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Thema: Zum ersten Mal wieder Oper

  1. #11
    Gerlinde1 ist offline Fratella

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Zitat Zitat von BigMama Beitrag anzeigen
    Ja. Aber Kopf in den Sand ist halt keine Lösung. Wir haben die erste Welle praktisch ohne Übersterblichkeit überstanden, die Latte liegt hoch.
    Es geht nicht um Übersterblichkeit, sondern darum, die Krankenhäuser nicht zu überlasten.
    Aber ich hab keinen Bock mehr auf Diskussionen.

  2. #12
    PerditaX. ist offline elferant

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Zitat Zitat von Gerlinde1 Beitrag anzeigen
    Deshalb meide ich solche Veranstaltungen- auch beruflich.
    Weil du dich sonst ärgerst? Oder worauf beziehst du dich?

  3. #13
    Avatar von BigMama
    BigMama ist offline Urgestein

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Darüber brauchen wir nicht zu diskutieren, ich bin da ganz bei Dir. Die Übersterblichkeit ist die Kür.
    Zitat Zitat von Gerlinde1 Beitrag anzeigen
    Es geht nicht um Übersterblichkeit, sondern darum, die Krankenhäuser nicht zu überlasten. Aber ich hab keinen Bock mehr auf Diskussionen.

  4. #14
    Avatar von BigMama
    BigMama ist offline Urgestein

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Ja, ich weiß.
    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Das ist für unsere Branche wirklich eine komplette Katastrophe.

  5. #15
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    war ich heute. Schönes Stück, tippitoppi Sicherheitskonzept.

    Aber als ich dann im Publikum mit den vielen VIELEN Menschen in dem alten Opernhaus ohne gscheite Lüftung saß, dachte ich schon: Wie lang das wohl gut geht? (Jetzt abgesehen von den paar Spezialisten, die keine Maske getragen haben. GRRRRR.)
    Wenn ich so die Rezensionen in den Zeitungen zu den aktuellen Aufführungen lese, bekomme ich auch Lust. Aber da habe ich auch das Gefühl, dass da aufgrund der Existenznöte der Künstler*innen und Mitarbeiter*innen sehr wohlwollend hingeschaut- und gehört wird. Und auch so ein gewisser "Endlich mal wieder"-Faktor mit dabei ist.

    Zum anderen habe ich bei den ersten Lockerungen aber selber erlebt, dass ein Hygienekonzept halt auf dem Papier steht. Und das Gefühl, das ich nach dem Besuch einer Veranstaltung hatte, bei der es ganz schlecht lief, will ich nicht mehr haben. Auch wenn es gut ausging.

    Diese Entscheiderei - "was mache ich, was mache ich nicht" - nervt mich immer noch in meinem Alltag.
    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  6. #16

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Im TAG hat es, wie es ausschaut, bei einer Aufführung eine Ansteckung gegeben, wobei da der Auslöser anscheindend aus dem Ensemble kam. Also ich fürchte, das wird nicht lange gutgehen.

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    war ich heute. Schönes Stück, tippitoppi Sicherheitskonzept.

    Aber als ich dann im Publikum mit den vielen VIELEN Menschen in dem alten Opernhaus ohne gscheite Lüftung saß, dachte ich schon: Wie lang das wohl gut geht? (Jetzt abgesehen von den paar Spezialisten, die keine Maske getragen haben. GRRRRR.)

  7. #17
    PerditaX. ist offline elferant

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Zitat Zitat von Andrea Beitrag anzeigen
    Wenn ich so die Rezensionen in den Zeitungen zu den aktuellen Aufführungen lese, bekomme ich auch Lust. Aber da habe ich auch das Gefühl, dass da aufgrund der Existenznöte der Künstler*innen und Mitarbeiter*innen sehr wohlwollend hingeschaut- und gehört wird. Und auch so ein gewisser "Endlich mal wieder"-Faktor mit dabei ist.

    Zum anderen habe ich bei den ersten Lockerungen aber selber erlebt, dass ein Hygienekonzept halt auf dem Papier steht. Und das Gefühl, das ich nach dem Besuch einer Veranstaltung hatte, bei der es ganz schlecht lief, will ich nicht mehr haben. Auch wenn es gut ausging.

    Diese Entscheiderei - "was mache ich, was mache ich nicht" - nervt mich immer noch in meinem Alltag.
    Ich verstehe dich. Das Sicherheitskonzept gestern war wirklich gut. Getrennte Eingänge, keine Pause, überall Desinfektionsmittel, alle trugen durchgehend Maske... (Bis auf die paar Spezialisten. Die würde ich als Veranstalter dann halt rausschmeißen.)

    Für die Kulturbranche (natürlich nicht nur für die, aber bei der bin ich halt dran), wäre ein zweites Mal "zusperren" jetzt wirklich fatal. Das betrifft ja nicht nur die Künstlerinnen, ganze Häuser und Festivals, die nicht massiv subventioniert werden, werden dann schließen müssen.

  8. #18
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Zitat Zitat von Gerlinde1 Beitrag anzeigen
    Deshalb meide ich solche Veranstaltungen- auch beruflich.
    Stellt sich dir die Frage der Teilnahme an einer solchen Veranstaltung beruflich überhaupt?
    Mir z.T. schon, und nicht hingehen ist dann evtl. keine Lösung.

  9. #19
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    war ich heute. Schönes Stück, tippitoppi Sicherheitskonzept.

    Aber als ich dann im Publikum mit den vielen VIELEN Menschen in dem alten Opernhaus ohne gscheite Lüftung saß, dachte ich schon: Wie lang das wohl gut geht? (Jetzt abgesehen von den paar Spezialisten, die keine Maske getragen haben. GRRRRR.)
    Werden denn die Leute ohne Maske nicht vom Personal drauf angesprochen? Bei den 2 Veranstaltungen, wo ich war, gab's vor Beginn laufend Durchsagen und man wurde schon am Eingang eindringlich auf die Maske hingewiesen.

  10. #20
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is

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    Standard Re: Zum ersten Mal wieder Oper

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Ich verstehe dich. Das Sicherheitskonzept gestern war wirklich gut. Getrennte Eingänge, keine Pause, überall Desinfektionsmittel, alle trugen durchgehend Maske... (Bis auf die paar Spezialisten. Die würde ich als Veranstalter dann halt rausschmeißen.)
    Das ist genau das, was mich so geärgert hat:
    Dass bei den wenigen Malen, die ich unterwegs war, die Veranstalter dann vor Ort nichts mehr getan haben. Ich war gefühlt permanent dabei, andere Menschen darauf hinzuweisen, dass sie den Sicherheitsabstand einhalten sollen oder bitte wieder ihren MSN aufsetzen oder sich bitte an die Wegemarkierungen halten, deren Missachtung nicht zum künstlerischen Konzept gehört.
    Das fand ich nicht nur gefährlich, sondern ich war auch angespannt.
    Auf der anderen Seite reizt mich einiges und dann überlege ich halt "Es muss ja nicht überall schlecht laufen."
    Aber wenn ich erst mal wo drin bin, komme ich ja je nachdem nicht mehr so einfach raus.

    Für die Kulturbranche (natürlich nicht nur für die, aber bei der bin ich halt dran), wäre ein zweites Mal "zusperren" jetzt wirklich fatal. Das betrifft ja nicht nur die Künstlerinnen, ganze Häuser und Festivals, die nicht massiv subventioniert werden, werden dann schließen müssen.
    Wobei ich das in den letzten Jahren allerdings auch schon inflationär fand, was da alles stattfand und gefördert wird. Und was dann auf der anderen Seite hinten runter fällt.
    Wenn nur an die Hamburger Elbphilharmonie denke. Ich kenne einige Hamburger Initiativen für Menschen, die es schwer haben im Leben, die massive Kürzungen hinnehmen mussten, weil dieses Projekt so wahnsinnig viel Geld gekostet hat. Und die Beteuerungen, die "Elphi" für alle zugänglich zu machen: deren Umsetzung ist ein Feigenblatt.
    Klar wird etwas fehlen, wenn Kultureinrichtungen verschwinden. Die Frage ist halt, für wen das ein Verlust ist und wie groß der ist.
    Da wird es in den kommenden Jahren viele Diskussionen auf allen politischen Ebenen - da wo halt die Gelder verteilt werden - geben.
    Subventioniere ich ein Theater oder ein Pflegeheim? Halte ich den Opernbetrieb in einer Mittelstadt aufrecht oder statte ich Schulen mit leistungsfähigem Internet und Geräten aus und schule auch die Lehrer*innen dafür?
    Subventioniere ich das Sommer-Festival oder sorge ich dafür, dass in den Kitas die Betreuung besser wird, sowohl quantitativ als auch qualitativ?
    Denn alles zusammen wird für viele Kommunen und Länder schwierig werden.

    Wenn ich aber alle Kulturinvestitionen nur den Sponsoren überlasse, wird die Kultur noch mehr ein in sich geschlossenes System und trägt mehr zur Spaltung der Gesellschaft bei als zum gegenseitigen Verständnis.
    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

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