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Thema: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

  1. #1
    paulchenpanther13 ist gerade online bremst auch für Tiere

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    Standard Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Diesmal die bundesweite.

    https://rp-online.de/politik/bildung...b_aid-55687141

    Es ist und bleibt das Ministerium für Gedöhns und wird entsprechend besetzt. Die frische neue Idee, jemanden komplett fachfremden ohne nennenswerte politische Erfahrung zu nehmen, war offenbar auch nicht der Weisheit letzter Schluss...

  2. #2
    Avatar von lucillaminor
    lucillaminor ist gerade online Bücherwurm

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Diesmal die bundesweite.

    https://rp-online.de/politik/bildung...b_aid-55687141

    Es ist und bleibt das Ministerium für Gedöhns und wird entsprechend besetzt. Die frische neue Idee, jemanden komplett fachfremden ohne nennenswerte politische Erfahrung zu nehmen, war offenbar auch nicht der Weisheit letzter Schluss...
    Wobei ich ihr da in dem Punkt tatsächlich recht gebe. Dass im vergangenen Schuljahr niemand wiederholen musste/sollte, hat weder den Klassen noch dem System gutgetan, zumindest bei meinen Schülern nicht. Als so klar kommuniziert wurde, dass das Homeschooling nicht bewertet wird, der Stoff nicht abgefragt wird und den Schülern "nichts passieren" wird, sind in meiner Klientel viele fröhlich abgesprungen. Denen fehlt der Stoff jetzt natürlich. Alles nochmal zu machen (es gab ja auch Forderungen nach einem pauschalen Wiederholen des Schuljahrs) wäre aber denjenigen gegenüber ungerecht, die gearbeitet HABEN. Ich finde, da muss nach wie vor differenziert werden. Und ein Schuljahr zu wiederholen, weil man das Klassenziel nicht erreicht hat, ist eine Form von Differenzierung.
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  3. #3
    sachensucher ist gerade online Legende

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von lucillaminor Beitrag anzeigen
    Wobei ich ihr da in dem Punkt tatsächlich recht gebe. Dass im vergangenen Schuljahr niemand wiederholen musste/sollte, hat weder den Klassen noch dem System gutgetan, zumindest bei meinen Schülern nicht. Als so klar kommuniziert wurde, dass das Homeschooling nicht bewertet wird, der Stoff nicht abgefragt wird und den Schülern "nichts passieren" wird, sind in meiner Klientel viele fröhlich abgesprungen. Denen fehlt der Stoff jetzt natürlich. Alles nochmal zu machen (es gab ja auch Forderungen nach einem pauschalen Wiederholen des Schuljahrs) wäre aber denjenigen gegenüber ungerecht, die gearbeitet HABEN. Ich finde, da muss nach wie vor differenziert werden. Und ein Schuljahr zu wiederholen, weil man das Klassenziel nicht erreicht hat, ist eine Form von Differenzierung.
    So sehe ich das auch. Mein Sohn besucht eine Gesamtschule, da ist sitzen bleiben eh nicht vorgesehen. Stand jetzt bzw. kurz vor Beginn des Distanzunterrichts wuerden einige Kinder nicht mal den Hauptschulabschluss schaffen und es müssten diverse e Kurse komplett aufgelöst werden, da so gut wie niemand das entsprechende Niveau erreicht. Normalerweise schaffen dort 2 Drittel die Qualifikation für die Oberstufe. Ich fände es schlimm, wenn wegen der Pandemie viele frühzeitig die Schule verlassen müssten. Der Lehrstellenmarkt leidet ja auch unter der Pandemie.

  4. #4
    Avatar von silm
    silm ist offline Huhn

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Ich schließe mich an. Sitzenbleiben sollte nicht nach bürokratischen Formel passieren, sondern im Einzelfall von allen Lehrern des Kindes besprochen und entschieden werden.
    Sitzenbleiben kann helfen. Es auszuschließen heißt Hilfe verweigern (nicht alle Eltern sind für freiwillige Lösungen offen)

    Zitat Zitat von lucillaminor Beitrag anzeigen
    Wobei ich ihr da in dem Punkt tatsächlich recht gebe. Dass im vergangenen Schuljahr niemand wiederholen musste/sollte, hat weder den Klassen noch dem System gutgetan, zumindest bei meinen Schülern nicht. Als so klar kommuniziert wurde, dass das Homeschooling nicht bewertet wird, der Stoff nicht abgefragt wird und den Schülern "nichts passieren" wird, sind in meiner Klientel viele fröhlich abgesprungen. Denen fehlt der Stoff jetzt natürlich. Alles nochmal zu machen (es gab ja auch Forderungen nach einem pauschalen Wiederholen des Schuljahrs) wäre aber denjenigen gegenüber ungerecht, die gearbeitet HABEN. Ich finde, da muss nach wie vor differenziert werden. Und ein Schuljahr zu wiederholen, weil man das Klassenziel nicht erreicht hat, ist eine Form von Differenzierung.
    Silm

  5. #5
    Avatar von lucillaminor
    lucillaminor ist gerade online Bücherwurm

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich an. Sitzenbleiben sollte nicht nach bürokratischen Formel passieren, sondern im Einzelfall von allen Lehrern des Kindes besprochen und entschieden werden.
    Sitzenbleiben kann helfen. Es auszuschließen heißt Hilfe verweigern (nicht alle Eltern sind für freiwillige Lösungen offen)
    Genau so. In die Klasse meiner Großen ist zu Beginn des Schuljahrs ein Junge gekommen, der freiwillig wiederholt. Für mich ein Zeichen für Eltern, die sich kümmern, und ganz sicher kein "Versagen".
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  6. #6
    Avatar von Makaria.
    Makaria. ist offline Poweruser

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Ich schließe mich an. Sitzenbleiben sollte nicht nach bürokratischen Formel passieren, sondern im Einzelfall von allen Lehrern des Kindes besprochen und entschieden werden.
    Sitzenbleiben kann helfen. Es auszuschließen heißt Hilfe verweigern (nicht alle Eltern sind für freiwillige Lösungen offen)
    Ganz genau so.
    Wichtig fände ich wirklich mehr Flexibilität, dass z.B. Klassenwiederholung wieder nicht angerechnet wird.
    Auch hinsichtlich Abschlüsse/ Notengebung. Bei meinem Kind (11. Klasse) fand z.B. von Sommerferien bis Weihnachten normaler Unterricht statt, keine Quarantäne, kein Ausfall. Da könnte man gut auf die fehlenden Kursarbeiten verzichten, sie haben genug Noten fürs Halbjahr, und jetzt aus dem Lockdown raus (oder im Lockdown) im Akkord Kursarbeiten durchzupeitschen mit Stoff, den die Schüler in Eigenregie lernen sollten, macht die Noten sicher nicht gerechter und sinnvoller.

  7. #7
    Avatar von WhiseWoman
    WhiseWoman ist gerade online Es werde Licht.

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von lucillaminor Beitrag anzeigen
    Genau so. In die Klasse meiner Großen ist zu Beginn des Schuljahrs ein Junge gekommen, der freiwillig wiederholt. Für mich ein Zeichen für Eltern, die sich kümmern, und ganz sicher kein "Versagen".
    In meinem Bekanntenkreis überlegt ein Teenager einer Abschlussklasse auch, ob es nicht schlau wäre, freiwillig zu wiederholen ... es wird mit dem Klassenleiter besprochen werden. ... und dieser Teen war nicht abgetaucht, merkt aber selbst, wo seine Lücken sind.
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  8. #8
    Viviane_74 ist gerade online Carpal Tunnel

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von lucillaminor Beitrag anzeigen
    Wobei ich ihr da in dem Punkt tatsächlich recht gebe. Dass im vergangenen Schuljahr niemand wiederholen musste/sollte, hat weder den Klassen noch dem System gutgetan, zumindest bei meinen Schülern nicht. Als so klar kommuniziert wurde, dass das Homeschooling nicht bewertet wird, der Stoff nicht abgefragt wird und den Schülern "nichts passieren" wird, sind in meiner Klientel viele fröhlich abgesprungen. Denen fehlt der Stoff jetzt natürlich. Alles nochmal zu machen (es gab ja auch Forderungen nach einem pauschalen Wiederholen des Schuljahrs) wäre aber denjenigen gegenüber ungerecht, die gearbeitet HABEN. Ich finde, da muss nach wie vor differenziert werden. Und ein Schuljahr zu wiederholen, weil man das Klassenziel nicht erreicht hat, ist eine Form von Differenzierung.
    Da spare ich mir das Tippen. Wir hatten in unserem BL komplette Präsenz bis zu den vorgezogenen Ferien. Und noch nie war das Schuljahr so zäh wie dieses. Das hat mehrere Ursachen, aber eine Ursache ist, dass da SuS sitzen, die keinen Anschluss haben und überfordert sind. In der einen Schulform merke ich das extrem. Die Kandidaten, die die Versetzung nicht geschafft hätten, hatten sich bereits zum ersten Halbjahr (als noch alles normal lief) klar abgezeichnet. Corona war also nicht der Grund für die äußerst schwachen Ergebnisse. Die aktuellen Noten bestätigen das erneut. Das ist für alle Beteiligten nicht schön.

  9. #9
    Foxlady_ ist offline Poweruser

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von WhiseWoman Beitrag anzeigen
    In meinem Bekanntenkreis überlegt ein Teenager einer Abschlussklasse auch, ob es nicht schlau wäre, freiwillig zu wiederholen ... es wird mit dem Klassenleiter besprochen werden. ... und dieser Teen war nicht abgetaucht, merkt aber selbst, wo seine Lücken sind.
    Bei uns an der Schule ist wiederholen oder Streckung völlig normal und wird als hilfreich empfunden. Ebenso wie Nachhilfeunterricht. Ich denke das sollten nun auch normale Schüler in der Corona-Situation überdenken und nutzen wenn es was bringt.

  10. #10
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Unsere BIldungsministerin zur Bildung

    Zitat Zitat von paulchenpanther13 Beitrag anzeigen
    Diesmal die bundesweite.

    https://rp-online.de/politik/bildung...b_aid-55687141

    Es ist und bleibt das Ministerium für Gedöhns und wird entsprechend besetzt. Die frische neue Idee, jemanden komplett fachfremden ohne nennenswerte politische Erfahrung zu nehmen, war offenbar auch nicht der Weisheit letzter Schluss...
    Der Verzicht auf Sitzenbleiben war letztes Jahr schon eine Katastrophe, sollte sich das wiederholen, wäre das mein persönlicher Alptraum. Aus meiner Erfahrung kann ich beisteuern: KEINER der Schüler, die letztes Jahr formal hätten wiederholen müssen, hätte das wegen Corona tun müssen!
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    Liebe Grüße

    Sofie

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