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Thema: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

  1. #1
    trio08 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Ich bin, um es euphemistisch zu sagen, leicht irritiert. Habe mir wegen einer anderen Sache von meiner gesetzlichen KK meine Arztbesuche inkl.Diagnosen der letzten 2 Jahre schicken lassen (als gesetzlich Versicherter bekommt man das ja nie zu Gesicht...). Alle Ärzte haben "sauber" abgerechnet. Allerdings hat meine Gynäkologin während meiner Schwangerschaft mir bei zwei Besuchen dort eine F-Diagnose aus dem Angstspektrum gegeben (ich kenne mich mit diesen Diagnosen fachlich aus, diese -und eigentlich überhaupt keine!-passt definitiv nicht), da ich während der Zeit besorgt um mein Kind war und sie wegen Auffälligkeiten öfter ein CTG geschrieben haben.
    Nun habe ich da angerufen und mir wurde gesagt, es sei völlig üblich solche extremen Diagnosen zu geben, damit sie abrechnen können und man diese CTGs und USe nicht privat bezahlen müsse...Dies sei aber kein Problem, es sei ja auf die Schwangerschaftszeit bezogen und falls ich später Probleme mit Versicherungen hätte, würde die Gyn mir ein entsprechendes Gutachten schreiben.
    Diese mir gegebene F-Diagnose ist aber rein von der Verdchlüsselung nicht auf die Schwangerschaft bezogen und steht nun so bei meiner KK in der Akte. Evtl.steht bei mir mal noch ne Verbeamtung an... Wat nu? Würdet ihr nochmals mit der Ärztin persönlich sprechen? Irgendwie möchte ich das so nicht stehen lassen.
    Eine unserer Hauptaufgaben ist es, einen Sinn zu erfinden, der stabil genug ist, um einem Leben als Fundament zu dienen, und dann anschließend das knifflige Manöver zu vollziehen, unsere eigene Urheberschaft an diesem Sinn zu leugnen.(Irvin D. Yalom)

  2. #2
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich bin, um es euphemistisch zu sagen, leicht irritiert. Habe mir wegen einer anderen Sache von meiner gesetzlichen KK meine Arztbesuche inkl.Diagnosen der letzten 2 Jahre schicken lassen (als gesetzlich Versicherter bekommt man das ja nie zu Gesicht...). Alle Ärzte haben "sauber" abgerechnet. Allerdings hat meine Gynäkologin während meiner Schwangerschaft mir bei zwei Besuchen dort eine F-Diagnose aus dem Angstspektrum gegeben (ich kenne mich mit diesen Diagnosen fachlich aus, diese -und eigentlich überhaupt keine!-passt definitiv nicht), da ich während der Zeit besorgt um mein Kind war und sie wegen Auffälligkeiten öfter ein CTG geschrieben haben.
    Nun habe ich da angerufen und mir wurde gesagt, es sei völlig üblich solche extremen Diagnosen zu geben, damit sie abrechnen können und man diese CTGs und USe nicht privat bezahlen müsse...Dies sei aber kein Problem, es sei ja auf die Schwangerschaftszeit bezogen und falls ich später Probleme mit Versicherungen hätte, würde die Gyn mir ein entsprechendes Gutachten schreiben.
    Diese mir gegebene F-Diagnose ist aber rein von der Verdchlüsselung nicht auf die Schwangerschaft bezogen und steht nun so bei meiner KK in der Akte. Evtl.steht bei mir mal noch ne Verbeamtung an... Wat nu? Würdet ihr nochmals mit der Ärztin persönlich sprechen? Irgendwie möchte ich das so nicht stehen lassen.
    Ich kann Dir nichts Sachdienliches raten, kann Dir aber sagen dass einer Freundin von mir die BU gekündigt wurde (nachdem ein Versicherungsfall eingetreten war), weil ihr Hausarzt sie vor Jahrzehnten nach dem Tod ihrer Mutter für eine Woche krankgeschrieben hat und als Diagnose ohne ihr Wisssen eine Depression angegeben hat.

    Allerdings wüsste ich nicht, dass F-Diagnosen noch ein grundsätzliches Hindernis für die Verbeamtung sind.

  3. #3
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Urgestein

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich bin, um es euphemistisch zu sagen, leicht irritiert. Habe mir wegen einer anderen Sache von meiner gesetzlichen KK meine Arztbesuche inkl.Diagnosen der letzten 2 Jahre schicken lassen (als gesetzlich Versicherter bekommt man das ja nie zu Gesicht...). Alle Ärzte haben "sauber" abgerechnet. Allerdings hat meine Gynäkologin während meiner Schwangerschaft mir bei zwei Besuchen dort eine F-Diagnose aus dem Angstspektrum gegeben (ich kenne mich mit diesen Diagnosen fachlich aus, diese -und eigentlich überhaupt keine!-passt definitiv nicht), da ich während der Zeit besorgt um mein Kind war und sie wegen Auffälligkeiten öfter ein CTG geschrieben haben.
    Nun habe ich da angerufen und mir wurde gesagt, es sei völlig üblich solche extremen Diagnosen zu geben, damit sie abrechnen können und man diese CTGs und USe nicht privat bezahlen müsse...Dies sei aber kein Problem, es sei ja auf die Schwangerschaftszeit bezogen und falls ich später Probleme mit Versicherungen hätte, würde die Gyn mir ein entsprechendes Gutachten schreiben.
    Diese mir gegebene F-Diagnose ist aber rein von der Verdchlüsselung nicht auf die Schwangerschaft bezogen und steht nun so bei meiner KK in der Akte. Evtl.steht bei mir mal noch ne Verbeamtung an... Wat nu? Würdet ihr nochmals mit der Ärztin persönlich sprechen? Irgendwie möchte ich das so nicht stehen lassen.
    Wenn Du es schreiben magst: Welche F Diagnose ist es denn genau? Es gibt welche, bei denen man eher mit Schwierigkeiten rechnen muss, als mit anderen.
    Eine F43.2 (Anpassungsstörungen), die per definitionem nur ein halbes Jahr anhält, dürfte kein Problem sein, eine Diagnose, die von der Definition auch chronisch sein kann, schon eher.

  4. #4
    trio08 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Geht es, dir ne PN zu schreiben?
    Zitat Zitat von Schiri Beitrag anzeigen
    Wenn Du es schreiben magst: Welche F Diagnose ist es denn genau? Es gibt welche, bei denen man eher mit Schwierigkeiten rechnen muss, als mit anderen.
    Eine F43.2 (Anpassungsstörungen), die per definitionem nur ein halbes Jahr anhält, dürfte kein Problem sein, eine Diagnose, die von der Definition auch chronisch sein kann, schon eher.

  5. #5
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Urgestein

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Geht es, dir ne PN zu schreiben?
    Klar!

  6. #6
    elina2 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Ich bin, um es euphemistisch zu sagen, leicht irritiert. Habe mir wegen einer anderen Sache von meiner gesetzlichen KK meine Arztbesuche inkl.Diagnosen der letzten 2 Jahre schicken lassen (als gesetzlich Versicherter bekommt man das ja nie zu Gesicht...). Alle Ärzte haben "sauber" abgerechnet. Allerdings hat meine Gynäkologin während meiner Schwangerschaft mir bei zwei Besuchen dort eine F-Diagnose aus dem Angstspektrum gegeben (ich kenne mich mit diesen Diagnosen fachlich aus, diese -und eigentlich überhaupt keine!-passt definitiv nicht), da ich während der Zeit besorgt um mein Kind war und sie wegen Auffälligkeiten öfter ein CTG geschrieben haben.
    Nun habe ich da angerufen und mir wurde gesagt, es sei völlig üblich solche extremen Diagnosen zu geben, damit sie abrechnen können und man diese CTGs und USe nicht privat bezahlen müsse...Dies sei aber kein Problem, es sei ja auf die Schwangerschaftszeit bezogen und falls ich später Probleme mit Versicherungen hätte, würde die Gyn mir ein entsprechendes Gutachten schreiben.
    Diese mir gegebene F-Diagnose ist aber rein von der Verdchlüsselung nicht auf die Schwangerschaft bezogen und steht nun so bei meiner KK in der Akte. Evtl.steht bei mir mal noch ne Verbeamtung an... Wat nu? Würdet ihr nochmals mit der Ärztin persönlich sprechen? Irgendwie möchte ich das so nicht stehen lassen.
    Sowas Ähnliches gabs mal bei meiner Mutter. Da hat die Krankenkasse es einfach aus dem "Verlauf"rausgelöscht.

  7. #7
    trio08 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Warum sollte meine KK das einfach aus dem Verlauf löschen?
    Zitat Zitat von elina2 Beitrag anzeigen
    Sowas Ähnliches gabs mal bei meiner Mutter. Da hat die Krankenkasse es einfach aus dem "Verlauf"rausgelöscht.
    Eine unserer Hauptaufgaben ist es, einen Sinn zu erfinden, der stabil genug ist, um einem Leben als Fundament zu dienen, und dann anschließend das knifflige Manöver zu vollziehen, unsere eigene Urheberschaft an diesem Sinn zu leugnen.(Irvin D. Yalom)

  8. #8
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Warum sollte meine KK das einfach aus dem Verlauf löschen?
    Wäre das nicht sowas wie Aktenfälschung?

  9. #9
    Avatar von rosenma
    rosenma ist offline Legende

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Zitat Zitat von elina2 Beitrag anzeigen
    Sowas Ähnliches gabs mal bei meiner Mutter. Da hat die Krankenkasse es einfach aus dem "Verlauf"rausgelöscht.
    Dann steht es immer noch beim Arzt und bei bei den Abrechnungsstellen in der Akte.


    Time ist the fire in which we burn.

  10. #10
    elina2 ist offline Poweruser

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    Standard Re: Wer kennt sich mit fehlerhafter Diagnose-Abrechnung-Versicherung aus?

    Zitat Zitat von trio08 Beitrag anzeigen
    Warum sollte meine KK das einfach aus dem Verlauf löschen?
    Bei meiner Mutter wurde das gemacht. Sie brauchte eine Bescheinigung und dabei stellte sich herraus, das da eine Diagnose drin steht, die sie niemals hatte. Das hat sie vor Ort mit der Mitarbeiterin der Krankenkasse besprochen. Diese löschte es dann raus und gab ihr die Auflistung ohne diese falsche Angabe.
    Mehr weiß ich dazu auch nicht.

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