und die Fenster nicht geöffnet werden."
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    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  2. #22
    Avatar von Diamant
    Diamant ist offline Sächsisches Angelhuhn

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Ich meine gestern im Radio gehört zu haben, dass über eine Testpflicht in den nächsten Tagen entschieden werden soll.

    Ich finde es ja eher von Unternehmerseite unfair, dass der AN in ein Gebiet mit Warnung (Türkei) fährt und der AG dann trotzdem in der Quarantäne Lohn zahlen soll.

  3. #23
    Ellaha ist offline Legende

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Bei meinen Mann dürfen immer nur 3 Leute anwesend sein - da 3 Räume. Ein Kollege war im Homeoffice und hat sich daraus krank gemeldet - mit typischen Symptomen. Als er nach dem Wochenende beim Gesundheitsamt anrief, sagte man zwar, dass die Symptome nach Corona Klängen, testet ihn aber nicht, er war schon wieder fieberfrei.
    Das regt mich schon wieder auf. Völlig bescheuert.

  4. #24
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Ellaha Beitrag anzeigen
    Das regt mich schon wieder auf. Völlig bescheuert.
    Der blieb noch im Home-Office. Aber wenn andere wieder raus müssen und nicht vorher getestet werden....

  5. #25
    Temporär ist offline Poweruser

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Bei uns müssen alle Urlaubsrückkehrer einen (bezahlten) Coronatest vorlegen bevor sie in den Betrieb dürfen.
    Und das habe ich tatsächlich von ganz vielen Freunden und Bekannten auch so gehört.


    Wie das rechtlich ausschaut und wie das Vorgehen da ist, kann man hier schön nachlesen:
    https://www.haufe.de/recht/arbeits-s...18_510640.html

    Wenn ein Fall auftritt, dann prüft das Gesundheitsamt vor Ort das betriebliche Hygienekonzept.
    Das muss man vorlegen und je nachdem in Zusammenarbeit mit der BG wird dann geschaut, ob es umgesetzt und eingehalten wurde. In dem Fall kann man die Quarantäne auf die Kontaktpersonen beschränken.
    Zitat Zitat von Clodagh Beitrag anzeigen
    Vorab: Nein, wir haben keinen, aber ich mache mir gerade Gedanken über ein worst case Szenario, weil der eine oder andere Mitarbeiter Urlaub in Gegenden macht bzw. gemacht hat, die für mich wegen Coronagefahr völlig undiskutabel gewesen wären. Was passiert dann im Ernstfall, außer dass der Mitarbeiter in Quarantäne geht, und wie schnell? Was genau prüft das Gesundheitsamt?
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  6. #26
    Temporär ist offline Poweruser

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Braucht er nicht
    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    Ich meine gestern im Radio gehört zu haben, dass über eine Testpflicht in den nächsten Tagen entschieden werden soll.

    Ich finde es ja eher von Unternehmerseite unfair, dass der AN in ein Gebiet mit Warnung (Türkei) fährt und der AG dann trotzdem in der Quarantäne Lohn zahlen soll.

  7. #27
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Diamant Beitrag anzeigen
    Ich meine gestern im Radio gehört zu haben, dass über eine Testpflicht in den nächsten Tagen entschieden werden soll.

    Ich finde es ja eher von Unternehmerseite unfair, dass der AN in ein Gebiet mit Warnung (Türkei) fährt und der AG dann trotzdem in der Quarantäne Lohn zahlen soll.
    Wer in ein Gebiet mit Reisewarnung fährt, von dem eh schon bekannt ist, dass man anschließend in Quarantäne muss, hat keinen Anspruch auf Lohnfortzahlung. Wird das Urlaubsgebiet erst nach der Abreise dorthin zum Risikogebiet erhoben, wohl schon.

  8. #28
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Bei uns müssen alle Urlaubsrückkehrer einen (bezahlten) Coronatest vorlegen bevor sie in den Betrieb dürfen.
    Und das habe ich tatsächlich von ganz vielen Freunden und Bekannten auch so gehört.


    Wie das rechtlich ausschaut und wie das Vorgehen da ist, kann man hier schön nachlesen:
    https://www.haufe.de/recht/arbeits-s...18_510640.html

    Wenn ein Fall auftritt, dann prüft das Gesundheitsamt vor Ort das betriebliche Hygienekonzept.
    Das muss man vorlegen und je nachdem in Zusammenarbeit mit der BG wird dann geschaut, ob es umgesetzt und eingehalten wurde. In dem Fall kann man die Quarantäne auf die Kontaktpersonen beschränken.
    Gilt das für alle Mitarbeitenden, die Urlaub hatten oder nur für diejenigen, die im Ausland waren?

  9. #29
    Temporär ist offline Poweruser

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Gilt das für alle Mitarbeitenden, die Urlaub hatten oder nur für diejenigen, die im Ausland waren?
    Vom Grundsatz her mal im Ausland, aber es sollen sich auch Mitarbeiter melden, die im Inland in einem Risikogebiet waren (das weiß man dann ja oft erst hinterher, Beispiel Heide) oder wer ansonsten meint in eine Risikosituation geraten zu sein (auch das kann unverhofft kommen).

    Bisschen Vertrauen muss in einem funktionierenden Betrieb zwischen Leitung und Belegschaft auch sein.
    Dauert einen (bezahlten) Vormittag. Wer gar nicht will, muss Homeoffice machen oder im Zweifel Minusstunden.
    Aber es gab eigentlich wirklich nur positive Reaktion auf Testmöglichkeiten.

    Das soll keine Strafe sein, sondern alle sicherer machen. Nichts ist schlimmer und vor allen Dingen teurer als ein Coronaausbruch im Betrieb. Die Wirtschaftslage ist ja nicht gerade so, dass man mehrere Wochen Betriebsschließung aus der Portokasse bezahlt.
    Es ist nicht gut, wenn sich Arbeitnehmer wie die TE darüber Gedanken und Sorgen machen, ob sie an ihrem Arbeitsplatz sicher sind.

    Davon abgesehen: im Ernstfall braucht es nur einen guten Anwalt und ein nachweisbar mangelndes Konzept und der Betrieb bezahlt den Erben oder dem erwerbsunfähigen Mitarbeiter Schadenersatz.
    Bei den Summen, die da im Raume stehen, sind alle Arbeitgeber bescheuert, die kein schlüssiges Konzept umsetzten.
    Clodagh gefällt dies

  10. #30
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Coronafall im Unternehmen - Erfahrungen?

    Das Vorgehen (v.a. dass der Betrieb die Tests bezahlt) finde ich vernünftig.

    Zitat Zitat von Temporär Beitrag anzeigen
    Vom Grundsatz her mal im Ausland, aber es sollen sich auch Mitarbeiter melden, die im Inland in einem Risikogebiet waren (das weiß man dann ja oft erst hinterher, Beispiel Heide) oder wer ansonsten meint in eine Risikosituation geraten zu sein (auch das kann unverhofft kommen).

    Bisschen Vertrauen muss in einem funktionierenden Betrieb zwischen Leitung und Belegschaft auch sein.
    Dauert einen (bezahlten) Vormittag. Wer gar nicht will, muss Homeoffice machen oder im Zweifel Minusstunden.
    Aber es gab eigentlich wirklich nur positive Reaktion auf Testmöglichkeiten.

    Das soll keine Strafe sein, sondern alle sicherer machen. Nichts ist schlimmer und vor allen Dingen teurer als ein Coronaausbruch im Betrieb. Die Wirtschaftslage ist ja nicht gerade so, dass man mehrere Wochen Betriebsschließung aus der Portokasse bezahlt.
    Es ist nicht gut, wenn sich Arbeitnehmer wie die TE darüber Gedanken und Sorgen machen, ob sie an ihrem Arbeitsplatz sicher sind.

    Davon abgesehen: im Ernstfall braucht es nur einen guten Anwalt und ein nachweisbar mangelndes Konzept und der Betrieb bezahlt den Erben oder dem erwerbsunfähigen Mitarbeiter Schadenersatz.
    Bei den Summen, die da im Raume stehen, sind alle Arbeitgeber bescheuert, die kein schlüssiges Konzept umsetzten.
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