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Thema: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

  1. #1171
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von paula9000 Beitrag anzeigen

    Und ich finde eben auch, dass die medizinische Versorgung Priorität hat z.B. gegenüber der Öffnung von Gastronomie.
    Da ist hier niemand anderer Meinung, auch ich nicht oder Du zitierst, wo das steht.
    stpaula_75 gefällt dies

  2. #1172
    Avatar von Klopferline
    Klopferline ist offline Altlast

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von Junon Beitrag anzeigen
    Irgendwie zerfranst hier die Diskussion, was aber auch daran liegt, dass manche Kritik so undifferenziert und pauschal vorgetragen wird, dass es kaum mehr möglich ist, da noch sinnvoll zu diskutieren.
    Stimmt. Die pauschalen Vorwürfe auf mein Post hast Du geliked an der Stelle scheint es Dir noch gefallen zu haben.

    Wenn ich Dir sage, dass Vorschläge auf dem Tisch lagen, von Leuten aus z. B. Pflegeberufen, ist das unrealistisch. Wenn ich schreibe, dass Pflegepersonal entlassen wurde, kannst Du Dir das nicht vorstellen. Op verschieben geht nicht, auch wenn Krankenhäuser das fordern und in der 1. Welle als Erfolg bezeichnen. So können wir es wirklich lassen, wenn dann der Vorwurf kommt, dass es kaum mehr möglich ist, sinnvoll zu diskutieren.

  3. #1173
    paula9000 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von Junon Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich jetzt nicht.
    Um Metallentfernungen (oder künstliche Hüften, Knie etc.) geht es doch gar nicht. Diese Eingriffe konkurrieren ja nicht mit COVID, benötigen keine Intensivmedizin und werden auch jetzt noch gemacht. Umgekehrt brauchen COVID-Patienten normalerweise keinen OP.
    Irgendwie zerfranst hier die Diskussion, was aber auch daran liegt, dass manche Kritik so undifferenziert und pauschal vorgetragen wird, dass es kaum mehr möglich ist, da noch sinnvoll zu diskutieren.
    Der Hintergrund, auch solche OPs abzusagen, ist wohl der, dass es grundsätzlich immer zu Komplikationen kommen kann, so dass dann ein Platz auf der Intensivstation benötigt wird.

    War auch die Begründung der Verschiebung der OP meiner Tochter im Frühjahr, die war eigentlich ambulant, aber es geht darum, dass die Intensivstationen grundsätzlich damit planen müssen, dass daher Patienten kommen könnten. Macht natürlich den "Gewinn" den man hat, wenn man diese ganzen eher kleinen Eingriffe absagt, nochmal geringer, man spart ja nur die Kapazitäten für die, bei denen es ggfs. Komplikationen gibt.

  4. #1174
    paula9000 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    Da ist hier niemand anderer Meinung, auch ich nicht oder Du zitierst, wo das steht.
    Du hast mehrfach geschrieben, du hättest planbare OPs verschoben bevor du einen Lockdown angeordnet hättest und hast das als "milderes Mittel" gegenüber den "Grundrechtseinschränkungen" der Maßnahmen des Lockdowns bezeichnet.
    Natürlich ist das eine Wertung. Du wertest die Einschränkung der medizinischen Versorgung der Menschen, die diese OPs benötigen, als "milderen" Eingriff als die Schließungen.

  5. #1175
    paulchenpanther13 ist offline bremst auch für Tiere

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Das ist eine ziemlich üble Unterstellung. „Notwendig“ ist etwas anderes, als „planbar. Von notwendig sprach niemand.
    Welche nicht notwendige OP fällt Dir denn so ein, die in öffentlichen Krankenhäusern gemacht wird? Wir sprechen da eher nicht von Lidstraffung und Brustvergrößerungen (bzw. nur von medizinisch nicht notwendigen), sondern von Operationen, die Schmerzen lindern, die Bewegungsfähigkeit wiederherstellen oder verbessern oder der Diagnose dienen. Fällt für mich alles unter körperliche Unversehrtheit.
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  6. #1176
    Avatar von Andrea
    Andrea ist offline besser is

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Welche nicht notwendige OP fällt Dir denn so ein, die in öffentlichen Krankenhäusern gemacht wird? Wir sprechen da eher nicht von Lidstraffung und Brustvergrößerungen (bzw. nur von medizinisch nicht notwendigen), sondern von Operationen, die Schmerzen lindern, die Bewegungsfähigkeit wiederherstellen oder verbessern oder der Diagnose dienen. Fällt für mich alles unter körperliche Unversehrtheit.
    Wie schon Junon geschrieben hat:
    Mir wurde nach einem ausgeheilten Knochenbruch die Metallschiene entfernt.
    Öffentliches KH, gezahlt von der Krankenkasse. Mit der hätte ich begraben werden können,
    wenn ich das gewollt hätte.
    Meine Freundin hat sich ein handtellergroßes Muttermal entfernen lassen. Medizinisch keine Indikation, kein Anzeichen von Hautkrebs. Aber sie hat es gestört. Bezahlt von der Krankenkasse.

    Meine Schulter: Ich könnte sie auf Krankenkassenkosten operieren lassen. Will ich aber nicht. Die ist quasi von mir selber aufgeschoben.

    Das Problem bei diesen OPs ist nur, dass sie zwar auch in Vollversorgungs-Krankenhäusern gemacht werden, aber das ist inzwischen selten. Gerade im hochprofitablen Orthopädiebereich, gibt es spezialisierte Krankenhäuser. Das übrigens ist auch ein Problem, das im Frühjahr offensichtlich wurde und wo Herr Spahn dann auch ins Grübeln kam. Das sind dann auch die Kliniken, in denen es tatsächlich Kurzarbeit gab. Denn die können oft nix anderes als Hüfte und Knie.

    Dafür haben sie (vor?)gestern in SH gerade noch die Schließung einer Klinik für Lungenheilkunde abgewehrt. Ein Jahr haben die jetzt noch Zeit, ihre Profitabilität unter Beweis zu stellen.
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    ___________________________________
    Das Böse sind falsche Entscheidungen.

  7. #1177
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Urgestein

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Das meinte ich doch oder wolltest Du meinen Beitrag unterstützen?
    Zitat Zitat von paula9000 Beitrag anzeigen
    Ja, es gibt sicher Eingriffe, bei denen es nicht so wichtig ist, dass sie möglichst bald durchgeführt werden, aber wie viele sind das, dass es überhaupt einen Effekt hätte? Es sind ja dann letztlich Bauchspiegelungen oder orthopädische OPs oder auch Pauken-Röhrchen-Ops, die dann verschoben werden, weil es nicht um lebenbedrohliche Erkrankungen geht. Aber für ein Kleinkind, das nicht richtig hören kann, ist ein halbes Jahr eine lange Zeit und auch bei Schmerzen im Rücken oder bei einer Endometriose z.B. kann die Lebensqualität schon stark eingeschränkt sein. Und es geht ja schon auch eher um Monate als um Wochen.

  8. #1178
    Avatar von Schiri
    Schiri ist offline Urgestein

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    ??? Ich wollte nur sagen, das es OPs gibt, die man verschieben könnte, obwohl sie notwendig sind, nicht mehr und nicht weniger. Notwendig heißt halt nciht dringend. Und natürlich würden man bei einer Überlastung der Krankenhäuser auch chirurgische Stationen nutzen, um die nicht intensivpflichtigen stationären Covid Patienten unterzubringen. Hier wurde im März sogar die Psychosomatik geräumt für den Fall, dass dies eintreten würde, war zum Glück nicht notwendig.

    Ich finde, es sollte der letzte Schritt sein, die normale medizinische Versorgung aufzugeben, vorher kann man noch einen deutlich härteren Lockdown machen.
    Zitat Zitat von Junon Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich jetzt nicht.
    Um Metallentfernungen (oder künstliche Hüften, Knie etc.) geht es doch gar nicht. Diese Eingriffe konkurrieren ja nicht mit COVID, benötigen keine Intensivmedizin und werden auch jetzt noch gemacht. Umgekehrt brauchen COVID-Patienten normalerweise keinen OP.
    Irgendwie zerfranst hier die Diskussion, was aber auch daran liegt, dass manche Kritik so undifferenziert und pauschal vorgetragen wird, dass es kaum mehr möglich ist, da noch sinnvoll zu diskutieren.
    Klopferline und Ellaha gefällt dies.

  9. #1179
    Avatar von Junon
    Junon ist offline ... war mal FiB

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von Klopferline Beitrag anzeigen
    Stimmt. Die pauschalen Vorwürfe auf mein Post hast Du geliked an der Stelle scheint es Dir noch gefallen zu haben.
    ich kann auch nach deinen Erklärungen nicht erkennen, was da missinterpretiert war.

    Wenn ich Dir sage, dass Vorschläge auf dem Tisch lagen, von Leuten aus z. B. Pflegeberufen, ist das unrealistisch. Wenn ich schreibe, dass Pflegepersonal entlassen wurde, kannst Du Dir das nicht vorstellen. Op verschieben geht nicht, auch wenn Krankenhäuser das fordern und in der 1. Welle als Erfolg bezeichnen. So können wir es wirklich lassen, wenn dann der Vorwurf kommt, dass es kaum mehr möglich ist, sinnvoll zu diskutieren.
    Ich dachte, wir wären hier um zu diskutieren. Beschwerst du dich jetzt ernsthaft darüber, dass andere nicht deiner Meinung sind, Gegenargumente bzw. Ergänzungen oder Korrekturen auf ihrem Wissensstand vornehmen?

    (OT: ich hab übrigens die Ost-Doku gestern angeschaut. ich fand sie interessant, danke für den Tipp!)

  10. #1180
    Avatar von sojus
    sojus ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Wenn die aktuelle Empfehlung zur geltenden Regel wird ...

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Welche nicht notwendige OP fällt Dir denn so ein, die in öffentlichen Krankenhäusern gemacht wird? Wir sprechen da eher nicht von Lidstraffung und Brustvergrößerungen (bzw. nur von medizinisch nicht notwendigen), sondern von Operationen, die Schmerzen lindern, die Bewegungsfähigkeit wiederherstellen oder verbessern oder der Diagnose dienen. Fällt für mich alles unter körperliche Unversehrtheit.

    Erst einmal: ganz grundsätzlich finde ich es sehr wichtig, dass auch planbare Ops (Herz-OPs, Tumor-OPs, Schmerz-OPs...) weiter stattfinden, da bin ich bei dir. Und ich sehe in einer Verschiebung dieser OPs auch keine sinnvolle Lösung im Kampf gegen Corona, es sei denn, es geht wirklich nicht anders.

    Aber in einem Punkt muss ich dir widersprechen, und das ist deine suggestive Frage zu Beginn, die impliziert, dass es keine nicht notwendigen OPs gäbe, die in öffentlichen Krankenhäusern gemacht werden.

    In Deutschland werden z.B. deutlich mehr Hüftgelenks- und andere Gelenkersatz-OPs gemacht als in fast allen anderen Ländern der Welt. Eine Verwandte von mir hat mit 90, Diabetes, Depressionen und beginnender Demenz eine neue Hüfte bekommen, mit der sie nie wieder so gut laufen konnte wie vor der OP. Sinnvoll ist etwas anderes.

    Dazu kommen in großer Zahl Eingriffe wie Knie-Arthroskopien, die Studien zufolge nicht wirksamer als Placebo sind, vgl. https://www.gesundheitsinformation.d...g-t7-igoq-y6ef

    Ich kenne Ärzte, die ganz offen sagen, dass manche Kollegen und Krankenhäuser an solchen OPs einfach gut verdienen und/oder darin eine unkomplizierte Problemlösung sehen. Beides ist aber nicht unbedingt ein Kriterium für medizinische Notwendigkeit.
    Makaria. und Junon gefällt dies.

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