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Thema: Kurzfristige Belastungssituationen

  1. #1
    Avatar von phina
    phina ist offline Glückskeks

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    Standard Kurzfristige Belastungssituationen

    Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch sehr belastet fühlt, an den Situationen aber kaum etwas akut geändert werden kann?

    Ich fühle mich gerade, als könnte ich mir die Decke über den Kopf ziehen und in 3-6 Monaten vielleicht mal ne Ecke lupfen.

    Die Gedanken an die Arbeit in den nächsten Wochen verursacht mir einen dicken Stein im Bauch. Private Sachen müssen auch geregelt werden. Aber jede Kleinigkeit wirkt gerade wie ein Berg von Problemen (was definitiv nicht der Fall ist).

    Mein Mann tut schon, was er kann, es hilft auch, dass ich das aus meinem Kopf streichen kann.

    Wie entlastet ihr euch?

  2. #2
    bernadette ist offline Legende

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    rausgehen.
    ein strammer spaziergang in der natur, gerne mit selbstgespräche, schreien, heulen, whatever. körperlich und geistig durchblasen lassen.

    auf dem rückweg im kopf eine art schlachtplan entwerfen, den zuhause verschriftlichen und überlegen, wann er abgearbeitet werden muss.

    alles gute!
    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch sehr belastet fühlt, an den Situationen aber kaum etwas akut geändert werden kann?

    Ich fühle mich gerade, als könnte ich mir die Decke über den Kopf ziehen und in 3-6 Monaten vielleicht mal ne Ecke lupfen.

    Die Gedanken an die Arbeit in den nächsten Wochen verursacht mir einen dicken Stein im Bauch. Private Sachen müssen auch geregelt werden. Aber jede Kleinigkeit wirkt gerade wie ein Berg von Problemen (was definitiv nicht der Fall ist).

    Mein Mann tut schon, was er kann, es hilft auch, dass ich das aus meinem Kopf streichen kann.

    Wie entlastet ihr euch?
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  3. #3
    Avatar von hermine123
    hermine123 ist offline old hand

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch sehr belastet fühlt, an den Situationen aber kaum etwas akut geändert werden kann?

    Ich fühle mich gerade, als könnte ich mir die Decke über den Kopf ziehen und in 3-6 Monaten vielleicht mal ne Ecke lupfen.

    Die Gedanken an die Arbeit in den nächsten Wochen verursacht mir einen dicken Stein im Bauch. Private Sachen müssen auch geregelt werden. Aber jede Kleinigkeit wirkt gerade wie ein Berg von Problemen (was definitiv nicht der Fall ist).

    Mein Mann tut schon, was er kann, es hilft auch, dass ich das aus meinem Kopf streichen kann.

    Wie entlastet ihr euch?
    Ach Mensch, das hört sich nicht gut an. Ich wünsch Dir, dass es Dir ganz bald wieder besser geht.

    Mir hilft vor allem Bewegung an der frischen Luft. Wenn ich mich richtig auspowere, schaffe ich es zumindest kurzfristig solche dunklen Gedanken wegzuschieben. Wenn es länger dauert, solltest Du Dir externe professionelle Hilfe suchen.
    phina gefällt dies

  4. #4

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Im Moment gar nicht, ich schaue einfach nur noch von einem Tag zum nächsten und rechne mit dem schlimmsten. Wenn es nicht so schlimm kommt, habe ich wenigstens etwas, worüber ich mich freuen kann.

  5. #5
    Avatar von Zwutschgal
    Zwutschgal ist offline Hubsiversteher

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Ich tue, was getan werden kann und sage mir zum Rest: Das kannst du JETZT nicht ändern.
    Früher konnte ich das nicht, das musste ich auch ein wenig "lernen", erst mit den Kindern konnte ich da manche Sachen gedanklich loslassen.

    Was mir hilft, ist mit meinem Mann drüber zu reden, einfach mal andere Gesichtspunkte sehen, oder auch nur hören, dass es nicht nur mir so geht. Mein großes Kind hat da auch feine Antennen und versucht immer, mich aufzumuntern.

    Wenn ich down bin, gehe ich raus und spaziere eine Runde für mich alleine, gehe in den Wald oder wurstel irgendwo im Garten rum (Laub fegen...), und mach mir später ein schönes Bad.
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    Selten hatte es ein neues Jahr so einfach, besser zu werden als das letzte..

  6. #6
    Alina73 ist offline Legende

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Visualisieren- sprich -Liste schreiben, dann alles streichen, was problemlos aufgeschoben werden kann - bzw. nach unten setzen, dann geh ich an die frische Luft und dann gehe ich einen Punkt nach dem anderen an, ohne noch weiter drüber nachzudenken. Ich hab oft "nur" bei dem Gedanken damit anzufangen eine Blockade. Die Liste hilft mir, das zu überwinden. Außerdem freue ich mich über alles, was ich wegstreichen kann. Am Anfang brauche ich Erfolgserlebnisse- ich fange mit einer leichten Sache an, oder mit einer schnellen und nähere mich dann Stück für Stück den wahren "Übeltätern"

    Zitat Zitat von phina Beitrag anzeigen
    Wie geht ihr damit um, wenn ihr euch sehr belastet fühlt, an den Situationen aber kaum etwas akut geändert werden kann?

    Ich fühle mich gerade, als könnte ich mir die Decke über den Kopf ziehen und in 3-6 Monaten vielleicht mal ne Ecke lupfen.

    Die Gedanken an die Arbeit in den nächsten Wochen verursacht mir einen dicken Stein im Bauch. Private Sachen müssen auch geregelt werden. Aber jede Kleinigkeit wirkt gerade wie ein Berg von Problemen (was definitiv nicht der Fall ist).

    Mein Mann tut schon, was er kann, es hilft auch, dass ich das aus meinem Kopf streichen kann.

    Wie entlastet ihr euch?
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  7. #7
    Avatar von Tigerblume
    Tigerblume ist offline Legende

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Ich lebe dann von einem Tag zum nächsten, immer Schritt für Schritt, mache mir Listen, gönne mir einen Saunaabend oder einen Waldspaziergang mit einer Freundin, bitte ggf. auch um Hilfe und schütte mein Herz bei Freunden aus. Ich versuche auf ausreichend Schlaf und Trinken zu achten (wenn ich das nämlich beides vernachlässige, geht es mir schnell noch schlechter). Unnötige Sachen sage ich ab.
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  8. #8
    Avatar von Ampelfrau
    Ampelfrau ist gerade online Traumjobinhaberin

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Zitat Zitat von Alina73 Beitrag anzeigen
    Visualisieren- sprich -Liste schreiben, dann alles streichen, was problemlos aufgeschoben werden kann - bzw. nach unten setzen, dann geh ich an die frische Luft und dann gehe ich einen Punkt nach dem anderen an, ohne noch weiter drüber nachzudenken. Ich hab oft "nur" bei dem Gedanken damit anzufangen eine Blockade. Die Liste hilft mir, das zu überwinden. Außerdem freue ich mich über alles, was ich wegstreichen kann. Am Anfang brauche ich Erfolgserlebnisse- ich fange mit einer leichten Sache an, oder mit einer schnellen und nähere mich dann Stück für Stück den wahren "Übeltätern"
    Genauso mache ich das auch.
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    Rot - Gelb - Grün

    Dante: Paradiso Canto II
    Musik: Van den Budenmayer/ Preisner


  9. #9
    PerditaX. ist offline elferant

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Nicht an den Berg denken. Stur auf die eigenen Fußspitzen starren und einen kleinen Schritt nach dem anderen machen. Dann merkt man auch die Steigung nicht so. Ein Tag nach dem anderen. Nicht groß vorausplanen, nicht groß vorausdenken - es kann morgen sowieso wieder ganz anders sein. Babyschritte, im Jetzt leben, den Tag genießen, so gut es geht. Auch die guten Momente in blöden Zeiten kommen nicht wieder.




    Und meine Medikamente nehmen.
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  10. #10
    Avatar von Ampelfrau
    Ampelfrau ist gerade online Traumjobinhaberin

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    Standard Re: Kurzfristige Belastungssituationen

    Zitat Zitat von PerditaX. Beitrag anzeigen
    Nicht an den Berg denken. Stur auf die eigenen Fußspitzen starren und einen kleinen Schritt nach dem anderen machen.
    Ich zitiere gern immer aus Momo

    Der alte Straßenkehrer Beppo verrät seiner Freundin Momo sein Geheimnis. Das ist so:

    „Manchmal hat man eine sehr lange Straße vor sich. Man denkt, die ist so schrecklich lang; das kann man niemals schaffen, denkt man. Und dann fängt man an, sich zu eilen. Und man eilt sich immer mehr. Jedes Mal, wenn man aufblickt, sieht man, dass es gar nicht weniger wird, was noch vor einem liegt.

    Und man strengt sich noch mehr an, man kriegt es mit der Angst zu tun und zum Schluss ist man ganz außer Puste und kann nicht mehr. Und die Straße liegt immer noch vor einem. So darf man es nicht machen. Man darf nie an die ganze Straße auf einmal denken, verstehst du?

    Man muss immer nur an den nächsten Schritt denken, an den nächsten Atemzug, an den nächsten Besenstrich. Dann macht es Freude; das ist wichtig, dann macht man seine Sache gut. Und so soll es sein.

    Auf einmal merkt man, dass man Schritt für Schritt die ganze Straße gemacht hat. Man hat gar nicht gemerkt wie, und man ist nicht außer Puste. Das ist wichtig.“

    (Michael Ende)
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