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Thema: Versetzung wider Willen

  1. #81
    Avatar von Stadtmusikantin
    Stadtmusikantin ist offline Urgestein

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    Standard Re: Versetzung wider Willen

    Zitat Zitat von salvadora Beitrag anzeigen

    Andere Kollegen hat man kampflos ziehen lassen.

    Tigerblume sieht sich selbst als gefragte Kraft, ich vermute, diese Einschätzung ist realistisch. Da kann die Frage nach dem Zwischenzeugnis eher helfen.
    Ja, das ist ganz klar von der Person abhängig.
    salvadora gefällt dies

  2. #82
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

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    Standard Re: Versetzung wider Willen

    Zitat Zitat von Stadtmusikantin Beitrag anzeigen
    Unsere Firma ist kleiner und die Leute bleiben alle ewig.
    Genau das meinte ich.

  3. #83
    Avatar von Capretta
    Capretta ist offline Zicklein

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    Standard Re: Versetzung wider Willen

    Zitat Zitat von Tigerblume Beitrag anzeigen
    Ich habe ein ähnliches Thema wie Capretta...

    Ich arbeite seit über 15 Jahren beim selben Arbeitgeber (ÖD).

    Seit 4 Jahren arbeite ich in einem Bereich der für mich derzeit perfekt ist. Das Personalkarussell dreht sich immer mal wieder und seitdem ich auf dieser Stelle bin, sitzt mir das auch im Nacken, denn wir haben alle einen Vertrag mit dem Haus, nicht mit einer konkreten Abteilung.

    Im Spätsommer habe ich zur Klärung meiner Perspektiven meinen Vorgesetzten gefragt wie er mich mittel- bis langfristig eingeplant hat, weil ich gerne derzeit dort bleiben möchte wo ich bin. Er betonte wie positiv dass sei dass ich jetzt dort bin wo ich bin und dass er froh ist wenn ich dort bleibe.

    Jetzt wurde ich zum Gespräch einbestellt und wurde darüber in Kenntnis gesetzt (anders kann man das nicht nennen) dass ich mit sofortiger Wirkung versetzt werde (anderer Standort).

    Ich dachte echt ich höre schlecht und habe ausdrücklich gesagt dass ich das zum jetzigen Zeitpunkt nicht will. Ich habe ihm auch gesagt dass ich das mehr als irritierend finde weil er mir erst vor wenigen Wochen etwas anderes gesagt hat.

    Viel mehr stört mich jedoch, wie völlig über meinen Kopf hinweg entschieden wurde und dass ich mich fühle wie ein Blumentopf der einfach mal eben von einer Fensterbank auf die andere gestellt wird.

    Nach einigem hin und her und der Intervention anderer Vorgesetzter, wurde mir nun mitgeteilt, dass der Wechsel erst zum 01. März erfolgen soll. Ich habe daraufhin gesagt dass ich diesen Wechsel nach wie vor ausdrücklich nicht will und in Erwägung ziehe mich nach einer anderen Stelle umzuschauen (das habe ich ausdrücklich nicht gesagt um ihn unter Druck zu setzen oder irgendwie zu "drohen" sondern um mit offenen Karten zu spielen).

    Mein Plan ist nun, alle Hebel in Bewegung zu setzen um diesen Wechsel noch zu verhindern. Wenn sich das aber nicht realisieren lässt, dann muss ich entweder wechseln oder kündigen.

    Nüchtern betrachtet wäre der neue Standort für mich besser und die Arbeit wäre tendenziell spannender. Aber die Kollegen wären die Pest und meine jetzigen Kollegen sind nicht mit Gold aufzuwiegen.

    Eine andere Arbeit reizt mich derzeit leider gar nicht (ich habe ein Stellenangebot bekommen, das wäre aber ein ganz anderer Bereich (Forschung), überwiegend Homeoffice und natürlich zeitlich befristet).

    Oder die aktuelle Situation ist eine Chance, die beruflichen Weichen nochmal ganz neu zu stellen. Allerdings habe ich nicht das Gefühl dass die Zeit hier und jetzt für mich reif dafür ist. Es wäre zu schön gewesen, dort wo ich jetzt bin einfach noch ein paar Jahre in Ruhe arbeiten zu können.

    Was würdet Ihr an meiner Stelle tun?
    Eine ähnlich blöde Situation wie ich sie habe. Ich wünsche dir, dass du dort bleiben kannst wo du jetzt bist.
    Mit Kollegen zusammen zu arbeiten die menschlich schrecklich sind ist keine Option, das frisst einen auf.

  4. #84
    Avatar von Jessi77
    Jessi77 ist offline Legende

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    Standard Re: Versetzung wider Willen

    Ich wurde letztes Jahr gegen meinen Willen versetzt. Auch Ö. D., aber innerhalb des Amtes. Eine große Stelle wurde verlegt, die, die nicht mit wollten mussten dann natürlich verteilt werden. Ich bin da unsinnigerweise mit hineingerutscht. Eine neue Abteilung wurde geschaffen.

    Am Anfang habe ich auch lautstark meinen Unmut darüber geäußert. Hat leider alles nichts gebracht. Selbst mein direkter Chef wollte mich nicht gehen lassen. Er hatte auch keine Chance.

    Beworben habe ich mich auch bei anderen Behörden. Ich schaue jetzt auch immer mal in die Stellenausschreibungen des Landes. Bisher war noch nichts dabei. Eingeladen wurde ich auch, letztendlich habe ich dann aber Absagen erhalten.

    Ich möchte eigentlich auch gar nicht weg. Bin da seit fast 25 Jahren, kenne die Strukturen, die Kollegen. Für mich wäre ein Wechsel einfach nur eine Genugtuung.

    Letztendlich habe ich mich in meine neue Stelle hineingefunden. Die Kollegen sind in Ordnung und die Arbeit ist eigentlich auch okay. Klar trauere ich meiner alten Tätigkeit nach. Das war genau mein Ding. Meine alten Kollegen und auch der Chef trauern mir nach. Scheinbar interessiert es die da "oben" nicht, dass man eine perfekt geführte Abteilung so auseinander gerissen hat und es dort nun nicht mehr so gut läuft. Ist scheinbar so gewollt...



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