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Thema: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

  1. #171
    Wikapis ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Sarah29 Beitrag anzeigen
    Für die man sich eventuell auch deshalb entschieden hat, WEIL es die entsprechenden Betreuungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Fallen diese weg, gerät man leicht in eine Lage, die dann eben nicht mehr alleine gewupot werden kann und in der man sich vielleicht - hätte man das vorher gewusst - nicht für Familiengründung und - vergrößerung entscheiden hätte. Ich finde es schwierig so zu argumentieren, wie du es tust. Denn die Situation, wie wir sie jetzt erleben, war noch vor 11 Monaten kein bisschen vorhersehbar.
    Naja man bekommt doch nicht Kind Nr. 3 oder 4 oder 5 und denkt sich vorher:
    Ach Mensch die anderen sind ja alle 6 Stunden in der Kita na dann schaffe ich das locker.

    So plant man vielleicht in beruflicher Hinsicht seine Arbeitszeiten aber doch keine Familie.
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  2. #172
    Avatar von Miaa7
    Miaa7 ist offline MajaMayer

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Wikapis Beitrag anzeigen
    Naja man bekommt doch nicht Kind Nr. 3 oder 4 oder 5 und denkt sich vorher:
    Ach Mensch die anderen sind ja alle 6 Stunden in der Kita na dann schaffe ich das locker.

    So plant man vielleicht in beruflicher Hinsicht seine Arbeitszeiten aber doch keine Familie.
    Aber natürlich plant man so eine Familie, wie denn sonst?
    Ich bin’s,
    MajaMayer

  3. #173
    Avatar von Effendi
    Effendi ist gerade online irgendwie

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Sarah29 Beitrag anzeigen
    Wo sitzen denn bitte 90 Prozent der Kinder in der Notbetreuung? Solche Übertreibungen machen es verdammt schwierig, sachlich zu diskutieren.

    Es ist der mit Abstand kleinere Teil der Eltern, der seine Kinder in die Notbetreuung schickt. Wären die Notbetreuungen völlig überlaufen, könnte ich die kritische Haltung ja noch ein Stück weit nachvollziehen. Sind sie aber nicht.

    Und wenn wir schon dabei sind, den Schwarzen Peter aka "Wir wollen ja irgendwann mal aus dem Lockdown raus" einander zuzuschieben: Die Politik könnte das Dilemma ganz schnell lösen, indem sie einen richtigen Lockdown anordnet und alle nicht systemrelevanten Bertriebe/Bereiche schließt. DAS würde die Mobilität in Deutschland stark drücken, Kontakte verhindern und Eltern nicht in die Lage bringen, zwischen Job und Kindern entscheiden zu müssen.

    Ist aber scheinbar nicht gewollt. Vielleicht ist die Lage ja noch nicht dramatisch genug.
    Zitat Zitat von Effendi Beitrag anzeigen
    Nun , unter Druck gesetzt „fühlen“ ist ja erstmal nur ein Gefühl, da kann ich jetzt nicht beurteilen was da konkret gelaufen ist.
    Hier gab es eine Mail der Schule mit einem dringenden Appell die Notbetreuung nur zu nutzen wenn es wirklich absolut unumgänglich ist und der Erklärung dass die ganze Sache wirkungslos ist und alles nur in die Länge gezogen wird wenn ein großer Teil der Kinder dann eben in der Notbetreuung statt in der Schule sitzt. Das empfinde ich nicht als unter Druck setzen sondern als notwendige Erklärung zum Sinn der Notbetreuung.
    Im Gegensatz dazu hat mir an den Schließungstagen vor Weihnachten ein Kollege (zu 100% im Homeoffice) erklärt beim Kindergarten sei es zum Glück so dass trotz Notbetreuung im Prinzip jeder kommen dürfe, und dann „haben wir gesagt darf der unsere eben auch gehen, wenn alle gehen...
    Da fände ich dann ein bisschen „Druck“ sprich einfach ein Klarmachen seitens der Einrichtung dass Notbetreuung eben nicht heißen soll alles ist wie vorher sondern wirklich nur für den Notfall dient schon deutlich besser.
    So wird sich der ganze Mist bis zum St Nimmerleinstag ziehen.
    Das war mein Beitrag aus dem sich die ganze Diskussion zum Thema Homeoffice entsponnen hat.
    Der Kollege hat explizit nicht davon gesprochen dass er das im Homeoffice nicht schafft sondern das sich das zwar Notbetreuung nennt aber laut Schreiben des Kindergartens trotzdem alle kommen dürfen. Und offenbar auch fast alle kommen, also darf sein Sohn auch gehen wenn er gerne gehen mag.
    Deshalb meine Meinung dass mir da eine Kommunikation von Seiten der Einrichtung die deutlich macht dass das NICHT Sinn der Sache ist deutlich sinnvoller erscheint.
    Gruß,

    Effendi

    mit goßem Mädel 02/2010


    "Du bist der oanzige Mensch, der den ganz´n Tag nur Schotter red´t und am Am´d no sympatisch is - des is a Begabung! Des hab i da scho amoi g´sagt...
    Damit konnst D´as weit bringa, grad in unsara Zeit!

  4. #174
    Avatar von Sarah29
    Sarah29 ist offline Legende

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Effendi Beitrag anzeigen
    Das war mein Beitrag aus dem sich die ganze Diskussion zum Thema Homeoffice entsponnen hat.
    Der Kollege hat explizit nicht davon gesprochen dass er das im Homeoffice nicht schafft sondern das sich das zwar Notbetreuung nennt aber laut Schreiben des Kindergartens trotzdem alle kommen dürfen. Und offenbar auch fast alle kommen, also darf sein Sohn auch gehen wenn er gerne gehen mag.
    Deshalb meine Meinung dass mir da eine Kommunikation von Seiten der Einrichtung die deutlich macht dass das NICHT Sinn der Sache ist deutlich sinnvoller erscheint.
    Der Mann arbeitet, er hat schlicht und einfach einen Anspruch auf Notbetreuung seiner Kinder. Und niemand hat zu beurteilen, ob er es nicht doch auch ohne diese Notbetreuung schaffen könnte. Das ist Einzug und allein SEINE Entscheidung.

    Du schaffst das. Das ist aller Ehren wert. Er nicht, also nimmt er das in Anspruch, was ihm zusteht.
    Sepia gefällt dies
    Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen. (Osterloh/Weibel)

  5. #175
    Avatar von Wellholz
    Wellholz ist offline Nudelholz reloaded

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Sarah29 Beitrag anzeigen
    Für die man sich eventuell auch deshalb entschieden hat, WEIL es die entsprechenden Betreuungs- und Unterstützungsmöglichkeiten gibt. Fallen diese weg, gerät man leicht in eine Lage, die dann eben nicht mehr alleine gewupot werden kann und in der man sich vielleicht - hätte man das vorher gewusst - nicht für Familiengründung und - vergrößerung entscheiden hätte. Ich finde es schwierig so zu argumentieren, wie du es tust. Denn die Situation, wie wir sie jetzt erleben, war noch vor 11 Monaten kein bisschen vorhersehbar.
    Sicherheitshalber: Wir reden hier in diesem Nebenstrang konkret über Familien, bei denen es nicht um eine berufsbedingte Betreuung geht, sondern um zwei Fälle aus dem Forum von Überlastung einer nicht berufstätigen Mutter, die aus völlig nachvollziehbaren Gründen eine Entlastung durch Inanspruchnahme der Notbetreuung wünscht.

    Es plant sicher niemand ernsthaft ein weiteres Kind im Hinblick auf die Betreuungssituation, wenn klar ist, dass ein Elternteil einige Zeit daheim die Kinder betreuen wird. Das ist ein Zusatzbonbon, mehr aber auch nicht. Es kann jederzeit auch ganz ohne Pandemie zu Ausfällen kommen: Läusebefall, Noro-Virus im Kindergarten, weiß der Geier.

    Ja, das sind dann keine elf Monate ohne Aussicht auf ein schnelles Ende. Ja, das ist sehr hart, das bezweifle ich definitiv nicht. Es ist aber nicht berufsbedingt, sondern eine ganz private Situation.

    Dass Sophie da jetzt noch Details hinterherschiebt, ist unnötig, wir sollten das abstrahieren.

    Und ich bleibe dabei: Es gibt wirklich sehr viele Familien, die dauerhaft unter ganz anderen Belastungen leben, aufgrund von Krankheit oder Behinderung, oder aufgrund anderer erheblicher Belastungen durch die Pandemie. Aus dieser Sicht ist die Betreuung "nur" aufgrund von Familiennachwuchs einfach kein Notfall, sondern eine unzweifelhaft schwierige Phase, durch die man nun mal durch muss.
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    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

    Joachim Ringelnatz
    (07.08.1883 - 17.11.1934)

  6. #176
    Wikapis ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Miaa7 Beitrag anzeigen
    Aber natürlich plant man so eine Familie, wie denn sonst?
    Der Gedanke die Familie danach zu planen wie lange ich die Kinder in eine Betreuung geben kann ist mir fremd.

    Wir haben kinder bekommen weil wir kinder wollten. Nicht weil ich die Möglichkeit habe sie in Kindergarten oder zur Oma zu bringen.
    Man sollte sich vor der Planung weiterer Kinder immer Gedanken machen ob man das alles ohne Hilfe noch stemmen kann.
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  7. #177
    Avatar von Sarah29
    Sarah29 ist offline Legende

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Wikapis Beitrag anzeigen
    Naja man bekommt doch nicht Kind Nr. 3 oder 4 oder 5 und denkt sich vorher:
    Ach Mensch die anderen sind ja alle 6 Stunden in der Kita na dann schaffe ich das locker.

    So plant man vielleicht in beruflicher Hinsicht seine Arbeitszeiten aber doch keine Familie.
    Also bei mir haben solche Überlegungen durchaus eine Rolle gespielt, als es darum ging, ob meine Tochter noch Geschwister bekommt.
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  8. #178
    Avatar von Wellholz
    Wellholz ist offline Nudelholz reloaded

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Miaa7 Beitrag anzeigen
    Aber natürlich plant man so eine Familie, wie denn sonst?
    Interessanter Ansatz.

    Ich kenne in meinem Suppenteller eine Planung nur hinsichtlich der beruflichen Möglichkeiten. Dass der Schwerpunkt beim Großziehen der Kinder in der Familie liegt, ist hier eigentlich Standard.
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    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

    Joachim Ringelnatz
    (07.08.1883 - 17.11.1934)

  9. #179
    Avatar von Miaa7
    Miaa7 ist offline MajaMayer

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Wikapis Beitrag anzeigen
    Der Gedanke die Familie danach zu planen wie lange ich die Kinder in eine Betreuung geben kann ist mir fremd.

    Wir haben kinder bekommen weil wir kinder wollten. Nicht weil ich die Möglichkeit habe sie in Kindergarten oder zur Oma zu bringen.
    Man sollte sich vor der Planung weiterer Kinder immer Gedanken machen ob man das alles ohne Hilfe noch stemmen kann.
    Auch ich habe Kinder bekommen weil ich Kinder wollte. Ich wollte aber auch immer berufstätig sein und da sind Betreuungsmöglichkeiten dann ein elementarer Teil der Familienplanung.
    -Amy-, Philina2000 und Sepia gefällt dies.
    Ich bin’s,
    MajaMayer

  10. #180
    Avatar von Sarah29
    Sarah29 ist offline Legende

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    Standard Re: Corona und Notbetreuung - was mich heute beschäftigt

    Zitat Zitat von Effendi Beitrag anzeigen
    Dass sich der Spruch auf die Arbeitgeber und nicht die Eltern bezogen hat ignorierst du echt gekonnt...
    Nö, aber den Eltern nützt es herzlich wenig, wenn der Arbeitgeber auf Präsenz und Effektivität besteht. Da ist im Zweifelsfall der Job weg, wenn man die Doppelbelastung Kind/Job (Homeoffice) nicht zu dessen Zufriedenheit managen kann. Das wird eine große Rolle dabei spielen, wenn Eltern sich für die Notbetreuung ihrer Kinder entscheiden. Und denen hilft es dann wenig, dass das Leben ka kein Ponyhof ist und der AG sich halt damit abfinden soll, dass seine Mitarbeiter nur noch 70 statt 100 Prozent Effektivität an den Tag legen.

    Und auch den AG gegenüber ist der Spruch ignorant. Viele sind darauf angewiesen, dass ihr Betrieb auf 100 Prozent und nicht auf Sparflamme läuft. Und wenn das passiert, werden sie Angebote zum HO logischerweise zurücknehmen. Ich finde es schräg, mit welcher Selbstverständlichkeit du glaubst, das alles beurteilen zu können.
    -Amy- und Sepia gefällt dies.
    Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen. (Osterloh/Weibel)

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