Seite 32 von 46 ErsteErste ... 22303132333442 ... LetzteLetzte
Ergebnis 311 bis 320 von 458
Like Tree420gefällt dies

Thema: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

  1. #311
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von Fiammetta Beitrag anzeigen
    Ich werde in 5 Wochen dort beginnen zu arbeiten. also nicht wegen der Stadt :-)
    Es wird gut werden, ganz bestimmt.

  2. #312
    Avatar von Wellholz
    Wellholz ist offline Nudelholz reloaded

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Die Stadtmusikantin hat das genau so benannt: eine Depression ist keine Ausrede für ans Meer fahren müssen. Wie genau soll das zu verstehen sein?

    Ich habe auf dein Posting geantwortet, und mich dabei auf den gesamten Threadverlauf bezogen.
    Die Bemerkung finde ich unpassend gegenüber jemandem, der richtig an einer Depression erkrankt ist.

    Schwierig finde ich Argumentationen, bei denen diese Krankheit (die ich HASSE!) eher umgangssprachlich verwendet wird, denn das wird dem Ernst der Sache nicht gerecht. In sehr vielen Fällen geht es dabei nämlich "nur" um eine depressive Verstimmung, und das ist eine ganz andere Nummer, wie wir beide wissen.

    Ich wünsche dir übrigens von Herzen gute Besserung .
    Hed@, Sylta und stpaula_75 gefällt dies.
    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

    Joachim Ringelnatz
    (07.08.1883 - 17.11.1934)

  3. #313
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von Wellholz Beitrag anzeigen
    Okay, ich war noch ganz am Anfang, habe nur das von Paula mitbekommen, mir fehlt der Mittelteil des Strangs.

    Das mit der Ausrede kam nicht von mir. Ich würde so etwas schlicht NIE behaupten, da ich das Thema seit vielen Jahren hier begleiten muss. Ich weiß also, was es mit einer Familie macht, wenn man über einen langen Zeitraum so lebt (und auch Angst haben muss, dass es zu einem Suizid kommt).

    Ausgangspunkt war doch aber, dass Menschenmassen an Hotspots waren, oder nicht?
    Von diesem Ausgangspunkt sind wir seit Stunden weg. Du kennst doch das ErE.

  4. #314
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von Wellholz Beitrag anzeigen
    Die Bemerkung finde ich unpassend gegenüber jemandem, der richtig an einer Depression erkrankt ist.

    Schwierig finde ich Argumentationen, bei denen diese Krankheit (die ich HASSE!) eher umgangssprachlich verwendet wird, denn das wird dem Ernst der Sache nicht gerecht. In sehr vielen Fällen geht es dabei nämlich "nur" um eine depressive Verstimmung, und das ist eine ganz andere Nummer, wie wir beide wissen.

    Ich wünsche dir übrigens von Herzen gute Besserung .
    Ja, diese zunehmende Vermischung der Begrifflichkeiten ist ungut.

    Danke. Ich kanns echt brauchen gerade.

  5. #315
    Avatar von Wellholz
    Wellholz ist offline Nudelholz reloaded

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von Sturmauge79 Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus Menschen/ Wissenschaftler, die das Ziel ganz klar benennen können. Ich empfehle mal wieder den Drosten-Podcast oder Mailab bei YT.
    Kurzfassung: wenn erstmal nur die Alten geimpft sind und dann massiv gelockert wird, wird das Virus vor allem durch die jüngere Bevölkerung rauschen. Wir werden dann verstärkt sehr schwere oder tödliche Verläufe bei „mittelalten“ und Vorerkrankten sehen, die die Krankenhäuser schnell an ihre Grenzen bringen könnten. Todeszahlen in der selben Höhe wie heute, nur bei Jüngeren!
    Das waren übrigens schon die Modelle und Prognosen, BEVOR es die ansteckenderen Mutationen gab.

    Ich bin kein Hardcore-Lockdowner. Aber ohne eine bessere Strategie und Maßnahmen jenseits von auf/zu wird die Zeit bis zur Herdenimmunität noch verdammt lang und gefährlich.
    Danke für die Zusammenfassung.

    Was ich dazu noch ergänzend gelesen habe: Wenn das Virus dann durch die mittelalte, aktiv im Arbeitsleben stehende Bevölkerungsschicht rauscht, werden wir möglicherweise zusätzlich ernsthafte Probleme bekommen, die gesamte Infrastruktur erhalten zu können.
    Philina2000 gefällt dies
    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

    Joachim Ringelnatz
    (07.08.1883 - 17.11.1934)

  6. #316
    Avatar von Wellholz
    Wellholz ist offline Nudelholz reloaded

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Von diesem Ausgangspunkt sind wir seit Stunden weg. Du kennst doch das ErE.
    Sorry .
    Humor ist der Knopf, der verhindert, dass uns der Kragen platzt.

    Joachim Ringelnatz
    (07.08.1883 - 17.11.1934)

  7. #317
    Avatar von stpaula_75
    stpaula_75 ist offline Poweruser

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von Sturmauge79 Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus Menschen/ Wissenschaftler, die das Ziel ganz klar benennen können. Ich empfehle mal wieder den Drosten-Podcast oder Mailab bei YT.
    Kurzfassung: wenn erstmal nur die Alten geimpft sind und dann massiv gelockert wird, wird das Virus vor allem durch die jüngere Bevölkerung rauschen. Wir werden dann verstärkt sehr schwere oder tödliche Verläufe bei „mittelalten“ und Vorerkrankten sehen, die die Krankenhäuser schnell an ihre Grenzen bringen könnten. Todeszahlen in der selben Höhe wie heute, nur bei Jüngeren!
    Das waren übrigens schon die Modelle und Prognosen, BEVOR es die ansteckenderen Mutationen gab.

    Ich bin kein Hardcore-Lockdowner. Aber ohne eine bessere Strategie und Maßnahmen jenseits von auf/zu wird die Zeit bis zur Herdenimmunität noch verdammt lang und gefährlich.
    Und ich bin kein Lockerungsorgienfeierer. Aber so langsam fände ich im Interesse sehr vieler Menschen, die die Begleitumstände dieser Lockdowns zunehmend schlechter verpacken und damit meine ich sicherlich nicht Langeweile und Genervtsein, sehr schön, wenn mal eine Strategie erkennbar wäre. Ich sehe keine. Das finde ich sehr wenig, nach einem Jahr. Ich höre und sehe immer nur, was alles NICHT geht, was alles verboten bleiben muß, zu, abgesperrt, geschlossen, such es dir aus.

    Weißt du, wenn die Perspektive so lange fehlt, dann verliert das Leben irgendwie sehr an Wertigkeit. Für meine Kinder zum Beispiel ist dieses Jahr ein nicht so unerheblicher Teil ihres Lebens, wie für deinen Sohn auch.
    Und deren Belange werden in meiner Wahrnehmung erst seit sehr kurzem überhaupt von den politischen Entscheidern wahrgenommen.

    Ich finde "wir machen zu bis uns was schlaueres einfällt" (überspitzt gesagt) nicht mehr ausreichend nach einem Jahr. Ich wünsche mir, dass endlich auch Wissenschaftler Gehör finden, die sagen, wir können und müssen auch mit höheren Inzidenzen umgehen und zu einem Alltag finden. Mir macht Angst, dass es in meiner (eventuell auch verzerrten) Wahrnehmung immer nur die "Hardliner" sind, die Gehör finden und sich durchsetzen. Für mich verliert mein Leben damit sehr an Wert, und ich habe viel mehr Angst davor, noch werweißwielange so durchhalten zu sollen, weil ich nicht weiß, wozu eigentlich. Nur noch arbeiten, Kinder domptieren und beschulen und versuchen, nicht durchzudrehen?

  8. #318
    Avatar von BigMama
    BigMama ist offline Urgestein

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Meiner Meinung nach kann es keine erkennbare Strategie geben, weil der Virus uns immer einen Schritt voraus ist (wir aber nicht einmal wissen, welchen) und wir nur reagieren können.
    Zitat Zitat von stpaula_75 Beitrag anzeigen
    Und ich bin kein Lockerungsorgienfeierer. Aber so langsam fände ich im Interesse sehr vieler Menschen, die die Begleitumstände dieser Lockdowns zunehmend schlechter verpacken und damit meine ich sicherlich nicht Langeweile und Genervtsein, sehr schön, wenn mal eine Strategie erkennbar wäre. Ich sehe keine. Das finde ich sehr wenig, nach einem Jahr. Ich höre und sehe immer nur, was alles NICHT geht, was alles verboten bleiben muß, zu, abgesperrt, geschlossen, such es dir aus.

    Weißt du, wenn die Perspektive so lange fehlt, dann verliert das Leben irgendwie sehr an Wertigkeit. Für meine Kinder zum Beispiel ist dieses Jahr ein nicht so unerheblicher Teil ihres Lebens, wie für deinen Sohn auch.
    Und deren Belange werden in meiner Wahrnehmung erst seit sehr kurzem überhaupt von den politischen Entscheidern wahrgenommen.

    Ich finde "wir machen zu bis uns was schlaueres einfällt" (überspitzt gesagt) nicht mehr ausreichend nach einem Jahr. Ich wünsche mir, dass endlich auch Wissenschaftler Gehör finden, die sagen, wir können und müssen auch mit höheren Inzidenzen umgehen und zu einem Alltag finden. Mir macht Angst, dass es in meiner (eventuell auch verzerrten) Wahrnehmung immer nur die "Hardliner" sind, die Gehör finden und sich durchsetzen. Für mich verliert mein Leben damit sehr an Wert, und ich habe viel mehr Angst davor, noch werweißwielange so durchhalten zu sollen, weil ich nicht weiß, wozu eigentlich. Nur noch arbeiten, Kinder domptieren und beschulen und versuchen, nicht durchzudrehen?

  9. #319
    Avatar von WillyWeber
    WillyWeber ist offline Amore e Passione

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Zitat Zitat von Sturmauge79 Beitrag anzeigen
    Es gibt durchaus Menschen/ Wissenschaftler, die das Ziel ganz klar benennen können. Ich empfehle mal wieder den Drosten-Podcast oder Mailab bei YT.
    Kurzfassung: wenn erstmal nur die Alten geimpft sind und dann massiv gelockert wird, wird das Virus vor allem durch die jüngere Bevölkerung rauschen. Wir werden dann verstärkt sehr schwere oder tödliche Verläufe bei „mittelalten“ und Vorerkrankten sehen, die die Krankenhäuser schnell an ihre Grenzen bringen könnten. Todeszahlen in der selben Höhe wie heute, nur bei Jüngeren!
    Das waren übrigens schon die Modelle und Prognosen, BEVOR es die ansteckenderen Mutationen gab.

    Ich bin kein Hardcore-Lockdowner. Aber ohne eine bessere Strategie und Maßnahmen jenseits von auf/zu wird die Zeit bis zur Herdenimmunität noch verdammt lang und gefährlich.
    Das ist die Meinung eines Wissenschaftlers oder mancher - zudem auch noch der Hofwissenschaftler der Regierung.
    Die Welt postuliert aktuell, dass einige Amtsärzte in Berlin der Meinung sind, dass Inzidenzen inzwischen weniger Aussagekraft haben, als vor einiger Zeit, da die Mortalität durch die Impfung in Altersheimen geringer wird. Die Koppelung von Inzidenz, die Anzahl von Tests, Symptome und Altersstruktur soll ein klareres Bild geben, statt sich stumpf von Inzidenz 100 auf 50, 30, 15, 10 etc. zu hangeln, was ohnehin nicht erreichbar ist und somit von einem fortdauernden Lockdown ausgegangen werden kann.
    Das Horrorszenario wurde bislang für die Alten heraufbeschworen. Jetzt sollen es die Jungen werden. Wann sind die Mittleren dran?
    Und warum öffnet man dann doch die Schulen, wenn die höchste Gefährdung jetzt gerade da liegt?
    So richtig rund scheint mir der aktuelle Kurs nicht zu sein.
    Mit immer neuen Szenarien, die schwarz malen, lässt sich halt der Lockdown am besten verlängern.
    lg Willy


    "Euer Gott stellt einen Apfelbaum mitten in einen Garten und sagt: 'Macht, was euch Spaß macht, Leute, oh, aber esst keinen Apfel.' O Wunder, o Wunder, sie essen natürlich einen, und er springt hinter einem Busch hervor und schreit: 'Hab ich euch endlich!'"
    (Ford Prefect, "The Restaurant at the end of the Universe" Douglas Adams)

  10. #320
    Avatar von ChilangaReloaded
    ChilangaReloaded ist offline Altes Eisen!

    User Info Menu

    Standard Re: Fazit des ersten Frühlingswochenendes ohne 15km-Einschränkung

    Wer ist denn deiner Meinung nach der Gewinner bei immer weiter verlängertem Lockdown?
    Zitat Zitat von WillyWeber Beitrag anzeigen
    Das ist die Meinung eines Wissenschaftlers oder mancher - zudem auch noch der Hofwissenschaftler der Regierung.
    Die Welt postuliert aktuell, dass einige Amtsärzte in Berlin der Meinung sind, dass Inzidenzen inzwischen weniger Aussagekraft haben, als vor einiger Zeit, da die Mortalität durch die Impfung in Altersheimen geringer wird. Die Koppelung von Inzidenz, die Anzahl von Tests, Symptome und Altersstruktur soll ein klareres Bild geben, statt sich stumpf von Inzidenz 100 auf 50, 30, 15, 10 etc. zu hangeln, was ohnehin nicht erreichbar ist und somit von einem fortdauernden Lockdown ausgegangen werden kann.
    Das Horrorszenario wurde bislang für die Alten heraufbeschworen. Jetzt sollen es die Jungen werden. Wann sind die Mittleren dran?
    Und warum öffnet man dann doch die Schulen, wenn die höchste Gefährdung jetzt gerade da liegt?
    So richtig rund scheint mir der aktuelle Kurs nicht zu sein.
    Mit immer neuen Szenarien, die schwarz malen, lässt sich halt der Lockdown am besten verlängern.
    Hed@, Leona68, Wellholz und 1 anderen gefällt dies.
    Schönheit vergeht. Hektar besteht.

Seite 32 von 46 ErsteErste ... 22303132333442 ... LetzteLetzte