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Thema: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

  1. #1
    Avatar von event_horizon
    event_horizon ist offline Graph v. Ortho undercover

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    Standard "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    Also, wie ihr euer Leben langfristig umgestalten würdet bzw. das gesellschaftliche Leben umgestaltet werden müsste, wenn Corona oder ein anderes Virus ein langfristiger Begleiter wird?

    Ich brauche soziales Leben.
    Wenn ein Ende der Beschränkungen auch längerfristig nicht in Sicht ist, könnte ich mir vorstellen, dass ich mich mit anderen Familien zusammenschließen und eine Bedarfsgemeinschaft bilden würde. Das würden bestimmt viele so machen - vielleicht gäbe es dann viele solcher "Inseln" (früher auch "Dorf" genannt...), die im Großen und Ganzen versuchen, sich selbst zu unterhalten und nach außen recht abgeschottet zu sein.
    Das würde auch (für mich zumindest) eine Änderung in meinem Konsumverhalten bedeuten, da ja "Lieferungen" von außen stark erschwert wären.
    Schule und Arbeit müssten neu gedacht werden.
    Kultureller und wissenschaftlicher Austausch würden vorwiegend digital stattfinden (in der Wissenschaft vielleicht kein großes Problem, aber Kultur am Bildschirm ist doch etwas anderes als in echt).

    Ich sehe Corona außerdem als eine Art Zeitraffer dessen, was uns blüht, wenn wir unser kapitalistisch und globalisiert ausgerichtetes Leben so weiterführen. Der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern als es ein Virus je könnte - direkt und indirekt (durch Migration, Kriege...).
    Insofern setze ich mich ohnehin damit auseinander, dass das Leben sich stark ändern wird und wie ich meine Werte und Ziele neu definieren sollte, um mich auch in Zukunft nicht "beschränkt" zu fühlen, sondern meine Zufriedenheit auch anders finden kann.
    Finde ich aber ganz schön schwer - ich bin, wie ich immer öfter merke, ein kapitalistisch und globalisiert geprägter Mensch.
    Mit dem Achten- Zwerg (10/2014), Schneeweißchen (06/2017), dem doppelten Lottchen (ET 26.01.2020) und einem * (11/2018)

  2. #2
    Legolas 3.0 ist offline Mal wieder da

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    Also, wie ihr euer Leben langfristig umgestalten würdet bzw. das gesellschaftliche Leben umgestaltet werden müsste, wenn Corona oder ein anderes Virus ein langfristiger Begleiter wird?

    Ich brauche soziales Leben.
    Wenn ein Ende der Beschränkungen auch längerfristig nicht in Sicht ist, könnte ich mir vorstellen, dass ich mich mit anderen Familien zusammenschließen und eine Bedarfsgemeinschaft bilden würde. Das würden bestimmt viele so machen - vielleicht gäbe es dann viele solcher "Inseln" (früher auch "Dorf" genannt...), die im Großen und Ganzen versuchen, sich selbst zu unterhalten und nach außen recht abgeschottet zu sein.
    Das würde auch (für mich zumindest) eine Änderung in meinem Konsumverhalten bedeuten, da ja "Lieferungen" von außen stark erschwert wären.
    Schule und Arbeit müssten neu gedacht werden.
    Kultureller und wissenschaftlicher Austausch würden vorwiegend digital stattfinden (in der Wissenschaft vielleicht kein großes Problem, aber Kultur am Bildschirm ist doch etwas anderes als in echt).

    Ich sehe Corona außerdem als eine Art Zeitraffer dessen, was uns blüht, wenn wir unser kapitalistisch und globalisiert ausgerichtetes Leben so weiterführen. Der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern als es ein Virus je könnte - direkt und indirekt (durch Migration, Kriege...).
    Insofern setze ich mich ohnehin damit auseinander, dass das Leben sich stark ändern wird und wie ich meine Werte und Ziele neu definieren sollte, um mich auch in Zukunft nicht "beschränkt" zu fühlen, sondern meine Zufriedenheit auch anders finden kann.
    Finde ich aber ganz schön schwer - ich bin, wie ich immer öfter merke, ein kapitalistisch und globalisiert geprägter Mensch.
    Ich schaffe mir dann wieder ein Pferd an und baue einen Stall in den Garten

    Sorry- aber das, was du da überlegst ist doch völlig indiskutabel.
    Lolaluna gefällt dies

  3. #3
    advena ist gerade online Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Ich wills mir gar nicht vorstellen. Ich fände ein solches Leben ohne freie Sozialkontakte dann nicht mehr Lebenswert für mich. Der Konsum wäre das geringere Problem.
    Alle meine Beiträge in diesem Forum bilden meine persönliche Meinung ab. Sie sind nicht verallgemeinernd und meine Ansichten müssen nicht mit denen anderer übereinstimmen. Dieser Grundsatz gilt immer, sofern nicht im Beitrag explizit anders gekennzeichnet.

  4. #4
    JimmyGold. 1 ist offline mir ist alles wurscht

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Es wird ein Leben nach der Pandemie geben.

    Wir sind gottseidank meiner Meinung nach noch meilenweit von dem entfernt, was Du da als Endzeitszenario a la Stephen King beschreibst.
    Maxie Musterfrau, Hed@, mops und 3 anderen gefällt dies.
    Das Ärgerliche am Ärger ist, dass man sich schadet, ohne anderen zu nützen.
    (Kurt Tucholsky)

  5. #5
    Avatar von maigloeckchen
    maigloeckchen ist offline Urgestein

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    corona bleibt uns erhalten, so wie die anderen coronaviren auch, es wird endemisch und in ein paar jahren ist alles vergessen bis zur nächsten pandemie, die so sicher kommt wie das amen in der kirche.

    und zum rest deines ausbruchs, sorry, da kann ich nur mit den augen rollen. beschäftige dich mal mit der spanischen grippe
    das schlimme an klugscheißern ist, manchmal haben sie recht.

  6. #6
    Avatar von Mairegen
    Mairegen ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Darüber denke ich nicht nach. Da würde ich durchdrehen.

    Irgendwann ist Corona vorbei und das Leben ist wie vorher.
    caracho gefällt dies

  7. #7
    Avatar von event_horizon
    event_horizon ist offline Graph v. Ortho undercover

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Die Spanische Grippe war aber VOR der Massen-Globalisierung.
    Ja, erster Weltkrieg.... aber das war etwas anderes als das tägliche Herumgereise heute, der permanente Warenaustausch etc.

    Eine Pandemie heute ist etwas anders als eine Pandemie früher.

    Aber kann sein, dass ich gerade zu schwarz sehe.
    Ich sage auch nicht, dass es so kommen muss, aber es ist eine Möglichkeit, und ich frage nach euren Gedankenspielen dazu.




    Zitat Zitat von maigloeckchen Beitrag anzeigen
    corona bleibt uns erhalten, so wie die anderen coronaviren auch, es wird endemisch und in ein paar jahren ist alles vergessen bis zur nächsten pandemie, die so sicher kommt wie das amen in der kirche.

    und zum rest deines ausbruchs, sorry, da kann ich nur mit den augen rollen. beschäftige dich mal mit der spanischen grippe
    Mit dem Achten- Zwerg (10/2014), Schneeweißchen (06/2017), dem doppelten Lottchen (ET 26.01.2020) und einem * (11/2018)

  8. #8
    Avatar von event_horizon
    event_horizon ist offline Graph v. Ortho undercover

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von Legolas 3.0 Beitrag anzeigen
    Ich schaffe mir dann wieder ein Pferd an und baue einen Stall in den Garten

    Sorry- aber das, was du da überlegst ist doch völlig indiskutabel.
    Aber nicht unmöglich.
    Ich frage nach euren Gedankenspielen dazu.
    Mit dem Achten- Zwerg (10/2014), Schneeweißchen (06/2017), dem doppelten Lottchen (ET 26.01.2020) und einem * (11/2018)

  9. #9
    Avatar von salvadora
    salvadora ist offline Legende

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von event_horizon Beitrag anzeigen
    Habt ihr darüber schon nachgedacht?
    Also, wie ihr euer Leben langfristig umgestalten würdet bzw. das gesellschaftliche Leben umgestaltet werden müsste, wenn Corona oder ein anderes Virus ein langfristiger Begleiter wird?

    Ich brauche soziales Leben.
    Wenn ein Ende der Beschränkungen auch längerfristig nicht in Sicht ist, könnte ich mir vorstellen, dass ich mich mit anderen Familien zusammenschließen und eine Bedarfsgemeinschaft bilden würde. Das würden bestimmt viele so machen - vielleicht gäbe es dann viele solcher "Inseln" (früher auch "Dorf" genannt...), die im Großen und Ganzen versuchen, sich selbst zu unterhalten und nach außen recht abgeschottet zu sein.
    Das würde auch (für mich zumindest) eine Änderung in meinem Konsumverhalten bedeuten, da ja "Lieferungen" von außen stark erschwert wären.
    Schule und Arbeit müssten neu gedacht werden.
    Kultureller und wissenschaftlicher Austausch würden vorwiegend digital stattfinden (in der Wissenschaft vielleicht kein großes Problem, aber Kultur am Bildschirm ist doch etwas anderes als in echt).

    Ich sehe Corona außerdem als eine Art Zeitraffer dessen, was uns blüht, wenn wir unser kapitalistisch und globalisiert ausgerichtetes Leben so weiterführen. Der Klimawandel wird weit mehr Opfer fordern als es ein Virus je könnte - direkt und indirekt (durch Migration, Kriege...).
    Insofern setze ich mich ohnehin damit auseinander, dass das Leben sich stark ändern wird und wie ich meine Werte und Ziele neu definieren sollte, um mich auch in Zukunft nicht "beschränkt" zu fühlen, sondern meine Zufriedenheit auch anders finden kann.
    Finde ich aber ganz schön schwer - ich bin, wie ich immer öfter merke, ein kapitalistisch und globalisiert geprägter Mensch.
    Nee, da würde ich dann doch die andere Dystopie bevorzugen: Virus verbreitet sich ungehemmt mit vielen Toten und (vorübergehendem) Zusammenbruch der medizinischen Versorgung, aber danach gibt’s einigermaßen funktionale Herdenimmunität.
    Diese Dystopie halte ich auch für realistischer als die, das wir zu einer Gesellschaft von autarken, abgeschnittenen, kleinsten Selbstversorgereinheiten werden.
    Am realistischsten scheint mir aber, dass wir das Virus im Verlaufe des Jahres mit Impfung so weit unter Kontrolle kriegen, dass Normalität wieder greifbar wird.
    Ich mag Globalisierung, ich mag Mobilität, ich mag (meistens) auch Menschen.

  10. #10
    Avatar von event_horizon
    event_horizon ist offline Graph v. Ortho undercover

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    Standard Re: "Ein Leben mit Corona" (oder anderen Viren, die vielleicht noch kommen)

    Zitat Zitat von JimmyGold. 1 Beitrag anzeigen
    Es wird ein Leben nach der Pandemie geben.

    Wir sind gottseidank meiner Meinung nach noch meilenweit von dem entfernt, was Du da als Endzeitszenario a la Stephen King beschreibst.
    Klar gibt es ein Leben nach der Pandemie, und ich hoffe auch, dass es mehr oder weniger so ist wie früher.
    Aber es könnte auch sein, dass nicht, und nach euren Gedankenspielen dazu frage ich. Was wäre, wenn.
    Mit dem Achten- Zwerg (10/2014), Schneeweißchen (06/2017), dem doppelten Lottchen (ET 26.01.2020) und einem * (11/2018)

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