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Thema: Aktuelle Stimmung

  1. #541
    Tasha72 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Sagen wir mal so: wenn er zwei Stunden Mathe per Video (?) macht und darüber hinaus Aufgaben aufgibt, ist er mit der Kontrolle derselben u.U.deutlich länger beschäftigt als die 2-3 Stunden, die er ansonsten zusätzlich unterrichten würde. Wenn er natürlich nix weiter aufgibt, macht er sich nen Lauen.
    Wenn er wirklich alles einzelnd korrigieren würde mit Sicherheit. Aber mit Musterlösungen rausgeben, hat man sich die Arbeit doch schon mal gespart. Der besagte Lehrer macht, wenn ich es richtig gelesen habe aber gar keinen Videounterricht und auch sonst nicht viel.

    Gibt halt solche und solche. Nur werden bei Lehrern halt solche und solche gleich bezahlt. Und Lauscheppern drohen keine Konsequenzen oder nur sehr wenige.

    Ich bin mir sicher, dass einige Lehrer meiner Kinder derzeit deutlich mehr arbeiten als sonst (Onlineunterricht plus individuelle Korrekturen, ausführliches Feedback, plus Videofragestunde und ein paar machen sich einen richtig lauen. Entweder weil sie faul sind oder weil der Zugang zu den neuen Medien komplett fehlt.

  2. #542
    Avatar von WillyWeber
    WillyWeber ist offline Dummbatz

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Deine "Vertragspartner" sind aber so gesehen nicht die Lehrkräfte, sondern die gewählten Volksvertreter*innen. Die Lehrkraft ist nur die Angestellte des Sub-Sub-Unternehmens. So wie nicht der Fliesenlegergeselle dein Ansprechpartner ist, wenn der Architekt was verpatzt hat.

    Kritik ist wichtig und richtig, aber muss an die verantwortlichen Stellen.
    Zum einen mache ich dem DHL Boten auch Beine, wenn er die bestellten Gläser über den Gartenzaun schmeißt, zum anderen ist die Beschwerde bereits auf dem Weg zur Deutschen Post.
    cosima und Stadtmusikantin gefällt dies.
    lg Willy


    "Euer Gott stellt einen Apfelbaum mitten in einen Garten und sagt: 'Macht, was euch Spaß macht, Leute, oh, aber esst keinen Apfel.' O Wunder, o Wunder, sie essen natürlich einen, und er springt hinter einem Busch hervor und schreit: 'Hab ich euch endlich!'"
    (Ford Prefect, "The Restaurant at the end of the Universe" Douglas Adams)

  3. #543
    Sina75 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Sagen wir mal so: wenn er zwei Stunden Mathe per Video (?) macht und darüber hinaus Aufgaben aufgibt, ist er mit der Kontrolle derselben u.U.deutlich länger beschäftigt als die 2-3 Stunden, die er ansonsten zusätzlich unterrichten würde. Wenn er natürlich nix weiter aufgibt, macht er sich nen Lauen.
    Die Hausaufgaben werden in den 2 Stunden besprochen.
    "Everybody’s Darling, Everybody’s Depp"

    Franz Josef Strauß

  4. #544
    Avatar von Felba
    Felba ist offline juttapalme

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von Seebär05 Beitrag anzeigen
    Ach echt. Bei uns war ab März Lockdown, die Großen hatten vor den Sommerferien genau 3 Wochen Präsenzunterricht mit tägl 5 Unterrichtsstunden, mehr wurde nicht gemacht weil sie keinen Plan für die Mittagspause hatten. Da zeichnete sich schon ab das das nicht das Ende von Corona ist und es im Herbst Winter entweder Distanzunterrict oder sowas im Wechsel geben wird. Ich denke da hätte man sich darauf vorbereiten können.
    Und dann hätten die Lehrer sämtlichen Unterricht in drei Varianten vorbereitet oder wie? Einmal Präsenz, einmal Wechselunterricht, einmal Distanz? Den Zirkus hatte meine Schwester in den Weihnachtsferien, als bis ganz kurz vor Schluss nicht klar war, wie es weitergeht und mit welcher Plattform (GS, Bayern). Die Plattformen wurden auch mehrfach gewechselt. Ich unterstelle, dass die einzelnen Lehrer sich nicht gemütlich auf ggf das eine oder das andere vorbereiten konnten.
    JohnnyTrotz gefällt dies

  5. #545
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von Sina75 Beitrag anzeigen
    Die Hausaufgaben werden in den 2 Stunden besprochen.
    Okay, ich erläutere hier mal am Beispiel EINER meiner Klassen, wie es bei mir läuft:
    Ich bereite den Unterricht für die 2 Wochenstunden vor wie immer (nur dass ich mir halt andere Formate überlege). In der Videokonferenz stelle ich die Aufgaben vor, bespreche die alten Aufgaben und höre mir an, was bei den SuS gut oder schelcht lief/läuft und beantworte Fragen.

    Dann beantworten die SuS die Aufgaben, für die ich häufig Punkte vergebe, weil mir "bestanden"/"nicht bestanden" angesichts der sehr unterschiedlichen Qualität der Einsendungen zunehmend auf den Driss geht. Zumal dann irgendwann sehr gute SoMi-Noten eingefordert werden, weil "ich hatte doch immer alles bestanden".
    Für die Punkte muss ich mir einen dezidierten Erwartungshorizont erstellen, den ich dann am Rechner ausfülle. Heißt: ich muss jede Schülerarbeit intensiv lesen (was ich mir insofern erleichtere, als ich ein zweites Gerät dazu benutze ) und die Häkchen/Punkte in mein Dokument eintragen, welches ich dann jeweils unter dem Schülernamen abspeichere. Zeitaufwand pro Schüler rund 30 Minuten. (x25)
    Diese Woche habe ich dann -nach der Besprechung- als nächste Aufgabe gestellt, dass alle anhand des hochgeladenen Erwartungshorizontes ihre Arbeit selbst bewerten und mir ihr begründetes Ergebnis schicken. Das habe ich dann nochmal alles gelesen, mit meinen Ergebnissen verglichen und den individuellen Erwartungshorizont an die Schüler verschickt. Zeitaufwand nochmal rund 20-30 Minuten pro Schüler. (x25)

    Im Präsenzunterricht gebe ich den Erwartungshorizont raus und lasse in Partnerarbeit vergleichen. Zeitaufwand zusätzlich zu meinen Unterrichtsstunden = 0, weil sie es ja in der Zeit machen und ich beobachten kann, OB sie es machen und die Ergebnisse im Anschluss mündlich auswerten kann. Im Distanzunterricht benötige ich schlicht andere Mittel um ferstzustellen, ob alle was getan haben. Und die sind tw extrem zeitaubend. Für Eltern und Schüler zuhause sieht es nur so aus: Aha, Rückmeldung zur Aufgabe bekommen. Schön.

    Gut, in einer Klasse mache ich es mir jetzt "einfach", die sollen Präsentationen vorbereiten, die nach dem Lockdown gehalten werden. Das reißt es trotzdem nicht raus.
    Dazu kommt, dass ich mich natürlich weiterhin in die Raffinessen der Plattform einarbeite um festzustellen, was für Möglichkeiten die noch so bieten kann, von denen ich noch nicht weiß.

    Die Mathelehrerin meines Sohnes hat gestern auf Mittwoch 6 Aufgaben mit Unteraufgaben aufgegeben, deren Ergebnisse per Foto geschickt werden sollen. Allein die erste dieser 6 Aufgaben sind 4 Seiten im Heft meines Sohnes. Die Arme tut mir Leid. Die gibt nämlich auch dezidierte Rückmeldung à la "in Aufgabe 2 hast du den Rechenweg verkürzt dargestellt".

    Ich glaube einfach, viele Eltern, die jeweils persönliches Feedback fodern, sehen den Arbeitsaufwand dahinter nicht. Auch ich werde meine Arbeitsweise nicht bis ins Aschgraue fortsetzen.
    Liebe Grüße

    Sofie

  6. #546
    Sina75 ist offline Urgestein

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Okay, ich erläutere hier mal am Beispiel EINER meiner Klassen, wie es bei mir läuft:
    Ich bereite den Unterricht für die 2 Wochenstunden vor wie immer (nur dass ich mir halt andere Formate überlege). In der Videokonferenz stelle ich die Aufgaben vor, bespreche die alten Aufgaben und höre mir an, was bei den SuS gut oder schelcht lief/läuft und beantworte Fragen.

    Dann beantworten die SuS die Aufgaben, für die ich häufig Punkte vergebe, weil mir "bestanden"/"nicht bestanden" angesichts der sehr unterschiedlichen Qualität der Einsendungen zunehmend auf den Driss geht. Zumal dann irgendwann sehr gute SoMi-Noten eingefordert werden, weil "ich hatte doch immer alles bestanden".
    Für die Punkte muss ich mir einen dezidierten Erwartungshorizont erstellen, den ich dann am Rechner ausfülle. Heißt: ich muss jede Schülerarbeit intensiv lesen (was ich mir insofern erleichtere, als ich ein zweites Gerät dazu benutze ) und die Häkchen/Punkte in mein Dokument eintragen, welches ich dann jeweils unter dem Schülernamen abspeichere. Zeitaufwand pro Schüler rund 30 Minuten. (x25)
    Diese Woche habe ich dann -nach der Besprechung- als nächste Aufgabe gestellt, dass alle anhand des hochgeladenen Erwartungshorizontes ihre Arbeit selbst bewerten und mir ihr begründetes Ergebnis schicken. Das habe ich dann nochmal alles gelesen, mit meinen Ergebnissen verglichen und den individuellen Erwartungshorizont an die Schüler verschickt. Zeitaufwand nochmal rund 20-30 Minuten pro Schüler. (x25)

    Im Präsenzunterricht gebe ich den Erwartungshorizont raus und lasse in Partnerarbeit vergleichen. Zeitaufwand zusätzlich zu meinen Unterrichtsstunden = 0, weil sie es ja in der Zeit machen und ich beobachten kann, OB sie es machen und die Ergebnisse im Anschluss mündlich auswerten kann. Im Distanzunterricht benötige ich schlicht andere Mittel um ferstzustellen, ob alle was getan haben. Und die sind tw extrem zeitaubend. Für Eltern und Schüler zuhause sieht es nur so aus: Aha, Rückmeldung zur Aufgabe bekommen. Schön.

    Gut, in einer Klasse mache ich es mir jetzt "einfach", die sollen Präsentationen vorbereiten, die nach dem Lockdown gehalten werden. Das reißt es trotzdem nicht raus.
    Dazu kommt, dass ich mich natürlich weiterhin in die Raffinessen der Plattform einarbeite um festzustellen, was für Möglichkeiten die noch so bieten kann, von denen ich noch nicht weiß.

    Die Mathelehrerin meines Sohnes hat gestern auf Mittwoch 6 Aufgaben mit Unteraufgaben aufgegeben, deren Ergebnisse per Foto geschickt werden sollen. Allein die erste dieser 6 Aufgaben sind 4 Seiten im Heft meines Sohnes. Die Arme tut mir Leid. Die gibt nämlich auch dezidierte Rückmeldung à la "in Aufgabe 2 hast du den Rechenweg verkürzt dargestellt".

    Ich glaube einfach, viele Eltern, die jeweils persönliches Feedback fodern, sehen den Arbeitsaufwand dahinter nicht. Auch ich werde meine Arbeitsweise nicht bis ins Aschgraue fortsetzen.
    Ich will kein persönliches Feedback, ich will das der Stoff erklärt. Und das ist nicht; okay, bis Mittwoch macht ihr Buch Seite 23. Nr. 4. Und die Stunde am Mittwoch dann die Kinder, die Eltern haben die ihnen das erklärt haben das richtige Ergebnis vorlesen lassen. Das ist kein Unterricht, das kann er gleich lassen. Die anderen Lehrer machen ganz normalen Unterricht, und Mehraufwand haben die Eltern.
    WillyWeber und Stadtmusikantin gefällt dies.
    "Everybody’s Darling, Everybody’s Depp"

    Franz Josef Strauß

  7. #547
    Jaerte ist offline Legende

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Okay, ich erläutere hier mal am Beispiel EINER meiner Klassen, wie es bei mir läuft:
    Ich bereite den Unterricht für die 2 Wochenstunden vor wie immer (nur dass ich mir halt andere Formate überlege). In der Videokonferenz stelle ich die Aufgaben vor, bespreche die alten Aufgaben und höre mir an, was bei den SuS gut oder schelcht lief/läuft und beantworte Fragen.

    Dann beantworten die SuS die Aufgaben, für die ich häufig Punkte vergebe, weil mir "bestanden"/"nicht bestanden" angesichts der sehr unterschiedlichen Qualität der Einsendungen zunehmend auf den Driss geht. Zumal dann irgendwann sehr gute SoMi-Noten eingefordert werden, weil "ich hatte doch immer alles bestanden".
    Für die Punkte muss ich mir einen dezidierten Erwartungshorizont erstellen, den ich dann am Rechner ausfülle. Heißt: ich muss jede Schülerarbeit intensiv lesen (was ich mir insofern erleichtere, als ich ein zweites Gerät dazu benutze ) und die Häkchen/Punkte in mein Dokument eintragen, welches ich dann jeweils unter dem Schülernamen abspeichere. Zeitaufwand pro Schüler rund 30 Minuten. (x25)
    Diese Woche habe ich dann -nach der Besprechung- als nächste Aufgabe gestellt, dass alle anhand des hochgeladenen Erwartungshorizontes ihre Arbeit selbst bewerten und mir ihr begründetes Ergebnis schicken. Das habe ich dann nochmal alles gelesen, mit meinen Ergebnissen verglichen und den individuellen Erwartungshorizont an die Schüler verschickt. Zeitaufwand nochmal rund 20-30 Minuten pro Schüler. (x25)

    Im Präsenzunterricht gebe ich den Erwartungshorizont raus und lasse in Partnerarbeit vergleichen. Zeitaufwand zusätzlich zu meinen Unterrichtsstunden = 0, weil sie es ja in der Zeit machen und ich beobachten kann, OB sie es machen und die Ergebnisse im Anschluss mündlich auswerten kann. Im Distanzunterricht benötige ich schlicht andere Mittel um ferstzustellen, ob alle was getan haben. Und die sind tw extrem zeitaubend. Für Eltern und Schüler zuhause sieht es nur so aus: Aha, Rückmeldung zur Aufgabe bekommen. Schön.

    Gut, in einer Klasse mache ich es mir jetzt "einfach", die sollen Präsentationen vorbereiten, die nach dem Lockdown gehalten werden. Das reißt es trotzdem nicht raus.
    Dazu kommt, dass ich mich natürlich weiterhin in die Raffinessen der Plattform einarbeite um festzustellen, was für Möglichkeiten die noch so bieten kann, von denen ich noch nicht weiß.

    Die Mathelehrerin meines Sohnes hat gestern auf Mittwoch 6 Aufgaben mit Unteraufgaben aufgegeben, deren Ergebnisse per Foto geschickt werden sollen. Allein die erste dieser 6 Aufgaben sind 4 Seiten im Heft meines Sohnes. Die Arme tut mir Leid. Die gibt nämlich auch dezidierte Rückmeldung à la "in Aufgabe 2 hast du den Rechenweg verkürzt dargestellt".

    Ich glaube einfach, viele Eltern, die jeweils persönliches Feedback fodern, sehen den Arbeitsaufwand dahinter nicht. Auch ich werde meine Arbeitsweise nicht bis ins Aschgraue fortsetzen.
    Danke, irgendwie so ein Text lag mir in den Fingern. Du ersparst mir die Arbeit. Das kann ich dann meinen Schülern zugute kommen lassen

    Zu der Lehrerin Deines Sohns: ich habe meine SuS gebeten, mir nach Möglichkeit eine (!) pdf-Datei zu schicken. Wenn sie das nicht können und es viele Fotos sind, möchte ich sie in korrekter Reihenfolge benannt, also 01-Name oder so. (Und ich möchte Dateinamen in mir leserlichen Schriftzeichen -lateinisch- aber das nur am Rande)
    Allein diese Hürde ist hoch. Was ich aber an Zeit spare, die ich wieder in die Korrektur stecken kann, ahnt niemand.
    Fünf Fotos in beliebiger Reihenfolge.
    Klick 1, hm scheint Seite 3
    Nächstes auf, hm, fünf,
    nächstes, ah 1, lesleslesles, Korrektur notieren
    Hm, wo jst zwei? Da, ach nee, da dann wohl. Hä? Auch drei, drei hatte ich doch schon? Wo ist zwei? Oh, nicht mitgeschickt.
    Also, e-mail schreiben:
    "Lieber Fritz, bitte schick doch noch seite 2, die hast Du leider nicht mitübermittelt."

    Nächster Schüler, oh, arabische Schriftzeichen, fein. Wo ist wohl Seite 1? Etctetc

    Und wenn ich dann hier lese, dass Musterlösungen unerwünscht sind und sich die Lehrer einen Lenz damit machen, kann ich nur den Kopf schütteln. Abgesehen davon, dass Musterlösungen massive Eigenverantwortlichkeit des Schülers erfordern, eine Kompetenz, an der es häufig mangelt.
    Da ist es natürlich einfacher für drn Schüler, vollständige Korrekturen einzufordern.

    So, ich geh korrigieren :)
    SofieAmundsen, silm und JohnnyTrotz gefällt dies.

  8. #548
    Seebär05 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von Felba Beitrag anzeigen
    Und dann hätten die Lehrer sämtlichen Unterricht in drei Varianten vorbereitet oder wie? Einmal Präsenz, einmal Wechselunterricht, einmal Distanz? Den Zirkus hatte meine Schwester in den Weihnachtsferien, als bis ganz kurz vor Schluss nicht klar war, wie es weitergeht und mit welcher Plattform (GS, Bayern). Die Plattformen wurden auch mehrfach gewechselt. Ich unterstelle, dass die einzelnen Lehrer sich nicht gemütlich auf ggf das eine oder das andere vorbereiten konnten.
    Ach wirklich. Komischerweise klappt es bei einigen engagierten Lehrern ganz hervorragend, übrigens auch schon im ersten Lockdown. Und andere konnten sich eben bis heute "nicht vorbereiten" incl der Tatsache, daß Aufgaben nur verteilt werden, kaum Kontakt zu den SuS gehalten wird usw, aber bestimmt waren die 10 Monate zu kurz darüber nachzudenken. Habe ich wieder etwas gelernt, Dankeschön.

  9. #549
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von Felba Beitrag anzeigen
    Und dann hätten die Lehrer sämtlichen Unterricht in drei Varianten vorbereitet oder wie? Einmal Präsenz, einmal Wechselunterricht, einmal Distanz? Den Zirkus hatte meine Schwester in den Weihnachtsferien, als bis ganz kurz vor Schluss nicht klar war, wie es weitergeht und mit welcher Plattform (GS, Bayern). Die Plattformen wurden auch mehrfach gewechselt. Ich unterstelle, dass die einzelnen Lehrer sich nicht gemütlich auf ggf das eine oder das andere vorbereiten konnten.
    Das mit der Unterrichtsvorereitung ist sicher so, das stelle ich mir auch serh anstrengend vor. V.a. weil Digitalunterricht ja anders konzipiert sein muss. Das ist eine große Aufgabe und das schüttelt niemand aus dem Ärmel.
    Allerdings frage ich mich schon, warum man die Lehrkräfte im Sommer nicht besser darauf vorbereitet hat. Und mal ehrlich: Ich habe in den letzten 10 Monaten mit vielen Plattformen gearbeitet. Es ist wahrlich kein Hexenwerk, sich da auch wieder umzustellen.

  10. #550
    Avatar von Felba
    Felba ist offline juttapalme

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    Standard Re: Aktuelle Stimmung

    Zitat Zitat von Seebär05 Beitrag anzeigen
    Ach wirklich. Komischerweise klappt es bei einigen engagierten Lehrern ganz hervorragend, übrigens auch schon im ersten Lockdown. Und andere konnten sich eben bis heute "nicht vorbereiten" incl der Tatsache, daß Aufgaben nur verteilt werden, kaum Kontakt zu den SuS gehalten wird usw, aber bestimmt waren die 10 Monate zu kurz darüber nachzudenken. Habe ich wieder etwas gelernt, Dankeschön.
    Ja, und du kannst dir halt vorstellen, dass es möglicherweise für die engagierten Lehrer sehr, sehr viel Aufwand war, für alle Eventualitäten vorzubereiten. Bei meiner Schwester hat es von Anfang an (also seit Weihnachtsferien-Ende) im 2. Distanzunterricht geklappt, war aber DEUTLICH mehr Aufwand als es sonst für sie gewesen wäre. Weil wie geschrieben bis kurz vorher nicht klar war, was kommen wird. Eure Lehrer kenne ich nicht, habe aber der pauschalen Aussage widersprochen, die Lehrer wussten ja, was im Herbst oder Winter kommen wird (wann denn genau), und dass sie sich deswegen genau vorbereiten konnten. Zumindest bei uns entscheidet der einzelne Lehrer/die Lehrerin nicht, auf welcher Plattform er oder sie den Unterricht anbietet. Er oder sie entscheidet auch nicht, ob Distanz oder Wechsel oder Präsenz gemacht wird. Und diese drei Formen erfordern eben teilweise komplett andere Vorbereitung.

    Dass bei euch unengagierte Lehrer*innen rumhängen glaube ich dir mal. Aber dem "die hätten sich ja seit den Sommerferien vorbereiten können" ist halt an der Wirklichkeit vorbei.

    Ansonsten: bitte, gerne.

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