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Thema: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

  1. #51
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von TanteHilde Beitrag anzeigen
    Wenn du dich mit 24 noch als Kind siehst, ist es wohl gut das du noch zu Hause wohnst.

    Was das mit der Freundin für ein Grund sein soll habe ich allerdings nicht verstanden.
    Übrigens, so ein Komma hier und da erhöht die Verständlichkeit ungemein.
    Mit den Kommaregeln stehst du aber scheinbar auch auf Kriegsfuß. Es fehlen zwei in deinem Text.

  2. #52
    Avatar von MeineRasselbande
    MeineRasselbande ist offline Einfach kann doch jeder!

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von Rhino01 Beitrag anzeigen
    Hallo liebe Eltern,
    ausnahmsweise bin ich mal als Kind hier unterwegs, da der Threat in diesem Forum nicht ganz passend wählbar ist, poste ich mal hier rein.

    Ich würde gerne mal als Eltern eure Meinung hören. Ein paar Worte zu mir. Ich bin 24 Jahre alt und wohne noch zuhause. Das liegt daran weil ich durch hohe Verschuldung in jungen Jahren, Ratenzahlung usw, bei weitem nicht die finanziellen Mittel für ne Wohnung hatte. Plus es kommt dazu ich hatte noch nie ne feste freundin. Lag aber daran weil mein Leben oftmals sehr turbulent war in der Vergangenheit und mir immer wichtig aktiv lieber zu sagen ne ich suche nicht als mich halbherzig in eine beziehung zu begeben und die andere person zu verletzen. Da ich zu sehr mit mir selber beschäftigt bin ist für eine Partnerschaft derzeit kein Platz. Da kommt eins zum anderen warum ich noch zuhause wohne.

    Ich habe vorher als jüngstes Kind der Familie mit meiner Mutter und meinem Vater gelebt. Vater ist im Mai nach schwerer Krankheit gestorben und ich und Mutter umgezogen. Ich hätte mir nach seinem Tod n wg zimmer nehmen können aber mir war es stets wichtig an ihrer seite zu sein. Jetzt habe ich jedoch die unterschiedlichsten Meinungen dazu gehört ich wohne mit 24 noch daheim.

    Was sagt ihr dazu ? Ich bin gespannt :)
    Das Alter selbst ist für mich nicht das entscheidende Kriterium.
    Kann gut sein, das ein oder zwei Kinder in dem Alter hin noch wohnen, wenn es mit den gewünschten Studiengängen hier an der Uni klappen sollte. Da wäre das eine Lösung für die Studienzeit, bei der im Anschluss der Auszug ansteht.
    Würde in dem Alter aber sowieso ein Umzug anstehen, würde ich sicherlich nicht mehr eine gemeinsame Wohnung planen.
    Für deine Mutter da sein kannst du auch, ohne das ihr zusammen wohnt. Und für eine eigene Wohnung/WG-Zimmer brauchst du auch keine Partnerin.

    Wegen deiner Verschuldung würde ich zur Schuldnerberatung gehen. Was machst du beruflich?

  3. #53
    Gast Gast

    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Meinetwegen soll jeder Mensch so leben, wie er sich wohl fühlt. Wenn alle Beteiligten mit der Konstellation zufrieden sind, finde ich es wurscht, ob es der hiesigen Norm entspricht.
    Ungut finde ich es nur dann, wenn Eltern/Kind sich damit unwohl fühlen und nur aus Pflichtgefühl beieinander bleiben.
    Ich selbst bin mit 18 ausgezogen und war froh drum, aber andere mögens halt anders.
    Ob das verschroben ist/macht, finde ich unwichtig. Es gibt auch alleinlebende Menschen, die verschroben sind. Macht doch nix. Muss und kann doch nicht jeder der "Bringer" sein.
    cloudlight gefällt dies

  4. #54
    JimmyGold. 1 ist offline mir ist alles wurscht

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Meinetwegen soll jeder Mensch so leben, wie er sich wohl fühlt. Wenn alle Beteiligten mit der Konstellation zufrieden sind, finde ich es wurscht, ob es der hiesigen Norm entspricht.
    Ungut finde ich es nur dann, wenn Eltern/Kind sich damit unwohl fühlen und nur aus Pflichtgefühl beieinander bleiben.
    Ich selbst bin mit 18 ausgezogen und war froh drum, aber andere mögens halt anders.
    Ob das verschroben ist/macht, finde ich unwichtig. Es gibt auch alleinlebende Menschen, die verschroben sind. Macht doch nix. Muss und kann doch nicht jeder der "Bringer" sein.
    Wenn der verschrobene Mensch mit sich und der Welt im Reinen ist, ist alles gut. Nur ist das nicht unbedingt immer der Fall und gerade Kinder, die den Absprung nie geschafft haben und dann selbst alt sind und nach dem Tod der Eltern und ggf. dem Wegfall von Pflegeaufgaben etc. in ein Loch fallen, leiden dann darunter, weil sie sich kein eigenes Leben geschaffen haben .

  5. #55
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Wenn der verschrobene Mensch mit sich und der Welt im Reinen ist, ist alles gut. Nur ist das nicht unbedingt immer der Fall und gerade Kinder, die den Absprung nie geschafft haben und dann selbst alt sind und nach dem Tod der Eltern und ggf. dem Wegfall von Pflegeaufgaben etc. in ein Loch fallen, leiden dann darunter, weil sie sich kein eigenes Leben geschaffen haben .
    Und andere leiden unter dem eigenen Leben, das sie sich geschaffen haben

    So zu leben, dass man sich wohl fühlt, ist da schon mal kein schlechter Ansatz.

  6. #56
    Kara^^ ist offline Poweruser

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von Gerlinde1 Beitrag anzeigen
    Ich habe 2 Skatbrüder, die mit Mama zusammen leben und in dieser Alterskonstellation sind.
    Allerdings sind beide geschieden und wurden von ihren Ehefrauen entsorgt.
    Beide suchen eigentlich noch eine neue Partnerin.
    Die muss natürlich Wünsche erfüllen, die fern ab jeglicher Realität sind.
    Mein Bruder ist auch so einer. Immer im Kinderzimmer gewohnt, nur eineinhalb Jahre mal eine eigene Wohnung gehabt und dann hat er seinen Job verloren und ist wieder zurück. Der hat sich genau einmal bei mir beschwert dass die Frauen ja so überaus anspruchsvoll wären und er nur deswegen keine Freundin findet. Ich habe erst mal fünf Minuten lang gelacht. Meinen Rat, sich ein eigenes Leben und z. B. Hobbies außerhalb von Verschwörungsseiten-im-Internet-Lesen zu suchen, wollte er nicht mehr hören.
    "Some faeries are good, some are bad, like anyone," said Kit. "But that might be too complicated for the Clave."
    "It's too complicated for most people," Ty said.
    - Cassandra Claire, Lord of Shadows

  7. #57
    JimmyGold. 1 ist offline mir ist alles wurscht

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von rastamamma Beitrag anzeigen
    Und andere leiden unter dem eigenen Leben, das sie sich geschaffen haben

    So zu leben, dass man sich wohl fühlt, ist da schon mal kein schlechter Ansatz.
    Sach bloß!

  8. #58
    Gast Gast

    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Natürlich gibt es das. Genauso wie es eine Menge Menschen gibt, die sich ein "eigenes Leben" (was genau ist das überhaupt) geschaffen haben und damit sehr unglücklich sind.
    Das Leben bietet sehr viele Möglichkeiten unglücklich zu werden. Und man neigt halt doch immer dazu, zu glauben, die eigene Variante sei die, die doch irgendwie die passendste und richtigste sein müsste und jeder, der es anders hält, wird früher oder später unglücklich sein.
    Meine einen Nachbarn haben Katzen statt Kinder. In meiner Vorstellung können die später mal sehr unglücklich sein, weil keine Kinder/Enkel vorhanden sind. Ich wöllte das für mich nicht.
    Wenn ich aber genauer drüber nachdenke, kenne ich viel mehr Geschichte, wo Menschen eher meinen Lebensweg gehen/gegangen sind und die dennoch unzufrieden sind.
    Es gibt nun mal keine Garantie auf ein erfülltes und glückliches Leben, wenn man sich bloß an die "Gepflogenheiten" hält. Und nur weil ich es komisch finde, wenn Hansi bei 50 noch bei seinen Eltern im Kinderzimmer wohnt, kann das nun mal trotzdem genau deren Erfüllung sein. Und wenn seine Eltern dahinscheiden, ist er vielleicht glücklich und zufrieden, dass er die Zeit, die sie da waren, mit ihnen genutzt hat. Vielleicht "startet er dann noch mal durch" oder er ist sich selbst genug.
    Gründe zu hadern kann man immer finden. Der eine, weil er seine Zeit mit seinen Eltern statt mit anderen Dingen verbrachte, der andere, weil er keine/zu wenig Zeit mit seinen Eltern verbrachte. Der eine, weil er keine Kinder hatte, der andere, weil er seinen Elternschaft bereut. Der eine, weil er keine Karriere gemacht hat, der andere, weil er zu viel seiner Lebenszeit mit seiner Arbeit verbracht hat.

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Wenn der verschrobene Mensch mit sich und der Welt im Reinen ist, ist alles gut. Nur ist das nicht unbedingt immer der Fall und gerade Kinder, die den Absprung nie geschafft haben und dann selbst alt sind und nach dem Tod der Eltern und ggf. dem Wegfall von Pflegeaufgaben etc. in ein Loch fallen, leiden dann darunter, weil sie sich kein eigenes Leben geschaffen haben .
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  9. #59
    Avatar von Stadtmusikantin
    Stadtmusikantin ist offline Urgestein

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Natürlich gibt es das. Genauso wie es eine Menge Menschen gibt, die sich ein "eigenes Leben" (was genau ist das überhaupt) geschaffen haben und damit sehr unglücklich sind.
    Das Leben bietet sehr viele Möglichkeiten unglücklich zu werden. Und man neigt halt doch immer dazu, zu glauben, die eigene Variante sei die, die doch irgendwie die passendste und richtigste sein müsste und jeder, der es anders hält, wird früher oder später unglücklich sein.
    Meine einen Nachbarn haben Katzen statt Kinder. In meiner Vorstellung können die später mal sehr unglücklich sein, weil keine Kinder/Enkel vorhanden sind. Ich wöllte das für mich nicht.
    Wenn ich aber genauer drüber nachdenke, kenne ich viel mehr Geschichte, wo Menschen eher meinen Lebensweg gehen/gegangen sind und die dennoch unzufrieden sind.
    Es gibt nun mal keine Garantie auf ein erfülltes und glückliches Leben, wenn man sich bloß an die "Gepflogenheiten" hält. Und nur weil ich es komisch finde, wenn Hansi bei 50 noch bei seinen Eltern im Kinderzimmer wohnt, kann das nun mal trotzdem genau deren Erfüllung sein. Und wenn seine Eltern dahinscheiden, ist er vielleicht glücklich und zufrieden, dass er die Zeit, die sie da waren, mit ihnen genutzt hat. Vielleicht "startet er dann noch mal durch" oder er ist sich selbst genug.
    Gründe zu hadern kann man immer finden. Der eine, weil er seine Zeit mit seinen Eltern statt mit anderen Dingen verbrachte, der andere, weil er keine/zu wenig Zeit mit seinen Eltern verbrachte. Der eine, weil er keine Kinder hatte, der andere, weil er seinen Elternschaft bereut. Der eine, weil er keine Karriere gemacht hat, der andere, weil er zu viel seiner Lebenszeit mit seiner Arbeit verbracht hat.
    In meinen Augen betreiben Eltern, die ihre Kinder nicht gehen lassen mögen, emotionalen Missbrauch. Ich kenne solch eine Frau, deren erwachsene Tochter jetzt demnächst ein Studium beginnt und nicht am Wunschort anfängt, sondern am Wohnort der Mutter (mit der die Tochter 3 Jahre nach dem Abi immer noch zusammenwohnt). Das ist für mich Egoismus pur.

    Und wenn man Leute fragt, die ewig lange bei den Eltern leben, kommt immer "ich konnte sie/ihn nicht allein lassen.." aus unterschiedlichsten Gründen. Diesen Eltern geht es nicht um die Kinder, sondern um sich selbst.

  10. #60
    Mumpitz ist offline Legende

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    Standard Re: Kind mit 24 noch zuhause wohnen

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Wenn der verschrobene Mensch mit sich und der Welt im Reinen ist, ist alles gut. Nur ist das nicht unbedingt immer der Fall und gerade Kinder, die den Absprung nie geschafft haben und dann selbst alt sind und nach dem Tod der Eltern und ggf. dem Wegfall von Pflegeaufgaben etc. in ein Loch fallen, leiden dann darunter, weil sie sich kein eigenes Leben geschaffen haben .
    Dass jemand bei den Eltern wohnt, heißt ja nun erstmal nicht, dass die Eltern der komplette Lebensinhalt sind. Einen Beruf und Hobbies kann man trotzdem haben und eine Beziehung haben auch nicht alle, die alleine leben. Und was heißt schon "eigenes Leben". Bin ich glücklich mit meiner eigenen Familie, kann ich auch in ein Loch fallen, wenn die Kinder ausziehen oder mein Mann stirbt. Definiere ich mich sehr über meinen Beruf, kann ich nach der Pensionierung in ein Loch fallen. Meine Mutter hatte einen verantwortungsvollen Beruf und viele Freunde. Jetzt arbeitet sie schon seit über 20 Jahren nicht mehr, mein Vater und die Freunde sind alle tot. Sie ist nun vollkommen auf mich und meine Familie fixiert- sie wäre überglücklich, wenn ich bei ihr wohnen würde. Die Nachbarin hat einen Sohn, der deutlich über 50 ist und immer zu Hause gewohnt hat-diese Nachbarin wird von meiner Mutter glühend beneidet.
    rastamamma gefällt dies

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