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Thema: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

  1. #301
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    uiuiui. der schwedische weg naja, wer tot ist, fällt nicht mehr hinten runter.
    Es ist immer wieder ein Hochgenuß, deine sachliche Argumentation zu lesen, wenn Menschen deine Auffassung nicht teilen.
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  2. #302
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Es ist immer wieder ein Hochgenuß, deine sachliche Argumentation zu lesen, wenn Menschen deine Auffassung nicht teilen.

    es ist ein hochgenuß, wenn jemand auf solidarität pocht und den schwedischen weg präferiert, mit kasernierten und total abgeschotteten alten menschen, zu ihrem "schutz" und einer todesrate, die verdammt viel in den schatten stellt, hauptsache, die kneipen sind offen.

    ist das in deinen augen eine sachliche argumentation?
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    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  3. #303
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Nein, das sind Besserverdienende, die den Hof schon vor Corona gekauft hatten.
    Garantiert nichts, was allen zur Verfügung steht oder stünde.

    Trotzdem kein Einzelbeispiel.
    Trotzdem die Rückfrage: Wie viele Leute können das? Finanziell und von der Infrastruktur des Bauernhofes her gesehen? Und wie viele Leute tun das tatsächlich? Für mich sind das Einzelbeispiele.

    Ich bin gespannt, wie die das in 2 oder 3 Jahren sehen mit dem Landleben. Dafür braucht's schon serh, sehr viel Idealismus.
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  4. #304
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Beim letzten Absatz gebe ich dir recht.

    Zu denen davor:
    Hier machen es einige Leute so, und es funktioniert vorläufig
    Weil die Kinder derzeit nicht in die Schule müssen und HO geht. Das kann sich aber auch wieder ändern.
    Einige sind konkret deine Freunde, richtig? Wie viele Familien teilen sich denn da einen Bauernhof mit wahrscheinlich einer Küche und max. 2 Bädern?

    Schon für ein "normales" Wohnprojekt in einem Mehrgenerationenhaus o.ä. muss man geschaffen sein.

    Wennd as dein Traum ist, leb ihn, wenn du die Möglichkeit hast. Aber überleg's dir gut. Nicht mehr unmd nicht weniger.

    Übrigens suchen Bekannte von uns schon serh lange einen Hof, finden aber nichts, was in einer einigermaßen erreichbaren Lage ist und nicht komplett baufällig. Von Internet rede ich da noch gar nicht.
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  5. #305
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Ist aber keine Sekte oder Kommune.
    Besserbetuchte Stadtbewohner, die auf dem Bauernhof ihren alten Job im Homeoffice machen, reihum gegenseitig Kinder betreuen und ab und zu im Dorfladen einkaufen.

    Aber ich sehe, dass das nur für gutbetuchte Großstadtbewohner attraktiv ist und andere sich darunter etwas Prepper-/Sektenähnliches vorstellen
    Wer tut das?

    Ich kann mir serh gut vorstellen, was du meinst. Und ich kann mir auch vorstellen, was sich gutbetuchte Großstadtbewohner so unter Landleben vorstellen. Und ich kenne auch genügend gut betuchte Großstadtbewohner, die aufs Land gezogen sind. Ich hab auch viele wieder wegziehen sehen (und wir sind in Reichweite der Großstadt).

  6. #306
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    es ist ein hochgenuß, wenn jemand auf solidarität pocht und den schwedischen weg präferiert, mit kasernierten und total abgeschotteten alten menschen, zu ihrem "schutz" und einer todesrate, die verdammt viel in den schatten stellt, hauptsache, die kneipen sind offen.

    ist das in deinen augen eine sachliche argumentation?
    Manchmal würde ich Dich echt gerne treten, wirklich. Oder schütteln.
    Dass das nie clauds Argument war, weißt Du nämlich sehr gut. Du schreibst sowas aber trotzdem, einfach aus Freude an der Diffamierung.
    rastamamma gefällt dies
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

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  7. #307
    claud1979 ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    uiuiui. der schwedische weg naja, wer tot ist, fällt nicht mehr hinten runter.
    Du musst mal lernen das die Pandemie nicht rum ist.

  8. #308
    Avatar von Sarah29
    Sarah29 ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Warten wir mal ab, welche Folgen die Pandemie noch nach sich zieht. Ich denke, wir werden uns noch wundern.

    Den Spruch mit den "paar Kneipenwirten, Konzertveranstaltern und Ladenbesitzern" und der sozialen Hängematte kann man gut bringen, wenn man am oberen Ende der sozialen Nahrungskette steht.

    Die Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen häufen sich, die Verband der Kinderärzte verzeichnet einen Anstieg im Bereich Misshandlung und Missbrauch, es gibt vermehrt Meldungen über Firmenpleiten, sozial eh schon benachteiligte Kinder und Jugendliche werden schulisch immer weiter abgehängt, in einem unserer Nachbarländer - ebenfalls mit sozialer Hängematte ausgestattet - gibt es seit Tagen Randale...

    Mir persönlich macht das große Sorgen.

    Ja, der Generation unserer Großeltern mag es noch schlechter gegangen sein. Aber ist das der Maßstab? Ich lebe im Hier und Jetzt. Und in meinem Hier und Jetzt ist die Pandemie so ziemlich das bedrohlichste Ereignis der letzten Jahrzehnte, die Folgen (wirtschaftliche, soziale, bildungspolitische und kulturelle) noch gar nicht absehbar.

    So, und jetzt gehe ich noch ein bisschen flennen und trink mir 'nen Kaffee dabei

    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    ja, corona ist ne kaffeepause gegen die situation die unsere eltern/großeltern vor 75 jahren zu schultern hatten, nicht nur ein paar konzertveranstalter, kneipenwirte und ladeninhaber pleite, sondern das ganze land platt. und die menschen durch krieg und gewalt und flucht traumatisiert. nicht nur durch ein bißchen ausgangssperre und kontakteinschränkungen.

    du lebst in einem der reichsten länder der welt, in einer sozialen hängematte, lebst trocken, warm und satt, bist kostenlos medizinisch bestens versorgt, unabhängig von deinem sozialen status. du kannst wieder neue betätigungsfelder finden, denn der markt wird da sein. also hör auf zu flennen, denn du bist auch privilegiert.
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    Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen. (Osterloh/Weibel)

  9. #309
    Avatar von DasUpfel
    DasUpfel ist gerade online Indoor-Germanin

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von silm Beitrag anzeigen
    Klar, immer. Aber nicht immer so viele auf einmal -wahrscheinlich.
    Aber wir können die Augen zumachen und so tun, als ob es wäre wie immer.
    Kommt eben doch auf den Blickwinkel an.
    Das liegt aber im Wesen der Pandemie.

    Es bleiben entweder viele auf der Strecke, weil sie von den Einschränkungen zu stark betroffen sind, oder es bleiben viele auf der Strecke, weil sie die Krankheit nicht überleben.

    Mal so schwarz-weiß gesprochen.

  10. #310
    Avatar von Sarah29
    Sarah29 ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Ist aber keine Sekte oder Kommune.
    Besserbetuchte Stadtbewohner, die auf dem Bauernhof ihren alten Job im Homeoffice machen, reihum gegenseitig Kinder betreuen und ab und zu im Dorfladen einkaufen.

    Aber ich sehe, dass das nur für gutbetuchte Großstadtbewohner attraktiv ist und andere sich darunter etwas Prepper-/Sektenähnliches vorstellen
    Ich lebe so. Meine Eltern haben vor über 30 Jahren einen alten Bauernhof gekauft. Mittlerweile haben meine beiden Schwestern (ich habe noch eine dritte Schwester, die aber im Wohnheim lebt) und ich die Ställe etc. um- und ausgebaut, so dass hier jeder eine eigene große, abschließbare Wohneinheit hat. Jede von uns hat Familie, meine Eltern leben auch noch auf dem Hof. Die Kinderbetreuung läuft reihum und auch wenn meine Eltern Unterstützung benötigen - mein Vater ist schwer erkrankt - ist immer jemand vor Ort, der helfen kann. Für uns funktioniert das gut - auch wenn es hin und wieder durchaus Konflikte gibt. Und nein, wir sind sind keine Sekte oder Prepper, nicht mal Ökos
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    Vertrauen ist der Wille, sich verletzlich zu zeigen. (Osterloh/Weibel)

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