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Thema: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

  1. #61
    tigger ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    Nein, ich habe aber auch keine Angst, dass sich das Leben langfristig so gundsätzlich ändern wird.

  2. #62
    Avatar von Sylta
    Sylta ist offline sturmerprobt

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Wovon bezahlen denn alle die, deren wirtschaftliche Existenz in der Pandemie zerstört wird, einen solchen Konsum?
    Das bezahlen dann die "Gewinner"
    Leona68 und salvadora gefällt dies.
    Wind in den Haaren, Sonne im Blick. Ein echtes Inselmädchen!




  3. #63
    Saxony ist offline addict

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Es gab schon immer Viren und es gab in der Vergangenheit auch schon Pandemien. Also denke ich das wir irgendwann auch wieder normal weiterleben können.
    Aber wir werden teuer bezahlen für die Politik, die in meinen Augen bei dieser Pandemie komplett versagt hat. Und ich finde es traurig das wieder die „kleinen“ dafür werden bluten müssen. Und ganz bitter finde ich z.B. wieviele einen unverschämten Profit aus der jetzigen Situation schlagen. Aber das wäre wieder eine politische Entscheidung die folgen müsste und wir wissen ja selbst in wie vielen Bereichen Politiker selbst involviert sind.

    Aber ja, ich denke wir werden uns zwar langsam wieder in Normalität begeben aber wir werden es trotzdem schneller tun als wir heute noch glauben.

  4. #64
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von Sylta Beitrag anzeigen
    Das bezahlen dann die "Gewinner"
    Ja.

    Und nicht nur das wird ein Aspekt größerer gesellschaftlicher Veränderungen sein.

  5. #65
    jellybean73 ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    Also, wie ihr euer Leben langfristig umgestalten würdet bzw. das gesellschaftliche Leben umgestaltet werden müsste, wenn Corona oder ein anderes Virus ein langfristiger Begleiter wird?

    Ich brauche soziales Leben.
    Wenn ein Ende der Beschränkungen auch längerfristig nicht in Sicht ist, könnte ich mir vorstellen, dass ich mich mit anderen Familien zusammenschließen und eine Bedarfsgemeinschaft bilden würde. Das würden bestimmt viele so machen - vielleicht gäbe es dann viele solcher "Inseln" (früher auch "Dorf" genannt...), die im Großen und Ganzen versuchen, sich selbst zu unterhalten und nach außen recht abgeschottet zu sein.
    Das würde auch (für mich zumindest) eine Änderung in meinem Konsumverhalten bedeuten, da ja "Lieferungen" von außen stark erschwert wären.
    Schule und Arbeit müssten neu gedacht werden.
    Kultureller und wissenschaftlicher Austausch würden vorwiegend digital stattfinden (in der Wissenschaft vielleicht kein großes Problem, aber Kultur am Bildschirm ist doch etwas anderes als in echt).

    Ich sehe Corona außerdem als eine Art Zeitraffer dessen, was uns blüht, wenn wir unser kapitalistisch und globalisiert ausgerichtetes Leben so weiterführen. Der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern als es ein Virus je könnte - direkt und indirekt (durch Migration, Kriege...).
    Insofern setze ich mich ohnehin damit auseinander, dass das Leben sich stark ändern wird und wie ich meine Werte und Ziele neu definieren sollte, um mich auch in Zukunft nicht "beschränkt" zu fühlen, sondern meine Zufriedenheit auch anders finden kann.
    Finde ich aber ganz schön schwer - ich bin, wie ich immer öfter merke, ein kapitalistisch und globalisiert geprägter Mensch.
    Ich persönlich habe Angst, dass in Folge die wirtschaftlich Schwachen/ die von Sozialleistungen Abhängigen noch mehr " fallen" werden.

    Weil uns ein riesiges Sparpaket erwarten wird.
    Und da werden einige Dinge fallen.

  6. #66
    Avatar von katha333
    katha333 ist gerade online Pooh-Bah

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    .
    Nein darüber mag ich nicht nachdenken. Ich lebe gerade von Moment zu Moment und über die Zukunft denke ich nicht nach. Ich weiß, dass das Luxus ist. Andere müssen sich Sorgen machen, um die Zukunft, egal wie es sich weiterentwickelt.

    Ich bin ja leider politisch überhaupt nicht bewandert. Bisher habe ich mich dafür geschämt und als "Loser" gesehen....jetzt, während der Pandemie, sehe ich mich als Gewinner. Ich verstehe von Politik, den ganzen Abläufen, auch von Impfungen und Forschung usw. so wenig, dass ich mich damit gerade gar nicht befassen kann, weil ich von Null mit der recherche anfangen müsste, um überhaupt etwas sinnvolles, was zur Meinungsbildung hergenommen kann, herauszufinden.

    Das einzige was ich politisch ausübe ist mein Wahlrecht und da muss ich mich vorher schon jedesmal wieder genau umhören, lesen, reden, abwägen, bis ich weiß, was ich am besten wähle...weil ich ansonsten die Parteien und das politische Geschehen kaum mitbekomme (ich weiß, dass das für eine erwachsene Frau beschämend ist. Ich habe den Einstieg in die Politik nicht gefunden und nun erscheint mir das Ganze so komplex, dass mein Gehirn die Kapazität nicht zur Verfügung stellen möchte).
    Hed@ gefällt dies
    Wer morgens zerknittert aufwacht, hat tagsüber die besten Entfaltungsmöglichkeiten!

    Liebe Grüße,
    Katha

  7. #67
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Wovon bezahlen denn alle die, deren wirtschaftliche Existenz in der Pandemie zerstört wird, einen solchen Konsum?
    Die werden den Konsum nicht bezahlen können. Das machen die, die finanziell unbeschadet aus der Krise gekommen sind (gekommen sein werden).
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg

    https://share-your-photo.com/0ce0712371

  8. #68
    claud1979 ist gerade online Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    Also, wie ihr euer Leben langfristig umgestalten würdet bzw. das gesellschaftliche Leben umgestaltet werden müsste, wenn Corona oder ein anderes Virus ein langfristiger Begleiter wird?

    Ich brauche soziales Leben.
    Wenn ein Ende der Beschränkungen auch längerfristig nicht in Sicht ist, könnte ich mir vorstellen, dass ich mich mit anderen Familien zusammenschließen und eine Bedarfsgemeinschaft bilden würde. Das würden bestimmt viele so machen - vielleicht gäbe es dann viele solcher "Inseln" (früher auch "Dorf" genannt...), die im Großen und Ganzen versuchen, sich selbst zu unterhalten und nach außen recht abgeschottet zu sein.
    Das würde auch (für mich zumindest) eine Änderung in meinem Konsumverhalten bedeuten, da ja "Lieferungen" von außen stark erschwert wären.
    Schule und Arbeit müssten neu gedacht werden.
    Kultureller und wissenschaftlicher Austausch würden vorwiegend digital stattfinden (in der Wissenschaft vielleicht kein großes Problem, aber Kultur am Bildschirm ist doch etwas anderes als in echt).

    Ich sehe Corona außerdem als eine Art Zeitraffer dessen, was uns blüht, wenn wir unser kapitalistisch und globalisiert ausgerichtetes Leben so weiterführen. Der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern als es ein Virus je könnte - direkt und indirekt (durch Migration, Kriege...).
    Insofern setze ich mich ohnehin damit auseinander, dass das Leben sich stark ändern wird und wie ich meine Werte und Ziele neu definieren sollte, um mich auch in Zukunft nicht "beschränkt" zu fühlen, sondern meine Zufriedenheit auch anders finden kann.
    Finde ich aber ganz schön schwer - ich bin, wie ich immer öfter merke, ein kapitalistisch und globalisiert geprägter Mensch.
    Darauf hab ich dann keine Lust. Das ist kein Leben und ich such dann solche die denken wie ich.

  9. #69
    Avatar von Falconheart
    Falconheart ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Was ist indiskutabel?
    So zu leben, also, in kleinen Gemeinschaften?
    Oder dass das Leben sich so sehr ändern könnte?
    Das mit den kleinen Gemeinschaften funktioniert nicht. Es hilft auch nicht beim verhindern von Ausbrüchen. Und es hieße auch, dass diese Gemeinschaften sich isolieren müssten wenn sie infiziert werden. (Schlag mal Eyam, Derbishire nach) Diese ganze Idee, nimm das bitte nicht krumm, ist ein bissl spinnert.

    Nebenher, wie soll das mit der kleinen Gemeinschaft den wirtschaftlich funktionieren?

    Wissen ist Nacht!

    Grundsatz der Eydeetischen Philophysik von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller

  10. #70
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    Also, wie ihr euer Leben langfristig umgestalten würdet bzw. das gesellschaftliche Leben umgestaltet werden müsste, wenn Corona oder ein anderes Virus ein langfristiger Begleiter wird?

    Ich brauche soziales Leben.
    Wenn ein Ende der Beschränkungen auch längerfristig nicht in Sicht ist, könnte ich mir vorstellen, dass ich mich mit anderen Familien zusammenschließen und eine Bedarfsgemeinschaft bilden würde. Das würden bestimmt viele so machen - vielleicht gäbe es dann viele solcher "Inseln" (früher auch "Dorf" genannt...), die im Großen und Ganzen versuchen, sich selbst zu unterhalten und nach außen recht abgeschottet zu sein.
    Das würde auch (für mich zumindest) eine Änderung in meinem Konsumverhalten bedeuten, da ja "Lieferungen" von außen stark erschwert wären.
    Schule und Arbeit müssten neu gedacht werden.
    Kultureller und wissenschaftlicher Austausch würden vorwiegend digital stattfinden (in der Wissenschaft vielleicht kein großes Problem, aber Kultur am Bildschirm ist doch etwas anderes als in echt).

    Ich sehe Corona außerdem als eine Art Zeitraffer dessen, was uns blüht, wenn wir unser kapitalistisch und globalisiert ausgerichtetes Leben so weiterführen. Der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern als es ein Virus je könnte - direkt und indirekt (durch Migration, Kriege...).
    Insofern setze ich mich ohnehin damit auseinander, dass das Leben sich stark ändern wird und wie ich meine Werte und Ziele neu definieren sollte, um mich auch in Zukunft nicht "beschränkt" zu fühlen, sondern meine Zufriedenheit auch anders finden kann.
    Finde ich aber ganz schön schwer - ich bin, wie ich immer öfter merke, ein kapitalistisch und globalisiert geprägter Mensch.
    Dystopien sind nicht so mein Ding - ich glaube nicht, dass sich das Leben ganzganz entscheidend ändern wird mit Corona. Wir werden Einschnitte haben, ja.

    Wir haben aber aufgrund der Situation jetzt unseren Plan, später mal mit unseren Freunden zusammen zu leben, etwas konkretisiert.
    Hed@ und event_horizon gefällt dies.
    Sascha
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