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Thema: Mehr Krankentage fürs Kind

  1. #151

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von BergderKiwis Beitrag anzeigen
    Das sicher. Nur ist „Kinder sind Privatsache und Arbeit geht vor.“ halt auch keine Lösung.

    Letztendlich sind da Vorgesetzte auf allen Ebenen gefragt, die die Verantwortung für Prioritätensetzung übernehmen.
    Klar ist es Verantworung des Unternehmens.

    In vielen Unternehmen gibt es nicht mehrere Ebenen, da gibt es den Chef und das "Fußvolk". Da bedeutet es oft, wenn der Ausfall von kranken Mitarbeitern von den Kollegen nicht mehr mitgetragen wird, dass der kranke Mitarbeiter seine Arbeit verliert.

  2. #152
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von Falconheart Beitrag anzeigen
    Okay, das ginge. Aber wenn halt mehr Arbeit als Stunden pro Woche ansteht, wird es blöd.
    Ja. Aber dann muss das Unternehmen halt 60 oder 70% Kurzarbeit anmelden statt 50%.
    Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity.

  3. #153

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Die Frage geht aber an deren Arbeitgeber*innen, nicht an Kolleg*innen, die aus dringenden Gründen nicht arbeiten können.
    In vielen Fällen ist es aber grad in der derzeitigen Situation so, dass die Frage ist, will ich dass es den Arbeitgeber noch länger gibt.

    Ich versteh schon, dass die Situation für Eltern mit jüngeren Kindern nicht einfach ist. Aber auch für den Arbeitgeber und die Kollegen ist es nicht so einfach.

  4. #154

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Das finde ich sehr interessant, und grundsätzlich auch einleuchtend, solange die Kinder der Eltern aus derlei Berufen dann auch einen Anspruch auf Notbetreuung haben. Nur im Krankheitsfall der Kinder sind diese Familien dann auch wieder angeschmiert, oder?
    Ja, Eltern in diesen Berufen haben primär Anspruch auf Notbetreuung. Wobei das auch in manchen Betreuungseinrichtungen nicht so gut funktioniert hat.

    Im Krankheitsfall gibt es die Pflegefreistellung im gesetzlichen Ausmaß, dies gilt auch für Mitarbeiter in systemrelevanten Berufen.
    stpaula_75 gefällt dies

  5. #155
    Avatar von Entropie
    Entropie ist offline Veteran

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Unser Kindergarten ist ähnlich aufgestellt, allerdings ist Schnupfen in meinem BL eh kein Ausschlußkriterium mehr.
    Hier ist es die Schule, die mir eher Bauchweh macht. Einen Zweit- und eine Viertklässerlin (und ehrlicherweise auch meine Sechstklässlerin, jedenfalls auf Dauer) lasse ich ungern ganze Tage alleine zuhaus.
    Die Schule ist hier auch erheblich strenger. Aber die Große ist auch wesentlich seltener krank. Ich hoffe das wird irgendwie machbar sein.

  6. #156

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Wenn sich die Frage an die "falschen" richtet, dann sieht es wie aufrechnen aus.
    Wie sollen in Lolalunas Fall die Eltern, die wegen kranker Kinder nicht arbeiten kommen können, wissen, wie das zu schaffen sein soll?
    Wie sollen andere wissen, wie sie die Mehrarbeit der kinderlosen erkrankten Kollegen stemmen sollen?
    Ich unterstelle, dass die meisten AN nicht mit Fleiß der Arbeit fernbleiben und sich sehr wohl bewußt sind, dass ihre Arbeit dann von anderen mitgemacht werden muß. Sieht man auch immer wieder schön an AN, die quasi mit dem Kopf unter dem Arm noch im Büro erscheinen, weil "krank sein geht nicht".
    In allen Fällen sind die Vorgesetzten und Arbeitgeber die richtigen Ansprechpartner. Teilweise landet der Frust aber dort, wo er nicht hingehört und erzeugt dort zusätzlichen Druck.
    In meiner Welt stellt man sich die Frage, wie man das schaffen soll, meist zuerst an sich selbst, dann macht man einen Plan und wenns nicht geht, bespricht man das mit dem AG.

    Bei den nicht anwesenden Kollegen landet der Frust eher nicht.

  7. #157
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von --Christine-- Beitrag anzeigen
    In vielen Fällen ist es aber grad in der derzeitigen Situation so, dass die Frage ist, will ich dass es den Arbeitgeber noch länger gibt.

    Ich versteh schon, dass die Situation für Eltern mit jüngeren Kindern nicht einfach ist. Aber auch für den Arbeitgeber und die Kollegen ist es nicht so einfach.
    Ein Unternehmen, das vom Instrument Kurzarbeit Gebrauch macht und dann nicht in der Lage ist, die Arbeit ausfallender Mitarbeiter*innen umzuverteilen, hat das Instrument Kurzarbeit falsch oder missbräuchlich genutzt. Ausfall wegen Kind krank zahlt (in der Regel) nicht der AG, sondern die Krankenkasse. Da entstehen auch keine Kosten für den AG. Flexibilität die Arbeit umzuverteilen, bietet die Kurzarbeit auch.

    Ich hab echt auch noch nie erlebt, dass Kolleg*innen sich quer gestellt oder beschwert haben, wegen Kind krank. Es ist doch echt Alltag, dass fast immer jemand fehlt wegen Urlaub, krank etc. Arbeit wird bei uns auf die verteilt, die da sind. Und es wird priorisiert und zuerst das abgearbeitet, was am Wichtigsten ist.
    Never attribute to malice that which is adequately explained by stupidity.

  8. #158
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von --Christine-- Beitrag anzeigen
    In meiner Welt stellt man sich die Frage, wie man das schaffen soll, meist zuerst an sich selbst, dann macht man einen Plan und wenns nicht geht, bespricht man das mit dem AG.

    Bei den nicht anwesenden Kollegen landet der Frust eher nicht.
    Das ist dann gut.
    In meinem Umfeld ist das oft anders, da werden Eltern sehr unter Druck gesetzt, nicht "kindkrank" zu nehmen, die Kinder in die Betreuung zu geben, auch wenn diese nicht ganz gesund sind, und arbeiten zu gehen. Regelmäßg führt das mit Beginn der Erkältungszeit zu großen Problemen in den Kindergärten, die dann wochenlang mit grippalen Infekten, Magen-Darm-Infekten und anderem zu kämpfen haben, weil Eltern, oft aus Sorge um den Arbeitsplatz, die Kinder mit Zäpfchen und Säften "dopen", abliefern und einfach nicht mehr erreichbar sind für die Erzieher*innen.
    Das ist schon ohne Corona eine Zumutung für alle Beteiligten.

  9. #159
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von --Christine-- Beitrag anzeigen
    Ja natürlich darf man sich auch fragen, wie man es stemmt, wenn andere Mitarbeiter längerfristig krank werden.

    Warum darf man, wenn eine unerwartete Mehrbelastung auf einen zukommt, nicht mehr fragen, wie man das schaffen soll?
    Was hat das mit aufrechnen zu tun?
    Diese Frage müsste man an den Arbeitgeber adressieren. Es klang aber für mich (!) so, als sähe Lolaluna den Fehler bei den Leuten, die ihre Kinder betreuen müssen.
    Foxlady_ und stpaula_75 gefällt dies.
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg


    Ostern mal anders:
    https://www.bilder-upload.eu/bild-a2...2880.jpeg.html

    https://www.youtube.com/watch?v=0Hiu...ature=emb_logo

  10. #160

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    Standard Re: Mehr Krankentage fürs Kind

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen
    Ein Unternehmen, das vom Instrument Kurzarbeit Gebrauch macht und dann nicht in der Lage ist, die Arbeit ausfallender Mitarbeiter*innen umzuverteilen, hat das Instrument Kurzarbeit falsch oder missbräuchlich genutzt. Ausfall wegen Kind krank zahlt (in der Regel) nicht der AG, sondern die Krankenkasse. Da entstehen auch keine Kosten für den AG. Flexibilität die Arbeit umzuverteilen, bietet die Kurzarbeit auch.

    Ich hab echt auch noch nie erlebt, dass Kolleg*innen sich quer gestellt oder beschwert haben, wegen Kind krank. Es ist doch echt Alltag, dass fast immer jemand fehlt wegen Urlaub, krank etc. Arbeit wird bei uns auf die verteilt, die da sind. Und es wird priorisiert und zuerst das abgearbeitet, was am Wichtigsten ist.
    KollegenInnen können sich doch gar nicht quer stellen, wenn andere Mitarbeiter aus welchem Grund auch immer fehlen.

    AN können doch nur eine über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Mehrarbeitszeit verweigern.

    Aber ich beende die Diskussion mit dir an dieser Stelle. Auf "alle Eltern sind so arm" und "alle anderen sollen sich nicht so anstellen" habe ich keine Lust.

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